Bocholt, Isselburg, Rhede und Ärztenetz BOHRIS erhalten Förderung

Bocholt (PID). Rund 111.000 Euro erhält die Stadt Bocholt für ein Projekt zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgung in der Region Bocholter Aa. Gemeinsam mit den Städten Isselburg und Rhede und dem Ärztenetz BOHRIS soll ein Netzwerk geschaffen werden, um die medizinische Versorgung im Gebiet sicherzustellen und zukunftsfähig zu gestalten. Regierungspräsidentin Dorothee Feller übergab jetzt den Förderbescheid an die Stadt Bocholt.

Mithilfe der Fördermittel soll u.a. ein Netzmanager eingestellt werden. Dieser Manager dient als Ansprechpartner aller Akteure im Gesundheitswesen, zum Beispiel Ärzte, Krankenkassen oder die kassenärztliche Vereinigung. Zudem soll die Zusammenarbeit mit dem Borkener Netzwerk „MedNet Ärztenetz Borken und Umgebung“ gestärkt werden.

Ziel des Projektes ist außerdem, neue Versorgungsformen für das Gebiet zu entwickeln. „Das betrifft beispielsweise die bessere Versorgung von Pflegeheimen“, erklärt Elisabeth Böing von der Stadt Bocholt. Angesichts der demografischen Entwicklung sollen die älteren und oft an Demenz erkrankten Menschen möglichst in ihrer Umgebung medizinisch versorgt werden und belastende Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Hier könne beispielsweise die Telemedizin eine neue Art der Versorgung darstellen, so Böing weiter.

Gefördert wird das Projekt aus dem europäischen Förderprogramm LEADER, welches Projekte zur Entwicklung ländlicher Räume fördert.

Mehr zum Ärztenetz BOHRIS: www.bocholt.de/bohris

Pressemeldung der Bezirksregierung Münster: www.bezreg-muenster.nrw.de/de/presse/2017/2017-12-28_foerderbescheide_leader_dorfentwicklung/index.html

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