Beim Abbiegen Pedelecfahrer erfasst

Bocholt (ots) – Leichte Verletzungen hat ein 60-jähriger Pedelecfahrer am Freitag bei einem Unfall in Bocholt erlitten. Der Bocholter war gegen 11.10 Uhr auf dem nördlichen Radweg an der Werther Straße in westlicher Richtung unterwegs. Eine 80-jährige Autofahrerin aus Bocholt wollte von der Werther Straße nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen, übersah den Zweiradfahrer und erfasste ihn. Der Mann stürzte und erlitt leichte Verletzungen; der entstandene Sachschaden liegt circa bei 1.100 Euro. […]

FDP-Prüfantrag zur Verkehrssicherheit in Mussum

Der Schulweg zur Kreuzschule in Mussum muss sicherer gestaltet werden, insbesondere die Kreuzung Bömkesweg – Loikumer We, meint die FDP-Fraktion. Bei der Überquerung dieser Kreuzung müssten die Kinder besonders vorsichtig sein, da sie sehr unübersichtlich und zu bestimmten Jahreszeiten sehr dunkel ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, heißt es in einer. Pressemitteilung weiter. Daher beantragt die FDP zu prüfen mit welchen Maßnahmen die Situation vor Ort entschärft werden kann. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 wäre ein erster wichtiger Schritt. […]

ESB stellt erneut “Wichteltanne” auf

Bocholt (PID). Wie im vergangenen Jahr, möchte die ESB-Abfallberatung in der Vorweihnachtszeit die Bürgerinnen und Bürger mit einer Tauschaktion auf das Thema “Weiternutzen statt Wegwerfen” aufmerksam machen. Hierzu wird im Eingangsbereich auf dem Wertstoffhof an der Schaffeldstraße 74 eine “Wichteltanne“ aufgestellt.”Jeder Besucher darf weihnachtlichen Baumschmuck an- oder auch abhängen, je nach Lust und Laune etwas mitnehmen oder bringen”, so Karin Kalka-Freundt von der Abfallberatung. Für die Grundausstattung des Baumes hat sie schon gesorgt und fleißig im Lauf des Jahres zahlreiche Kugeln und Anhänger zurückgelegt. Auch Reste von der letzten ESB-Sperrmüll-Börse werden hierzu eingesetzt.”Jetzt heißt es also für die Bocholter Bürger: Ran an den Baum, sich etwas Zeit nehmen und beim nächsten Besuch des Wertstoffhofes der Wichteltanne einen Besuch abstatten”, so Kalka-Freundt. Die Aktion läuft noch bis Ende des Jahres. […]

Drogen im Straßenverkehr

Bocholt (ots) – Am Donnerstagabend geriet ein 43-jähriger Autofahrer aus Bocholt in eine Verkehrskontrolle. Eine Streife hatte ihn gegen 18.15 Uhr auf der Münsterstraße angehalten. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf den Wirkstoff THC an. Der Bocholter musste aus diesem Grund mit zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Bis zur vollständigen Ausnüchterung untersagten ihm die Beamten das Führen von Kraftfahrzeugen. Den 43-Jährigen erwartet nun ein Bußgeld. […]

Falsche Polizisten geben nicht auf

Kreis Borken/Gronau/Bocholt (ots) – Insgesamt sechs Betrugsversuche nach der Masche “Falscher Polizeibeamter” wurden der Polizei am gestrigen Tag gemeldet. In zwei Fällen versuchten die Täter zwischen 19 und 20 Uhr Ihr “Glück” in Bocholt, zwischen 21 und 22 Uhr in vier weiteren Fällen in Gronau. Die Angerufenen, zumeist 70 und älter, reagierten allesamt richtig oder wurden misstrauisch und es kam nicht zu weiteren Anbahnungen. […]

