1. FC Bocholt verlängert vorzeitig mit vier Spielern

Der 1. FC Bocholt hat die Verträge mit seinen Oberligaspielern Marc Beckert, Philipp Meißner, André Bugla und Christian Gurny vorzeitig verlängert. Während Beckert einen bis 2021 gültigen Kontrakt unterschrieb, unterzeichneten Meißner, Bugla und Gurny zunächst bis zum 30.06.2020.Cheftrainer Manuel Jara zeigt sich zufrieden: „Dem ausgegebenem Ziel, die Mannschaft in weiten Teilen zusammenzuhalten, ist die sportliche Leitung durch die Vertragsverlängerungen mit diesen Spielern einen gehörigen Schritt weitergekommen. Jeder einzelne steht für Qualität, Teamgeist und Identifikation mit dem Verein.“„Wir haben jetzt elf Spieler, die definitiv über den Sommer hinaus bei uns am Hünting spielen. Eine gewisse Kontinuität und Qualität im Kader ist damit schon einmal vorhanden. Die Gespräche mit den anderen Spielern sind bereits angelaufen. Mit Leistung kann sich jeder für eine weitere Zusammenarbeit empfehlen“, sagt Maik Welling, Sportlicher Leiter beim 1. FC Bocholt […]

Heidmeier wechselt vom Unternehmerverband zur BDA

Matthias Heidmeier (42) verlässt zum Jahreswechsel die Unternehmerverbandsgruppe und übernimmt eine neue verantwortungsvolle Aufgabe bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Berlin. Heidmeier war 7 Jahre im HAUS DER UNTERNEHMER tätig; zunächst als Pressesprecher, anschließend als Geschäftsführer Kommunikation sowie später auch als Geschäftsführer des jüngsten Unternehmerverbandes der Gruppe „Wirtschaft für Duisburg“.Über die Themen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hinaus, setzte sich der Politikwissenschaftler unter anderem intensiv für die Standortinitiativen des Verbandes ein. So war er maßgeblich am Erfolg des Masterplans Wirtschaft in Duisburg beteiligt. Vergleichbare Initiativen folgten dann auch in Mülheim an der Ruhr und in Oberhausen sowie aktuell auch im Hinblick auf die Ruhr-Konferenz.„Wir freuen uns für Herrn Heidmeier, dass er eine solche Chance bei der BDA erhält. Damit bleibt er der Familie der Arbeitgeberverbände erhalten. Gleichzeitig wird er uns hier natürlich fehlen. Wir wünschen Herrn Heidmeier für seinen weiteren Weg alles Gute“, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe.Ansprechpartnerin in der Pressestelle der Unternehmerverbandsgruppe bleibt weiterhin Pressesprecherin Jennifer Middelkamp.Bildunterschrift: Matthias Heidmeier (Foto: Unternehmerverband) […]

