.Senioren fit im Umgang mit PC und Smartphone

Die ehrenamtlich tätige Gruppe “Mouse Mobil” bietet auch im August wieder an drei unterschiedlichen Standorten offene PC-Sprechstunden für Senioren an. Am Montag, 6. August, findet die offene Sprechstunde im Ludgerushof, Glockenstraße 6a, in Spork statt, am Montag, 13. August, im Apollonia Diepenbrock-Haus auf der Moltkestraße 4. Die Sprechstunde dauert jeweils von 10:00 bis 11:30 Uhr. Der Schnupperkurs ist kostenlos.Neben den oben genannten Sprechstunden findet die offene PC-Sprechstunde jeden Dienstag von 11:00 bis 12:30 Uhr im Europa-Haus an der Adenauerallee 59 statt.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei der Sprechstunde mehr zu Sicherheit im Internet oder zu interessanten Internetseiten und Apps erfahren. Auch besteht die Möglichkeit sich mit anderen Senioren im individuellen Gespräch zum Thema PC auszutauschen. Das eigene Gerät kann zur Schulung mitgebracht werden.Mouse Mobil ist eine ehrenamtliche Projekt-Gruppe von “Engagiert in Bocholt”, die sich zum Ziel gesetzt hat, älteren Menschen in Bocholt den Zugang zum Computer und Smartphone zu erleichtern. Initiatoren von “Engagiert in Bocholt” sind das Seniorenbüro der Stadt Bocholt, der Verein Leben im Alter und die Stadtsparkasse Bocholt.Mehr Informationen zu Angeboten von “Mouse Mobil” erteilt das Seniorenbüro der Stadt Bocholt unter Tel. 02871 953-758. […]

13 Auszubildende traten ihre Ausbildung beim Kreis Borken an – acht weitere folgen Anfang September

Kreis Borken. Am 1. August haben 13 junge Leute ihre Ausbildung beim Kreis Borken aufgenommen. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hieß die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Gisela Röder und Personalchef Burkhard Venhues im Borkener Kreishaus willkommen und wünschte ihnen einen guten Start ins Berufsleben. Anfang September folgen zudem noch acht Studierende im dualen Studiengang “Bachelor of Laws” (Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst) – sie bekamen auch bereits jetzt ihre Urkunde vom Kreisdirektor ausgehändigt.”Heute starten Sie hier bei uns im Kreishaus Ihre berufliche Ausbildung, die Ihnen vielfältige Chancen eröffnet”, sagte Kreisdirektor Dr. Hörster bei der Begrüßung. Davon profitiere dann auch die Kreisverwaltung, die natürlich auf engagierten Verwaltungsnachwuchs angewiesen sei. Am ersten Tag lernten die Auszubildenden den Kreis näher kennen, indem sie beispielsweise die Polizei oder die Leitstelle besuchten. Außerdem wurden sie durch das Gebäude geführt, wo ihnen die wichtigsten Orte gezeigt und erklärt wurden. Schließlich gab es viele Informationen über die Ausbildung und natürlich durfte auch das gegenseitige Kennenlernen nicht zu kurz kommen. Im Laufe des zweiten Tages starten die Nachwuchskräfte dann in ihre ersten praktischen Ausbildungsabschnitte.Dass der Kreis Borken ein attraktiver Arbeitgeber ist, zeigte sich laut Ausbildungsleiterin Röder an der Gesamtzahl der Bewerbungen. Insgesamt 421 habe es gegeben und sie hoffe, dass auch für 2019 wieder viele Interessenten zu erwarten seien. Das liege sicherlich an den guten Rahmenbedingungen wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten und insbesondere auch an den angebotenen unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Bewerbungen für den Berufsstart 2019 werden noch bis zum 19. August entgegengenommen. Ausgeschrieben sind gerade Studien- und Ausbildungsplätze für Bachelor of Laws, Bachelor of Science, Vermessungstechniker/innen, Verwaltungswirt/innen sowie für Verwaltungsfachangestellte. Im Herbst können sich dann auch noch Interessierte für Ausbildungen zum Straßenwärter bewerben. Informationen zu allen Ausbildungsmöglichkeiten gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/ausbildung/.Hier die Namen der jetzt gestarteten Auszubildenden:Zu Verwaltungsfachangestellten werden Simon Kaenders aus Rosendahl-Holtwick, Tim Rentmeister aus Velen, Ines Maria Ridder aus Hamminkeln und Madita Sina Üffing aus Bocholt ausgebildet. Jan Niclas Dettmer aus Raesfeld beginnt seine Ausbildung zum Straßenwärter am Interkommunalen Bauhof in Gescher. Fachinformatikerin wird Jana Finke aus Borken und Vermessungstechnikerin bzw. -techniker werden Nele Dahlhues aus Stadtlohn sowie Johannes Rewer aus Ahaus. Die Ausbildung zu Verwaltungswirten bzw. -wirtinnen, also zu Beamten oder Beamtinnen im mittleren Verwaltungsdienst, treten Christian Elbers aus Münster, Rebecca Olbing aus Raesfeld, Chris Schneider aus Marl und Nina Wedding aus Borken an. […]

