Umleitung Linie C6 (Lowick) wegen Straßensperrung

Bocholt. Ab Montag, 10.12.2018, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Freitag, 21.12.2018, Betriebs-ende wird die die Straße Alter Postweg zwischen den Straßen Essing Esch und Am Kolk voll gesperrt werden.Hiervon betroffen ist die StadtBus-Linie C6. Für die Dauer der Sperrung wird eine Umleitung für den Bus eingerichtet werden, bei der die Bedienung der Haltstelle „Essing Esch“ (im Kreuzungsbereich Alter Postweg/Essing Esch gelegen) für die Dauer der Umleitung leider ersatzlos entfallen muss. Fahrgäste von dieser Haltestelle müssten alternativ auf die Haltestelle „Engelmeer“ ausweichen (auf der Straße Engelmeer gelegen, Abfahrt alle 30 Minuten zur Minute ´28 und ´58).Für die reguläre Haltestelle „Am Kolk“, die sich auf dem Alter Postweg (Ecke Am Kolk) befindet, wird auf der Straße Am Kolk eine Ersatzhaltestelle eingerichtet werden. Die Abfahrtszeiten von hier bleiben unverändert (alle 30 Minuten zur Minute ´30 und ´00).An den gesperrten Haltestellen weisen Aushänge auf die Alternativen hin. Wir bitten alle Fahrgäste um Verständnis für diese notwendige Umleitung.Zusätzliche Info:Im Zuge der Bauarbeiten im Bereich Alter Postweg wird das an der Haltestelle „Essing Esch“ befindliche Warthäuschen übergangsweise abgebaut werden müssen, da in diesem Bereich ebenfalls Bauarbeiten stattfinden werden. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird dort im Laufe des Jahres 2019 eine neue Wartehalle mit leicht veränderten Abmessungen aufgestellt. […]

Stadtgeschichte: Das Kriegerdenkmal in der St.-Georg-Kirche

Bocholt (PID). Im November 1918 war der Erste Weltkrieg für alle Beteiligten mit verheerenden Verlusten zu Ende gegangen. Deutschland lag mit einer Schuldenlast von 145,5 Milliarden Mark am Boden, etwa zwei Millionen Kriegstote waren hierzulande zu beklagen. Nach aktuellen Ermittlungen betrug die Zahl der Gefallenen bezogen auf das heutige Bocholter Stadtgebiet insgesamt 1.091.Am 31. Dezember 1918 lud die katholische Pfarrgemeinde St. Georg die Gläubigen zur traditionellen Jahresschlussandacht ein, die nach Presseangaben “in dichten Reihen die Kirche füllten.” In seiner Silvesterpredigt gab Pfarrer Franz Richter u. a. bekannt, dass in der Kirche eine Art Kriegergedächtnisaltar als Denkmal für die im Krieg gefallenen Soldaten aus der Kirchengemeinde errichtet werden solle.Wandrelief und 340 NamenDen Auftrag für das Wandrelief erhielt der Klever Bildhauer Gerd Brüx. Es stellt die vierte Kreuzwegstation “Die Begegnung Christi mit seiner Mutter” dar und ist in eine Holzverkleidung gefasst. An dessen rechteckiger Bekrönung sind mit jeweils zwei gekreuzten Schwertern Symbole des Krieges zu erkennen. Die Schnitzereien links und rechts davon könnte man als Geschütze oder Kanonen deuten. Des Weiteren enthalten die Ornamente an der seitlichen Umrahmung der Reliefgruppe die Jahreszahlen 1914 und 1919.Über der Bildhauerarbeit sind an der Wand schließlich ein Eisernes Kreuz und in Versalien unter dem Titel “Im Weltkriege 1914-1919 starben aus der Pfarrgemeinde den Heldentod für’s Vaterland” insgesamt 340 Namen von Gefallenen aus der Pfarre eingetragen. Ihre Sortierung unter dem Anschlag der fünf Kriegsjahre gestaltet sich jeweils alphabetisch. Jedoch fallen die in der Reihe über dem Kürzel “RIP” (Requiescat In Pace = Ruhe in Frieden) eingelassenen und mit ihren Todesjahren versehenen Namen von Heinrich Eilhardt, Heinrich Kerkmann und Wilhelm Reygers aus der zeitlichen und alphabetischen Ordnung heraus. Es handelt sich hierbei offenbar um Ergänzungen, die man später vornahm.Brand der Kirche vernichtete EhrenmalDas vermutlich 1921 errichtete Kriegerdenkmal in der Pfarrkirche St. Georg befand sich an der Westwand des südlichen Seitenschiffes, unmittelbar neben der Tür zum Turmaufgang. Das Foto aus den zwanziger Jahren vermittelt überdies einen Eindruck von der reichen Ausstattung und Bemalung der Kirche, die beim Bombenangriff 1945 schwer getroffen wurde. Der Brand vernichtete auch das Ehrenmal bis auf das steinerne Relief. Dieses hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten.Foto: Pfarrarchiv St. Georg, Text: Wolfgang Tembrink, Stadtarchiv Bocholt […]

