Seniorenbeirat Bocholt blickt auf das Jahr 2016 zurück

Bocholt (PID). In seiner letzten Sitzung hat der Seniorenbeirat das Jahr 2016 Revue passieren lassen und einen Blick in das Jahr 2017 gewagt. Viele Themen wurden im vergangenen Jahr auch auf Anregung aus der Bevölkerung aufgegriffen, erklärt Agnes Epping, Vorsitzende des Seniorenbeirates.So habe sich der Beirat intensiv mit dem Thema „gutes Leben und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende“ beschäftigt. Wie wichtig dieses Thema ist, habe die gut besuchte öffentliche Podiumsdiskussion im September gezeigt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird es 2017 weitere Veranstaltungen geben. Angedacht sei der Bereich Bestattungskultur, Trauerbewältigung und Grabpflege, so Epping.Zum Thema Mobilität gab es im Jahr 2016 eine Informationsveranstaltung mit der StadtBus GmbH. Der Seniorenbeirat werde sich auf 2017 für die Schaffung guter Angebote, ob mit dem Bus, Auto, Fahrrad oder auch zu Fuß, einsetzen.Schwerpunkt “Bewegt älter werden””Das Thema der Seniorenmesse ‘Bewegt älter werden – Alter in Bewegung’ wird ein Schwerpunktthema 2017 werden”, erklärt Epping. Ziel des Seniorenbeirates sei, dass die Bocholter Senioren sich verstärkt mit der Frage „Was kann ich selbst tun, um gesund älter zu werden?“ auseinandersetzen. Veranstaltung zum Bereich Prävention, Ernährung, Bewegung, Gedächtnistraining, Depressionen im Alter, Stressbewältigung sollen dazu beitragen.Themenwünsche an die Mitglieder des Beirates äußernSeniorengerechte Quartiersentwicklung, bezahlbarer Wohnraum im Alter und Altersarmut, auch damit wird sich der Seniorenbeirat 2017 beschäftigen. Dabei haben die Mitglieder des Beirates für Anregungen, Wünsche und Fragen immer ein offenes Ohr. […]

Unbekannter droht mit Waffe

Bocholt (ots) – (fr) Am Dienstag waren zwei 17-jährige Bocholtergegen 21.35 Uhr zu Fuß von der Blücherstraße über die Münsterstraßein Richtung Königsmühlenweg unterwegs. In Höhe des Königsmühlenwegesschaute einer der beiden Jugendlichen einen Radfahrer auf dergegenüberliegenden Straßenseite an, da er irrtümlich meinte, diesenzu kennen. Der Radfahrer folgte den Jugendlichen, holte sie ein und bedrohteden 17-Jährigen, der ihn zuvor angesehen hatte. Dabei holte er einedurchsichtige Plastiktüte, in der sich eine schwarze Schusswaffebefand, aus der Jackentasche und zeigte diese den Jugendlichen.Anschließend setzte der Täter seine Fahrt fort. Er wird wie folgt beschrieben: Ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 175bis 180 cm groß, schlank, Dreitagebart, sprach akzentfrei deutsch,vermutlich deutscher Herkunft, bekleidet mit einem hellenKapuzenmantel (Kapuze über den Kopf gezogen) und einer Jogginghose.Der Täter war auf einem weißen Damenrad unterwegs. Hinweise bitte andie Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Unfall auf der Herzogstraße / Geschädigter gesucht

Bocholt (ots) – (fr) Am Dienstagnachmittag erschien eine53-jährige Autofahrerin bei der Polizei und gab an, zwischen 11.30Uhr und 12.00 Uhr auf der Herzogstraße in Höhe der Heroldstraßemöglicherweise einen parkenden Pkw gestreift zu haben. Am Pkw der53-Jährigen befanden sich Kratzer an der Beifahrerseite. Hinweise zudem möglicherweise angefahrenen Pkw liegen noch nicht vor. Die oderder Geschädigte wird gebeten, sich an das Verkehrskommissariat inBocholt (02871-2990) zu wenden. […]

