Gigaset-Chef Klaus Weßing setzt auf den Standort Bocholt

Trotz aller Umstrukturierungen: Gigaset setzt auf den Standort Bocholt. Das erklärte Vorstandsvorsitzender Klaus Weßing im Interview mit unserem Onlineportal. In 80 Prozent der Produkte stecke Bocholt. Selbst die Montage der in China produzierten Smartphone-Bestandteile  werde künftig stärker an der Frankenstraße erfolgen, hieß es. Die erste tausend Geräte seien bereits fertig, erklärte Weßing. Man überlege nun,  die Endmontage wegen der kürzeren Wege zum Kunden und der höherem Flexibilität wieder nach Bocholt zurückzuholen.

Morgen launcht das Unternehmen zudem eine neuen Produktreihe mit dem Namen „Smart care“. Die Technologie verknüpft sensorgestütztes Bewohnermonitoring mit drahtlosen Benachrichtigungsfunktionen und soll es älteren Menschen ermöglichen, möglichst lange in den eigenen vier Wände zu bleiben.

Weßing sprach angesichts eines Besuches des noch bis morgen Abend geöffneten Popup-Stores in der Osterstraße mit Berthold Blesenkemper von Made in Bocholt. Sowohl mit der Resonanz als auch mit dem Umsatz des Experimentes sei man sehr zufrieden, meinte der Vorstandsvorsitzende. Die Bocholter zeigten großes Interesse. Umgekehrt böte sich dem Gigaset-Team die Möglichkeit, direktes Feedback vom Endkunden zu erhalten.

Das Unternehmen setzt gezielt auf das vernetzte Haus. Mit Hilfe des Telefons können schon jetzt Licht, Kameras und Sensoren an Fenstern gesteuert werden. Demnächst analysiert die Technik zudem, ob sich die Bewohner in einer Notlage befinden oder nicht und ruft notfalls selbständiges Hilfe herbei. Das komplette Interview hier.

 

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