Seminar “Fördermöglichkeiten für internationale Jugendprojekte”

Bocholt (EUBOH). Welche Fördertöpfe der Europäischen Union gibt es für Jugendliche? Wie registriert man sich für EU-Anträge? Wie schreibt man einen Förderantrag? Diese und viele weitere Fragen rund um Fördermöglichkeiten für internationale Jugendprojekte werden beim Seminar des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) am Montag, 10. September 2018, im Bocholter Rathaus besprochen. Das Seminar findet von 13 bis 16:30 Uhr statt. Anmeldungen nimmt das IPZ entgegen.Das IPZ kommt auf Einladung des Europabüros Bocholt im Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt und dem Europe-direct Informationszentrum Bocholt. Mehrere Preise hat die Stadt Bocholt im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit hiesigen Schulen bereits vom IPZ verliehen bekommen.Anmeldungen direkt beim IPZDie IPZ-Geschäftsführerin Anna Noddeland wird an diesem Tag von 13 bis 16:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Berliner Platz 1, Antworten auf viele Fragen rund um internationale Jugendprojekte und Schulpartnerschaften geben. Die Teilnahmegebühren inklusive einer Fördermappe betragen 70 Euro pro Person. Anmeldungen und Informationen können direkt beim IPZ, E-Mail: info@ipz-europa.de, angefordert werden.Vielfältige Fördermöglichkeiten für internationale Verständigung junger MenschenEs gibt über 8.000 Städtepartnerschaften mit deutscher Beteiligung. Die Zahl der Schulpartnerschaften, von Bildungseinrichtungen und Vereinen wird auf etwa 30.000 geschätzt. Die Förderprogramme für Begegnungen und Projekte spiegeln eine Vielfalt an Ideen wider. Gleichzeitig belegen sie das enorme ehrenamtliche Engagement insbesondere junger Menschen für die internationale Verständigung und das “Europa der Bürger”. Die Europäische Union bietet dafür zahlreiche Fördermöglichkeiten an. Diesen Förderdschungel zu durchleuchten und das passende Programm für die geplante internationale Jugendbegegnung zu finden, ist Ziel des jetzigen Seminars.Veranstaltungsmanagement und Best-Practise BeispieleNeben den verschiedenen europäischen Fördertöpfen gibt das Seminar einen kurzen Einblick in das Veranstaltungsmanagement mit Planung, Förderung und Doppelfinanzierung von Projekten. Darüber hinaus werden geförderte internationale Jugend- und Schülerprojekte als Best-Practise Beispiele präsentiert.Das Programm ERASMUS + -Jugend in Aktion für Jugend– und Schülerbegegnungen von Vereinen, Städten, Kreisen und Schulen wird genauso vorgestellt, wie die notwendige PIC-Registrierung, ohne die es bei EU-Anträgen nicht geht. Abschließend zeigt das Seminar verschiedene Fördermöglichkeiten auf Bundesebene und durch Stiftungen auf. Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V., das seit 36 Jahren die Partnerschaftsarbeit unterstützt, berät auch bei der Programm- und Antragsgestaltung.Pressekontakt: Europabüro, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon +49 2871 252222, E-Mail: petra.taubach@mail.bocholt.de […]

Erster Spatenstich an den Ostwallterrassen

Mit dem offiziellen ersten Spatenstich haben jetzt Bauherr Andreas Hüls, Projektbeteiligte, Investoren und Vertreter der Stadt Bocholt den Baubeginn der Ostwall-Terassen gefeiert.Die „Ostwall-Terrassen” sollen mit ihren teilweise runden und geschwungenen Formen die Lücke zwischen der Friedrich-Wilhelm-Straße und der Augustastraße schließen. Sie werden in Ihrer Art, Konzeption und Betreibung eine neue zukunftsweisende Form des urbanen Wohnens darstellen.Auf dem Dach des im Erdgeschoss befindlichen REWE-Marktes werden vier separate Häuser errichtet. Freundliche, einladende Architektur und mediterraner Flair schaffen hier 86 Wohnungen, eine Tagespflege und betreutes Wohnen.Neben vielen Möglichkeiten der Begegnung auf allen Ebenen für die Bewohner der „Ostwall-Terrassen” werden eine Paketannahme, Lobby und Lounge-Bereiche, eine Event-Küche, Fahrradverleih, Car-Sharing und weitere breitgefächerte Services angeboten. Dies sind nur einige Merkmale dieser neuen Art urbanen Zusammen-Wohnens und -Lebens, die im Vorfeld ein neues Denken bei der Projektentwicklung und Planung benötigen.Die Vermietung der Wohnungen beginnt im Frühjahr 2020. September/Oktober 2020 eröffnet der REWE-Markt. Nach der jetzigen Planung können Ende 2020/Anfang 2021 die neuen Wohnungen bezogen werden. […]