Regionales Herbsttreffen der Heimatvereine

Kreis Borken/Bocholt-Barlo. Auf Einladung des stellvertretenden Kreisheimatpflegers Georg Ketteler aus Bocholt trafen sich die Vorstandsmitglieder der 14 Heimatvereine aus den Bereichen Bocholt, Isselburg und Rhede zu ihrer traditionellen Jahrestagung in Bocholt-Barlo. Gastgeber war der Verein für Heimatpflege “Vördessen Boorle”. Auf der umfangreichen Tagesordnung standen unter anderem Berichte, Neuigkeiten und Interessantes aus den Heimatvereinen sowie Informationen aus der Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege.Georg Ketteler begrüßte die rund 25 Vertreterinnen und Vertreter der Heimatvereine, Dorfgemeinschaften, Bürger- und Mühlenvereine sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Barlo, Bernhard Tenhofen, im Gasthof Wissing-Flinzenberg. Besonders hießen sie Kreisheimatpflegerin Christel Höink aus Vreden-Lünten willkommen.Die einzelnen Vereine beziehungsweise Vereinigungen gaben einen Einblick in ihre zahlreichen und durchaus sehr unterschiedlichen Strukturen, Aktivitäten sowie anstehenden Planungen: Bernhard Tenhofen informierte die Gäste unter anderem über die Veranstaltungen, die im Mai zum 25-jährigen Bestehen des Heimatvereins Barlo stattgefunden hatten. Die Vereinsvorstände aus dem Bereich Bocholt berichteten zudem, dass das Erntedankfest in Mussum Anfang Oktober ein großer Erfolg gewesen sei. Der Verein für Heimatpflege Bocholt hat derzeit fünf Themenschwerpunkte: Dazu zählen unter anderem der Arbeitskreis “Unser Bocholt”, der vierteljährlich die gleichnamige Zeitschrift herausgibt, und der Arbeitskreis Martinszug. Der Heimatverein Suderwick legt einen Schwerpunkt seiner Aktivitäten auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den niederländischen “Heemkundigen” und Historischen Kringen in Dinxperlo und Aalten. Zudem setzt er sich zurzeit dafür ein, dass der Bocholter Ortsteil Suderwick eine Kindertagesstätte erhält.Im Bereich Isselburg berichteten die zuständigen Vorstände unter anderem, dass der Heimatverein einen Martinszug organisiert. Zudem finden im Januar und Februar 2019 erneut die Grenzsteinwanderungen statt, die das Motto “Von der Aa bis zum Rhein” haben. Außerdem erhielt die Werther Mühle in diesem Jahr neue Flügel. Der Heimatkreis Isselburg wird demnächst ein selbst gestaltetes Ortseingangsschild aufstellen. Der Heimatkreis Heelden hat mit Johannes Epping einen neuen Vorsitzenden. Dieser löst Traudel Feldhaus ab, die den Vorsitz über viele Jahre innehatte.Im Bereich Rhede hat der Heimat- und Museumsverein Rhede im Oktober das 25-jährige Bestehen des Medizin- und Apothekenhistorischen Museums gefeiert. Die Dauerausstellung zum Thema “Ländliches Gesundheitswesen” solle nun überarbeitet und an die heutigen Besucherinteressen angepasst werden. Insgesamt hat der Verein in 25 Jahren 128 Sonderausstellungen in seinen Räumlichkeiten organisiert.Die Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege informierte die Gäste darüber, dass unter anderem Seminare des Westfälischen Heimatbundes dezentral im Kreis Borken angeboten werden sollen. Während der Tagung kam zudem die Bitte auf, eine Info-Veranstaltung zu dem neuen Landesförderprogramm “Heimat. Zukunft. NRW. Wir fördern, was Menschen verbindet” zu organisieren.Die nächste Tagung der Heimatvereine findet im Sommer 2019 statt. Diese organisiert der Bürgerverein Biemenhorst. […]