Feuerwehrakademie soll für 3,5 Millionen Euro aufgestockt werden

Die boomende Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie in Bocholt platzt aus allen Nähten. Deshalb soll nach Vorschlägen der Verwaltung jetzt ihr Gebäude an der Kaiser-Wilhelm-Straße im hinteren Bereich des Jugendamtes (ehemals Weidemann/Duvenbeck) für 3,5 Millionen Euro aufgestockt werden. Das schlägt die Verwaltung jetzt dem Haupt- und Finanzausschuss vor.Die Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie wurde im Jahr 2013 gegründet. An ihr werden Berufs-Brandmeister, Rettungssanitäter und Notfallsanitäter ausgebildet. Ferner finden dort zahlreiche Fortbildungen statt. Sie hat von der Bezirksregierung Münster die Anerkennung als staatliche anerkannte Berufsfachschule für den Rettungsdienst erhalten und bildet überregional aus. Mit verschiedenen Städten wurden interkommunale Vereinbarungen zur Ausbildung geschlossen.Die Kapazitäten werden dem Ausbildungsbedarf der Kommunen entsprechend bis zum September 2020 auf sechs Klassen für die Rettungsdienstausbildung und zweiAusbildungsklassen für die Brandschutzausbildung ausgebaut. Gemäß einem erstellten Raumkonzept ist eine Unterbringung am Standort Kaiser- Wilhelm-Straße und dem Standort Gigaset zukünftig nicht mehr ausreichend. Zudem sei es sinnvoll, die Räumlichkeiten an einem Standort zu bündeln., heißt esSeitens der Gebäudewirtschaft wurden drei Vorschläge erarbeitet:Variante 1 – Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Norbertschule. Die Baumaßnahme beläuft sich nach Kostenschätzung durch die GWB auf 2,65 Mio. EuroVariante 2 – Aufstockung und Erweiterung der Kaiser-Wilhelm-Straße. Die Baumaßnahme beläuft sich nach Kostenschätzung durch die GWB auf 3,5 Mio. Euro.Variante 3 – Neubau einer Schule auf dem Gelände der alten Feuerwache. Die Baumaßnahme beläuft sich nach Kostenschätzung durch die GWB auf 5,0 Mio. Euro.Nach Abwägung der Vor- und Nachteile wird seitens der Verwaltung vorgeschlagen, die Variante 2 umzusetzen. Zur Begründung heißt es: Die Variante 1 – Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Norbertschule wird aus Sicht des Fachbereichs 24 ausgeschlossen, da die Entfernung zur Feuer- und Rettungswache in der alltäglichen Arbeit einen erheblichen logistischen Aufwand bedeutet. Zudem ist die Parksituation in der in einem Wohngebiet liegenden Schule sehr eingeschränkt.Die Variante 3 bietet den Vorteil, ein modernes und zukunftsgerichtetes Schulungszentrum anbieten zu können. Der logistische Aufwand wäre noch tragbar. Die Kosten liegen allerdings zu hoch, um diese über die Teilnehmerentgelte refinanzieren zu können.Die Variante 2 – Aufstockung und Erweiterung der Kaiser-Wilhelm-Straße – bietet folgende Vorteile:- Kurze Anbindung an die Feuer- und Rettungswache: Die Ausbilder müssen während der Ausbildung auf verschiedene Sonderfahrzeuge und Geräte zurückgreifen. Ferner befinden sich dort die Werkstätten (z.B.Atemschutzwerkstatt, Funkwerkstatt, Höhensicherung), welche die Lehrgänge unterstützen.- Regelmäßige Besprechungen zwischen der Leitung der Feuerwehr bzw. anderen Geschäftsbereichen und der FRB innerhalb der Feuerwehr können aufgrund der Nähe ohne großen zeitlichen Aufwand durchgeführt werden.- Die Nähe zur Feuer- und Rettungswache bedeutet für die Verwaltungsmitarbeiterin, die anteilig in der FRB mitarbeitet, eine Vereinfachung hinsichtlich des zeitlichen Aufwandes. Dies gilt ebenso für den FSJ´ler.- Auf dem städtischen Gelände befinden sich ausreichend Parkplätze. Eine mögliche Aufteilung der Parkplätze wurde mit dem Fachbereich 23 besprochen.- Auf der Feuer- und Rettungswache befinden sich Dusch- und Waschräume für die Auszubildenden (z.B. nach dem Sportunterricht, nach dem Atemschutztraining usw.).- Die FRB wird im Rahmen der Einsatzplanung bereits jetzt schon bei großen Schadensereignissen als Bereitstellungsraum für nachrückende, externe Kräfte eingeplant. Es besteht zudem schon eine Vernetzung mit dem Mediensystem zur Lagedarstellung auf der Feuer- und Rettungswache. Durch die enge Anbindung zur Feuer- und Rettungswache kann die FRB – unabhängig vom Wachbetrieb – ohne zusätzlichen Aufwand auch künftig als zusätzliches „Krisenzentrum“ bei Großschadenslagen genutzt werden. […]

