Stadt will Kauf von Lastenrädern bezuschussen

Der Ausschuss für Umwelt und Grün der Stadt Bocholt entscheidet in seiner nächsten Sitzung über Zuschüsse für Lastenräder und Fahrrad-Lastenanhänger.Ein im örtlichen Fachhandel gekauftes Elektro-Lastenrad wird damit bis 30%, maximal aber 1.000 Euro gefördert, ein muskelbetriebenes mit maximal 500 Euro und ein Lastenanhänger mit maximal 100 Euro. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.Um den Bekanntheitsgrad dieses neuen städtischen Angebotes zu erhöhen, sollen sich die Zuschussempfänger dazu bereiterklären, einen Förderaufkleber mit dem Logo der „NRWKlimakommune Bocholt“ anzubringen.Als Startdatum für die Bezuschussung ist der 5. April 2019 vorgesehen. Hierdurch kann und soll die Möglichkeit genutzt werden, das neue Angebot im Rahmen der Fahrradmesse RADTRENDS 2019 (Sa. 6./So. 7.04.2019, jeweils 11:00 bis 18:00 Uhr) am Messestand des Umweltreferates intensiv zu bewerben.Foto: Stadt Bocholt […]

Startschuss für ein neues Führungsteam

Bocholt, 16.03.2019 Der Ortsverband Bocholt stellte am letzten Samstag sein neues Führungsteam vor. Hierzu hat der Ortsverband Personen aus Politik, Zivil- und Katastrophenschutz sowie auch Freunde und Unterstützer in die Skylounge eingeladen.Schon vor Beginn der Veranstaltung konnten die Gäste im Innenhof des TextilWERKs die Fahrzeuge und Ausstattung des Ortsverbandes bestaunen und sich ein Bild über den Stand des Ortsverbandes machen.Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der neue Ortsbeauftragte Jan-Bernd Haas die Gäste und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen.Frau Kroesen sprach als stellvertetende Bürgermeisterin der Stadt Bocholt ein Grußwort und dankte den Helferinnen und Helfern des gesamten Ortsverbandes für ihr ehrenamtliches Engagement. Auch der THW-Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, schloss sich diesem Dank für die drei Führungskräfte und den Helferinnen und Helfern des Ortsverbandes ausdrücklich an.Der Landesbeauftragte Dr. Hans-Ingo Schliwienski berief Jan-Bernd Haas und Eike Matschke dann offiziell in ihre Position als Ortsbeauftragter und stellvertretender Ortsbeauftragter.Im Anschluss der Danksagungen stellte Jan-Bernd Haas sich zusammen mit seinem Stellvertreter, Eike Matschke, und Jeremy Schiewer, dem Zugführer des Ortsverbandes, den Gästen vor. Zusammen erklärten sie den Gästen welche Ziele sie verfolgen. Ein wichtiger Bestandteil in der Arbeit der kommenden Amtszeit ist die Umstrukturierung des THW mit dem Rahmenkonzept. In diesem Zuge soll der Ortsverband die neue Fachgruppe „N“ bekommen. Die zweite wichtige Aufgabe besteht darin, die Anerkennung und Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der Helferinnen und Helfer zu fördern. Nach Aussage des neuen Führungsteam ist dies wohl einer der wichtigsten Aufgaben um die Helferinnen und Helfer zu motivieren und an das THW zu binden.Bei kleinen Snacks und Getränken bot sich die Möglichkeit für alle Gäste noch einige interessante Gespräche zu führen und den Empfang gemütlich ausklingen zu lassen.Im Anschluss an den offiziellen Teil in der Skylounge haben sich die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes in der renovierten Unterkunft eingefunden. In diesem Rahmen wurden auch einige Ehrungen durchgeführt.So wurde Lutz Böning für seien 40-Jährige Mitgliedschaft und Julius Breser mit dem Ehrenzeichen der THW-Jugend NRW in Bronze geehrt. Der Höhepunkt der Ehrungen war die Übergabe des Helferzeichen in Gold an Florian Dreyer. Jan-Bernd Haas erklärte den Anwesenden, dass Florian das Helferzeichen verdient hat auf Grund seines außerordentlichen und jahrelangen Engagements in der Jugendarbeit des Ortsverbandes Bocholt.Nach den Ehrungen konnten die Helfer den Tag gemütlich ausklingen lassen. […]