Zu viele nutzen Handy beim Autofahren

Bocholt/Isselburg (ots) – Mit einem so erschreckenden Ergebnis hatten die Polizeibeamten bei ihrer Aktion am vergangenen Freitag in Bocholt nicht gerechnet. Denn der Griff zum Handy scheint für viele Autofahrer völlig normal trotz des hohen Risikos, das sie damit eingehen – dieser Eindruck drängte sich den Polizeibeamten geradezu auf, die am vergangenen Freitag in Bocholt und Isselburg vier Stunden lang eine besondere Kontrolle durchgeführt haben. Sie legten den Fokus aufs Nutzen des Mobiltelefons beim Fahren. Das Resultat spricht im negativen Sinn für sich: 35 mal hatten Autofahrer das Handy in der Hand, um damit zu telefonieren, Nachrichten zu lesen oder sogar etwas zu schreiben.Das kann fatale Folgen nach sich ziehen. Wer seine Aufmerksamkeit aufs Smartphone richtet, nimmt den Verlust der Kontrolle über sein Fahrzeug in Kauf. Denn schon wenige Momente der Unachtsamkeit können ausreichen, um zu einem Unfall zu führen. Ablenkung stellt oft die Ursache dafür da, dass es auf der Straße kracht. Doch genau das unterschätzen Verkehrsteilnehmer offensichtlich viel zu häufig. Denn wer aufs Display seines Handys schaut, fährt in diesem Augenblick im Blindflug. Eine Sekunde bei Tempo 50 bedeutet bereits eine zurückgelegte Wegstrecke von 14 Metern – ein Wert, der sich bei steigendem Tempo noch deutlich erhöht.Die Kräfte des Verkehrsdienstes und der Kradstaffel der Kreispolizeibehörde Borken haben bei ihren Kontrollen am Freitag darüber hinaus auch weitere Verstöße festgestellt: Auch mit Blick auf die Frage der Ladungssicherung gab es in mehreren Fällen Grund zu Beanstandungen.Übrigens: Wer beim Autofahren sein Mobiltelefon nutzt, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. 100 Euro Bußgeld und ein Punkt auf dem Verkehrskonto in Flensburg sind die Folge. […]

Geparkten Wagen angefahren

Bocholt (ots) – Einen Schaden in Höhe von circa 1.000 Euro hat ein Unbekannter am Wochenende in Bocholt hinterlassen. Er beschädigte mit seinem Wagen einen grauen Toyota, der am Burloer Weg gestanden hatte. Der Unfall muss sich zwischen Samstag, 14.00 Uhr, und Montag, 09.30 Uhr, ereignet haben. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein. Die Polizei bittet um Hinweise an das Verkehrskommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Schutz vor Afrikanischer Schweinepest: Zusätzlicher Zaun für Wildschweingehege im Stadtwald

