Ehemalige AfD-Mitglieder endgültig in die Bocholter FDP integriert

Foto v.l.n.r. Heinz-Richard Tiebing (1. stellvertretender Vorsitzender) Dr. med. Boris Bücher (Vorsitzender), Sebastian Brinkmann (Neumitglied/Stadtverordneter), Burkhard Henneken (Fraktionsvorsitzender) sowie Hans-Jürgen Gildhuis (2. stellvertretender Vorsitzender). Foto: FDP Bocholt

„Mit großer Freude“ haben die Bocholter Freidemokraten einige ehemalige Mitglieder der AfD in die FDP integriert. Allen voran Ratsmitglied Sebastian Brinkmann, der bei der letzten Kommunalwahl, als die AfD an der Aa 2,8 Prozent der Stimmen bekam, in die Stadtverordnetenversammlung eingezogen war. Das teilte die FDP jetzt auf ihrer Internetseite mit. Als formalen Abschluss der Eingliederung hat die Partei jetzt die Umbenennung der Fraktion Liberales Bündnis in FDP beantragt. Aus Sicht des Vorstandes ist die Aufnahme der ehemaligen AfD-Mitglieder ein „rein formaler Akt“, der die bisherige gemeinsame Arbeit bestätige. Denn in der Fraktionsarbeit habe es nie Unterschiede zwischen FDP-Mitgliedern und LiBü-Mitgliedern gegeben, hieß es.

Sebastian Brinkmann kommentiert seine Entscheidung wie folgt: „Mein Eintritt in die Freie Demokratische Partei Deutschlands war eine logische Konsequenz, denn es wächst zusammen, was zusammen gehört. Durch den Niedergang des Liberalen Flügels der AfD und den Rechtsruck der Partei, war mein Parteiaustritt und Rücktritt von allen Ämtern am Tag des Essener Bundesparteitages der AfD am 04.07.2015 unvermeidlich. Als “Liberales Bündnis für Bocholt” haben wir vor Ort, für die Bürger Bocholts gute Arbeit geleistet. Diese mit der FDP gemeinsame Politik, die politischen Ansichten, das persönliche Miteinander, der Umgang mit uns parteilosen Liberalen und das „ familiäre Flair“ der Bocholter FDP haben mich voll und ganz überzeugt der Partei FDP beizutreten. Auch die bundes- und landespolitische Ausrichtung der FDP hat mich in meinem Gedanken, der FDP beizutreten bestärkt. Nicht nur der Bund braucht eine Liberale Kraft im Bundestag. Auch Bocholt hat in den nächsten Jahren über enorme Finanzpolitische Herausforderungen zu entscheiden, umso dringender hat es eine vernünftige politische Kraft im Rat. Ich bin sehr stolz, dieser vernünftigen Kraft nun als volles Mitglied anzugehören. Wir werden zukünftig auch als FDP Fraktion für die Interessen und Bedürfnisse der Bocholter Bürger einstehen.“

 

 

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