Nicht rechtzeitig gebremst

Bocholt (ots) – Bei einem Auffahrunfall hat sich eine 51-jährige Autofahrerin am Donnerstag in Bocholt leichte Verletzungen zugezogen. Die Bocholterin war gegen 17.00 Uhr mit ihrem Wagen auf der Werther Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Als sie vor der Einmündung der Lowicker Straße bremsen musste, bemerkte das eine 29 Jahre alte Fahrerin hinter ihr zu spät. Die Bocholterin prallte mit ihrem Auto auf das vorausfahrende; der Sachschaden liegt circa bei 1.000 Euro. […]

Mit klarem Kopf Arbeitsunfälle vermeiden

Die fünfte Jahreszeit ist soeben zu Ende gegangen – sie blieb möglicherweise für manchen Arbeitnehmer nicht ohne Folgen: „Wer bei der Arbeit Alkohol trinkt oder noch mit Restalkohol im Blut die Arbeit antritt, hat ein deutlich höheres Risiko zu verunglücken. Passiert dann ein Unfall, entfällt nicht selten sogar der Versicherungsschutz“, warnt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes.Dass Alkohol am Arbeitsplatz keineswegs eine Randerscheinung ist, belegen Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Mindestens 20 Prozent aller Arbeitsunfälle geschehen unter Alkoholeinfluss. „Arbeitnehmer haben die Pflicht, ihre Arbeitsfähigkeit nicht durch Alkoholgenuss zu beeinträchtigen. Erscheinen sie alkoholisiert am Arbeitsplatz ist das eine Pflichtverletzung, die zur Abmahnung und Kündigung führen kann“, erläutert Schmitz. Anders sehe dies bei nachweislich alkoholkranken Mitarbeitern aus, bei denen andere Maßnahmen ergriffen werden müssten. Wolfgang Schmitz ist Rechtsanwalt und berät – wie die anderen acht Juristen beim Arbeitgeberverband – die hiesigen Unternehmen, insbesondere die Personalleiter, bei solchen arbeitsrechtlichen Fragen.„Arbeitnehmer mit einer Suchtproblematik fehlen deutlich häufiger als die Gesamtbelegschaft – was wirtschaftliche Einbußen und deutliche Mehrarbeit für Kollegen bedeutet“, gibt Schmitz zu bedenken. Durch Arbeitsausfälle, Frühberentung oder Rehabilitationen entstehen der Volkswirtschaft enorme Kosten. „Hinzu kommen die hohen Kosten für alkoholbedingte Unfälle, die unsere Gesundheitssystem belasten, sowie die vielfältigen Probleme bei Arbeitssicherheit, Betriebsklima und Arbeitsqualität“, fügt Schmitz hinzu.Um „Alkohol und andere Suchtmittel am Arbeitsplatz“ geht es beim nächsten Arbeitskreis Personal, den der Unternehmerverband am 4. April exklusiv für seine Mitglieder veranstaltet. Zudem unterstützt der Unternehmerverband die Präventionskampagne „Aktionswoche Alkohol“, die vom 18. bis zum 26. Mai zum siebten Mal stattfindet. Weitere Informationen zur Kampagne auf:www.aktionswoche-alkohol.de […]

Betrüger wollten hohe “Spende”

Bocholt (ots) – Einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin ist es zu verdanken, dass eine 83-jährige Bocholterin nicht Betrügern zum Opfer fiel – die Frau hatte in gutem Glauben eine fünfstellige Summe spenden wollen. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen hatten sich unbekannte Anrufer zunächst mit der bekannten Masche des “falschen Polizisten” bei der Seniorin gemeldet. In mehreren folgenden Anrufen wandelten die Betrüger ihre Herangehensweise offensichtlich ab und köderten die Bocholterin mit ihrer Spendenbereitschaft für einen guten Zweck. Als sie deshalb am Donnerstag bei ihrer Bank eine höhere Summe abheben wollte, weckte dies zu Recht das Misstrauen einer Mitarbeiterin. Sie verständigte sofort die Polizei und konnte so einen finanziellen Schaden für die 83-Jährige verhindern. […]