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken erneut gesunken

Kreis Borken. Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist auch im November weiter zurückgegangen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat November 2018 insgesamt 4.205 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Oktober ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 46 Personen, gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 270 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt weiterhin auf dem historischen Tiefststand der Statistik von 2 Prozent.”Wie schon in den vergangenen Monaten sind die Arbeitslosenzahlen weiter gesunken – der Grund dafür liegt in der guten Wirtschaftslage und dem aufnahmefähigen Arbeitsmarkt in unserer Region”, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Die Zahl der Flüchtlinge, die im SGB-II-Bereich als abeitslos registriert sind, ist nahezu konstant geblieben. “Auch insgesamt setzt sich die erfreuliche Entwicklung fort: Der Hilfebedarf bei den Bedarfsgemeinschaften ist auch im November weiter zurückgegangen”, so Dr. Zwicker. “Im Vergleich zum November 2017 haben wir jetzt beispielsweise 700 weniger.”Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im November leicht gesunken und liegt derzeit bei 10.140 Personen (- 5). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 15.170 Personen (- 23) in 7.329 Bedarfsgemeinschaften (- 31) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.Die Arbeitslosenquote von 2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]

Kreis gibt neuen „Wegweiser für das Leben im Alter” heraus

Kreis Borken. Viele nützliche Informationen für Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige enthält der neue “Wegweiser für das Leben im Alter”, den der Kreis Borken jetzt herausgibt. “Es ist die inzwischen 5. Auflage der Broschüre – runderneuert und über 100 Seiten stark”, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker zusammen mit der Vorsitzenden des Kreis-Sozialausschusses Barbara Büscher über dieses wichtige Serviceangebot. Alles drehe sich um Themen und Angebote für die älteren Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet, betonen sie.Die inhaltliche Bandbreite reicht vom Wohnen sowie Hilfen bei Pflegebedürftigkeit über finanzielle und sonstige Unterstützung bis hin zur Vorsorge im Alter. Zudem werden hilfreiche Dienstleistungen, Namen von Ansprechpersonen sowie Adressen von Anlaufstellen aufgeführt. Die kompakte Infobroschüre richtet sich an Senioren und alle, die in Familie oder Beruf mit älteren Menschen und auch mit Menschen mit Behinderung zu tun haben. Sie ist kostenlos in der Borkener Kreisverwaltung, Burloer Straße 93, sowie bei den Pflegeberatungsstellen in den örtlichen Rathäusern erhältlich. Zudem gibt es sie als Download im Internet unter www.kreis-borken.de/wegweiser.Da die Altbestände des Wegweisers vergriffen waren, wurde nun die Neuauflage erforderlich. Die Verantwortlichen der Kreisverwaltung nutzten diese Gelegenheit, die Inhalte auch in rechtlicher Hinsicht auf den neuesten Stand zu bringen. Insgesamt 4.000 Exemplare wurden gedruckt.”Unser ‚Wegweiser für das Leben im Alter‘ macht deutlich, welch‘ breit gefächertes Beratungs-, Betreuungs- und Hilfsangebot wir im Kreis Borken haben”, erläutert Landrat Dr. Zwicker. “Aufgezeigt werden überdies viele Möglichkeiten, um das Leben im Alter aktiv und erfüllt zu gestalten”, ergänzt Barbara Büscher. So liefert die Broschüre auch Anregungen für die Freizeitgestaltung und zeigt auf, wie man nach dem Ausstieg aus dem Beruf ehrenamtlich tätig sein kann.Im Schlusskapitel des Heftes werden die Angebote in den 17 Städten und Gemeinden des Kreises Borken aufgelistet. “Die Leserinnen und Leser finden dort eine umfangreiche Übersicht über die Kontaktadressen”, erläutert Christian Tewiele von der Stabstelle im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung. Für die Gestaltung des Wegweisers arbeitete die Kreisverwaltung mit dem “BVB-Verlag” aus Nordhorn zusammen. Ermöglicht wurde die neue Auflage des Wegweisers durch viele Geschäftsleute aus der Region, die mit ihren Anzeigen die Broschüre finanziert haben.Weitere Informationen zum “Wegweiser für das Leben im Alter im Kreis Borken” gibt es bei Christian Tewiele vom Fachbereich Soziales unter Tel. 02861/82-1237 oder per E-Mail an c.tewiele@kreis-borken.de.Bildzeile (v. l. n. r.):Landrat Dr. Kai Zwicker, Barbara Büscher (Vorsitzende des Kreis-Sozialausschusses) sowie Christian Tewiele (von der Stabstelle im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung) stellten den druckfrischen neuen “Wegweiser für das Leben im Alter” vor […]