 Bocholt (PID). Um das Wildschweingehege im Stadtwald muss ein weiterer Zaun gezogen werden. Dies teilt die Stadt Bocholt mit. Hintergrund für diese Maßnahme ist die Gefährdung durch die Afrikanische Schweinepest.Die Einzäunung muss entsprechend der geltenden Vorschriften sicher gewährleisten, dass die Wildschweine nicht in Kontakt mit anderen Schweinen kommen können. Die Kreisveterinärbehörde hat die Vorgaben nach einer Besichtigung vor Ort detailliert beschrieben. So muss der zusätzliche Zaun einen Abstand von mindestens 2 Metern zum vorhandenen Zaun aufweisen.Füttern verbotenIm Auftrag der Stadt Bocholt werden Beschäftigte des Entsorgungs- und Servicebetriebes (ESB) den rund 450 m langen und 1,50 m hohen Zaun voraussichtlich in dieser Woche setzen. Das Füttern der Wildschweine durch Unbefugte ist ab sofort gänzlich untersagt. Entsprechende Verbotsschilder werden ebenfalls in Kürze aufgestellt.Hintergrund: Afrikanische SchweinepestDie afrikanische Schweinepest ist eine Virus-Infektion, die zunächst in Osteuropa und vor ca. 3 Monaten auch in Belgien festgestellt wurde. Bislang sind in Deutschland keine Fälle dieser Tierseuche bekannt. Grundsätzlich ist die afrikanische Schweinepest für Menschen nicht gefährlich. LKW-Fahrer oder Reisende können die Pest jedoch einschleppen, indem sie mitgebrachte Wurst- und Fleischprodukte hier als Abfall entsorgen.Fressen Wildschweine mit dem Virus verseuchte Reste, besteht die Gefahr der Infektion. Menschen, die in Kontakt mit Wildschweinen und Hausschweinen stehen, können die Seuche dann auf Schweinemastbetriebe übertragen. Bei Auffälligkeiten wird ein Tierarzt eingeschaltet. Eine Impfung der Tiere scheidet als Lösung aus, weil es derzeit keinen geeigneten Impfstoff gegen die afrikanische Schweinepest gibt. […]

