Für die Schützenhaus-Lösung der Bürgerstiftung Bocholt zeichnet sich politische Mehrheit im Rat ab

Für die Schützenhaus-Lösung der Bürgerstiftung Bocholt zeichnet sich erstmals eine politische Mehrheit im Rat ab. Die Fraktionen von CDU, Freie Grüne/Linke und FDP machen sich in einem gemeinsamen Antrag für einen städtischen Zuschuss in Höhe von jährlich 180.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren zur Absicherung der Investitionsfinanzierung stark. Eine solche Zusage wird allerdings an mehrere Bedingungen geknüpft. So dürfen andere Projekte nicht gefährdet werden, muss der erwartete Zuschuss des Landes fließen, soll das Gebäude zum Stadtjubiläum 2022 fertig sein und muss der St.-Georgius-Schützenverein die Immobile zu einem „fairen Preis“ abgeben. Kommt der Antrag durch, ist der Versuch der Stadtpartei, die zwei Jahren alten Pläne des Unternehmers Jürgen Theißen realisieren zu wollen, gescheitert.

Die drei Fraktionen schlagen vor, einen Gebietsbezug des Schützenhauses zum integrierten Handlungskonzept Innenstadt zu schaffen. Dadurch kann ein parallele Umsetzung weiterer Großinvestitionen abgesichert und koordiniert werden. Vorrang haben dabei das Lernwerk, die Quartiersentwicklung Fildeken/Rosenberg sowie die Rathaussanierung. Zudem machen sie sich für den Verkauf von Teilbereichen des Grundstückes stark, auf dem jetzt der ehemalige Güterbahnhof steht. Die Fläche wird zur Erweiterung des Schützenhauses um einen großen Veranstaltungssaal und weitere Parkmöglichkeiten benötigt.

Weiterhin haben die drei Fraktionen in ihrem Antrag eine Absicherung eingebaut, die sich wie folgt liest: „Die Stadt Bocholt trägt kein Insolvenz- oder Ausfallrisiko und übernimmt keine Defizite. Auch eine Rückforderung von Fördergeldern bei Insolvenz der Stiftung ist nicht vorgesehen und soll in Absprache mit den Fördergebern ausgeschlossen werden.“

Schließlich soll die Förderzusagen zunächst nur für 20 Jahre erteilt werden. „Eine anschließende Unterstützung der Stadt Bocholt von weiteren 10 Jahren wird rechtzeitig vor Ablauf der zugesagten 20 Jahre überprüft“, heißt es weiter.

7 Kommentare
  1. Andreas Pferdekemper
    Andreas Pferdekemper sagte:

    Es ist – aich wenn ich es nach wie vor für falsch halte – hier sehr darauf zu achten wer für die Bedingungen und Vorbehalte die der Beschlusd/ Antrag beinhaltet, unterschreibt …. ich denke die Bedingungen lassen sich gar nicht vor Ort garantieren … wie will man da Beschlüsse fassen ….

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  2. Klaus Lachnicht
    Klaus Lachnicht sagte:

    Wie viele andere Bürger möchte ich sagen das was hier ausgebrütet ist ein Wunschdenken. der Abgeordneten im Rat.

    Genau wie die Bürgerstiftung , wozu brauchen wir so was

    Die Gelder ,Wenn sie kommen dann vom Land und die Zeche muss die Stadt bezahlen .

    Und wofür das alles ,für ein altes Gebäude was jederzeit günstiger neu gebaut werden könnte .

    Der Stil könnte von einem guten Architekten nachgebaut werden.

    Zudem muss man mal überlegen welche Projekte noch anstehen.

    Die angebliche Rathausrenovierung, Kubai , Lernwerk usw.

    Ich weiß zwar nicht wie die Stadt sich das vorstellt ,aber beim Lernwerk geht das Gestöhne schon los bevor es angefangen hat ,Ich sage nur Archiv

    Ich möchte nur sagen man kann nicht alles haben was man sieht.

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  3. Mike Jungkamp
    Mike Jungkamp sagte:

    Schlechte Idee das Schützenhaus, mit Geldern der Bürger zu sanieren ! Am Ende ist und bleibt der Schützenverein Eigentümer ….Dann mit einem saniertem Schützenhaus wofür Sie jahrelang kassiert haben aber nichts davon ist in das Schützenhaus geflossen, zumindest nicht dann als es am nötigsten war ….Der Schützenverein muss das Objekt verkaufen und gut ist ! Niemals darf der Bürger für den Schützenverein das Objekt sanieren !

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  4. Mike Jungkamp
    Mike Jungkamp sagte:

    Schlechte Idee das Schützenhaus, mit Geldern der Bürger zu sanieren ! Am Ende ist und bleibt der Schützenverein Eigentümer ….Dann mit einem saniertem Schützenhaus wofür Sie jahrelang kassiert haben aber nichts davon ist in das Schützenhaus geflossen, zumindest nicht dann als es am nötigsten war ….Der Schützenverein muss das Objekt verkaufen und gut ist ! Niemals darf der Bürger für den Schützenverein das Objekt sanieren !

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  5. Mike Jungkamp
    Mike Jungkamp sagte:

    Schlechte Idee das Schützenhaus, mit Geldern der Bürger zu sanieren ! Am Ende ist und bleibt der Schützenverein Eigentümer ….Dann mit einem saniertem Schützenhaus wofür Sie jahrelang kassiert haben aber nichts davon ist in das Schützenhaus geflossen, zumindest nicht dann als es am nötigsten war ….Der Schützenverein muss das Objekt verkaufen und gut ist ! Niemals darf der Bürger für den Schützenverein das Objekt sanieren !

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