Malwettbewerb zum „Verkehr auf meinem Schulweg“: Landrat prämierte Bilder

Kreis Borken. Fünf großformatige Bilder zum Thema “Verkehr auf meinem Schulweg” sind nun im Gebäude der Kreispolizei in Borken zu sehen. Es sind die prämierten Bilder des Kreativwettbewerbs für Grundschulen im Kreisgebiet, den die Kreisverwaltung gemeinsam mit der Kreispolizei und der Kreisverkehrswacht durchgeführt hat. Landrat Dr. Kai Zwicker hat gemeinsam mit allen beteiligten Partnern die Beiträge prämiert und die Gewinner-Bilder enthüllt. “Es sind wirkliche tolle und ganz verschiedene Bilder gestaltet worden”, sagte der Landrat. “Durch den Wettbewerb befassen sich die Schülerinnen und Schüler auf kreative Art mit dem wichtigen Thema Verkehrssicherheit.”Für den Kreativwettbewerb, der im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt wurde, sind die Grundschulen im Kreisgebiet Ende des vergangenen Schuljahres angeschrieben worden: Jede Schule, die sich beteiligen wollte, bekam einen DIN A 2 großen Künstlerblock. So konnte ein Bild ganz nach eigenen Ideen und ohne weitere Vorgaben zum Thema “Verkehr auf dem Schulweg” gestaltet werden. Ob mit Wasserfarbe, Buntstiften oder als Collage war den Schülerinnen und Schülern selbst überlassen. Pro Schule durfte ein Bild eingereicht werden, das dann von einer Jury bewertet wurde. Die Motive greifen Themen wie das “Elterntaxi” auf, zeigen bunt und mit vielen Details das Verkehrsgeschehen von der Schule, den sicheren Weg auf dem Zebrastreifen oder die Fotos vieler Schülerinnen und Schüler mit Fahrradhelmen.Sieben Grundschulen haben sich mit einem Beitrag beteiligt. Die Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Polizei, Verkehrswacht und Kreisverwaltung, kürte dann die fünf Gewinner-Bilder. Diese stammen von der Katharinenschule Ahaus-Alstätte, der Von-Galen-Grundschule Gescher, der Josefschule Borken, dem Grundschulverbund Liebfrauen Bocholt und der Norbertschule Vreden. Sie erhielten bei der Preisübergabe in der Kreispolizei “VeloFit-Bags”, die Geschicklichkeitsspiel-Material für die Radfahrausbildung enthalten. Außerdem sind die Bilder der Schülerinnen und Schüler nun für ein Jahr lang im Gebäude der Kreispolizei zu sehen. Im Rahmen der Preisverleihung wurden die Bilder gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sowie Vertretern der Polizei, der Kreisverkehrswacht, des Fachbereichs Verkehr und des Schulamtes für den Kreis Borken enthüllt. […]

Nutzungskonzept für das Schützenhaus: Mehr als 80 Organisationen haben schon Bedarf angemeldet

