138.400 Euro von der Fördergesellschaft für die Westfälische Hochschule

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Ressourcen schonen, Energie sparen, Technik ganzheitlich denken – zwischen den Geschäftsfeldern der hiesigen Unternehmen und den Disziplinen der Westfälischen Hochschule gibt es nicht nur viele Parallelen, sondern genau deshalb auch viele Anknüpfungspunkte: Das wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Fördergesellschaft Westmünsterland der Hochschule in Bocholt/Ahaus e. V. deutlich, die bei der Tekloth GmbH stattfand. 40 Teilnehmende aus Wirtschaft und Hochschule kamen dabei in Austausch, erfuhren einiges über die jüngsten Aktivitäten der Fördergesellschaft sowie ihre Pläne.

„Insgesamt schüttete die Fördergesellschaft im Jahr 2025 rund 138.400 Euro an die Hochschule aus“, erläuterte der Vorsitzende Ulrich Grunewald. Das Geld kommt u. a. aus Beitragszahlungen der mehr als 200 Mitglieder: Kommunen, Unternehmen, Privatleute und Professoren engagieren sich in der Fördergesellschaft für die Westfälische Hochschule (WH). Die größten Posten rückblickend auf 2025 waren 35.000 für eine Professur im Bereich Elektrotechnik und Automatisierung, 15.000 Euro für den Tech-Provider, 6.000 Euro für den Lorenz-Weegen-Preis sowie je 5.000 Euro für die Stiftungsprofessur Sustainable Engineering and Management bzw. die Junge Uni in Bocholt. „Letztere unterstützen wir weiterhin sehr gerne“, betonte Grunewald, „hier erreichen wir den Nachwuchs für die Hochschule und für die Wirtschaft – und wir begeistern ihn für MINT-Fächer“.

Der Gastgeber, vertreten durch das Führungs-Trio Jürgen Willing, Stefan Boland und Christoph Tepasse, stellte sein Unternehmen für Gebäudetechnik bei Rundgang und Vortrag vor. Dabei wurde deutlich, dass bei Tekloth „das Team der Star ist“, wie Boland betonte. Viele Beschäftigte seien von der Lehre bis zur Rente dabei; lange Betriebszugehörigkeiten seien eher die Regel als die Ausnahme. In diesem Jahr feiert das Unternehmen für Gebäudetechnik seinen 60. Geburtstag, der mit einem öffentlichen Konzert einer U2-Coverband am 13. Juni gefeiert wird. Mit den Wurzeln eines Elektrogeschäfts in Liedern deckt Tekloth heute für Firmen und Privatleute alles rund ums Gebäude ab – z. B. Klima, Wärme, Sicherheit sowie auch Photovoltaik und E-Mobilität.

Auf dem Programm standen auch Neuigkeiten aus der Hochschule: Das Präsidium der Hochschule mit Standorten in Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen wurde gerade neu gewählt und neben Prof. Dr. Tatjana Oberdörster ist mit Prof. Dr. Thomas Naber nun ein weiterer Bocholter in diesem Gremium vertreten. Abschließend wurde das Projekt „Speed4Reman“ vorgestellt; hierbei arbeitet die WH zusammen mit einem mittelständischen Unternehmen am sogenannten „Remanufacturing“, eine industrielle Dienstleistung ergänzend zu Reparieren, Wiederverwenden oder Recyceln. Als Vorbild für ähnliche Kooperationen wurde vorgestellt, wie AdBlue-Pumpen komplett demontiert, gereinigt, aufbereitet und montiert wurden.

Foto: Stefan Boland, Geschäftsführer von Tekloth, erläutert den Teilnehmenden die Prozesse im Unternehmen. Foto: Betz/Fördergesellschaft Westmünsterland



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