Stadt veröffentlicht „Wohnungsbauprogramm 2022“

Bocholt (PID). Bocholt blickt in die Zukunft: Wie und wo lässt es sich in der 71.000 Einwohner-Stadt im Westmünsterland künftig wohnen? Wie viele Wohnungen werden in den nächsten Jahren benötigt? Gibt es genug bezahlbaren Wohnraum? Bilden sich neue Wohnformen, welchen Einfluss haben Klima und Integration? Antworten auf diese Fragen enthält das „Wohnungsbauprogramm 2022“, das jetzt veröffentlicht wurde. Es entstand im Auftrag der Politik unter Federführung des Bocholter Baudezernats.Die Verwaltung hat dazu das Stadtgebiet, von der Innenstadt ausgehend, in die 5 Bereiche “A-E” aufgeteilt. Eine Übersichtskarte zeigt, auf welchen Flächen künftig Wohnungen entstehen könnten.Darunter sind größere Flächen wie etwa rund um den (noch zu bauenden) Nordring, der Bereich Eisenhütte/Schieve im Westen der Stadt zwischen Lowick und Holtwick oder das neue innenstadtnahe Stadtquartier “Kubaai” (www.kubaai.de). Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Parzellen. Auch die sog. Nachverdichtung, also die Nutzung freier Flächen innerhalb bereits bestehender Bebauung (“Baulücken”, Aufstockung), spielt eine Rolle.Eine Kurzbeschreibung informiert u.a. über Lage, Größe, Anzahl möglicher Wohnungen und den baurechtlichen Planungs- bzw. Verfahrensstand. Zu jedem Wohngebiet ist zudem eine Priorität angegeben, ob die Maßnahme kurz-, mittel- oder langfristig geplant bzw. schon abgeschlossen ist. Unter “kurzfristig” sind hierbei laufende Verfahren bis zu einem Jahr zu verstehen, unter “mittelfristig” 1–5 Jahre und unter “langfristig” ab 5 Jahre.Dynamik auf dem WohnungsmarktAuslöser für die Erstellung des Wohnungsbauprogramms ist eine seit einigen Jahren bestehende Dynamik auf dem Bocholter Wohnungsmarkt, so die Bauverwaltung. Er unterliege einem verstärkten Wettbewerb. Insbesondere im Niedrigpreissegment sei eine hohe Nachfrage zu verzeichnen, so die Verwaltung. Aufgrund demographischer Trends und einer sich verändernden Altersstruktur komme es zu einem starken Neubaubedarf für Familien, Studenten, Senioren und Flüchtlingen.”Der Herausforderung, attraktiven und gleichzeitig für verschiedene Segmente bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, stellt sich die Stadt Bocholt. Hierfür wurde das Wohnungsbauprogramm als kommunales Handlungskonzept aufgestellt”, sagt Stadtbaurat Daniel Zöhler. Ziel des Wohnungsbauprogramms sei es, Bocholt “als Wohnstandort weiterhin lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten.”DownloadDas Wohnungsbauprogramm 2022 der Stadt Bocholt steht als Download unter www.bocholt.de/rathaus/planen-bauen-verkehr/wohnungbauprogramm öffentlich zur Verfügung.RückfragenRückfragen zum Wohnungsbauprogramm 2022 beantwortet Stefan Uebbing, Geschäftsbereichsleiter Stadtplanung im Baudezernat der Stadt Bocholt, unter Tel. 02871 953-419 oder E-Mail stefan.uebbing@mail.bocholt.de .Hintergrund: Auftrag der PolitikNachdem 2015 ein Antrag auf Erarbeitung eines Wohnungsbauprogrammes aus der Politik einging, wurde Anfang 2016 die Ausarbeitung eines solchen Programmes im Ausschuss für Planung und Bau beschlossen. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich aus Vertretern verschiedener Fachbereiche zusammensetzte. In regelmäßigen Terminen erarbeitete die Arbeitsgruppe das Programm. Überdies wurde im Juni 2016 ein Experten-Panel zum Thema “Wohnen in Bocholt” durchgeführt. Anhand von Ergebnissen aus einer Experten-Fragebogenaktion, wurde dabei die Situation des Wohnungsmarktes in Bocholt debattiert. Kurz nach dem Experten-Panel fand eine Öffentlichkeitsveranstaltung zum Thema “Die Zukunft des Wohnens in Bocholt” statt. Neben Experten auf dem Podium konnten Bocholts Bürger ihre Meinung einfließen lassen. […]

Mein Schatz in der Osterstraße – erster Adventssamstag gut angelaufen

Bocholt. Am Samstagmorgen, 01.12.2018, war es wieder soweit – die Schatztruhenaktion wurde eröffnet. Um kurz vor 10 Uhr war die große Schatztruhe auf dem Ostermarkt bestückt, besinnliche Weihnachtsmusik lief und die ersten Besucher probierten ihre Schlüssel aus. Diese wurden schon die Woche über in den teilnehmenden Geschäften der Oster- und Königstraße verteilt. Der Moderator Detlef Bollrath gab den großen und kleinen Besuchern Hilfestellung beim Öffnen des Schlosses. Knapp 20 Besucher hatten Glück und der Schlüssel passte, so dass sich die Schatztruhe öffnete und viele, weihnachtlich verpackte Geschenke zum Vorschein kamen. Der Hauptpreis vom Samstag – ein Kofferset von Hausfelder im Wert von 300 € – wurde von einen glücklichen Gewinner gezogen.Und es geht weiter – schon am Samstag können wieder die Schlüssel an der Schatztruhe ausprobiert werden. Schlüssel bekommt man beim Einkauf in vielen Geschäften der Oster- und Königstraße. Als Hauptpreis wartet am Samstag, den 08.12., ein Gutschein für ein Outfit im Wert von 100 € vom Nähkasten in der Schatztruhe.Und auch am Donnerstag – dem Nikolaustag am 06. Dezember, können sich vor allem die kleinen Besucher freuen. Denn als weiteres Highlight wird zwischen 15 und 17 Uhr der Nikolaus in der Oster- und Königstraße Weckmänner verteilen – natürlich kostenlos. […]

