Illegales Autorennen in der City hat für zwei Bocholter (18 und 19) ernsthafte Konsequenzen

Bocholt (ots) – Ein Autorennen vom Stadtring zu einem

Schnellrestaurant wird nun für zwei Bocholter (18 und 19) ernsthafte

Konsequenzen haben.

Am Sonntagabend (04.02.2018) veranstalteten gegen 23:00 Uhr die

beiden Fahranfänger mit ihren Pkw ein nichtgenehmigtes

Kraftfahrzeugrennen auf dem Stadtring (Theodor-Heuss-Ring) und weiter

über Industriestraße in Richtung eines Schnellrestaurants. Mit nicht

angepasster – offenbar viel zu hoher – Geschwindigkeit bogen die

beiden Männer mit ihren Fahrzeugen vom Theodor-Heuss-Ring mit

quietschenden Reifen auf die Industriestraße ab. Dabei nahmen die

Autofahrer nicht nur die Gefährdung Unbeteiligter in Kauf: Beim

Abbiegen driftete der 19-Jährige mit seinem Pkw nach rechts von der

Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Dabei entstand

Sachschaden in Höhe von ca. 2.600 Euro.

Doch von Verantwortung keine Spur: Um sich auch garantiert

unerkannt vom Unfallort entfernen zu können, sammelten die beiden

Rowdys die Trümmerteile des beschädigten Fahrzeugs ein und entfernten

sich anschließend von der Unfallstelle.

Ungünstig für die beiden Bocholter: Ein couragierter Zeuge

beobachtete das Treiben der Männer und informierte die Polizei.

Letztlich konnten unmittelbar nach dem Unfall die beiden Männer

ermittelt und zur Rede gestellt werden.

Gegen die Männer wird jeweils ein Strafverfahren eingeleitet.

Nicht genehmigte Fahrzeugrennen auf öffentlichen Straßen sind

mittlerweile eine Straftat! Die Konsequenz: Kommt bei so einem

Autorennen niemand zu Schaden, sieht das Gesetz Freiheitsstrafe bis

zu fünf Jahren oder Geldstrafe vor. Ansonsten kann das Gericht

Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren verhängen. In jüngster

Vergangenheit wurde nach Autorennen, bei denen Unbeteiligte nach

einem Unfall verstarben, auch wegen Mord ermittelt.

Davon unberührt bleibt, dass der Führerschein durch die Polizei an

Ort und Stelle beschlagnahmt werden kann. Erfolgt das im Einzelfall

nicht, kann das Gericht im Nachgang die Fahrerlaubnis entziehen. Je

nach Urteil kann für die Dauer von mindestens sechs Monaten bis fünf

Jahren und im Einzelfall auch noch länger nach der

Führerscheinentziehung keine neue Fahrerlaubnis erworben werden.

Außerdem kann die Fahrerlaubnisbehörde bei Straftaten im

Straßenverkehr immer auch die Eignung der Fahrerlaubnisinhaber

überprüfen. Die Kosten hierfür trägt der Führerscheininhaber.

Sind Sie auch Zeuge des Autorennens geworden oder haben Sie den

Unfall beobachtet, melden Sie sich bitte beim Verkehrskommissariat in

Bocholt (02871-2990).

20 Kommentare
  1. Andre Turau
    Andre Turau sagte:

    Recht so! Nur weil sie zu klein geratene Primärgeschlechtsmerkmale haben müssen sie sich profilieren und beweisen das sie mit ihrem Fuß gaaaanz toll auf ein Pedal drücken können…..glücklicherweise ist nur Sachschaden entstanden…..wenn ich sowas lese habe ich Zweifel daran das der Mensch tatsächlich die Spitze der Evolution darstellt……armselig!!!

    Antworten
  2. Romanus Feil
    Romanus Feil sagte:

    Beim Team Rheinland, welches Fahrsicherheitskurse anbietet, handelt es sich um BKA Beamte, die ich als Kraftfahrer des Auswärtigen Amtes nur empfehlen kann, bietet Kurse an, die ich Fahranfängern nur wärmstens empfehlen kann. Dort werdet Ihr an Eure Grenzen gebracht und denkt nach dem Kurs mal auf dem Weg nach Hause darüber nach, ob es sinnvoll ist so etwas auf öffentlichen Straßen zu üben…

    Antworten

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