Serie zum „Effizienz Forum Wirtschaft“

Smarte Technologien und Vernetzungsmöglichkeiten rücken den “Kollegen Roboter” in eine nicht mehr ferne Zukunft. Durch sensitive Sensorik ist es heute möglich, Robotersysteme auch außerhalb besonderer “Schutzräume” einzusetzen. So kann es beispielsweise zu einer direkten Zusammenarbeit von Mensch und Maschine kommen. Welche Chancen derartige Interaktionen bieten und wie diese gestaltet werden können, ist eines der Innovationsthemen beim sechsten “Effizienz Forum Wirtschaft”, das am Mittwoch, 20. März, in der Westfälischen Hochschule in Bocholt stattfindet.Ausgehend von den steigenden industriellen Anforderungen bieten die interaktiven Mensch-Roboter-Systeme die Möglichkeit, die individuellen Fähigkeiten beider Partner zu kombinieren. Dies ermöglicht es, flexibel und hochproduktiv zu arbeiten. “Den Rahmenbedingungen des jeweiligen Prozesses entsprechend können sich am Arbeitsplatz unterschiedliche Aktionsformen anbieten”, sagt André Hengstebeck vom Institut für Produktionssysteme an der Technischen Universität Dortmund, der einer der Referenten beim “Effizienz Forum Wirtschaft” ist. “Anfangend bei einer reinen Koexistenz von Mensch und Roboter kann es bis hin zu einem direkten Zusammenwirken kommen”, ergänzt er. So können Roboter zum Beispiel schwere Teile heben, während der Mensch steuert und komplexe Schritte in der Montage übernimmt.”Trotz der zunehmenden Verfügbarkeit leistungsstarker industrieller Serviceroboter ist die praktische Umsetzung solcher Lösungen noch vergleichsweise gering”, weiß Hengstebeck. Wie Einstiegsbarrieren für Anwender mittelfristig aufgelöst werden können, wird André Hengstebeck im Rahmen seines Vortrags beim “Effizienz Forum Wirtschaft” erläutern. Dabei geht er auf Erfolgsfaktoren bei der Planung und Umsetzung innovativer Mensch-Roboter-Lösungen ein.Zum Hintergrund:Das sechste “Effizienz Forum Wirtschaft” findet zum Thema “Material- und Energiekosten? Senken!” am Mittwoch, 20. März, von 11 bis 17 Uhr in der Westfälischen Hochschule in Bocholt statt. In drei “Workshop Zones” (in den Hörsälen) über aktuelle Themen mit Blick auf Effizienz von Energie und Ressourcen, Innovation sowie Förderung informiert und diskutiert. Verantwortliche aus dem verarbeitenden und produzierenden Gewerbe bekommen dort vielfältige Impulse und Anregungen, um wirtschaftliche Einspar- und Innovationspotenziale in ihren Unternehmen zu erkennen und zu nutzen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.Das “Effizienz Forum Wirtschaft” ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Effizienz-Agentur NRW, der EnergieAgentur.NRW, des Vereins Deutscher Ingenieure und der Handwerkskammer Münster. Zudem beteiligen sich die Wirtschaftsförderung Ahlen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreises Warendorf. Zu den Initiatoren gehören auch die Kreise Borken und Warendorf sowie die Westfälische Hochschule in Bocholt.Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es unter www.effizienz-forum-wirtschaft.de. […]

Unfallverursacher fährt weg

Bocholt (ots) – Zeugen sucht die Polizei nach einem Unfall, bei dem am Freitag in Bocholt einen Sachschaden von circa 800 Euro entstanden war. Der Verursacher hatte zwischen 08.00 Uhr und 15.00 Uhr an der Schwanenstraße einen grauen VW Golf beschädigt und sich entfernt. Ein Zeuge hatte hinter der Windschutzscheibe einen Zettel mit Hinweisen zum Hergang hinterlassen. Die Polizei bittet diesen und weitere Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990 melden. […]

Diebe stehlen Motorroller

Bocholt (ots) – Böse Überraschung für den Besitzer eines Kleinkraftrades in Bocholt: Unbekannte haben das Fahrzeug vom Typ Benzhou Vehicle am Wochenende gestohlen. Der schwarz und silber lackierte Motorroller hatte zwischen Samstag, 13.00 Uhr, und Montag, 16.05 Uhr, an der Weserstraße gestanden. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Unbekannter nachts am Fenster