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken gestiegen

Kreis Borken. Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat August 2018 insgesamt 4.545 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Juli ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 145 Personen höher, gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings um 157 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt weiterhin beim Tiefststand der Statistik von 2,1 Prozent.”Die saisontypische Entwicklung, die sich in den übrigen Münsterlandkreisen bereits im vergangenen Monat gezeigt hat, lässt sich damit nun leicht zeitversetzt im Kreis Borken beobachten”, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Einen Anstieg der Zahlen in den Sommerferien gebe es regelmäßig, beinahe jedes Jahr. “Üblicherweise gleichen sich diese Effekte in den kommenden Monaten wieder aus”, so Dr. Zwicker. Hinzu komme, dass im Monat August vermehrt anerkannte Flüchtlinge ihre Sprach- und Integrationskurse beendet hätten und diese nun ebenfalls in der Arbeitslosen-Statistik gezählt würden.Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im August erfreulicherweise weiter gesunken und liegt derzeit bei 10.432 Personen (- 138). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 15.637 Personen (- 249) in 7.560 Bedarfsgemeinschaften (- 99) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]

Bargeld aus Bus gestohlen

Bocholt (ots) – Um die Einnahmen gebracht hat ein unbekannter Täter am Mittwoch einen Busfahrer in Bocholt. Der 43-jährige Weseler hatte sein Fahrzeug am Europaplatz gegen 08.40 Uhr für wenige Minuten verlassen. Als er zurückkehrte, stellte er den Diebstahl fest. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Chaos im Rathaus: Dezernenten Waschki und Zöhler offenbar heillos zerstritten

Die Dezernenten Thomas Waschki und Daniel Zöhler scheinen heillos zerstritten. Wie das BBV heute berichtet,  soll Zöhler seinem Kollegen das „Du“ entzogen haben und ab sofort wieder auf der Anrede „Sie“ bestehen. Damit nicht genug:  Offenbar sind Teile des Mailverkehrs zwischen den beiden an die Öffentlichkeit gelangt.  Bürgermeister Peter Nebelo nimmt auf Nachfrage von Made in Bocholt zu den Vorfällen keine Stellung.Ein Auslöser der Auseinandersetzungen war offenbar der Plan des Baudezernenten, die Stadtverwaltung während der geplanten Umbaumaßnahmen am Rathaus im Verwaltungsgebäude der Firma Gigaset  an der Kaiser-Wilhelm-Straße unterzubringen. Auch diese Information war nach draußen durchgesickert, obwohl noch nichts beschlossen war. Problematisch dabei: In besagten Räumen sind zurzeit Teile der Volkshochschule und der Feuerwehrakademie untergebracht. Und die gehören zum Aufgabenbereich von Thomas Waschki, der wohl nichts von den Absichten des anderen Dezernats gewusst hatte.Auch die Leiter von VHS und Feuerwehr waren von der Veröffentlichung überrascht worden und meldeten Bedenken an. Daraufhin kramte Bürgermeister Peter Nebelo eine ältere Dienstanweisung, nach der Presseauskünfte nur von seiner Pressestelle  beziehungsweise von Dezernenten und vom Bürgermeister, nicht aber von Amtsleitern gegeben werden dürfen, heraus und verschickte sie erneut. Eine derartige Einschränkung wiederum war im Rathaus von vielen als „Maulkorberlass“ interpretiert worden.Zwischenzeitlich hatten sich auch Teile der Politik in den Fall eingemischt. In einer Pressemitteilung der Bocholter  CDU hieß es: „Nach unserem Kenntnisstand war der Auszug der VHS und der Rettungsakademie aus dem Gigaset-Gebäude final noch nicht beschlossen. Daher erachten wir unabgestimmte Aussagen in der Öffentlichkeit, von wem auch immer, auch aus Respekt vor betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenfalls nicht als zielführend. Stadtbaurat Zöhler als für die GWB zuständiger Dezernent hat korrekt agiert.“Das hatte das Fass wohl zum Überlaufen gebracht. Der Streit zwischen den Dezernenten trat offen zu Tage. Das BBV zitiert dazu aus Mails, die sich Thomas Waschki und Daniel Zöhler geschrieben haben sollen. Angeblich sollen diese Mails vorher schon im politischen Raum bekannt gewesen sein.Lesen Sie dazu auch den Kommentar „Westfälisch-Kongo!“ von Berthold Blesenkemper […]