Einbruch in Büro

Bocholt (ots) – Bargeld erbeuteten Täter bei einem Einbruch in ein Firmenbüro an der Münsterstraße (zwischen Blücherstraße und Rheder Straße) in der Nacht zum Mittwoch. Der oder die Täter hatten ein Fenster aufgehebelt, sich so Zugang zu dem Gebäude verschafft und das Büro durchsucht. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Sparlotterie-Teilnehmerimmen aus Bocholt gewinnen Geldpreise

Gleich zwei Kundinnen wurden im Juli mit einem Scheck überrascht: Ines Kaeding gewinnt 5.000,- Euro Katharina Fahrland gewinnt 2.500,- Euro Die Privatkundenbetreuer Björn Marschner (Filiale Werther Straße) und Yannik Leson (Filiale Moltkestraße) durften ihren Kundinnen je einen Scheck in Höhe von 5.000,- Euro bzw. 2.500,- Euro überreichen. Beide Kundinnen haben seit Jahren mehrere Lose und freuen sich sehr über Ihren überraschenden Gewinn. Mit den Losen der Sparlotterie haben unsere Kunden tolle Gewinnchancen. Neben Geldgewinnen werden regelmäßig hochwertige Sachpreise wie Autos oder Elektronik verlost. Von jedem 6,- Euro-Los werden 4,80 Euro gespart. Der Lotterieanteil der Lose liegt bei 1,20 Euro – dafür winken jeden Monat Preise von bis zu 100.000,- Euro. Je 30 Cent des Lotterieeinsatzes fließen an gemeinnützige Zwecke in unsere Region zurück. Über den Zweckertrag unterstützt die Stadtsparkasse Bocholt z.B. Bocholter Vereine, Schulen und Kindergärten. Aus diesem Grund wird das Los auch gerne von den Kunden der Stadtsparkasse an liebe Menschen verschenkt. […]

Weinfest in der Nordstraße am 7.9. zum Moonlight Shopping

Klein und fein: Am 7. September findet das gern besuchte Weinfest in der Bocholter Nordstraße statt – initiiert von der Immobilien- und Standortgemeinschaft Nordstraße. Gemeinsame Sache machen die Akteure des Viertels mit fünf Weinhändlern aus Bocholt. Während des Moonlight-Shoppings am Freitag, den 7. September werden ab 17 Uhr köstliche Gaumenfreuden der lokalen Weinexperten die Besucher erwarten, ebenso schön dekorierte Tische zum Verweilen, Essen und Trinken. Die Weinhändler haben eigene Stände, an denen sich die Besucher „ihren“ Wein zum Verzehr vor Ort kaufen können.Für passende Musik sorgen die Bocholter Musiker von „Django Flint“ – Simon und Christian, die schon mehrfach das Weinfest in der Nordstraße untermalten und immer eine große Zuhörerschaft auf sich aufmerksam machen. „Jaxman“ mit Max und Leo spielt die Musik, von der Sie nicht wussten, dass Sie sie hören wollen, wie es auf der Internetseite heißt. Egal ob Pop, Indie, R’n’B oder Soul und Jazz – mal nur Gitarre und Stimme, mal mit Klavier und Bass, mal mit Beats und Loops. Egal wie – es klingt nach mehr als ein Duo anmuten lässt.Für ein stimmungsvolles Ambiente ist also auf dem Weinfest in der Nordstraße allemal gesorgt – wenn das Wetter mitmacht, steht einem geselligen Miteinander am 7. September in der Nordstraße absolut nichts im Wege. […]