859.500 Euro für das Projekt „Soziale Stadt Bocholt-Fildeken-Rosenberg“

Münster/Stadtlohn/Bocholt. Aus Landesmitteln hat die Bezirksregierung Münster insgesamt 2.370.000 Euro für Städtebau-Projekte im Kreis Borken bewilligt. Die Städte Bocholt und Stadtlohn profitieren von den FördermittelnDie Stadt Bocholt kann sich über 859.500 Euro freuen: Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Bocholt-Fildeken-Rosenberg“ kommen die Gelder einem Realisierungswettbewerb für die Grüne Mitte / Grünzug Rosenberg zugute. Außerdem lässt die Stadt die Aaseehalle modernisieren und will in das Quartiersmanagement investieren. […]

Stadt gibt „Kubaai“-Podiumsbrücke für Spaziergänger und Radler frei

Bocholt (PID). Die feierliche Einweihung der neuen Podiumsbrücke auf dem Kubaai*-Gelände ist erst am 15. Dezember 2018. Aber schon jetzt können Spaziergänger und Radfahrer die große, markante Brücke nutzen, um die Bocholter Aa zwischen Textilmuseum und Textilwerk zu queren. Die Stadt hat am Morgen die Freigabe erteilt.Bocholts Stadtbaurat Daniel Zöhler verschaffte sich zusammen mit Mitarbeitern der Bauverwaltung vor Ort selbst ein Bild – und war begeistert. Die Stadt wandelt derzeit bekanntlich eine alte Industriebrache auf dem ehemaligen Ibena-Gelände in ein neues Stadtviertel um, und die opulente Brücke ist ein markantes Stilelement.Die Podiumsbrücke ist 47 Meter lang, rund 13 Meter breit und aus Cortenstahl gefertigt, der eine “Rostoptik” ausstrahlt. Der Bau dauerte rund neun Monate. Die Kosten liegen bei rund 2,4 Mio. Euro. Die Brücke wiegt 200 Tonnen und hat eine Tragfähigkeit von 300 Tonnen. Auf der Brücke ist ein Bohlenboden aus glasfaserverstärktem Kunststoff montiert; darauf ist eine rutschfeste Versiegelung aufgebracht.Derzeit werden noch Restarbeiten erledigt. So werden die Randkanten mit Kies gefüllt bzw. mit einem Gummiprofil versehen. Die Brücke wird auch illuminiert. Dafür sind im Geländer Leuchten montiert. Diese werden aber erst im Frühjahr 2019 eingeschaltet, wenn auch die Laternen im Museumspark und auf den Zufahrtswegen aufgestellt sein werden. Der Park wird zudem noch mit Bänken, Fahrradbügeln und Papierkörben ausgestattet.*Was ist Kubaai?Das Kürzel “Kubaai” steht für “Kulturquartier Bocholt Aa und Industriestraße” und bezeichnet die Umwandlung einer historischen Industriebrache in ein neues Stadtviertel zwischen Bocholter Innenstadt und Aasee. Neben einem Kultur- und Bildungsschwerpunkt sollen hier in Zukunft Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten entstehen. Das im Zuge der Regionale 2016 geförderte Millionenprojekt gilt als eines der ambitioniertesten Bauprojekte der Bocholter Nachkriegszeit. […]