Unternehmerverband Soziale Dienste und Bildung warnt vorundurchdachter Reform

Die Anforderungen der Pflege für kranke Kinder, kranke Erwachsene oder pflegebedürftige Senioren sind sehr unterschiedlich. Logisch erscheint dies aber nicht den Befürwortern der Pflegeberufe-Reform zu sein: Sie wollen eine einheitliche Ausbildung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. Elisabeth Schulte, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Soziale Dienste und Bildung, macht aber deutlich: „Es ist etwas anderes, ob jemand ein Frühchen oder einen Demenzkranken pflegt, ob jemand nach einer OP schnell wieder fit gemacht werden muss oder seine komplexen Einschränkungen im Alter individuell behandelt werden müssen.“ Pflege, so ihr Plädoyer, kann nur von Fachkräften geleistet werden, die für den jeweiligen Personenkreis ausgebildet wurden. Die Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes, der sich bundesweit für seine Mitglieder – insbesondere Altenheime, Behinderteneinrichtungen, Kindertagesstätten und Krankenhäuser – einsetzt, warnt: „Eine Einheitsausbildung würde sich entweder zu einer Schmalspur- oder einer Superkönner-Ausbildung entwickeln. Die Auszubildenden werden also entweder zu wenig angeleitet oder mit zu hohen Anforderungen belastet. Beides muss vermieden werden.“Zum Hintergrund: Die Bundesregierung will die Ausbildung der Pflegeberufe reformieren; es soll einen neuen, einheitlichen Pflegeberuf geben, im dem Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege gemeinsam ausgebildet wird.Dass die Pflegeberufe teilweise modernisiert werden müssen, um dem bereits bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und das Image dieser Berufe zu verbessern, findet auch Elisabeth Schulte. „Um die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, taugt nur ein Ausbildungskonzept, das zwischen den drei Bereichen differenziert. Maximal in den ersten ein bis zwei Jahren der Ausbildung können fachübergreifend die gemeinsamen Kernqualifikationen vermittelt werden. In der restlichen Zeit der Ausbildung muss aber die notwendige Spezialisierung erfolgen.“ Schulte warnt davor, die Reform der Pflegeausbildung noch vor Ende der Legislaturperiode als „Last-Minute-Gesetzgebung“ durchzupeitschen. „Pflege ist ein Job-Motor. Ihre Ausbildung muss praxistauglich und bedarfsgerecht konzeptioniert werden.“Der Unternehmerverband Soziale Dienste und Bildung ist ein deutschlandweiter Arbeitgeberverband. Er bietet Lösungswege der Arbeitsbedingungen mit den erforderlichen Handlungsspielräumen zwischen ökonomischen Zwängen und sozialem Auftrag jenseits des TVöD: Von Arbeitsordnungen ohne jede Tarifbindung bis zum Haustarifvertrag. Mitglieder sind Unternehmen und Organisationen im sozialen Bereich.Bildunterschrift: Elisabeth Schulte, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Soziale Dienste und Bildung. (Foto: Unternehmerverband) […]

Unternehmerverband will Digitalisierungvorantreiben / Dialog mit Stadt und Verwaltung fortsetzen