Drogen im Rucksack und im Blut

Bocholt (ots) – Polizeibeamte kontrollierten am Mittwoch gegen 01.25 Uhr auf dem Ostwall einen 18-jährigen Autofahrer aus Bocholt. Dabei ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum durch den jungen Mann, der sich auch bereit erklärte, einen Drogentest durchzuführen.Vorher wollte er noch etwas trinken und öffnete dazu seinen Rucksack, aus dem intensiver Marihuana-Geruch strömte. Die Beamten nahmen den Rucksack näher unter die Lupe, obwohl der 18-Jährige beteuerte, zwar gekifft, aber keine Drogen dabei zu haben.Der Blick der Beamten fiel zunächst auf eine Blu-ray-Box mit Kifferkomödien – diese ist natürlich rechtlich nicht zu beanstanden, wohl aber das Tütchen mit einer geringen Menge Cannabissamen, die sich auch in dem Rucksack befand. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.Da der Drogentest positiv auf den Cannabiswirkstoff THC verlief, untersagten die Beamten die Weiterfahrt und nahmen den 18-Jährigen mit zur Wache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. […]

Drogen im Straßenverkehr

Bocholt (ots) – Am Dienstagabend musste ein 22-jähriger Autofahrer aus Essen seinen Wagen stehen lassen, weil er vermutlich unter Drogeneinfluss stand. Dies war das Ergebnis eines Drogentests im Laufe einer Verkehrskontrolle gegen 21.40 Uhr auf der Münsterstraße. Ein Arzt entnahm dem 22-Jährigen eine Blutprobe und die Beamten leiteten ein Bußgeldverfahren ein […]

Mit Pferden die Kunst der Führung trainieren

Laufend verändern sich für Unternehmen Rechtsprechung und für ihre Fachabteilungen gesetzliche Vorgaben. Zudem werfen spezifische Herausforderungen für Führungskräfte oder neue zollrechtliche Vorgaben in den Betrieben Fragen auf. Maßgeschneidert dafür gibt es das Weiterbildungsangebot des Unternehmerverbandes. „Unsere vier neuen Seminare in Bocholt helfen Fach- und Führungskräften dabei, stets auf dem neuesten Stand zu sein“, erläutert Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Veranstaltungsort für die ein- bis zweitägigen Kurse, die im September und Oktober dieses Jahres laufen, ist das filetgran! in der Gesellschaft Casino.Ein ganz besonderes Seminar erwartet die Teilnehmer am 21. September 2018. Hierbei sollen Pferde als Trainingspartner „Die Kunst der Führung“ vermitteln. „Führungskräfte stehen unter hohem Druck bei Kunden und in ihrem Unternehmen. Dabei ist die Frage ganz entscheidend, wie sie wahrgenommen werden“, so Schmitz. Pferde folgen erst dann, wenn sie spüren, dass der Mensch einen Plan hat, sein Auftreten klar und stimmig ist und er im wahrsten Sinne des Wortes in Führung geht – Kompetenzen, die für eine Führungskraft enorm wichtig sind. Referentin ist die Geschäftsführerin von Schröer Consulting, Anja Schröer.Mit dem Zoll-Intensivtraining „Warenausfuhr und Wareneinfuhr“ steht am 24. und 25. September 2018 ein Klassiker auf dem Programm. Beim Thema Zoll ist es besonders wichtig, das Unternehmer stets auf dem neuesten Stand bleiben. „Die Behörden erwarten einen zuverlässigen Umgang mit den außenwirtschafts- und zollrechtlichen Vorschriften“, gibt Wolfgang Schmitz zu bedenken. Das Seminar hilft den Teilnehmern, einen Zugang zur Komplexität des Themas zu finden. Risikopotenziale können erkannt und beseitigt werden.Den Schwerpunkt auf die Kommunikation legt der Workshop „Wertebasierte Kommunikation für Führungskräfte“ am 28. September 2018. „Noch immer entstehen Missverständnisse oder sogar Fehler in Unternehmen, weil zu wenig oder nicht richtig kommuniziert wird“, so Schmitz. Prioritäten zu erkennen und konsequent umzusetzen, lernen die Teilnehmer im Seminar „Zeit und Selbstmanagement“ am 11. Oktober 2018.Die Seminare sind kostenpflichtig; Mitglieder des Unternehmerverbandes erhalten eine ermäßigte Teilnehmergebühr. Für weitere Informationen geben Sie auf www.haus-der-unternehmer.de/weiterbilden das Suchwort „Bocholt“ ein; Anmeldung und Infos auch telefonisch unter 0203 6082-204.Die Seminare in Bocholt in der Übersicht:Die Kunst der Führung: Ein Seminar mit PferdenEin Führungsseminar mit Pferden als TrainingspartnerFreitag, 21. September 2018, 9 bis 17 UhrZoll-Intensivtraining: Warenausfuhr und WareneinfuhrWappnen Sie sich für eine Zollprüfung!Mo., 24. und Di., 25. September 2018, jeweils 9 bis 17 UhrWertebasierte Kommunikation für FührungskräfteWie lebe ich wertebasierte Führung in einer Zeit des ständigen Drucksund der Veränderung?Freitag, 28. September 2018, 9 bis 13 UhrZeit- und Selbstmanagement: Mehr Zeit für WichtigesErkenntnisse, Strategien und konkrete TippsDonnerstag, 11. Oktober 2018, 9 bis 17 UhrBildunterschrift:Trainingspartner für ein außergewöhnliches Seminar des Unternehmerverbandes sind Pferde. Dabei geht es um „Die Kunst der Führung“: Pferde folgen erst dann, wenn sie spüren, dass der Mensch einen Plan hat, sein Auftreten klar und stimmig ist und er im wahrsten Sinne des Wortes in Führung geht. (Foto: Schröer Consulting) […]