DJK Liedern übergibt Sportabzeichen und gibt Termine für 2019 bekannt

Bei der DJK TuS Liedern sind die im vergangenen Jahr erfolgreich abgelegten Deutschen Sportabzeichen in einem feierlichen Rahmen überreicht worden. Außerdem wurden die Termine für das Ablegen der Sportabzeichen für das Jahr 2019 bekannt gegegeben. In 2018 hatten 84 Teilnehmer die Prüfungen abgelegt. Es wurden 57 goldene Abzeichen, 8 silberfarbene und 3 bronzene Auszeichnungen sportlich erkämpft. 7x wurde das Familiensportabzeichen erreicht, bei dem aus mind. 2 Generationen wenigstens 3 Familienmitglieder das Abzeichen bestehen müssen.  Für das 111-Jährige Vereinsbestehen im Jahr 2020 hat sich die DJK das Ziel gesetzt, 111 Sportabzeichen zu erreichen. Dafür kann in diesem Jahr an folgenden Terminen schon geübt werden: Donnerstag 28.03.2019 Schwimmen (Abfahrt zum Fildekenbad ist um 19:45 Uhr), Samstag und Sonntag, 13./14.04.2019, Donnerstag 09.05.2019 um 19 Uhr für 20 km Radfahren, Samstag den 25.05.2019, Sonntag den 30.06.2019, Samstag und Sonntag 07./08.09.2019, Sonntag den 27.10.2019, Samstag und Sonntag den 09./10.11.2019. Die Abnahme an den Samstagen findet jeweils zwischen 14:30 – 16:30 Uhr und an den Sonntagen um 10:30 – 12:30 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils das Vereinshaus der DJK Liedern, Am Hagelkreutz 1. […]