„Es wird!“. Monika Ludwig vom Verein SlowFood Bocholt ist sichtlich stolz. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern einer so genannten Werkstattgruppe der Bürgerstiftung Bocholt hat sie unter dem Arbeitstitel „Bürgerkulturhaus“ einen möglichen Nutzungsplan für das sanierungsbedürftige Schützenhaus erarbeitet. Rund 80 Organisationen haben bereits Bedarf angemeldet . Mehr als die Hälfte der möglichen Belegungsstunden könnten theoretisch jetzt schon vergeben werden. „Das zeigt das große Interesse an unserer Idee ist, dort auch für viele weitere Vereine, Initiativen und Organisationen aus allen Bereichen der Kultur und der Brauchtums- und Heimatpflege eine neue Heimat in Bocholt zu schaffen“, freut sich auch der Bürgerstiftungsvorsitzende Marcus Suttmeyer.Insgesamt vier Werkstattgruppen zu den Themen Bürgerkulturhaus, Veranstaltungssaal, Außenraum/Park sowie Veranstaltungen arbeiten seit Wochen engagiert an verschiedenen Konzepten. Beteiligt sind unter anderem der NABU Borken/Bocholt, der Verein Slowfood, der Dochdu Kulturverein, der Blinden- und Sehbehindertenverein, die Stadt Bocholt, die Stadtmarketingund Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die LaPaBo, die Fildekes, die Bühne Pepperoni, der Bürgerausschuss zur Förderung des Bocholter Karnevals, der St. –Georgius-Schützenverein und die Stadtsparkasse Bocholt.Für das Bestandsgebäude des Schützenhauses mit seinen vielfältigen, räumlichen Möglichkeiten hat die Werkstattgruppe unter dem Arbeitstitel „Bürgerkulturhaus“ bereits einen möglichen Belegungsplan erarbeitet. Angefangen von Probenräume für Karnevalsgruppen, über Büroräumlichkeiten für den NABU bis hin zu Gemeinschaftsräumlichkeiten für Vereine wie den Blinden- und Sehbehindertenverein zeigt sich eine vollständige, gemeinnützige Nutzung des Gebäudes. Viele Vereine und Institutionen haben großen Bedarf nach solchen Räumlichkeiten und haben diesen auch angemeldet. Die Bürgerstiftung lädt ausdrücklich alle Bocholter Vereine ein, ihre Wünsche und ihren Bedarf nach Räumlichkeiten uns mitzuteilen.Auch die angestrebte Erweiterung des Schützenhauses um einen großen, multifunktionalen und teilbaren Saal mit einer Kapazität von bis zu 1.300 Personen soll zu einem sehr großen Teil mit Veranstaltungen von gemeinnützigen und ehrenamtlichen Trägern gefüllt werden. Die Möglichkeiten dieses großen Saales sollen viele aus Bocholt abgewanderte Veranstaltungen wieder nach Bocholt zurückführen, darunter unter anderem Abibälle und Karnevalsveranstaltungen. Gleichzeitig bietet der neue Saal auch umfangreiche Möglichkeiten, das kulturelle Angebot in und für Bocholt zu erweitern. Aufgrund der größeren Kapazitäten könnte zusätzlich ein kommerzielles Angebot vorgehalten werden, welches bisher um Bocholt aufgrund dieser fehlenden Kapazitäten einen Bogen gemacht hat.Der Park vor dem Schützenhaus mit dem zum Teil als Naturdenkmal ausgeprägten Baumbestand soll in die inhaltlichen Konzepte mit aufgenommen werden. Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit können hervorragend rund um das Schützenhaus z.B. als Lernpfad oder außerschulischer Lernort integriert werden. Natürlich bietet sich das Außengelände und der Park auch perfekt für eine sommerliche Außengastronomie an.Um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Bürgerstiftung Bocholt weiter auszuarbeiten, hat sich eine Gruppe von Engagierten aus dem NABU Borken/Bocholt, dem Stadtverband der Landwirte, der Kreishandwerkerschaft, dem Verein Slowfood und der Bürgerstiftung zusammengefunden. Diese Gruppe hat sich den Namen „Bürgerforum“ gegeben und erarbeitet inhaltliche Konzepte, Veranstaltungen und Kooperationen rund um das Umweltschutzthema. Als erstes Ergebnis wurde der „Tag des Apfels“ im September 2018 maßgeblich von dieser Gruppe vorbereitet.Mit den erarbeiteten Nutzungskonzepten aller Gruppen und den daraus folgenden, baulichen Maßnahmen soll ein erfolgreicher und vor allem auch dauerhafter Betrieb des ehemaligen Brau- und Schützenhauses gesichert werden. Ziel der Bürgerstiftung Bocholt ist die Wiedervereinigung von Grundstück und Gebäude im Eigentum der Bürgerstiftung – somit im Besitz aller Bocholter. „Gleichzeitig tragen wir die Verantwortung für die bauliche Weiterentwicklung des Schützenhauses, die Verantwortung für den Betrieb und die inhaltliche Weiterentwicklung des Bürgerkulturbereiches und der Veranstaltungshalle sowie die Verantwortung für den Gastronomiebereich. Nur in dieser Gesamtverantwortung von baulicher Umsetzung und auch des Betriebes ist aus unserer Sicht ein dauerhafter und erfolgreicher Betrieb des Bürgerkultur- und des Veranstaltungsbereiches möglich“, erläutert Vorsitzender Sutttmeyer.Im November 2018 hatte die Bürgerstiftung ihre Stifter zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in welcher den Stiftern der aktuelle Stand der inhaltlichen Arbeit vorgestellt wurde. Ebenso wurde das Ergebnis der laufenden Gespräche mit Politik und Verwaltung präsentiert. Die Bürgerstiftung Bocholt wünscht sich eine klare Positionierung der Politik zu Ihrem Konzept zur Reaktivierung und zum Betrieb des Bocholter Schützenhauses. Vor allem auch um die weitere ehrenamtliche Arbeit aller Beteiligten abzusichern ist eine möglichst zeitnahe Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung zur inhaltlichen und finanziellen Unterstützung der Schützenhauspläne der Bürgerstiftung wünschenswert.Nach mehrfacher Vertagung im 4. Quartal 2017 wurde in Dezember 2017 letztendlich ein Beschluss zur Unterstützung der Bürgerstiftung gefasst. Dieser Beschluss wurde Mitte dieses Jahres durch den Bürgermeister aufgrund einer offenen Grundsteuerproblematik als nichtig erklärt. Es wurden in den letzten Monaten zahlreiche Gespräche mit den verschiedenen Fraktionen geführt und die Bürgerstiftung hofft auf ein positives Votum der Stadtverordnetenversammlung noch im Dezember 2018. […]

Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Bocholt (ots) – Zwei leicht verletzte Personen und ein Gesamtsachschaden in Höhe von über 20000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls vom Dienstagabend in Bocholt:Ungebremst war ein 57-jähriger Autofahrer aus Rhede auf der Münsterstraße in Höhe der Aral-Tankstelle auf ein wartendes Fahrzeug aufgefahren. Er war unterwegs in Richtung Innenstadt, als er aus noch ungeklärten Gründen auf das Fahrzeug eines 56-jährigen Bocholters auffuhr. Der Bocholter blieb unverletzt. Sein Auto jedoch wurde durch die Wucht des Aufpralls auf ein drittes beteiligtes Auto geschoben.Die Fahrerin dieses Fahrzeugs, eine 54-jährige Frau aus Rhede, wurde durch den Aufprall, genauso wie der Unfallverursacher selber, leicht verletzt. Ein Rettungswagen war nicht erforderlich. Die Fahrzeuge des 57-Jährigen und des 56-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit. […]

Neues Fahrzeugdesign für alle Bocholter StadtBusse ab 2019

Bocholt. Nachdem die Westfalen Bus GmbH aus Münster Ende Juli dieses Jahres im Rahmen des europaweiten Ausschreibungsverfahren für die Busbetriebsleistung den Zuschlag erhalten hat, ab dem 01.01.2019 den Fahrbe-trieb im Auftrag die StadtBus Bocholt GmbH für zehn Jahre bis zum 31.12.2028 zu erbringen, laufen die Vorberei-tungen für den operativen Betriebsstart derzeit auf Hochtouren. Noch bis zum 31.12.2018 ist für die Erbringung der Fahrleistung weiterhin die SWK Mobil GmbH aus Krefeld beauftragt und wird bis zu diesem Datum den fahrplan-mäßigen Linienverkehr zuverlässig erbringen.Neue Fahrzeuge und neues DesignDurch die Anforderungen aus der Ausschreibung wird die gesamte Fahrzeugflotte erneuert, so dass im Linienein-satz zunächst insgesamt 8 Neufahrzeuge und weitere 8 „neue gebrauchte Busse“ zum Einsatz kommen werden. Generell erfüllen alle im Regelbetrieb eingesetzten Busse den EURO 6 Abgasstandard als höchsten Standard für Nutzfahrzeuge und tragen daher dazu bei, den Emissionsausstoß der Flotte weiter zu verringern. Diese Busse haben zudem allesamt ein neues Fahrzeugdesign erhalten (siehe Skizze und Fotos anbei), bei dem sich die La-ckierung am veränderten konzernübergreifenden Auftritt der Unternehmen innerhalb der Stadtwerke Bocholt Gruppe orientiert, zu der auch die StadtBus Bocholt GmbH gehört. Besonders auffallend beim neuen Design ist der großflächige „BOH“-Schriftzug auf den Seitenflächen der Busse, welcher neben den neuen BOH-Kennzeichen als neues Erkennungsmerkmal der StadtBusse dienen soll.Weitere Veränderungen ab 2019Die Westfalen Bus GmbH arbeitet für einzelne Leistungen mit der Fa. Kraftverkehr Menchen GmbH & Co. KG aus Borken und der Firma Taxi Yöndem aus Bocholt zusammen und wird als große Herausforderung, wie in der Aus-schreibung gefordert, ab dem 1.10.2019 einen modernen, vollelektrisch angetriebenen Bus auf den StadtBus-Li-nien einsetzen.Sowohl zu diesem Thema als auch zu weiteren Neuerungen, welche ab dem 01.01.2019 gelten (veränderter Fahr-plan und neue Linie C13 als regelmäßig verkehrende Linie ohne Vorbestellung in den Industriepark, Wechsel des Taxiunternehmens beim TaxiBus und Anrufsammeltaxi (AST), kostenfreies WLAN in den meisten Bussen, neues Fahrplanheft, zusätzliche Haltestelle auf der Linie T14) erfolgt jeweils eine gesonderte Presseinformation in den kommenden Tagen.Was verändert sich nicht?Für alle Fragen rund um die Bocholter StadtBusse, TaxiBusse und das Anrufsammeltaxi (AST) ist weiterhin die StadtBus Bocholt GmbH mit dem kleinen Team um Geschäftsführer Jens Dörpinghaus und Betriebsleiterin Petra Behrendt zuständig und verantwortlich. Die Mitarbeiterinnen des am zentralen Bustreff gelegenen StadtBusCenters stehen somit weiterhin und unverändert als Ansprechpartner auch für die Belange rund um den ÖPNV für Bocholt und Umgebung zur Verfügung, so dass Fahrgäste kostenlose Fahrplaninfos für Bocholt, das Münster-land und ganz NRW erhalten und selbstverständlich auch Tickets für das Münsterland, den Verkehrsraum Rhein-Ruhr und ganz NRW kaufen können.Auch bei den entscheidenden Akteuren -den Chauffeuren der StadtBusse- wird es nur wenig Veränderungen geben, da ein Großteil der Fahrerinnen und Fahrer zukünftig für Westfalen Bus oder Fa. Menchen weiterhin auf den Bocholter StadtBus-Linien unterwegs sein wird. Allerdings wird das Fahrpersonal mit dem Betriebsstart zum 01.01.2019 völlig neue und sehr viel modernere Hard- und Software für den Ticketverkauf und die Steuerung des Busses bedienen müssen, so dass gerade in den ersten Tagen im Jahr 2019 trotz vorheriger intensiver Schulung eventuell der Ticketkauf im StadtBus ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. […]