Westfälisch-Kongo!

Ein Kommentar von BERTHOLD BLESENKEMPEREinige Nachbarn im Westmünsterland haben einen Spitznamen für Bocholt. Sie nennen die größte Kommune in der Region wegen der manchmal undurchschaubaren Strukturen im „Konzern“ und der engen Verknüpfung von Verwaltung und Politik – gleich mehrere Amtsträger sind Angestellte der Stadt oder ihrer Töchter – gerne süffisant „Westfälisch-Kongo“. Damit spielen sie auf die Strukturen einer so genannten Bananerepublik an. Bislang war die Bezeichnung eher witzig gemeint. Inzwischen  aber treten Inkompetenz, fehlende Kontrollinstanzen, mangelhafte Kommunikation und ungenügende Kompetenz am Berliner Platz ganz offen zu Tage.Spätestens seit dem vom Bocholter-Borkener Volksblatt heute veröffentlichten Streit zwischen den Dezernenten Thomas Waschki und Daniel Zöhler wird deutlich, welches Chaos im Rathaus herrscht. Dass sich die beiden nicht mehr duzen, kann man mit einem Wort bewerten: Kindergarten! Viel schlimmer aber ist, dass Projekte nicht mehr miteinander abgestimmt werden und andauernd geheime Informationen in die Öffentlichkeit gelangen – bis hin zu internem Mailverkehr. Unter uns: Als Medien freuen wir uns über jede undichte Stelle in Verwaltung oder Poltitk. Als Bürger aber bekommt man angesichts derartig ungenügender Professionalität mächtige Bauchschmerzen. Der Bürgermeister will sich zum Fall nicht äußern. Das ist in diesem Fall auch gut so. Aber er muss handeln. Irgendein Kopf wird rollen müssen. Andernfalls wird Zeit für ein Machtwort des Rates. Der Ruf der Stadt steht auf dem Spiel! […]

Betrunken am Steuer

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Donnerstag geriet ein 25-jähriger Autofahrer aus Bocholt in eine Verkehrskontrolle. Polizeibeamte hatten ihn gegen 00.00 Uhr auf der Ebertstraße in Bocholt angehalten. Sie nahmen Anzeichen dafür wahr, dass der Fahrer Alkohol konsumiert hatte. Das sollte sich im Test bestätigen: Dieser ergab einen Wert von 0,42 mg/l. Der Bocholter musste mit zur Wache, um dort eine Blutprobe abzugeben. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Sie leiteten ein Verfahren gegen den 25-Jährigen ein. […]

