Schülern den Wert von Frieden vermittelt

Bocholt (PID). Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo empfing am 12. Juli 2017 Klaus Held, um ihm für sein langjähriges Engagement und viele friedenstiftende Projekte im Bereich des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Volkstrauertages zu danken.
Gleichzeitig erhielt Klaus Held die Goldene Ehrennadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus den Händen von Jens Effkemann, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Münster, und Stefan Schmidt vom Landesverband. Damit wurde Held insbesondere für sein langjähriges Engagement für Friedenprojekte mit Schülern geehrt.
Schülern den Wert von Frieden vermittelt
Held ist seit 1988 Lehrer an der Hohen-Giethorst-Schule in Bocholt, unter anderem unterrichtet er Religion. Nach dem jetzt ablaufenden Schuljahr wird er nach insgesamt 40 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt und beendet damit auch seine Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler bei der Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof am Volkstrauertag zu begleiten. „Seit 2002 hat Klaus Held diese Gedenkveranstaltung in Kooperation mit der niederländischen Partnerschule Metzo College in Doetinchem betreut“, betonte Bürgermeister Peter Nebelo. Zudem hat er viele gemeinsame Projekte mit dem Volskbund und seinen Schülerinnen und Schülern begleitet. „Darunter die Aktion Rote Hand, eine Aktion, die sich gegen Kindersoldaten richet“, ergänzt Frank Essing vom Fachbereich Kultur und Bildung. Ferner hat Held die Ausstellung Flucht und Vertreibung im Rahmen der Bildungspartnerschaft VHS/Hohe-Giethorstschule/Volksbund begleitet.
Wiederholt besuchte Klaus Held mit Schülergruppen die Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn. Auch begleitet der bekennende Schalke-Fan die alljährliche Schalkefahrt – dabei handelt es sich um eine Dankeschön-Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler, die in Bocholt für den Volksbund gesammelt haben.
Seinen Ruhestand wird Held zunächst mit einem Sabbatjahr beginnen, um zunächst Abstand und Ruhe zu gewinnen aber auch, um seine Unterlagen in der Schule und in seinem Arbeitszimmer zu sortieren. Danach könne er sich wieder gut vorstellen, ehrenamtlich im Bereich Erinnerungsarbeit aktiv zu werden, sagte er.

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