Taxifahrer schneidet Kurve / Radfahrerin verletzt

Bocholt (ots) – Am späten Dienstagabend kam es am Europaplatz in Bocholt im Bereich des Busbahnhofes zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 54-jährige Bocholterin leicht verletzt wurde:Ein 27-jähriger Taxifahrer aus Bocholt hatte dort den Europaplatz aus Richtung Ravardistraße kommend befahren und wollte nach links in die Realschulstraße abbiegen. Hierbei schnitt er den Kurvenbereich, streifte eine 53-jährige Bocholterin und erfasste weiter ihre 54-jährige Begleiterin, die bei dem Aufprall leichte Verletzungen erlitt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, das sie nach erfolgter Behandlung wieder verlassen konnte. Beide Frauen führten ein Fahrrad mit sich und wollten zum Unfallzeitpunkt die Realschulstraße überqueren.Da die aufnehmenden Polizisten in der Atemluft der beiden Frauen Alkohol riechen konnten, wurde bei beiden die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum genauen Unfallhergang machen können. Hinweise erbittet das Verkehrskommissariat Bocholt unter der Rufnummer 02871 2990. […]

Ehemann legt Geständnis ab – Taucher bergen Leichnam aus Teich im Heekener Stiegenpark

Münster/Borken/Heek (ots) – Der 32-jährige Mann, der sich seit Ende September wegen des Verdachtes des Totschlages in Untersuchungshaft befindet, legte am Montag (10.12.) bei einer erneuten polizeilichen Vernehmung ein Geständnis ab. “Der Beschuldigte hatte über die Justizvollzugsanstalt mitgeteilt, dass er aussagen wolle”, erläuterte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Joachim Poll. “In der polizeilichen Vernehmung gab er dann zu, seine 23-jährige Frau nach einem Streit am Abend des 8. August 2018 mit Messerstichen im Heekener Stiegenpark getötet und anschließend im Teich versenkt zu haben. Ursächlich für die Auseinandersetzung seien nach seinen Angaben Streitigkeiten im privaten Bereich gewesen.” Nach dem Geständnis des Mannes suchten am Dienstag (11.12.) Taucher der Polizei erneut den Teich nach dem Leichnam der 23-Jährigen ab und fanden am Nachmittag einen mit Steinen beschwerten leblosen Körper im Wasser. “Die Polizisten fanden den Leichnam an dem Ort, der durch den Ehemann in der Vernehmung beschrieben wurde. Ob es sich hierbei um die Leiche der seit Anfang August verschwundenen Frau handelt, muss nun ebenso wie die Frage der Todesursache durch eine Obduktion abschließend geklärt werden”, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Die Ermittlungen dauern an. […]