„Kreis Borken sieht gelb“

Kreis Borken. Knallgelbe Käppis für die Erstklässlerinnen und Erstklässler und Dank- oder Denkzettel für die Autofahrerinnen und -fahrer im Kreis Borken: Damit wollen zahlreiche Partner aus dem Kreis Borken nun zu Schuljahresbeginn wieder für mehr Sicherheit auf dem Schulweg sorgen, besonders für die neuen i-Dötzchen. Die Initiative für die Aktion, die in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet, hat RADIO WMW ergriffen. Partner sind die Kreispolizei, das Schulamt für den Kreis Borken, die Kreisverkehrswacht, das Borkener Logistikunternehmen Borchers sowie der Kreis Borken. Auf dem Gelände der Spedition – vor dem neuen, mit dem Schriftzug versehenen LKW von Borchers – gaben sie alle nun den Startschuss für “Kreis Borken sieht gelb”.Die Schirmherrschaft für “Kreis Borken sieht gelb” hat Landrat Dr. Kai Zwicker übernommen. Die Unfallzahlen zeigten, wie wichtig Aktionen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg seien. Insgesamt 27 Schulwegsunfälle passierten im Jahr 2017 im Kreis Borken (2016 waren es 45). 25 der beteiligten Kinder und Jugendlichen waren mit dem Fahrrad unterwegs, fünf zu Fuß. Ein Kind erlitt schwere Verletzungen. “Die Aktion zum Beginn des neuen Schuljahres ist ein wichtiger Baustein in der Verkehrserziehung”, erklärt Dr. Zwicker. “Gemeinsam mit allen Partnern von “Kreis Borken sieht gelb” werben wir für mehr Vorsicht, Rücksicht und Umsicht im Straßenverkehr.”Die gelben Käppis mit Reflektoren für alle knapp 3.500 i-Dötzchen im Kreis Borken sollen die Sichtbarkeit der Kinder auf dem Schulweg verbessern und Autofahrer dazu bringen, den Fuß vom Gas zu nehmen. Die Polizei kontrolliert in den ersten Wochen des neuen Schuljahres verstärkt in der Nähe von Schulen. Zehn der insgesamt 61 Grundschulen im Kreisgebiet beteiligen sich mit besonderen Aktionen an der Kampagne. Für Raser und andere Verkehrssünder haben sie selbst gestaltete “Denkzettel” im Gepäck. Verkehrsteilnehmer, die sich vorbildlich verhalten und Vorsicht walten lassen, werden mit “Dankzetteln” belohnt.”Wir wollen nicht darauf warten, dass etwas passiert, sondern ein Zeichen setzen und aktiv vorbeugen. Jeder Verkehrsteilnehmer ist aufgefordert sein Verhalten zu überdenken”, erläutert Norbert Krois, Marketingleiter von RADIO WMW, die Hintergründe der Aktion. 10.000 gelbe Flyer mit Tipps für den sicheren Schulweg sollen vor allem Eltern helfen, ihre Kinder “schulwegsicher” zu machen. “Verkehrssicherheit ist für uns ein großes Thema. Daher unterstützen wir die gemeinsame Schulanfangsaktion gerne und machen nochmal besonders mit dem ‚fahrenden Hinweis‘ auf unserem LKW darauf aufmerksam”, sagt Ludger Venne, Geschäftsführer der Borchers Borken GmbH. Die Beteiligten rufen auch alle Zweiradfahrerinnen und -fahrer auf, besonders in den ersten vier Wochen nach Schulbeginn lieber mal einen Gang zurück zu schalten. Verschiedene Hörfunk-Beiträge unterstützen die Aktion. “Im Radio werden die Autofahrer halbstündlich in den Verkehrshinweisen erinnert und sensibilisiert, umsichtig zu fahren”, so RADIO WMW-Chefredakteur Lennart Thies.Mit insgesamt 5.000 gelben Käppis, den Flyern, 800 gelben Denk- und 1.600 Dankzetteln sowie 1.500 Plakaten werden neben den knapp 3.500 Schulanfängerinnen und -anfängern auch Mädchen und Jungen an Förderschulen sowie Kinder in den jahrgangsübergreifenden Eingangsklassen erreicht.Folgende Termine mit der Polizei finden bis zum 13. September jeweils gegen 7.30 Uhr an Schulen im Kreis Borken statt:• 31.08.: Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, Bocholt• 03.09.: Josefgrundschule, Borken• 04.09.: Aabachschule, Ahaus• 05.09.: Clemens-August-Schule, Bocholt• 06.09.: Brictiusschule, Schöppingen• 07.09.: Marienschule, Vreden• 11.09.: Sebastian-Grundschule, Raesfeld• 12.09.: Andreas-Grundschule, Velen• 13.09.: Ludgerus-Grundschule, RhedeHinweis an die Redaktionen:Sie sind herzlich eingeladen, die Termine der Polizei an den Grundschulen zu begleiten. Ansprechpartner vor Ort sind jeweils die Schulleitungen.(Bereits stattgefunden hat die Verkehrsaktion an der Alexander-Hegius-Grundschule in Heek (wie in der Mail vom 23. August angekündigt)).Bildzeile:Freuen sich über den neuen “fahrenden Hinweis” auf die Aktion “Kreis Borken sieht gelb” (v. li.): Olaf Gottschalk (Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizei Borken), Dr. Gerswid Altenhoff-Weber (Leiterin des Fachbereichs Verkehr des Kreises Borken), Norbert Krois (Marketingleiter von RADIO WMW), Ulrike Elkemann (Schulamt für den Kreis Borken), Landrat Dr. Kai Zwicker, Ludger Venne (Geschäftsführer der Borchers Borken GmbH), Lennart Thies (Chefredakteur von RADIO WMW) und Bernhard Sieverding (Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Borken). […]