-Fachtagung: „Cannabis – lassen wir Gras drüber wachsen?“ im kult Westmünsterland

Kreis Borken. Cannabis, Weed, Gras, Marihuana, Hasch, Bubble: So vielseitig wie die Bezeichnungen und Konsumformen der THC-haltigen Substanz sind auch die Themen, die um sie herum diskutiert werden. Wie können Menschen, die Cannabis konsumieren, möglichst frühzeitig erreicht werden? Welche erfolgreichen Methoden gibt es? Wie können Unterstützungsangebote gut ineinandergreifen? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich die Fachtagung “Cannabis – lassen wir Gras drüber wachsen?” im kult Westmünsterland in Vreden beschäftigt – eine Kooperationsveranstaltung des Gesundheitsamtes des Kreises Borken mit der Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL), dem kult Westmünsterland und dem Sozialpsychiatrischen Verbund im Kreis Borken.Annette Scherwinski, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit des Kreises Borken, und Dr. Gaby Bruchmann, Leiterin der LWL-Koordinationsstelle Sucht in Münster, begrüßten die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Fachkräfte unter anderem aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe, der Suchthilfe und -prävention, aus den Beratungsstellen für soziale Problemlagen, aus Sozial- und Gesundheitsämtern, dem Jobcenter sowie aus Schulen und Berufskollegs.Am Vormittag referierte Christian Köhler, stellvertretender Leiter der Dortmunder Drogenberatungsstelle “DROBS”, über Möglichkeiten der Prävention, Beratung und Behandlung bei Cannabis konsumierenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Anschluss ging Prof. Dr. med. Udo Bonnet, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Evangelischen Krankenhaus in Castrop-Rauxel, auf die Risiken und Chancen von Cannabis ein.Am Nachmittag konnten die Fachkräfte an fünf Workshops teilnehmen, die sich jeweils mit einem speziellen Thema beschäftigten. Es ging unter anderem um Beratungs- und Behandlungsmethoden, Prävention in der Schule und Jugendarbeit sowie aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen der Suchthilfe in der niederländischen Grenzregion, aber auch um strafrechtliche Aspekte.Der Kölner Graphic-Recording-Profi Christoph Illigens begleitete die Veranstaltung und stellte die komplexen Zusammenhänge von Cannabis, Gesundheit, Jugendhilfe und Schule anschaulich dar: Er zeichnete ein Wandbild an, das am Ende die Gedanken und Gesprächen der Gäste im Raum abbildete – es entstand eine Art visualisiertes Protokoll der Fachtagung.”Die Fachkräfte haben mit dem vielfältigen Programm Anregungen für ihre Arbeit mit Menschen, die Cannabis konsumieren, erhalten”, erläutert Reinhild Wantia, zuständig für die Suchthilfeplanung im Gesundheitsamt des Kreises Borken und Moderatorin der Fachtagung. Auf diese Weise solle auch das Zusammenwirken von verschiedensten Maßnahmen und Akteuren gefördert werden. “Nur wer voneinander weiß und die Arbeitsweise des jeweils anderen kennt, kann auch erfolgreich zusammenarbeiten”, betont Wantia. “So sollen Betroffene bestmöglich unterstützt werden können, damit ‚kein Gras über die Sache wächst.‘”Nähere Ergebnisse der Tagung und die Vermittlung von Hilfe und Unterstützung in sämtlichen Angelegenheiten zum Thema “Sucht” bietet Reinhild Wantia unter Tel. 02861/82-1164 oder per E-Mail an r.wantia@kreis-borken.de an. […]

Einbrecher scheitern an Wohnungstür

Bocholt (ots) – Unbekannte versuchten am Montag vergeblich die Hauseingangstür eines Wohnhauses an der Arndtstraße in Bocholt aufzuhebeln. Zwischen 07.15 Uhr und 14.14 Uhr hatten die Täter auf diese Weise versucht, in das Haus einzudringen. Ohne Beute zu machen, hatten sie sich vom Tatort entfernt. Hinweise bitte an die Kripo Bocholt (02871-2990). […]