Azubi-Magnete bei Gigaset sind Smartphone und Roboter

Der Roboter packt die Platine, lässt sie unter einem Luftstrom reinigen und reicht sie dem Monteur passend zu seinem Arbeitsschritt an. So entsteht Stück für Stück ein Smartphone „Made in Germany“. Um genau zu sein: Gemacht in Bocholt im Westmünsterland. Dort schauten sich nun Personalverantwortliche aus Unternehmen dieser Region – vom Ruhrgebiet über den Niederrhein bis ins Westmünsterland – um. Sie waren zum „Arbeitskreis Berufsausbildung“ des Unternehmerverbandes bei der Gigaset Communications GmbH eingeladen.Handys werden auf der ganzen Welt zu 100 Prozent von Hand gefertigt – mit entsprechender Fehleranfälligkeit. Nur in Bocholt werden sie per „MRK“ hergestellt, das steht für Mensch-Roboter-Kollaboration, also Zusammenarbeit. Alle Mitarbeiter in diesem neuen Geschäftsfeld sind Gigaset-Eigengewächse, heutige Ingenieure fingen einst als Azubis beim Telefonhersteller an. „Wir entwickeln und bauen unsere Fertigungsstraße selbst, die per Roboter teilautomatisiert ist. Dieses Prozess-Know-how kann uns – im Gegensatz zum fertigen Produkt – keiner klauen“, betonte Reinhold Kempkes, der bei Gigaset für die Handyproduktion verantwortlich ist. Und offenbar treffen die Themen Smartphone und Roboter wie ein Azubi-Magnet beim Nachwuchs einen Nerv: In den vergangenen Monaten sei das Interesse an einer Ausbildung bei Gigaset spürbar gestiegen.Nicht nur im Handy-Bereich, sondern auch bei seinen Schnurlos- und Businesstelefonen und „Smart home“-Produkten, für das das Bocholter Unternehmen mit seinen 600 Mitarbeitern bekannt ist, setzt Gigaset auf die eigene Ausbildung. Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik werden – eingebunden in den normalen Betriebsablauf – ausgebildet. „So sind sie wesentlich besser integriert und auch motivierter als in einer abgekapselten Lehrwerkstatt. Und wir bilden sie nah am späteren Bedarf aus und verlieren sie nicht so leicht in ein anschließendes Studium“, erläutert Personalleiter Christian Kommelter.Genau das stellten auch die anderen Ausbilder und Personalexperten, die am Arbeitskreis teilnahmen, fest: Gerade kleine und mittelständische Unternehmen müssen einiges tun, um ihre ausgebildeten Facharbeiter zu halten. Deshalb sprechen sie gezielt praktisch begabte Jugendliche an oder bieten ihnen etwa eine berufsbegleitende Weiterbildung oder Aufstiegsfortbildung an. „Wir brauchen nicht nur die Ingenieure, die die Maschinen entwickeln, sondern auch die Facharbeiter, die sie später bedienen. Deshalb müssen wir den Wert einer Dualen Ausbildung, die von Beginn an gute Verdienstmöglichkeiten bietet, noch stärker bekannt machen“, betonte Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband für den Bereich Schule / Wirtschaft verantwortlich ist und den Arbeitskreis organisiert.Im Rahmen dieser Arbeitskreis-Sitzung wurde auch der langjährige Vorsitzende Ferdinand Walbaum verabschiedet. Wie als Ausbildungsleiter bei Siemens in Mülheim an der Ruhr wurde er nun auch in der ehrenamtlichen Position beim Unternehmerverband in den Ruhestand entlassen. Schulte dankte Walbaum für seinen engagierten Einsatz: „Sie haben eine Menge für die Berufsausbildung und Generationen von jungen Leuten getan. Und Sie haben unermüdlich den Kontakt zu Lehrern aller weiterführenden Schulformen gesucht, damit sie ihre Schüler als Multiplikatoren für die Duale Ausbildung in den hiesigen Unternehmen begeistern.“Der Arbeitskreis Berufsausbildung besteht aus Ausbildern sowie Personalverantwortlichen und-leitern hiesiger Unternehmen. Neue Mitglieder sind willkommen, Voraussetzung ist die Mitgliedschaft der Firma im Unternehmerverband. Weitere Informationen unter www.unternehmerverband.org (Leistungen/Arbeitskreise).Bildunterschrift: Beim Arbeitskreis Berufsausbildung des Unternehmerverbandes schauten sich Ausbildungsleiter hiesiger Unternehmen in der Smartphone-Produktion bei Gigaset in Bocholt um. Auch tauschten sie sich über Ausbildung und Recruiting in technischen und kaufmännischen Berufen aus. (Foto: Unternehmerverband) […]