„Praxismonat Allgemeinmedizin“ startet in die zwölfte Runde

Kreis Borken. Der Ärztemangel in ländlichen Regionen ist ein sehr aktuelles und viel diskutiertes Thema in Politik und Gesellschaft. Um dem im Kreis Borken entgegenzuwirken, geht der “Praxismonat Allgemeinmedizin” in die nächste und damit bereits zwölfte Runde: Nach der großen Resonanz in den vergangenen Durchgängen sind nun vier Medizin-Studentinnen dem Aufruf gefolgt, sich vier Wochen lang über die Vorzüge des Westmünsterlandes als möglichen künftigen Wohn-, Ausbildungs- oder Arbeitsort unterrichten zu lassen. Der Praxismonat ist Bestandteil der kreisweiten Kampagne “Hand aufs Herz – Ärztinnen und Ärzte in den Kreis Borken”.Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, Gesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski und Regina Kasteleiner, die in der Kreisverwaltung Borken für das Projekt zuständig ist, hießen die Studierenden am Mittwoch (29. August) im Kreishaus in Borken willkommen. “Kreisverwaltung und Kreistag ist es ein wichtiges Anliegen, ärztlichen Nachwuchs für die Region zu gewinnen”, betonte Kreisdirektor Dr. Hörster. Annette Scherwinski lobte die engagierte Arbeit der beteiligten Arztpraxen und Krankenhäuser sowie insbesondere die motivierten Ärztinnen und Ärzte, die stets für eine individuelle Betreuung der Medizin-Studierenden sorgen.Die jetzigen Teilnehmerinnen kommen aus Bremen und ganz Nordrhein-Westfalen. “Eine von ihnen ist im Kreis Borken aufgewachsen, die drei anderen hatten bislang keinen Bezug zu unserem Gebiet”, berichtete Regina Kasteleiner. Dabei sind Charlotte Dudszus (23 Jahre) aus Lippstadt, die an der Universität Bonn studiert, sowie Christine Elizen (32 Jahre) aus Bremen von der Universität Homburg. Für den Praxismonat in den Kreis Borken kommen zudem Victoria Müller (22 Jahre) aus Waldbröl, sie absolviert ihr Studium an der Universität Münster, und Theresa Temminghoff (23 Jahre) aus Ahaus von der Universität Duisburg-Essen.Einsatzorte der jungen Frauen sind hausärztliche Praxen in Ahaus und Gronau und das St. Antonius-Hospital in Gronau. Darüber hinaus bietet die Initiative viele attraktive fachliche Zusatzangebote: Beispielsweise nehmen die Nachwuchsmedizinerinnen an einem Naht- und Knotenkurs im St. Marien-Krankenhaus Ahaus und an einem Seminar zu den Grundlagen der Elektrokardiographie im Krankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn teil. Zudem können sie einen Kurs zum praktischen Arbeiten am “DaVinci”-Simulator im “european robotic institut” am Antonius-Hospital in Gronau besuchen. Außerdem werden die Studentinnen einen Tag im Lukas-Krankenhaus in Gronau Einblicke in die Psychiatrie erhalten. Die Kombination aus fachlich fundierter Ausbildung und weiteren praktischen Einheiten in diesem Famulaturangebot ist einmalig für die Medizinalausbildung.Ein interessantes Rahmenprogramm gibt es für die angehenden Medizinerinnen zudem: Beispielsweise ist eine kulinarische “Nachtwächterführung” und gemeinsames Bowlen in Bocholt geplant. Auf diese Weise sollen sie auch ganz allgemein etwas über die Vorzüge des Westmünsterlandes erfahren. Untergebracht sind die Studierenden im Apartment-Hotel-Restaurant Seeblick in Gronau.Zum Hintergrund:Die Kampagne “Hand aufs Herz – Ärztinnen und Ärzte in den Kreis Borken” hat der Kreis Borken gemeinsam mit allen Krankenhäusern im Kreisgebiet und den Arztpraxen des Weiterbildungsverbundes ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel der Initiative ist es, junge Medizinerinnen und Mediziner für das Westmünsterland zu interessieren, damit sie hier künftig als Krankenhaus- oder niedergelassene Ärzte tätig werden. Mehr Informationen zu der Kampagne gibt es unter www.aerztinnen-in-den-kreis-borken.de/.Hinweis an die Redaktionen:Wenn Sie weitergehend über den “Praxismonat Allgemeinmedizin” und die diesjährigen Teilnehmerinnen bei ihren Tätigkeiten vor Ort berichten möchten, wenden Sie sich bitte an Regina Kasteleiner vom Kreisgesundheitsamt Borken, die für das Projekt zuständig ist, unter Tel. 02861/82-1094. […]

