Michael Sondermeyer nimmt die Zuschauer beim Moonlightshopping am Neutoplatz in Zauber-Haft

„Zwei Stunden Zauber-Haft – zauberhafte magische Kleinkunst ohne Bewährung in zwei
Aufzügen (oder auch andeswo)“, so lautet der komplette und komplexe Titel des zweistündigen, im wahrsten
Sinne des Wortes „zauberhaften“ Kleinkunstprogramms des Coesfelder Zauberkünstlers Michael Sondermeyer.
Und was der hintersinnige Titel verheißt, hält das abwechslungsreiche Programm: Die Zuschauer erwartet eine
abendfüllende Mischung aus geistreichen Gaukeleien, gewürzt mit sprachlichen Spielereien, die das Publikum
– der Titel lässt es nicht anders erwarten – fesselt und gefangen nimmt. Allerdings sind diese „Fesseln“ so locker,
dass einer aktiven Beteiligung der Zuschauer nichts im Wege steht. Sie werden hautnah ins zauberische
Geschehen einbezogen, und das auf eine äußerst charmante Art. Am Freitag  zum Moollight-Shopping zeigt Sondermeyer seine Fingerfertigkeit von 18 bis 22 Uhr am Neuortplatz.

Auch das Lachen kommt in Sondermeyers Programm nicht zu kurz. Seine feinsinniger, keine sprachliche
Pointe auslassender Humor, gewährleistet kurzweilige, ja als kabarettistisch zu bezeichnende Unterhaltung
vom Feinsten.
Und all das geschieht auf eine lässige und souveräne Art und mit bewundernswert geringem Aufwand. Keine
großen Kisten und Kästen füllen die Bühne, keine Hasen oder Tauben müssen zur Unterhaltung des Publikums
herhalten. Sondermeyer verzaubert seine Zuschauer vielmehr mit Alltagsgegenständen. Sogar ein
Schneebesen wird dabei zum Zauberrequisit umfunktioniert. Aber dennoch – oder vielleicht gerade deshalb
– ist die Wirkung des Gezeigten enorm. Das abwechslungsreiche Programm lässt den Anwesenden keinen
Augenblick Zeit, über das Gesehene nachzudenken. Letzteres reicht vom „Gedankenlesen“ über eine
„Pokerpartie“ mit dem Publikum (mit riesigen Spielkarten) bis hin zu Zauber-Klassikern wie dem berühmten
„Chinesischen Ringspiel“. Wie Sondermeyer das alles macht, verrät er natürlich nicht, aber wie er das macht,
das sollte man gesehen haben.
Neben seiner mehr als fünfunddreissigjaÅNhrigen Tätigkeit als Profi-Zauberkünstler hat er sich in Fach krei sen
auch als Autor von Artikeln in Fachzeitschriften des In- und Auslands, als „Trickerfinder“ sowie als Autor und
Herausgeber von mehreren Zauberbüchern einen Namen gemacht.

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