Historischer Vortrag über den Erfinder des Atlas

Bocholt (PID). Am Donnerstag, 26. Januar 2017, findet das nächste Treffen des Gesprächskreises Bocholter Stadtgeschichte statt. Leben und Werk des Geografen und Kartografen Gerhard Mercator (1512 – 1594) sind Thema des Abends. Referieren wird die Historikerin Professor i.R. Dr. Irmgard Hantsche.
Der seit 1552 in Duisburg ansässige Gerhard Mercator galt bereits in den Gelehrtenkreisen seiner Zeit als der bedeutendste lebende Kartograph und war bis in die arabisch-islamische Welt berühmt. Von ihm stammen das Konzept für den „Atlas“ und Weltkarten in der „Mercator-Projektion“, die bis zum Aufkommen des GPS (kurz für Global Positioning System, globales Positionsbestimmungssystem) für die Navigation in See- und Luftfahrt unverzichtbar waren.
Referentin
Die Historikerin Professor i.R. Dr. Irmgard Hantsche, die von 1974 bis 2001 an der an der damaligen Gerhard-Mercator Universität Duisburg lehrte, wurde selbst mit einem „Atlas zur Geschichte des Niederrheins“ bekannt, in dem sie anhand von Karten die territoriale Entwicklung und politische Geschichte der Region nachzeichnete.
Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Medienzentrum (Alter Bahnhof), Hindenburgstraße 5, 46395 Bocholt. Die Teilnahme ist frei. Weitere Informationen gibt es im Stadtarchiv Bocholt bei Leiterin Heike Schoo unter Telefon 02871 953-347 oder unter E-Mail stadtarchiv@mail.bocholt.de.

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