„Falsche Polizeibeamte” scheitern in Bocholt

Bocholt (ots) – Sie versuchen es immer wieder mit der gleichen Masche: Am Mittwoch kam es in Bzocholt zu mehreren Betrugsversuchen durch “falsche Polizeibeamte”: Die Betrüger riefen Senioren an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie erzählten ihnen, dass eine Einbrecherbande festgenommen wurde und diese einen Zettel mit den Daten der Angerufenen bei sich trugen. Diese reagierten glücklicherweise alle richtig: Sie ließen sich nicht auf das Gespräch ein und informierten stattdessen die Polizei. In anderen Fällen gelingt es den Betrügen leider jedoch immer wieder, ihre Opfer davon zu überzeugen, den vermeintlichen Beamten Schmuck und Bargeld auszuhändigen. Die Polizei warnt erneut vor diesen Betrügern und appelliert, sich nicht auf derartige Gespräche einzulassen. Beenden Sie solche Anrufe so schnell wie möglich und informieren Sie die Polizei! […]

Handfeste Auseinandersetzung nach Fahrradunfall

Bocholt (ots) – In teinen handfesten Streit gerieten zwei Fahrradfahrer nach einem Unfall in Bocholt. Abgespielt hat sich das Geschehen am Mittwoch gegen 16.00 Uhr am Mühlenweg. Ein 41-jähriger Bocholter befuhr den Radweg in Fahrtrichtung stadtauswärts. Vor ihm in gleicher Richtung unterwegs war eine Gruppe Jugendlicher. Als der Mann zum Überholen ansetzte, kam es zum Zusammenstoß mit einem 13 Jahre alten Jungen aus Bocholt – dieser war in Schlangenlinien gefahren. Beide Fahrradfahrer stürzten und verletzten sich leicht. Der 41-Jährige soll rabiat auf die Situation reagiert haben: Der 13-Jährige gab später an, dass der Bocholter ihm bereits im Vorbeifahren in den Nacken geschlagen und ihm danach noch eine Ohrfeige gegeben habe, als er bereits am Boden lag. Der 13-Jährige flüchtete auf die gegenüberliegende Straßenseite. Der 41-Jährige holte ihn ein und schubste ihn in ein Gebüsch. Im weiteren Verlauf einigten die beiden sich, den entstandenen Schaden in einer Fahrradwerkstatt zu regulieren. Dort kam es jedoch erneut zu Streitigkeiten, sodass die Mitarbeiter der Fahrradwerkstatt die Mutter des 13-Jährigen und die Polizei informierten. Die Polizei bittet weitere Zeugen um Hinweise: Tel. (02871-2990). […]

