15-Jähriger fährt mit geklautem Rad beinahe Polizisten an und fällt damit zum 25mal auf

15-Jähriger fährt mit geklautem Rad beinahe Polizisten an und fällt damit zum 25mal auf
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Bocholt (ots) – (fr) Am Dienstag befuhr ein 15-jähriger Bocholter gegen 12.15 Uhr den Radweg der Münsterstraße auf der falschen Straßenseite und stieß dabei beinahe mit einem entgegenkommenden Fahrradfahrer zusammen. Bei diesem Radfahrer handelte es sich um einen Polizeibeamten, der den Jugendlichen daraufhin anhielt.

Weder ein Einsehen noch normale Umgangsformen waren zu erkennen. Der Jugendliche verhielt sich gänzlich respektlos und versuchte einermöglichen Ahndung durch die Angabe falscher Personalien zu entgehen. Der Beamte schenkte den Angaben des Jugendlichen keinen Glauben, sodass dieser letztlich die richtigen Personalien angab.

Wegen der falschen Angaben zu seiner Person wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Inwiefern dies auf den Jugendlichen Eindruck machen wird, bleibt abzuwarten. Seitdem der Jugendliche strafmündig ist, fiel er bereits über 25mal in Zusammenhang mit Straftaten (überwiegend Eigentumsdelikte aber auch Sachbeschädigung und Körperverletzung) auf.

Auch in diesem Fall wurde ein Strafverfahren eingeleitet, da der Verdacht des Fahrraddiebstahls vorlag. Der 15-Jährige wurde zur Herkunft des Fahrrades befragt – er gab an, dass er dieses unverschlossen an der Bahnhofstraße gesehen und mitgenommen habe. Es sei ihm auch egal, wem das Fahrrad gehöre.

Das Fahrrad der Marke “Fahrrad Manufaktur” mit zwei montierten Fahrradtaschen wurde sichergestellt. Der rechtmäßige Besitzer wird gebeten, sich bei der Kripo in Bocholt (02871-2990) zu melden.

Kommentare (15)

    1. In diesem Land,, wo die Generation der Vollidioten noch das sagen hat, kann man machen was man will, solange man dem Staat oder der GEZ kein Geld schuldet. Psychologen und Pädagogen sind die Metastasen unserer Zeit

  1. Immer auf belebten Straßen gepackt worden?

    Dem frechen Blage in der Gasse einfach mal mit dem Gummiknüppel aufs Köpfchen hauen, anders lernt er es scheinbar nicht.

    Mit Worten und Bußgeldern, die sowieso die Eltern bezahlen, kommt man da nicht weit. Den Eltern scheint es ja entweder egal zu sein, oder sie können sich nicht durchsetzen und ihm mal eine schallern.

    Seine Zukunft ist so jedenfalls gesichert: Vater Staat (also wir) bezahlt alles – abwechselnd Hartz IV und (wenn überhaupt) viel zu kurzer Gefängnisaufenthalt im Wohlfühl-Gefängnis.

    1. Wo ich Ihnen, Herr Berendsen, das Du angeboten habe, ist mir wohl entfallen. Mein polizeiliches Führungszeugnis beinhaltet jedenfalls keine kriminellen Aktivitäten.

      Wir sehen täglich, wozu antiautoritäre Erziehung führt. Der Respekt und das Pflichtbewusstsein bleiben auf der Strecke, andererseits fühlen sich Jugendliche bereits durch Kleinigkeiten gekränkt.

      Disziplin und Härte stehen nicht im Widerspruch zu einem vernünftigen, vertrauten und familiären Umfeld.

      Frau Kamper, dann erläutern Sie mir mit Hilfe ihrer merkelschen, sozialdemokratischen, grünen, liberalen oder linken Weisheit doch bitte die besten Lösungsansätze zur Wiederherstellung der Rechtschaffenheit dieses aufstrebenden Kleinkriminellen.

    2. Marvin von Manstein , ich erlebe auch oft genug das sich Seitens der Eltern nicht gekümmert oder gar mal durchgesetzt wird.

      Aber es gibt da ja auch noch etwas zwischen antiautoritärer Erziehung und Gewalt!

      Normale Umgangsformen und viel Liebe würden denke ich genügen!

    3. Auf der münsterstrasse Danke kleiner weil er sich mit dir beschäftigt hat konnte ich beruhigt weiter telefonieren& mich drauf konzentrieren das ich ja auf der falschen strassenSeite bleib 😂😂😂

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