20 neue Bisam- und Nutriafänger geschult

Kreis Borken. Bisame und Nutria stellen kreisweit eine Gefährdung für den Hochwasserschutz an Dämmen und Böschungen der Fließgewässer dar. Daher hat der Kreis Borken jetzt wieder Bisam- und Nutriafänger ausgebildet. Insgesamt 20 Interessierte hatten sich dazu angemeldet. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Kreis Borken nahmen auch zwei niederländische Vertreter des “Muskusrattenbeheer Rivierenland” sowie eine Mitarbeiterin des Kreises Gütersloh teil. Im Rahmen der Schulung im Borkener Kreishaus ging es insbesondere um die Grundsätze des tierschutzgerechten Fangs beziehungsweise der Tötung der Tiere. Außerdem gab es Informationen darüber, welche arten-, naturschutz- und wasserrechtlichen Belange zu beachten sind.”Bisame und auch Nutrias sind Nagetierarten, die große Schäden anrichten können. Eine Bekämpfung ist schon deshalb erforderlich, da diese nicht heimischen Tiere hier kaum natürliche Feinde haben”, erläuterte Jessica Mach vom Fachbereich Natur und Umwelt der Kreisverwaltung Borken. Ohne Fressfeinde können sich solche sogenannten invasiven Arten ausbreiten. Sie gefährden dadurch die biologische Vielfalt, andere Tier- und Pflanzenarten und damit auch die heimischen Ökosysteme. Bisame und Nutrias graben Wohnhöhlen in den sandigen Untergrund an den Gewässern. Das kann dazu führen, dass Uferböschungen abrutschen und Hochwasserschutzdeiche instabil werden. Zudem können auf diese Weise auf landwirtschaftlichen Flächen in der Nähe von Fließgewässern schwere Mähgeräte absinken oder die Feldfrüchte selbst können von den pflanzenfressenden Nagetieren befallen sein.Dr. Ellen Praha vom Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises und Jessica Mach vermittelten den Teilnehmenden die Grundlagen des gesetzeskonformen Fangs der Tiere. Dr. Praha stellte heraus, dass die Fallen nur von geschulten Fachleuten aufgestellt werden dürfen, um den schnellen Tod der Tiere herbeizuführen. “Sie müssen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten aufweisen sowie einen Sachkundenachweis nach dem Tierschutzgesetz erbringen”, betonte die Tierärztin. Bisam- und Nutriafänger haben zudem die Jagdpächter über das Aufstellen der Fallen zu informieren.Nach der schriftlichen Prüfung, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden haben, erfolgte der praktische Teil am Gewässer. Der erfahrene Bisamfänger Josef Schüttert aus Gescher erklärte die Handhabung der zugelassenen Fallen und beschrieb, was bei der Aufstellung zu beachten ist. Anschließend wurden die amtlichen Ausweise durch den Kreis Borken ausgestellt. Die Fängerinnen und Fänger erhalten für jedes Tier eine Aufwandsentschädigung. Sie setzt sich zusammen aus einer tierbezogenen Fangprämie des jeweiligen Wasser- und Bodenverbandes sowie einem Zuschuss des Kreises Borken.Gewässeranlieger, die auf ihren Grundstücken Bisame oder Nutrias bemerken, sollten sich an den zuständigen Wasser- und Bodenverband wenden. Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die an einer Falle vorbeilaufen, werden gebeten, diese nicht anzufassen oder gar zu entnehmen. Mehr Informationen und die Namen der Ansprechpartner gibt es unter www.kreis-borken.de/wbv. Für eine weitere Schulung können sich Interessierte bei Jessica Mach vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken unter Tel. 02861/82-1422 anmelden.Zum Hintergrund:Die Nutria, auch Biberratte oder Sumpfbiber genannt, ist eine aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa weit verbreitete Nagetierart. In Deutschland gilt sie als etabliert. Sie kann über zehn Jahre alt, bis zu neun Kilo schwer und 65 cm lang werden. Hinzu kommt eine Schwanzlänge von ungefähr 45 cm. Der Bestand in Mitteleuropa ist wohl auf aus Pelztierfarmen entflohene Tiere sowie auch auf bewusste Auswilderungen zurückzuführen. Die genauen Zahlen sind nicht erfasst, doch der Bestand nimmt aufgrund der guten Lebensbedingungen, der fehlenden Fressfeinde und der letzten milden Winter stetig zu.Bisame oder auch Bisamratten stammen aus Nordamerika und gehören zur Familie der Wühlmäuse. Sie werden circa eineinhalb Kilo schwer. Damit sind sie deutlich kleiner als Nutria – etwa so groß wie ein Wildkaninchen. Ihr Schwanz ist seitlich zusammengedrückt. Fortpflanzungszeit ist in Mitteleuropa in der Regel von März bis September. Bei den Bisamen sind zwei Würfe während eines Jahres üblich.Am 1. Januar 2015 ist eine EU-Verordnung über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in Kraft getreten. Die Bisam und Nutria sind in die erste “Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung” aufgenommen worden. […]