Westmünsterländer wird Professor in Bocholt

Bocholt/Ahaus. Prof. Dr. Thomas Naber ist gebürtiger Westmünsterländer und die Heimat war immer sein ruhender Pol und Anker: beruflich, familiär und gelebt. Nach Stationen in Bochum, Köln, Magdeburg, Aachen, München und bei Aschaffenburg kehrte er beruflich ins Münsterland zurück zur „Wilhelm Severt Maschinenbau GmbH“ in Vreden. Jetzt wird er Professor für Produktionssysteme und Qualitätsmanagement in Bocholt.Doch der Reihe nach: Geboren im Westmünsterland hat er dort auch die Schule absolviert und eine Lehre als Landmaschinenschlosser abgeschlossen, gegen den Rat seiner Lehrer, die meinten, er solle nach höheren Abschlüssen streben. Aber die praktische Arbeit in der Landtechnik begeisterte ihn zunächst mehr. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche zog Thomas Naber in die Großstadt: In Bochum kümmerte er sich um die Land- und Gartenmaschinen im Botanischen Garten der Ruhr-Universität, bevor er zum Zivildienst wieder ins Münsterland zurückkehrte. Nach dem Fachhochschulstudium für Maschinenbau in Köln machte er bei einem Nutzfahrzeug-Hersteller Karriere als Konstruktions- und Projektingenieur, danach als Entwicklungs- und Produktionsleiter und wurde dann zum Vorstand für Forschung und Entwicklung berufen. Nebenberuflich studierte er dabei in Magdeburg Wirtschaftsingenieurwesen. Immer mit westmünsterländischer Heimathilfe, wo seine Frau und später die Kinder wohnten: „Ohne die Unterstützung meiner Frau hätte ich das nie geschafft“, so Naber. Mit einer Promotionsarbeitsstelle bei einem Nutzfahrzeughersteller in München erarbeitete Thomas Naber anschließend an der RWTH Aachen ein patentiertes Verfahren, um statt Öl die Luft zur Schwingungsdämpfung zu nutzen. Es folgten noch weitere Berufsjahre in Franken, bevor Naber dann auch beruflich endgültig ins Münsterland zurückkam. Bei der „Wilhelm Severt Maschinenbau GmbH“ in Vreden kombinierte er in den letzten vier Jahren die Nutzfahrzeugtechnik mit Robotik. Und auch wenn er jetzt an die Westfälische Hochschule in Bocholt geht, will er dort nebenberuflich weiter tätig sein. Seine Industrieerfahrung und seine bevorzugt zupackende Arbeitsweise zeichnen seine Mitarbeit im Mechatronik-Institut Bocholt voraus, wo er nach und nach die Arbeitsgebiete und Industriekooperationen von Prof. Dr. Antonio Nisch übernehmen wird.In seiner Freizeit frönt Prof. Dr. Thomas Naber nicht nur dem Sport mit Laufen, Schwimmen und Rad fahren, sondern auch seiner angeborenen Leidenschaft für Landwirtschaft und Landtechnik. Die kann er jetzt auf dem eigenen kleinen Bauernhof ausleben, der aus einem Wald, Hühnern, Schafen sowie der zugehörigen Landtechnik besteht. Wie deswegen nicht anders zu erwarten, wird er seinen Studierenden daher nicht nur industrielle Produktionssysteme beibringen. Naber: „Im Wahlbereich des Fächerkanons könnte ich mir gut vorstellen, auch Landmaschinentechnik anzubieten.“ […]

Verkehrsunfall mit mehreren schwer verletzten Personen

Hamminkeln (ots) – Am Mittwoch, 29.08.208, gegen 17:25 Uhr, kam es in Hamminkeln auf der Isselburger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 51-jährige Frau aus Raesfeld befuhr mit ihrem Pkw die Isselburger Straße aus Richtung Autobahn kommend in Richtung Hamminkeln. In Höhe des Pendlerparkplatzes bemerkte sie zu spät einen Rückstau und wich mit ihrem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn aus, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Hier stieß sie mit einem entgegenkommenden Pkw einer 18-jährigen Frau aus Wesel zusammen. Beide Unfallbeteiligte und eine 18-jährige Beifahrerin der Weselerin wurden durch den Zusammenstoß schwer verletzt und mit Krankenwagen in Krankenhäuser nach Wesel verbracht wo sie stationär verblieben. Lebensgefahr bestand nicht. […]