Concert Royal Köln präsentiert bislang „unerhörte“ Klänge im Fürstensaal

Kreis Borken/Ahaus. Die Ahauser Schlosskonzerte wollen besondere Live-Erlebnisse bieten: Bei den insgesamt sechs Kammermusikkonzerten dieser Saison bekommen die Gäste sowohl Vertrautes – Streicher und Bläser – als auch eher unbekannte Stücke oder außergewöhnliche Instrumente zu hören. Eine Überraschung im Gepäck haben nun am Sonntag, 9. Dezember, auch die sieben Musikerinnen und Musiker von Concert Royal Köln: Das Spezialistenensemble bringt neben Streich- und Blasinstrumenten auch eine Orgel (ein Orgelpositiv) mit. “Dies ist eine bislang ‚unerhörte‘ Klangfarbe im Fürstensaal”, weiß Norbert van der Linde, künstlerischer Leiter der Reihe. Spielen wird das Ensemble unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Georg Linike und Georg Philipp Telemann.Concert Royal Köln wurde 1987 von der Oboistin und Cembalistin Karla Schröter gegründet. Das Ensemble widmet sich mit barocken und klassischen Instrumenten besonders Werken von unbekannteren Komponisten des 18. Jahrhunderts. Der Echo-Klassik-Preisträger 2015 war bereits Gast unter anderem im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth sowie auf dem Deutschen Mozartfest Chemnitz und dem Festival Mitte Europa.Karla Schröter, die Leiterin des Ensembles, studierte zunächst Orgel und Cembalo in Amsterdam, Freiburg und Stuttgart. Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf historische Oboen-Instrumente. Mit ihrem Ensemble führt sie eine umfangreiche Konzerttätigkeit in Kammermusik- und Orchesterformationen in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland durch.Der Barockoboen-Spieler Ulrich Ehret erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Freiburg. Er spielte bereits zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen ein. Durch die intensive Beschäftigung mit der Spielpraxis von historischen Oboen begann er vor einigen Jahren, diese auch selbst zu bauen.Gábor Hegyi absolvierte sein Trompetenstudium in Budapest. Er hatte bis jetzt schon zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte unter anderem in Argentinien, Frankreich und Tunesien.Michael Hochreither wurde in Berlin geboren. Während seines Studiums an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold war er Mitglied des Detmolder Kammerorchesters und wurde anschließend bei der Thüringen – Philharmonie Suhl stellvertretender Solocellist. Neben der Orchestertätigkeit widmet er sich ausgiebig der Kammermusik in diversen Ensembles und Besetzungen.Der Orgelspieler Willi Kronenberg gewann bereits zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben. Neben seinem solistischen Spiel hat er auch großes Interesse an der Kammermusik. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas sowie nach Nord- und Südamerika. Mit Concert Royal Köln hat er inzwischen weit über 100 Konzerte an historischen Orgeln des 17. bis 19. Jahrhunderts gespielt.Die aus Kalifornien stammende Geigerin Christine Moran lebt seit über zwanzig Jahren in Köln. Sie tritt regelmäßig mit unterschiedlichen Ensembles auf. Zudem unterrichtet sie an der Internationalen Friedensschule in Köln-Widdersdorf.Filine Pecht studierte Flöte an der Musikhochschule Köln und der Folkwanghochschule Essen. Anschließend absolvierte sie ein Studium der historischen Interpretationspraxis mit dem Schwerpunkt historischer Querflöten an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main. Filine Precht konzertiert mit modernen und historischen Flöten in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen.Norbert van der Linde freut sich sehr auf das Dezemberkonzert von Concert Royal Köln: “Das Ensemble kombiniert die oftmals zu Unrecht vergessene Musik etwa eines Johann Georg Linike geschickt mit Werken von Komponisten, die – nicht ganz zu Unrecht – als die Großen ihrer Zeit in die Musikgeschichte eingegangen sind: Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Antonio Vivaldi.” Karla Schröter beschreibt ihr Konzertprogramm, das unter dem Thema “Bläsermusik an deutschen Fürstenhöfen” steht, so: “Es ist sehr farbig und auch in der Besetzung sehr abwechslungsreich.”Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Einzelkarten in der Kategorie II kosten für Erwachsene 15 Euro. Schüler und Studenten zahlen die Hälfte. Karten für die erste Kategorie sind bereits vergriffen. Vorbestellungen nimmt die Kulturabteilung des Kreises Borken im kult Westmünsterland per E-Mail an t.wigger@kreis-borken.de entgegen sowie bis Freitag, 7. Dezember, unter Tel. 02564/98 99 111 und am Wochenende unter Tel. 0170/4415185. Es gibt zudem eine Abendkasse.Das komplette Programm der Reihe liegt beim Kreis Borken und der Stadt Ahaus sowie in den Touristikbüros im Raum Ahaus und den dortigen Filialen der Sparkasse Westmünsterland aus. Auf Wunsch können die Programmhefte auch zugeschickt werden. Weitere Informationen zu den Schlosskonzerten Ahaus gibt es im Internet unter www.tourismus-kreis-borken.de/veranstaltungen.Weitere Konzert-Termine für die Saison 2018/2019:- 27. Januar 2019: Ebonit Saxophonquartett- 24. Februar 2019: Orion Streichtrio- 24. März 2019: Gewandhaus Brass Quintett […]

Einbruch in Geschäft scheitert

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Donnerstag schlugen Einbrecher den Glaseinsatz der Eingangstür eines Wohn- und Geschäftshauses an der Osterstraße ein und versuchten auch die Eingangstür des Geschäftes aufzuhebeln. Der oder die Täter verursachten zwar einen Sachschaden in einer Höhe von mehreren hundert Euro, gelangten aber nicht in das Geschäft. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Einbruch in Schulgebäude scheitert

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Donnerstag versuchten Einbrecher vergeblich, die Hintertür eines Schulgebäudes an der Herzogstraße aufzubrechen. Der oder die Täter verursachten zwar einen Sachschaden in einer Höhe von ca. 1.000 Euro, gelangten aber nicht in das Gebäude. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]