Projekt Crossfire hält Feuerwache auf der Grenze für ideal

Zur Abschlusskonferenz zum Projekt “CROSSFIRE”, das sich u.a. mit der Möglichkeit einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Feuerwache beschäftigt, trafen sich am 11. Dezember 2018 die Projektverantwortlichen im niederländischen Dinxperlo. Wenn es brennt, dann ist umgehende Hilfe nötig, und eigentlich ist es doch egal, ob die von niederländischer Seite oder von deutscher Seite kommt. Könnte man meinen. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. CROSSFIRE kommt zu dem Ergebnis, “ja, aber…”… und vor allem nicht sofort! Dafür sind die Unterschiede diesseits und jenseits der Grenze doch da. “Wir arbeiten seit Jahren mit der Aaltener Brandweer zusammen”, berichtet Bocholts Feuerwehrchef Thomas Deckers, einer der Initiatoren des Projekts “CROSSFIRE”. Einmal jährliche finde eine gemeinsame Übung statt. “Zudem haben wir 15 – 20 große gemeinsame Einsätze”. Bei diesen gemeinsamen Einsätzen zeige sich dann schon das erste Problem. “Wir haben nicht nur unterschiedliche Anschlüsse für die Schläuche, da brauchen wir schon eine Kupplung”, berichtet Deckers weiter. Auch die Herangehensweise sei eine andere. So würden dann bei den gemeinsamen Einsätzen die Teams abschnittsweise arbeiten, ein Abschnitt übernehme die Brandweer, einen anderen die Feuerwehr. “Wir haben auch bei unseren freiwilligen Feuerwehrmännern andere konditionelle Anforderungen als unsere deutschen Kollegen”, berichtet Christian Velthausz, der in den Niederlanden für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zuständig ist. “Die Anforderungen, die unsere niederländischen Kollegen da haben, gelten bei uns nur für die hauptamtlichen Kräfte und für den Angriffstrupp der freiwilligen Feuerwehr”, ergänzt Deckers.Menschen mitnehmenAls konkretes Projekt plant Deckers, Kinder und Jugendliche aus Dinxperlo in die Jugendfeuerwehr in Bocholt aufzunehmen. “Wir müssen vieles harmonisieren, die Feuerwehr lebt aber von den Menschen und diese müssen wir mitnehmen”, betont Deckers. Das gelte auch für den Punkt der Bezahlung. Während in Deutschland die freiwillige Feuerwehr komplett ehrenamtlich arbeitet, werden die niederländischen Kollegen, quasi ein einer Art Nebenjob für ihre ehrenamtliche Arbeit bezahlt. “Wenn wir dann Kollegen und Kolleginnen aus Deutschland und den Niederlanden in einer gemeinsamen Wache Dienst tun lassen und die eine Seite wird entlohnt und die andere nicht, das kann schon zu Konflikten führen”, sieht Deckers Knackpunkte, für die eine Lösung gefundenFeuerwehrstandort auf der GrenzeIdealerweise liegt eine gemeinsame Feuerwache auf der Grenze. Das birgt natürlich auch Probleme hinsichtlich Eigentum, Entscheidungsgewalt, Lärmschutz und DIn-Vorgaben. “Aber auch hier sind Lösungen möglich”, ist sich Frederik Schütte vom Kölner Ingenieurbüro “antwortING” sicher. Eine solche Wache könne auch auf einer Seite der Grenze gebaut und die Feuerwehrleute dann über die Grenze geholt werden. Bei der Standortwahl spielen aber auch die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte ebenso eine Rolle wie deren Mitarbeitswille.Verantwortliche sind sich einig”Wir wollen eine oder mehrere gemeinsame Feuerwachen entlang der deutsch-holländischen Grenze”…, so könnte man die Aussagen von Thomas Waschki, Erster Stadtrat der Stadt Bocholt, Aaltens Bürgermeister Anton Kopmann aber auch von Stefan Weevers, Leiter der Brandweer Nederland und Hartmus Ziebs, dem Chef des Deutschen Feuerwehrverbands, zusammenfassen. “Der Teufel steckt im Detail”, sagte dazu Thomas Deckers und erläuterte das am Beispiel der Kupplung, die er den Anwesenden vorstellte.Akzeptanz das A + O”Es gibt einige Spannungsfelder, für die Lösungen gefunden werden müssen. Personalgewinnung, Standortfrage, Verfügbarkeit von Einsatzpersonal, Finanzen und wirtschaftliche Potenziale, sind nur einige. Das A + O ist aber die Aktzeptanz”, betont Schütte weiter. Ohne die Menschen gehe es einfach nicht. “Ich kann mir gut vorstellen, dass der internationale Charakter einer solchen gemeinsamen Wache durchaus identitätsstiftenden Charakter haben kann”, wünscht sich Schütte. Dafür müssten die Pläne aber in den einzelnen Einheiten entwickelt werden. Und mit der Identifikation könne schon früh in der Jugendfeuerwehr begonnen werden. […]