Dezember 1, 2022

1. FC Bocholt erhält Stadionfreigabe für die Regionalliga

Der Aufsteiger 1. FC Bocholt wird alle Partien in der Regionalliga West in der heimischen Gigaset Arena am Hünting austragen können. Bei der heute Vormittag erteilten Stadion-Abnahme gaben die Stadt Bocholt, die Kreispolizeibehörde Borken, die Bocholter Feuerwehr sowie der Westdeutsche Fußballverband grünes Licht für Regionalliga-Fußball am Hünting. Die beteiligten Organisationen sagten die Freigabe der Gigaset Arena für den Spielbetrieb in der Regionalliga West zu, eine schriftliche Bestätigung erhält der 1. FC Bocholt in den kommenden Tagen. Auch so genannte „Sicherheitsspiele“ – beispielsweise gegen Teams, die erfahrungsgemäß viele Gästefans mitbringen – dürfen am Hünting ausgetragen werden.

Für FC-Präsident Ludger Triphaus ist diese erfolgreiche Abnahme wegweisend für die Zukunft des Clubs: „Wir sind sehr glücklich und erleichtert. Dass wir in so kurzer Zeit die mit hohen Auflagen verknüpften Bedingungen schaffen konnten, vom Start weg in Bocholt Regionalliga-Fußball zeigen zu können, ist großartig und erfüllt mich mit Stolz. Ich danke allen, die ihren Anteil daran haben: unserem Team in der Geschäftsstelle und im Vorstand, den vielen Firmen, die auf die Schnelle für uns in die Bresche sprangen, sowie den zahlreichen Anhängern des 1. FC, die in dieser Woche mitgeholfen haben, die Gigaset Arena regionalligatauglich zu machen.“

Das erste Heimspiel findet am 2. Spieltag am Samstag, den 30. August, somit um 14:00 Uhr in der Gigaset Arena statt. Die Euphorie und die Vorfreude auf Regionalliga-Fußball am Hünting ist in Bocholt groß: Bisher hat der 1. FC Bocholt knapp 400 Dauerkarten für die neue Saison verkauft – Rekord in diesem Jahrtausend.

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  1. Lonnemann says:

    Glückwunsch an den 1FC Bocholt für die Freigabe vom Verband. Aber wenn die Zuschauer und Fans jetzt meinen sie kommen in ein frisch saniertes Stadion am 2. Spieltag, die muss man hier leider enttäuschen. Es wurde lediglich eine Zaunanlage rund um den Gästeblock errichtet. Die WC Container für die Gästefans konnte man noch nicht ausfindig machen. Laut der Stadt Bocholt sollen die neuen und die alten WC Anlagen im Stadion dann aber sofort an die Kanalisation angeschlossen werden. In den alten WC Anlagen im Stadion hat jetzt endlich ein privater Sponsor die veralterten Kloschüsseln auswechseln lassen weil er den Anblick der alten Urin-Steine nicht mehr ertragen konnte heißt es. Dafür ist aber noch die alte und legendäre Pissrinne vorhanden und so steht man bald wieder bis zu den Knöcheln im Abwasser. Warum werden diese WC Anlagen nicht vernünftig saniert und auf den neusten Stand gebracht? Da werden für die Gästefans neue WC Container geordert und die eigenen Fans müssen auf die alten Toiletten gehen. Eine Zumutung für den Bocholter Fußball Fan und hier zahlt man bis zu 15 Euro Eintritt. Der Zugangsweg zum Stadion ist auch noch nicht gepflastert worden wie es aber angekündigt wurde. Wenn man jetzt noch die Grünanlagen und den Spielertunnel nimmt, fragt man sich worauf der Verein heute so stolz ist? Es liegen überall umgestürzte Bäume, alte Fundamente und Unrat rum. Der Spielertunnel ist von vorne bis hinten voller Laub und dazu total verostet. Was wurde von den versprochenen Baumaßnahmen bis heute gemacht die der Verein schon seit Jahren angekündigt hat. Es wurden jetzt wieder 225.000 Euro von der Stadt Bocholt an den 1FC Bocholt überwiesen. Im letzten Jahr hat der 1FC Bocholt schon 163.000 Euro für den Kabinenneubau bekommen, aber bis heute ist da eine riesige Fläche mit meterhohen Unkraut wieder zufinden. Außerdem werden 10 Jahre lang, jährlich über 10.000 Euro für die Tribüne beigesteuert von der Stadt Bocholt. Das sind Gelder wo andere Vereine nur von träumen können. Der VFL 45 Bocholt hat zum Beispiel nach jahrelangem Wartens 50.000 Euro für 2 Flutlicht-Masten von der Stadt Bocholt bekommen damit sie auch im Winter Licht für ihr Training auf dem Rasenplatz haben. Wenn sie aber Meisterschaftsspiele auf dem Rasen austragen wollen, müssten sie aus eigener Tasche noch zwei weitere Flutlicht-Masten kaufen.

    Man darf jetzt nur noch gespannt sein, wie die gegnerischen Fans den Gästeblock ohne Stehstufen annehmen. Jeder Verein in dieser Liga hat Stehstufen im Gästeblock und im Herbst und Winter könnte es ohne Stufen zu einer gefährlichen Rutschpartie im Gästeblock kommen. Aber anscheinend sieht der Verband da keine Gefahren und lässt die Fans auf dem grünen Untergrund stehen und feiern.

    Wünsche dem 1FC Bocholt eine sportlich erfolgreichhe Saison

  2. Lonnemann says:

    Alle Bocholter Bürger haben sich am Samstag morgen wohl verwundert die Augen gerieben. Der 1FC Bocholt bekommt die Freigabe für alle Regionalliga Heimspiele und dann steht nur ein kleiner Bericht im BBV. Man hätte hier eigentlich mit einer ganzen Seite gerechnet. Heute war wieder alles beim Alten, ein riesiger Artikel über ein simples Freundschaftsspiel in Holland bestimmte den Lokalen Sport. Vielleicht hat aber auch eine andere Schlagzeile dafür gesorgt? Im BBV stand am Samstag auch der Ewibo Skandal mit dem Namen des Präsidenten des 1FC Bocholt an vorderster Stelle. Jetzt werden neben den Präsidenten auch noch mehrere Mitarbeiter der Stadt Bocholt ins Visier genommen. Alle die in der letzten Zeit Mal am Hünting gewesen sind, wissen dass sich das Stadion in einem desolaten Zustand befindet. Bis heute hat sich außer der neuen Zaunanlage die jetzt den Gästeblock umringt nicht viel geändert. Die WC Anlagen im Stadion sehen immer noch desolat aus. Der Zugangsweg zum Stadion wurde auch noch nicht gepflastert. Überall liegen Fundamente und umgestürzte Bäume in den Grünanlagen herum. Leider werden darüber keine Bilder im BBV oder auf der Hompage des 1FC Bocholt veröffentlicht. Aber wie kann dann ein Stadion mit einem einzigen WC Container für bis zu 800 Gästefans die Lizenz erhalten fragten wir uns gestern beim Frühschoppen? Oder wenn man den steil abfallenden Wall nimmt im Stadion. Wenn man den Gästeblock jetzt von der anderen Seite betritt kann man sich jetzt schon kaum auf den Beinen halten, wie wird es dann bei Regen, Frost oder Schnee wohl sein? Man darf gespannt sein, wie sich der Ewibo Skandal und die Regionalliga Saison für alle Beteiligten der Stadt Bocholt und des Präsidenten weiter entwickelt.

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