Stadtgeschichte: 13. August 1952 – Die Freigabe der neuen Münsterstraße

Bocholt (PID). Die Münsterstraße – bis 1886 zumeist als „Chaussee nach Rhede“ bezeichnet -, gehört von alters her zu den bedeutenden Ausfallstraßen der Stadt Bocholt. Eine Verkehrsanbindung in Ost-Süd-Richtung existierte bis 1952 nicht, so dass allein die Münsterstraße das von Osten kommende Verkehrsaufkommen aufnehmen und über den Ostwall oder über die Bismarckstraße bis in die Innenstadt ableiten musste. In umgekehrter Richtung verhielt es sich natürlich genauso.Der Zustand der Münsterstraße genügte Anfang der fünfziger Jahre nicht mehr den Anforderungen des wachsenden Verkehrs: Sie war als Hauptverkehrsverbindung vor allem viel zu schmal. Zwei Lastwagen konnten auf dieser Straße kaum sich begegnend nebeneinander fahren. Außerdem verfügte die Münsterstraße nur auf ihrer südlichen Straßenseite einen Radweg. Wer als Fahrradfahrer in Richtung Innenstadt unterwegs war, musste schlichtweg die Fahrbahn benutzen. Nach monatelangen Beratungen stellte die Stadtverordnetenversammlung im März 1952 insgesamt 90.000 DM für den Straßenbau und weitere 18.000 DM für die Beleuchtung der Münsterstraße zur Verfügung.Kleinpflaster wurde zu Schotter verarbeitetDie Bauarbeiten begannen schließlich im darauffolgenden Juni mit der Anlage eines Radweges an der nördlichen Straßenseite, und zwar von der Blücherstraße bis zum Bahnübergang. Anschließend wurde der südliche Teil in Angriff genommen. Am Ende war die Münsterstraße im Durchschnitt 7,50 Meter breit, etwa zwei Meter breiter als bisher. Im Allgemeinen wurde es auch als Erleichterung empfunden, dass man das gefährliche Kopfsteinpflaster fast restlos beseitigt hatte. Eine Zerkleinerungsmaschine verarbeitete das aufgerissene Kleinpflaster unmittelbar vor Ort zu Schotter, der wiederum für den Straßenbelag Verwendung fand. Während der Bauarbeiten blieb die Straße gesperrt, und der Verkehr wurde über die Viktoriastraße umgeleitet. Nach der Fertigstellung bot die neue Fahrbahn nunmehr genügend Platz zum Überholen, auch für Lastkraftwagen mit einer maximalen Breite von 2,50 Metern.Freigabe durch OberbürgermeisterAm 13. August 1952 übergab Oberbürgermeister Otto Kemper (Mitte, mit Brille) die fertig ausgebaute Münsterstraße offiziell dem Verkehr. Im Beisein der Straßenbauarbeiter und zahlreicher Schaulustiger hatte er im Bereich zwischen Bismarck- und Schwartzstraße ein weißes Band zerschnitten und in seiner kurzen Ansprache den Wunsch ausgesprochen: “Möge auf der neuen Straße kein Unfall sich ereignen.”Foto: Stadtarchiv Bocholt, Text: Wolfgang TembrinkFoto des Monats August 2018 (Copyright: Stadtarchiv Bocholt) […]

