Neubau, KuBAaI, Shopping-Arkaden: Stadtpartei nennt Alternativen zu millionenteurer Rathaussanierung

Die Stadtpartei geht davon aus, dass Bocholt bei der Sanierung des Rathauses nicht mit den von den Gutachtern prognostizierten 37,5 Millionen Euro auskommt. „Erfahrungsgemäß kann man davon ausgehen, dass nach Abschluss der Arbeiten ein Betrag von mindestens 50 Mill Euro im Raum steht“, schreibt Fraktionschef Dieter Hübers jetzt an Bürgermeister Peter Nebelo. Im gleichen Brief fordert er eine Bürgerbefragung und nennt Alternativen. Denn, so die Stadtpartei, auch eine modernisierte Verwaltungszentrale sei alles andere als optimal. „Die künstlich eingebauten Räume, kommen nach unserer Auffassung Käfigen gleich“, so Hübers.

Er schlägt deshalb vor, entweder einen Neubau auf dem alten Feuerwehr-Gelände zu planen oder
das KuBAai-Gelände an der Aa zu nutzen. Auch die Shopping-Arkaden kämen als Standort in Frage. „In den Wirtschaftsmagazinen ist ist verstärkt zu lesen, dass sich die Einkaufszentren in schwierigen Zeiten befinden. Da könnte doch eine Neuorientierung gerade zur rechten Zeit kommen“, meint der Fraktionsvorsitzende. Notfalls müsse an das Gebäude noch mal aufstocken, heißt es weiter.

Für das bisherige Rathaus hat die Stadtpartei (noch) keine Lösung parat. Das denkmalgeschützte Gebäude müsste, so Hübers, einer anderen Nutzung zugeführt werden, oder auch nicht. Um das Denkmal zu erhalten, sei wahrscheinlich nur ein relativ geringer Betrag erforderlich.

Besonders wichtig ist der Stadtpartei eine Bürgerbefragung zum Thema. Eine entsprechenden Antrag hat sie für die Ratssitzung am 20. September gestellt.

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