Bocholt (ots) – Ein Unbekannter hat sich in der Nacht zum Montag am Fenster eines Wohnhauses an der Heidestraße in Bocholt zu schaffen gemacht. Der Täter weckte durch die Geräusche eine schlafende Bewohnerin. Als die 71-Jährige schrie, verschwand der Unbekannte. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

31 Einsätze für die Polizei beim Rosenmontagszug in Bocholt

Kreis Borken (ots) – Bocholt: Die Zuschauerzahl wird auf ca. 52.000 geschätzt und rund um den Zug kam es zu 31 Einsätzen für die Polizei. Die Beamten nahmen vier Personen in Gewahrsam und erteilten neun Randalierern Platzverweise. Es wurden zwei Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Hinzu kommen vier Bußgeldverfahren wegen Urinierens in der Öffentlichkeit.Raesfeld: Hier wird die Zahl der Zuschauer auf ca. 2.500 geschätzt.Es kam am  Rosenmontag zu 30 Einsätzen mit Karnevalsbezug. Dazu zählten 14Platzverweise und 9 Ingewahrsamnahmen. Sieben Strafverfahren wurden eingeleitet (Hausfriedensbrüche, Beleidigungen und drei Körperverletzungen). Hinzu kommen sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren (sechsmal Urinieren in der Öffentlichkeit und ein Verkehrsverstoß).Besonderheit: Unter den Körperverletzungsdelikten ist ein Vorfall, bei dem ein zunächst unbekannter Täter einem 17-jährigen Dorstener mit einer Flasche auf den Kopf schlug. Rettungskräfte schlossen Lebensgefahr bei dem Verletzten nicht aus. Ein Einsatz eines Rettungshubschraubers war aufgrund der Wetterlage nicht möglich. Ein Rettungswagen brachte den 17-Jährigen in ein Krankenhaus. Der Täter, ein 20-Jähriger aus Dorsten, konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen identifiziert und festgenommen werden. Nach seiner Vernehmung erhielt er einen Platzverweis und entfernte sich aus dem Stadtgebiet.Velen: Die Zuschauerzahl wird hier mit ca. 2.300 angegeben. Die Polizei musste neunmal einschreiten und sprach sieben Platzverweise aus.Isselburg: Der Zug wurde von ca. 3.500 Zuschauern besucht. Die Veranstaltung verlief aus polizeilicher Sicht störungsfrei. Die Polizei musste nicht einschreiten.Weseke: Wie in Isselburg musste die Polizei nicht einschreiten. Die Zuschauerzahl wird mit ca. 2.000 angegeben.Stadtlohn: Circa 12.000 Menschen hatten den Karnevalszug besucht. Es kam zu keinen polizeilichen Maßnahmen während des Zuges. Im Anschluss kam es im Zelt am Markt zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 15-Jähriger aus Wettringen einen 18-Jährigen Gescheraner mit einem Messer oberflächlich am Rücken und an einer Hand verletzte. Der 18-Jährige kam in das Stadtlohner Krankenhaus. Nach dem Zug kam es zu insgesamt acht Polizeieinsätzen, bei denen zwei Personen in Gewahrsam genommen und zwei Beamte leicht verletzt wurden. Die Einsatzkräfte leiteten vier Straftanzeigen ein (zwei Sachbeschädigungen, eine gefährliche Körperverletzung und einmal Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte).Ahaus: Die Zuschauerzahl in Wüllen wird auf ca. 6.000 und die in Ottenstein auf ca. 6.000 geschätzt.Im Verlauf des Umzuges in Wüllen griff ein 10-jähriges Kind aus Ahaus-Wüllen unter einen langsam rollenden Anhänger, den ein Rasenmähertraktor zog. Dabei wurde die Hand überrollt. Das Kind gehörte zur Karnevalsgruppe des Traktors. Es wurde nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen.Nach dem Zug musste die Polizei dann doch noch in Ottenstein einschreiten. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein (Sachbeschädigung und Diebstahl) und nahmen eine Person in Gewahrsam.Schlussbemerkungen: Kreisweit kam es in der Zeit von Montag, 04.03.19, 06.00 Uhr, bis Dienstag, 05.03.19, 06.00 Uhr zu über 74 Polizeieinsätzen in Zusammenhang mit dem Karneval.Für die Polizei ist der Einsatz nicht mit Beendigung der Züge zu Ende – schließlich sind auch dann noch viele Menschen in den Städten unterwegs und der oft übermäßige Alkoholgenuss tut sein Übriges. Aus polizeilicher Erfahrung werden zudem im Nachgang immer noch Straftaten (z.B.: Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Diebstähle) angezeigt, die in der ersten Einsatzstatistik nicht berücksichtigt sein können, da sie eben noch gar nicht bekannt sind.Wie andere Volksfeste, bei denen viele Menschen zusammen kommen und der Rausch eine wichtige Rolle zu spielen scheint, bedeutet auch der Karneval für die Polizei eine besondere Herausforderung. Das erhöhte Einsatz- und Straftatenaufkommen verlangt eine intensive Vorbereitung (auch in Verbindung mit den Städten und Gemeinden) und einen erhöhten Personaleinsatz, um die öffentliche Sicherheit gewährleisten zu können. An den bisherigen Karnevalstagen hat die Polizei im Kreis Borken insgesamt etwa 350 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt, konnte so starke Präsenz zeigen und nötigenfalls schnell und konsequent einschreiten. […]

