Violine und Klavier erklingen im Fürstensaal

Kreis Borken/Ahaus. Wer schon immer einmal eine Stradivari live hören und sehen wollte, hat nun die Gelegenheit dazu: Der Geiger Kristóf Baráti gehört zu den wenigen Violinisten weltweit, die die Freude haben, ein solches Instrument zu spielen. Eine Stradivari verlangt eine besondere Meisterschaft, denn sie ist zwar von ausgesuchter optischer und klanglicher Schönheit, gilt jedoch gemeinhin als schwer zu spielen. Kristóf Baráti ist aber ein Meister seines Faches. Davon kann sich das Publikum des nächsten „Ahauser Schlosskonzertes“ selbst überzeugen. Gemeinsam mit Pianist Gábor Farkas ist er am Sonntag, 14. Januar, im Fürstensaal zu hören. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Beethoven, Brahms und Tschaikowsky. Beginn ist um 19.30 Uhr.

„Violinist Kristóf Baráti und sein Partner am Klavier Gábor Farkas präsentieren ein wunderbar austariertes Programm, das uns die ganze Faszination eines Duo-Abends mit den beiden wichtigsten Instrumenten der Kammermusik näher bringen wird: der Geige und dem Klavier“, freut sich Norbert van der Linde, künstlerischer Leiter der „Ahauser Schlosskonzerte“ auf den ersten Termin im Jahr 2018. Spielen wird das Ensemble die „Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier in a-Moll“ von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms „Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier in A-Dur“ und „Souvernir d´un lieu cher“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Außerdem werden Eugène Ysaÿes Ballade „Sonate für Solo Violine Nr. 3“ sowie „Tzigane für Violine und Klavier“ von Maurice Ravel zu hören sein.

Kristóf Baráti, 1979 in Budapest geboren, wuchs in Venezuela auf. Nach dem Studium in Caracas und Budapest entdeckte Professor Eduard Wulfson, Direktor der „Stradivari Gesellschaft“, den jungen Violinisten im Jahre 1996 bei einem Wettbewerb und wurde sein musikalischer Ratgeber und Mentor. 1997 war Baráti als jüngster Finalist Gewinner des international renommierten „Königin-Elisabeth-Wettbewerbs“ in Brüssel und gewann zudem den Publikumspreis. 2010 war er erster Preisträger des „Paganini-Wettbewerbs“ in Moskau. Der Musiker konzertiert regelmäßig mit dem „Budapest Festival Orchester“ sowie mit dem „Ungarischen National Philharmonic Orchestra“. Baráti gastiert weltweit in großen Konzertsälen. Er spielt auf einer 1703 gebauten Stradivari „Lady Harmsworth“, einer Leihgabe der „Stradivari Gesellschaft“.

Sein Partner in Ahaus, Gábor Farkas, begann sein Musikstudium bereits im Alter von fünf Jahren und schloss dieses an der „Franz-Liszt-Musikakademie Budapest“ mit Auszeichnung ab. Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe gewann der Klavierspieler auch den ersten Preis der „National Piano Competition“ in Ungarn, den „Béla Bartók Klavierwettbewerb“ in Baden bei Wien und den 63. internationalen „Franz Liszt Klavierwettbewerb“ in Weimar. Gábor Farkas gastiert heute in den bedeutendsten Konzertsälen, beispielsweise in Berlin, Calgary, London, Paris, Tokyo und Wien.

Der Preis für eine Karte beträgt in der Kategorie II 15 Euro. Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten zahlen 7,50 Euro. Die Karten der Kategorie I sind bereits vergriffen. Bestellungen nimmt die Kulturabteilung des Kreises Borken im „kult – Westmünsterland“ in Vreden, Kirchplatz 14, unter Tel.: 02564/9899-111 und per E-Mail: t.wigger@kreis-borken.de (Montag bis Freitag) entgegen. Am Samstag und Sonntag sind die Veranstalter unter Tel.: 0170/4415185 zu erreichen. Vorbestellungen sind bis Freitagmittag, 12. Januar, möglich. Karten gibt es auch an der Abendkasse.

Das komplette Programm der Konzertreihe liegt beim Kreis Borken und der Stadt Ahaus sowie in den Touristikbüros und den Filialen der Sparkasse Westmünsterland in der Region Ahaus aus. Auf Wunsch können die Programmhefte auch zugeschickt werden. Weitere Informationen zu den Schlosskonzerten Ahaus gibt es auch im Internet unter www.tourismus-kreis-borken.de/veranstaltungen/ahauser-schlosskonzerte/.

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