1. FC nach Videoanalyse: Gezielte Attacke auf Familie von MSV-Trainer Hirsch hat es nicht gegeben

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Der 1. FC Bocholt wehrt sich gegen Vorwürfe seines ehemaligen Trainers und jetzigen Coaches von MSV Duisburg, Dietmar Hirsch. Dieser hatte bekanntlich unmittelbar nach dem 2:0-Sieg der Zebras im Pokalhalbfinale am Hünting in der Pressekonferenz öffentlich erklärt, seine Ehefrau sei auf der Tribüne angegangen worden. Unter anderem war von einer Bierdusche die Rede. Der gastgebende Verein hat jedoch offenbar inzwischen andere Erkenntnisse.
Man habe die Sache, wie angekündigt, umfassend aufgearbeitet, und auf Basis von Videoanalysen sowie Zeugenaussagen ergebe sich der Stand, dass keine gezielte Attacke oder Bierdusche auf die Familie stattgefunden habe. „Die öffentlich verbreiteten Darstellungen sind in dieser Form nicht zutreffend“, heißt es auf Anfrage von Made in Bocholt seitens des 1. FC.
Präsident Ludger Triphaus erklärt dazu: „Ich habe Verständnis dafür, dass man in einer emotionalen Situation unmittelbar nach dem Spiel Dinge anders wahrnimmt. Dennoch konnten die erhobenen Vorwürfe in dieser Form nicht bestätigt werden. Umso bedauerlicher ist es, dass dadurch ein Bild entstanden ist, das unserem Verein erheblich geschadet hat. Deshalb war es uns wichtig, die Ereignisse sorgfältig aufzuarbeiten und nun für Klarheit zu sorgen.“

Paulchen Panter says:
Tja, Fußball halt…..immerhin gut für irgendwelche Überraschungen….