Umwelt: “Heiße” Sperrmüllbörse bringt über 1.700 Euro

Bocholt (PID) . Über 1.700 Euro brachte die 47. Sperrmüllbörse des Entsorgungs- und Servicebetriebes der Stadt Bocholt am Samstag, 28. Juli 2018. Abfallberaterin Petra Tacke übergab den Gesamtbetrag am darauffolgenden Dienstag an Carolin Röring, Leiterin der Wohngruppe Aurora im Hilfebereich “Stationäre Hilfen für Kinder & Jugendliche” im Caritasverband für das Dekanat Bocholt e.V.Trotz der schwülen Hitze fanden sich unzählige Besucherinnen und Besucher auf dem Betriebsgelände an der Schaffeldstraße ein, um nach Kunst, Kitsch und Kuriositäten zu suchen. “Besonders begehrt sind vor allem Gegenstände im kleinsten Preisbereich, die man sofort mitnehmen kann”, weiß Petra Tacke.Keiner suche nach einem Schrank oder Bett. “Es sind die Kleinigkeiten und Kleinmöbel, die besonders nachgefragt werden”, ergänzt Tacke.Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wertstoffhofes hatten in den letzten Wochen den Container für die Börse randvoll mit Sachen gepackt, die am Samstag verkauft wurden. “Die bunte Mischung ist jedes Mal auch für mich eine Überraschung”, berichtet die Abfallberaterin. Bei den Dingen, die am Wertstoffhof abgegeben würden, handele es sich oft um alte “Schätzken”, die vielgeliebt und hochgeschätzt waren, nun aber nicht mehr zur Einrichtung passten oder überzählig seien.Viel Kleinkram – Gute Fahrräder”Wir hatten dieses Mal viel Kleinkram und sehr gute Fahrräder im Angebot, die sind aber nicht so gut gegangen”, wundert sich Tacke, dass nicht so viele “Fietsen” verkauft werden konnten. Zur 47. Auflage der Sperrmüllbörse hörte Tacke von einem Besucher, der vor zwei Jahren schon mal in Bocholt war. “Wir hatten seinerzeit eine alte Orgel, die der Besucher gerne mitnehmen wollte. Das ging aber nur mit Zustimmung seiner Frau. Beide einigten sich, dass sie dafür eine alte Bar mitnehmen dürfte,” berichtet Tacke. Jetzt haben sich beide gemeldet, dass sowohl die Orgel als auch die Bar aufwändig restauriert worden seien und eine neue Heimat gefunden hätten. “Genau das wollen wir mit der Sperrmüllbörse ja erreichen”, betont Tacke.Weiterverwendung entlastet MüllbergeVor dem Müll gerettete Artikel sollen ein neues Zuhause finden. Oftmals werden die Dinge liebevoll aufgearbeitet und umfunktioniert. So wurde schon mal aus einem Turnpferd aus dem Sportunterricht eine Bank oder aus einem alten funktionsuntüchtigen Kühlschrank eine Bar. Bilderrahmen im Barokcstil werden nicht selten zum Rahmen für Flachbildfernseher. “Die Weiterverwendung entlastet die Müllberge und schont durch die langjährige Nutzung kostbare Ressourcen.”Einnahmen für das GerburgisheimDie kompletten Einnahmen aus den Sperrmüllbörsen kommen jeweils einer anderen karitativen Einrichtung zu Gute. Der Caritasverbund für das Dekanat Bocholt und hier der Bereich “Stationäre Hilfen für Kinder & Jugendliche” erhielt jetzt das Geld und will damit ein Zirkusprojekt möglichst noch in den Sommerferien starten. “Wir engagieren einen externen Zirkuspädagogen, der im Rahmen von Projekttagen mit den Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Arbeitsgruppen entsprechend der jeweiligen Fähigkeiten und Interessen arbeitet”, kündigt Carolin Röring an. Am Ende stehe dann auch immer eine kleine interne Aufführung. […]