Programm „Griffbereit“: Eltern und Kinder entdecken gemeinsam Spiel und Sprache

Kreis Borken. “Griffbereit” heißt ein mehrsprachiges Spielgruppenangebot für Eltern mit Kindern im Alter von einem bis drei Jahren. Dieses richtet sich an Familien mit und ohne Zuwanderungshintergrund. In den “Griffbereit”-Gruppen wird die Mehrsprachigkeit gefördert: Mütter und Väter werden mit ihren Kindern sowohl dabei unterstützt, die deutsche Sprache zu lernen als auch in ihrer Familiensprache zu kommunizieren. Ziel ist die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung, der Sprachkompetenzen der Kinder und des kulturellen Miteinanders. Alle Aktivitäten werden auf Deutsch und in der Herkunftssprache durchgeführt. Aktuell bieten Einrichtungen in Bocholt, Borken, Stadtlohn, Gescher, Gronau und Südlohn-Oeding sieben solcher Gruppen an. Für die Familien ist die Teilnahme kostenlos.Die “Griffbereit”-Spielgruppen können in Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Familienbildungsstätten, Volkshochschulen oder von Migrantenorganisationen organisiert werden. Jede Gruppe wird derzeit von zwei Elternbegleiterinnen geleitet – eine Person mit Zuwanderungshintergrund, die gleichzeitig “kulturvermittelnd” tätig ist, und eine deutsche, die sich gut in den hiesigen Strukturen auskennt.Die Spielgruppe in Gescher findet beispielsweise jeden Mittwochnachmittag im Familienzentrum “Kleine Welt” des Deutschen Roten Kreuzes statt. Aktuell nehmen 13 Familien daran teil. “Die Kinder und Eltern sind begeistert und genießen die Zeit, in der gesungen, gespielt und miteinander geredet wird”, berichtet Sabine Otto vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Borken. “Besonders die Kinder stürmen in den Raum und haben einen riesigen Spaß daran, gemeinsam mit ihrer Mutter oder ihrem Vater dieses mehrsprachige Angebot zu besuchen”, ergänzt sie.Die Kursleiterinnen und -leiter werden vom KI geschult und fachlich begleitet. Da weitere Einrichtungen Interesse geäußert haben, eine “Griffbereit”-Gruppe zu starten, wird die nächste Grundlagenschulung im März 2019 angeboten. Geplant sind bereits weitere Spielkreise in Raesfeld und Südlohn. Gefördert werden die Gruppen im Rahmen des Programms “Integrationschancen für Kinder und Familie” (IfKuF) durch das Landesministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.Interessierte, die mit ihrem Kind eine “Griffbereit”-Gruppe besuchen oder als Elternbegleiterin bzw. -begleiter eine solche im Team leiten möchten, können sich bei Sabine Otto vom KI Kreis Borken unter Tel. 02861/82-1354 oder per E-Mail an s.otto@kreis-borken.de melden. […]