Neue Betrugsmasche: Angeblicher Oberstaatsanwalt droht Bocholter Erzwingungshaft an und fordert Geld

Kreis Borken (ots) – (fr) In den vergangenen Tagen erhielt ein

Bocholter Post – angeblich von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am

Main. In dem Schreiben teilt ein angeblicher Oberstaatsanwalt mit,

dass der Bocholter zu einer Geldstrafe von 18.600 Euro (620

Tagessätze à 30 Euro) verurteilt wurde. Zugleich wird die

Erzwingungshaft (620 Tage) angedroht, da die Strafe bislang nicht

bezahlt wurde. In dem Schreiben wird dem Betroffenen dann die

letztmalige Chance angeboten, die Strafe zu bezahlen – auch in Raten.

Zudem wird der Angeschriebene verpflichtet, einen angeblichen

Sachbearbeiter unter einer bestimmten Telefonnummer anzurufen.

Das Schreiben erweckt von der Form her den Eindruck eines

amtlichen Schreibens – inhaltlich ist es in betrügerischer Absicht

erstellt.

Wer im Internet sucht, wird schnell fündig. Solche oder ähnliche

Schreiben sind bundesweit versandt worden.

Siehe auch die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt

a. M.

sta-frankfurt-justiz.hessen.de/irj/STA_Frankfurt_am_Main_I

nternet?rid=HMdJ_15/STA_Frankfurt_am_Main_Internet/sub/83d/83d7a9ea-c

aa7-d51d-0648-712ae8bad548,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26o

verview=true.htm

Jeder der ein solches Schreiben bekommt und bezüglich der Echtheit

unsicher ist, kann sich an die zuständige Justizbehörde oder die

Polizei wenden. Für den Anruf bei der Staatsanwaltschaft sollte nicht

die in dem Schreiben aufgeführte Telefonnummer gewählt werden.

Erkundigen sie sich bei verlässlichen Quellen nach der offiziellen

Rufnummer.

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