„Man kann voneinander lernen. Und man muss sich verändern, um erfolgreich zu bleiben.“ Unter dieser Maßgabe möchten Wolfgang Schmitz und Jürgen Paschold vom Unternehmerverband den Dialog mit der Stadtspitze 2017 fortsetzen. Mit seiner „MittagsZeit“ bot der Unternehmerverband seinen Mitgliedsfirmen im zurückliegenden Jahr zweimal die Chance, direkt mit dem Bocholter Bürgermeister Peter Nebelo zu sprechen. „Dabei haben die Unternehmer dem Bürgermeister ihre Expertise beim Gewerbeflächenmanagement angeboten; und sie haben der Verwaltung, ganz konkret einzelnen Fachbereichsleitern, den Dialog angeboten“, berichtet Wolfgang Schmitz. Der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes findet einige Parallelen zwischen dem „Unternehmen Stadt“ und der freien Wirtschaft; „beide Seiten könnten von einer engeren Zusammenarbeit profitieren“.Als Beispiel nennt Jürgen Paschold von der Regionalgeschäftsführung der Arbeitgeberorganisation die Digitalisierung. „Seit genau einem Jahr gibt es das Netzwerk ‚Industrie 4.0 – von der Vision in die Praxis‘ von Wirtschaftsförderung, Westfälischer Hochschule und unserem Verband. Dabei bringen wir die richtigen Partner aus Wirtschaft, Gründerszene und Forschung zusammen.“ Denn Ideen, wie die Digitalisierung für das eigene Geschäft genutzt werden kann, entstünden nicht auf Knopfdruck. „Neue Produkte, Geschäftsmodelle, Kooperationen und Arbeitsplätze entstehen in unserem Netzwerk bei Vorträgen, bei Produktvorstellungen und natürlich vor allem im Austausch miteinander.“Wie für die Firmen müsse die Digitalisierung auch für die Stadtverwaltung zum Leit-Thema werden. Wolfgang Schmitz schlägt vor: „Die Stadt Bocholt kann mit dem Know-how hiesiger Firmen oder der Hochschule Vorreiter der digitalen Verwaltung werden und damit Kosten sparen.“ Bürger- und wirtschaftsfreundlicher könne die Stadt darüber hinaus werden, indem sie sich als Verwaltung der kurzen Wege einen Namen bei ansiedlungswilligen Firmen – und damit potenziellen Steuerzahlern – macht; oder mit anderen Kommunen gemeinsame Aufgaben kostensparender erfüllt, etwa bei Beschaffung, Personalwirtschaft, Flächenvermarktung oder Gebäude- oder Grünflächenmanagement. Wolfgang Schmitz ist als Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes auch in den Städten Duisburg, Oberhausen und Mülheim im Gespräch mit den Stadtspitzen. „Dort sind die Haushaltslagen viel angespannter, die Arbeitslosigkeit ist um ein Vielfaches höher als hier. Nur muss Bocholt seine Möglichkeiten nutzen; wir stehen mit den Unternehmern gerne beratend zur Seite.“Der Unternehmerverband, der seine Wurzeln im Jahr 1906 in der Metall- und Elektroindustrie auch in Bocholt hat, vertritt in dieser Region heute rund 50 Unternehmen mit über 11.000 Beschäftigten. Seit 2007 ist er mit einer Regionalgeschäftsführung Kreise Borken und Kleve in Bocholt aktiv; davon nun genau ein Jahr lang am neuen Standort an der Kurfürstenstraße 59a. Ansprechpartner ist der Verbandsingenieur Jürgen Paschold, Tel. 02871 23698-11, www.unternehmerverband.orgBocholter Jahresprogramm 2017 im Überblick· Business Breaks: 22. Februar, 24. Mai, 27. September und 29. November· Netzwerk Industrie 4.0: 1. Termin im Frühjahr· 11. Bocholter Personalforum: Termin im SommerSeminare: 25. Januar (Aufhebungsverträge), 13./14. Februar (Personalentwicklung), 14. Februar (Zoll-Intensivtraining: EXPORT), 15. Februar (Zoll-Intensivtraining: IMPORT), 23./24. Februar (BWL für die Assistenz), 7. März (Arbeitsrecht), 3. April (Neueste Rechtsprechung), 5. April (Telefontraining für Auszubildende), 18./19. Mai (Vom Kollegen zum Vorgesetzten), 8. Juni (Texte in der Personalarbeit)· 7. Duales Orientierungspraktikum: Oktober und NovemberBildunterschrift: Jürgen Paschold, Regionalgeschäftsführung Kreise Borken und Kleve des Unternehmerverbandes (Foto: Unternehmerverband) […]

Rad- und Fußweg entlang der Arkaden gesperrt

Bocholt (PID). Am 3. und 4. Januar 2017 finden Arbeiten an der Fassade der Shopping Arkaden statt. Der Geh- und Radweg, der hinter der Parkdeckzufahrt der Shopping Arkaden führt, wird deshalb gesperrt.Fußgänger können alternativ durch die Arkaden laufen, Radfahrer entlang der Promenade fahren. […]