Mülltonnen brennen nieder – 10.000 Euro Schaden

Bocholt (ots) – Brennende Abfalltonnen haben am Montag in Bocholt-Mussum für einen Schaden in Höhe von circa 10.000 Euro gesorgt. Bewohner eines Wohnhauses hatten die schon heruntergebrannten Behälter gegen 07.30 Uhr entdeckt. Das Feuer hatte auch Teile der Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen. Brandstiftung ist als Ursache nicht auszuschließen. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990. […]

Steine von B 67-Brücke geworfen / Polizei fahndet nach Mann

Rhede (ots) – Am Donnerstag stand ein noch unbekannter Mann gegen 17.00 Uhr auf der Bücke “Jahnstraße” und warf Kieselsteine in Richtung der Fahrzeuge, die die B 67 in Richtung Borken befuhren.Die Windschutzscheibe des Pkws eines 52-jährigen Borkeners wurde getroffen – es entstand ein Sprung in der Scheibe. Der 52-Jährige verlor glücklicherweise nicht die Kontrolle über seinen Pkw, sodass es bei dem Sachschaden blieb.Ein weiterer Autofahrer meldete sich bei der Polizei und gab an, dass er wegen des Steinewerfers auf die Gegenfahrbahn ausweichen musste.Der Täter konnte bei der Fahndung nicht angetroffen und auch noch nicht ermittelt werden.Personenbeschreibung: ca. 20 – 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkel gekleidet, dunkle Kopfbedeckung. Der Täter hatte ein dunkles Fahrrad (vermutlich Mountainbike) dabei.Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871-2990).Zusatz: Zur Größe der Kieselsteine kann keine konkrete Angabe gemacht werden. Die Polizei ermittelt wegen der Straftat “Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr”. […]

Stark alkoholisierter Radfahrer bei Unfall verletzt / Polizei sucht Zeugen

Bocholt (ots) – Am Sonntag kam es im Bereich Meckenemstraße/Berliner Platz gegen 13.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein stark alkoholisierter 62-jähriger Fahrradfahrer aus Bocholt stürzte und sich leicht verletzte.Der Fahrradfahrer wollte die Meckenemstraße überqueren und fuhr dabei nach Zeugenangaben schwankend und unsicher. Zeitgleich bog ein 53 Jahre alter Autofahrer aus den Niederlanden vom Berliner Platz nach links auf die Meckenemstraße ab.Der Fahrradfahrer behauptet, er sei gestürzt, weil es zum Zusammenstoß mit dem Pkw gekommen. Nach Angaben des Pkw-Fahrers sei der Radfahrer gestützt, ohne dass es zu einer Kollision gekommen sei.Spuren für eine Kollision der Fahrzeuge wurde nicht gefunden. Dennoch werden etwaige Zeugen gebeten, sich beim Verkehrskommissariat in Bocholt (02871-2990) zu melden.Ein Arzt entnahm dem Fahrradfahrer eine Blutprobe, um die Blutalkoholkonzentration exakt feststellen zu können. Der Alkoholtest hatte auf eine Blutalkoholkonzentration von annähernd zwei Promille hingedeutet. […]