Flüchtlingssituation Thema beim DRK-Heringsessen

Borken/Kreis Borken (drk-press). Die Flüchtlingssituation 2016 in Deutschland als auch nach dem zweiten Weltkrieg und in den 1990er Jahren war Thema des nun schon traditionellen Heringsessen beim Roten Kreuz im Kreis Borken im Rotkreuz-Zentrum Borken. Die Journalistin und Autorin Ulla Wolanewitz aus Nottuln stellte ihr Buch „Sie sprechen aber gut Deutsch – Heimat. Gestern. Heute. Hier“ vor und den bemerkenswerten Filmstreifen „Keinheimatfilm“. Den hat 2015 die Filmemacherin Susanna Wüstneck im Erstaufnahmelager in Nottuln gedreht – ein Dokument, das zum Nachdenken anregte und bei Filmfestivals bereits große Aufmerksamkeit gefunden habe.Rund 100 Gäste aus Wohlfahrtsverbänden, Politik und öffentlichem Leben waren erneut der Einladung des Roten Kreuzes gefolgt, darunter die politischen Vertreterinnen Ursula Schulte aus Vreden (SPD-Bundestagsfraktion), Heike Wermer aus Heek (CDU-Landtagsfraktion), Landrat Dr. Kai Zwicker sowie zahlreiche Bürgermeister.Schriftstellerin Ulla Wolanewitz zog geschickt eine Verbindung zwischen damaligen Heimatvertriebenen und Geflüchteten. Beide Gruppen kommen in dem Buch vor. Jede Geschichte einer Flucht sei anders, sagte die Autorin. Aber alle vereine der „Heimatverlust. Der hat mit Schmerzen zu tun. Viele haben Todesängste ausgestanden. Viele schleppen sie als Pflasterstein im Rucksack ein Leben lang mit sich“.Ulla Wolanewitz aus Nottuln hat mit dem Kreisheimatverein Coesfeld das Buch herausgegeben, das vielfältige Facetten von Flüchtlingen beschreibt – nach dem Zweiten Weltkrieg, in den 1990er Jahren und heute. Recherchiert hat sie vor allem im Erstaufnahmelager in Nottuln, das 2015 vom DRK-Kreisverband Coesfeld geführt wurde. Dort drehte die Filmemacherin Susanna Wüstneck sieben Monate. Es entstand das nachdenklich machende Werk „Keinheimatfilm“, an dem die Journalistin mitarbeitete. Der Film wurde in einer 15-minütigen Kurzfassung gezeigt. Er hinterließ bei vielen Besuchern einen bedrückenden und beklemmenden Eindruck. Der Film zeigt Kinder und Mütter. Einige hatten alle Familienmitglieder verloren.Einsatz, Bereitschaft und Logistik stimmten „wie auf Knopfdruck“„,Keinheimatfilm‘ ist vielleicht ein historisches Dokument“, stellte Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, fest. Den Merkel-Satz zur Flüchtlingswelle „Wir schaffen das“ hätte sein Team umgewandelt: „Wir vom Roten Kreuz haben das geschafft“, weil ehrenamtlicher Einsatz, Bereitschaft und Logistik „wie auf Knopfdruck“ gestimmt hätten.„Ein Rädchen griff damals ins andere“, hatte zuvor in seiner Begrüßung Präsidiumsvorsitzender Aloys Eiting vom DRK-Kreisverband an die Flüchtlingswelle 2015 erinnert: „Mehr als 800 Bürger meldeten sich, um Hilfe vor Ort zu leisten.“ Die Lage habe sich zum Teil „dramatisch zugespitzt“. Es seien vom Roten Kreuz im Kreis Borken Einrichtungen in Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau, Epe, Oeding und Reken erstellt worden, „einmal, in Oeding, sogar innerhalb drei Stunden“, reflektierte Eiting.Schlütermann nannte Zahlen: 2015 seien knapp eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, 1992 rund 400.000 Migranten; heute habe sich der Durchschnitt bei 200.000 Neuankömmlingen eingependelt. Zum Vergleich: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der Bundesrepublik 14 Millionen Ostvertriebene aufgenommen, verdeutlichte Autorin Ulla Wolanewitz. Und Schlütermanns Blick zurück auf 2015 fiel überaus positiv aus: „Die Lage damals hat uns nicht überfordert. Und wer hat selber persönlich Einschränkungen erleben müssen?“, fragte Schlütermann. Und gab zugleich die Antwort: „Keiner.“www.DRKBorken.deFotos:Traditionelles Heringsessen beim Roten Kreuz im Kreis Borken mit rund 100 Gästen. […]

Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest: Krisenstab des Kreises übt den Ernstfall

Kreis Borken. “Wir haben heute (7. März) eine weitere Chance genutzt, den Ernstfall zu proben, bevor er plötzlich tatsächlich dann eintritt”, konstatierte Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Abschlussbesprechung einer Tierseuchenübung im Kreishaus in Borken. Szenario dabei: Ein im Kreis Borken aufgefundenes verendetes Wildschwein war mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert. Der Leiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung Borken, Dr. Albert Groeneveld, hatte dazu gemeinsam mit Kreis-Ordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Kreis-Veterinär Dr. Manfred Ulrich das Übungsgeschehen entwickelt. Mit den daraus resümierenden behördlichen Maßnahmen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Übung heute auseinander.Neben Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung wirkten Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Reken, der Kreispolizeibehörde, des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, der Landwirtschaftskammer Borken und der Kreisjägerschaft sowie Kreisbrandmeister Johannes Thesing im eigens gebildeten Krisenstab mit. Im Falle eines Ausbruchs dieser Tierseuche im Kreisgebiet ist der Kreis Borken als Ordnungsbehörde federführend für die Bekämpfung zuständig.Ausgangslage der Übung war der Fund eines mit ASP infizierten Wildschweins in einem Waldgebiet in der Gemeinde Reken. So galt es, das Tier zu bergen. Zudem mussten weitergehende Maßnahmen vorbereitet, durchführt und koordiniert werden. Um die Situation zu bewältigen, musste ein “gefährdetes Gebiet” sowie eine “Pufferzone” ausgewiesen werden, in denen dann besondere Restriktionen vor allem für die Landwirtschaft gelten. “Dabei wurde deutlich, dass im Ernstfall viele Arbeitsschritte parallel und reibungslos ablaufen müssen, um ein Seuchengeschehen erfolgreich zu bearbeiten”, resümierte Kreis-Veterinär Dr. Ulrich nach der Übung.Bei der ASP handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese meist tödlich ist. “Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar – weder durch den Verzehr von Schweinefleisch noch über direkten Tierkontakt”, betont Dr. Manfred Ulrich. Der Nachweis des Virus bei Wildschweinen habe im Kreisgebiet jedoch gravierende Auswirkungen auf die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe. Für sie würden dann erhebliche Transportbeschränkungen gelten. Zudem entstünden massive Vermarktungsprobleme.Landrat Dr. Zwicker bedankte sich in der Abschlussbesprechung bei allen Mitwirkenden: “Jeder hat sich mit seinem Fachwissen und großem Engagement eingebracht”, lobte er. Auch Dr. Elisabeth Schwenzow freute sich über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und fügte hinzu: “Nach wie vor hoffen wir aber, dass die Afrikanische Schweinepest nicht bei uns auftreten wird.”Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest hat der Kreis Borken im Internet bereitgestellt unter www.kreis-borken.de/AfrikanischeSchweinepest. […]