Das eigene Haus energetisch fit machen

Kreis Borken. Jetzt schon an den nächsten Winter denken? Das klingt bei dem sommerlich-heißen Wetter derzeit recht ungewöhnlich oder sogar nach “Spaß verderben”: Edith Gülker, beim Kreis Borken für den Klimaschutz zuständig, hält jedoch dagegen: “Damit es in der dunklen Jahreszeit drinnen warm und behaglich ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die energetische Sanierung des Eigenheims zu starten.” Mit einer solchen Gebäudesanierung kann viel Energie gespart und der Wohnkomfort gesteigert werden. Im gleichen Zuge steigt der Wert der Immobilie und die langfristige Vermietbarkeit ist gewährleistet. Und im Zuge der energetischen Sanierung könnten auch Aspekte des Schutzes vor sommerlicher Hitze im Gebäude berücksichtigt werden.”Bevor Sie eine energetische Gebäudesanierung angehen, sollte eine Energieberatung erfolgen”, rät Edith Gülker vom Kreis Borken. Das Gebäude wird dabei in Gänze betrachtet und anschließend gemeinsam mit dem Energieexperten entschieden, ob eine einzelne Maßnahme oder eine umfangreiche Sanierung sinnvoll ist.Auch wenn es auf den ersten Blick widersinnig erscheint: Oftmals ist es günstiger, das gesamte Haus energetisch zu sanieren und zu einem sogenannten “KfW-Effizienzhaus” zu machen. Dann stehen besonders attraktive Fördermittel zur Verfügung. Aber auch einzelne Maßnahmen werden vom Bund und vom Land NRW gefördert. Wichtig sei, so Gülker, Förderanträge vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Eine nachträgliche Förderung bereits umgesetzter Maßnahmen sei nicht möglich.”Sprechen Sie deshalb Ihren Energie- und auch Ihren Bankberater auf dieses Thema an oder nutzen Sie für eine erste Information die Internetseiten www.alt-bau-neu.de/Kreis-Borken”, ermuntert Gülker. Dort sind auch Energieberater aus dem ganzen Kreisgebiet zu finden. Im Bereich “Förderung” finden sind alle Angebote stets aktuell und kompakt zusammengefasst.Der Kreis Borken ist Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das zu Themen rund um die energetische Gebäudesanierung informiert. Es wird vom Wirtschaftsministerium NRW unterstützt und durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert. Darüber hinaus unterstützt die Kreishandwerkerschaft Borken die Mitgliedschaft im Netzwerk ALTBAUNEU monetär. […]

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken erneut gesunken

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken erneut gesunkenAktuell 4.400 SGB II-Arbeitslose im KreisKreis Borken. Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juli weiter gesunken. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat Juli 2018 insgesamt 4.400 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Juni ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 10 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 309 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt weiterhin beim Tiefststand der Statistik von 2,1 Prozent.”Die positive Entwicklung der vergangenen Monate hat sich auch im Juli fortgesetzt – wenn auch in einer für die Sommerferienzeit typischen, etwas abgeschwächten Form”, erläutert Kreisdirektor Dr. Hörster die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Ebenso erfreulich sei die Entwicklung beim SGB-II-Hilfebedarf insgesamt: “Die Zahl der Bedarfsgemeinschaft ist im zurückliegenden Monat erneut deutlich gesunken”, so Dr. Hörster. “Gerade mit Blick auf das Vorjahr hat sich die Situation stark verbessert: Im Juli 2017 hatten wir im Kreisgebiet noch 739 Bedarfsgemeinschaften mehr als derzeit.”Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Juli auf 10.570 Personen (-109) gesunken. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juli 15.886 Personen (-148) in 7.659 Bedarfsgemeinschaften (-84) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]