Bus aus Bocholt brennt auf der A3 bei Idstein völlig aus

Am Sonntag brannte gegen 22:30 Uhr auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Bad Camberg und Idstein ein mit 48 Fahrgästen besetzter Reisebus der Bocholter Firma Klein-Wiele, der sich im Auftrag von Flixbus auf dem Weg von Amsterdam nach Frankfurt/Main befand, völlig aus. Der Brand entstand am Fahrzeugheck, dort fing der Motor zunächst Feuer und griff letztlich auf den Fahrgastraum über. Bevor der Brand den Fahrgastraum erreichte, konnten sich die Fahrgäste und der Busfahrer ins Freie begeben, so dass keine Personen verletzt worden sind.Die Schadenshöhe durch die Brandbeschädigungen beträgt ca. 200.000EUR. Von dem betroffenen Busunternehmen wurden Ersatzbusse geordert. Bis zum Eintreffen der letzten Ersatzbusse wurden die Fahrgäste von der Feuerwehr größtenteils in einem Gebäude des DRK in Bad Camberg untergebracht. Die letzten Personen wurden dort gegen 01:20 Uhr abgeholt. Die Bergungsarbeiten des ausgebrannten Busses dauerten bis ca. 03:20 Uhr an. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt/Main zeitweise vollständig gesperrt werden. In dem Rückstau ereigneten sich zwei Folgeunfälle. […]

Umstrukturierung in Pflegeausbildung: „Rotes Kreuz auf gutem Weg“

Bocholt (drk-press). Infoveranstaltung zu neuen Bestimmungen in der Pflegeausbildung: Zahlreiche Vertreter aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gewannen im Europahaus Bocholt viele neue Erkenntnisse. Veranstalter war das Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken.2020 steht in der Pflegeausbildung eine Zusammenführung der Berufsgruppen Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege an. Bildungsinstitutsleiterin Bernett Pingel hatte zu einem fachlichen Austausch eingeladen. Und das Interesse war enorm, sich über die ab dem 1. Januar 2020 geltenden neuen Ausbildungsrichtlinien zu informieren.Der Berater des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Vasios, machte als Gastdozent eindrücklich die gesetzlichen Änderungen deutlich. Mit dem zukünftigen Berufsabschluss Pflegefachfrau/-mann werde „ein völlig neues Berufsbild“ geschaffen, bekräftigte Vasios.Durch den Vortrag wurden interessante Diskussionen über mögliche Kooperationen, Finanzierungen der Ausbildung angeregt, aber auch mögliche Konkurrenzkämpfe um die begehrten generalistisch ausgebildeten Pflegefachleute thematisiert.Klar wurde, dass es viel planerisches Geschick erfordern werde, die einzelnen Einsätze der Auszubildenden zu koordinieren sowie curriculare Änderungen vorzunehmen. Vasios riet jedoch, Ruhe zu bewahren: In 2019 sei mit weiteren Konkretisierungen seitens der Bundesregierung zu rechnen sei. Vasios erklärte sich bereit, bei Fragen gerne vor Ort erneut beratend tätig zu werden.Insgesamt hat die Veranstaltung laut Rotkreuz-Mitteilung gezeigt, dass im Kreis Borken viele engagierte und innovative Menschen arbeiteten. Sie seien bereit, auch in Zukunft die Qualität in den pflegerischen Ausbildungen aufrechtzuerhalten.Das Team des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe im Roten Kreuz sah sich durch den Vortrag noch einmal in seinen bisherigen Vorstellungen und Planungen bezüglich der Umstrukturierung bestätigt. „Wir befinden uns auf einem guten Weg“, sagte Schulleiterin Bernett Pingel.Fotos: Fachleute aus der Pflegeausbildung diskutieren mit dem Berater des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben im Europahaus Bocholt über eine neue Pflegeausbildung. Sie soll ab 2020 gelten. Fotos: DRKKontakt:Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis BorkenEuropahaus BocholtBernett PingelTelefon 02871/21765684altenpflegeschule@drkborken.de […]