„Ehrenmedaille des Sports” für zahlreiche Bocholter

Kreis Borken. “Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet!” Mit diesem Zitat von Thomas Alva Edison, dem amerikanischen Erfinder und Unternehmer begrüßte Landrat Dr. Kai Zwicker nahezu 200 Gäste, die sich zur diesjährigen Sportlerehrung des Kreises Borken im Kreishaus eingefunden hattenIm Mittelpunkt der vom Ensemble “Django Flint” musikalisch umrahmten Veranstaltung standen aber die Mitglieder von acht Mannschaften sowie 34 Einzelsportlerinnen und -sportler, die der Landrat für ihre 2018 erzielten Höchstleistungen auf nationaler und internationaler Ebene mit der “Ehrenmedaille des Sports” auszeichnete. Darunter auch zahlreiche Bocholter”Spitzensport hat Hochkonjunktur in unserem Lande”, erklärte Dr. Zwicker und konstatierte: “Nahezu alle Menschen lassen sich von der Sportbegeisterung anstecken.” Sport, zumal Spitzensport bewege die Gemüter. Daher falle der Blick auch schnell auf die im Kreisgebiet wohnenden bzw. für Vereine im Kreisgebiet startenden Sportlerinnen und Sportler, die im vergangenen Jahr ganz besondere Erfolge erzielt haben. “Sie sind sportliche Botschafter des Westmünsterlandes”, rief ihnen der Landrat zu. Zudem habe es 2018 wiederum hervorragende Leistungen von Trainern und Übungsleitern gegeben, wie die Vorschläge aus den hiesigen Sportvereinen belegten.Gemeinsam mit dem Moderator der Festveranstaltung, Raimund Stroick, nahm er dann die Ehrungen vor. Die Namen der geehrten Teams sowie Einzelsportlerinnen und –sportler und ihre Erfolge gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/sportlerehrung.Als “Trainer des Jahres 2018 ” zeichnete Landrat Dr. Kai Zwicker den “Mr. Basketball” des RC Borken-Hoxfeld, Heiner Kiebel, aus. Dieser engagiert sich seit Beginn der 1980er-Jahre in Borken für den Basketballsport, war und ist als Trainer und Schiedsrichter sowie auf organisatorischer Ebene aktiv. Als Grundschullehrer verbreitete er die Sportart unter anderem über Schulen. Heiner Kiebel wurde Abteilungsleiter Basketball im RC Borken und später im RC Borken-Hoxfeld, der 2009 durch eine Fusion des SV Hoxfeld und des RC Borken entstanden war. Er ist verantwortlich dafür, dass sich die Stadt und der Kreis Borken zu einem wichtigen Standort und einer wichtigen Region für den Deutschen Basketballbund entwickelt haben. Seit vielen Jahren finden hier regionale und überregionale Veranstaltungen und Turniere im Basketball statt, die von Heiner Kiebel maßgeblich mit initiiert worden sind.So wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Jugend- und Streetbasketball-Veranstaltungen ausgetragen. Neunmal war die Kreisstadt bereits Station der NRW-Streetbasketball-Tour. 2010 fand in Borken ein Länderspiel der deutschen Damen-Nationalmannschaft statt, später wurde die DBB-Sichtungsmaßnahme “Talente mit Perspektive” mehrfach hier vor Ort abgehalten.Seit über 30 Jahren ist Heiner Kiebel überdies das Bindeglied zwischen den Schulen und Vereinen. Seit der Zeit gehört er dem Ausschuss für den Schulsport im Kreis Borken an. Als “Spartenleiter” Basketball unterstützt er die alljährlichen Kreismeisterschaften der Schulen in dieser Sportart. Auch seit seiner Pensionierung im Jahr 2010 setzt er sich weiter für die Kinder- und Jugendarbeit im Verein ein. Er leitet und trainiert u. a. Schulsportgemeinschaften, die eine enge, kooperative und gute Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Vereinen voraussetzen. “Sein Engagement in der Nachwuchsarbeit, seine sportlichen Erfolge, seine Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und seine besondere persönliche Art machen ihn zu einer echten Sport- und Trainerpersönlichkeit”, betonte Landrat Dr. Zwicker.In Anerkennung seiner großen Verdienste erhielt Heiner Kiebel bereits die Ehrennadeln des RC Borken sowie des Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV), zudem verlieh ihm der WBV die Trainerlizenz auf Lebenszeit. Im April 2015 wurde ihm für sein Engagement für den Basketballsport in Borken das Bundesverdienstkreuz verliehen. Im Oktober desselben Jahres wurde er zudem mit der Ehrengabe der Deutschen Sportjugend ausgezeichnet.In seinem Schlusswort dankte der Landrat allen Übungsleitern und Trainern sowie den verantwortlichen Führungskräften in den Vereinen und in der Sportpolitik für ihr Engagement. Nur so werde für den Einzelnen Leistungssport überhaupt erst möglich.Foto: Die Geehrten aus Bocholt, Rhede und Isselburg […]

Experiment gelungen: “Bocholter Stollen” für Gildhuis ein Verkaufsschlager

Wie die Menschen, so ihr Gebäck. Mit diesem Slogan haben die Bäckerei Gildhuis und die Bauern Dirk Nienhaus und Anke Knuf rund um Weihnachten Stollen „made in Bocholt“ angeboten. Und das Backwerk aus heimischen Schrot und Dinkelvollkorn wurde ein Verkaufsschlager. 400 Stück gingen über die Ladentheke. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, bilanzierte jetzt Bäckermeister Christian Gildhuis.Für ihn war es ein Experiment. Ein von Hand gemachtes, lokales und wegen der vergleichsweise kleinen Stückzahl nicht gerade kostengünstiges Produkt auf den Markt zu bringen und mit Hilfe unserer Plattform ausschließlich digital zu bewerben, barg Risiken. „Aber es hat sich gezeigt, dass die Kundinnen und Kunden Qualität und Regionalität durchaus zu schätzen wissen“, so der Bocholter.Verwendet wurden ausschließlich heimische Zutaten; Dinkelvollkornmehl von Bauer Dirk Nienhaus aus Stenern, Milch von der Barloerin Anke Knuf, Deutschlands Landwirtin des Jahres. Hinzu kamen Nüsse, Äpfel, getrocknete Kirschen und weitere Zutaten, die zuvor in Apfelsaft und Apfelschnaps eingeweicht worden waren.Der Bocholter Stollen wurde in den Gildhuis-Filialen und auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Nutzer von Made in Bocholt konnten zudem einen rabattierten Stollen in unserem Bocholt-Shop online ordern. […]