GRÜNE JUGEND BOCHOLT

trifft sich zum Gründungstreffenam 01. April 2019Wernerstr. 14, 46399 Bocholtum 15:30 hDie GRÜNE JUGEND BOCHOLT wählt in der Gründungsversammlung Sprecherin, Sprecher und mindestens zwei Beisitzer*innen.Danach werden die ersten konkreten Ziele für die weitere Arbeit festgelegt.Weitere Infos bei Monika Ludwig unter 0163 77 15 702 oder hier per Mail <mailto:m.ludwig9@icloud.com>.Klaus Ludwig […]

CDU mit jüngstem Vorstand aller Zeiten

Auf ihrem gestrigen Parteitag im Kolpinghaus wählten die Mitglieder der CDU Bocholt einen neuen Vorstand. Mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 42 Jahren ist es der jüngste Vorstand aller Zeiten. Zum Vorsitzenden wurde Lukas Kwiatkowski von den 115 anwesenden Mitgliedern mit 115 Ja-Stimmen und damit einstimmig wiedergewählt.„Über das große Vertrauen der Bocholter CDU-Mitglieder freue ich michriesig. Es ist Beweis für die großartige Arbeit, die das gesamte Team in den letzten zwei Jahren geleistet hat. Zeitgleich ist damit aber auch dieAufgabe verbunden, die kommenden Jahre ebenso engagiert und dynamisch anzugehen“, so Lukas Kwiatkowksi nach seiner Wahl. „Dass wir in die kommenden zwei Jahre mit dem jüngsten Vorstand aller Zeiten gehen, zeigt, dass die örtliche CDU als einzig verbliebene Volkspartei auch die Interessen der jungen Generation vertritt. Denn wir sind eine Partei für alle Bocholterinnen und Bocholter – von alt bis jung!“, stellt Kwiatkowski klar.In den kommenden zwei Jahren möchte er hierfür noch stärker Frauen und Bocholter mit Migrationshintergrund für die Mitarbeit in der Parteibegeistern. Die Riege der Stellvertreter bilden in den kommenden zwei Jahren Lukas Behrendt, Martin Ebbing, Michael Hösing und Sophia Kampshoff. Hösing berichtete den Mitgliedern von der erfolgreichen Arbeit des Vorstandes in den letzten zwei Jahre. So haben sich unter anderem sechs Arbeitsgruppen gebildet. Diese haben sich mit Themen wie Unternehmensansiedlung, sozialer und bezahlbarer Wohnraum sowie Haushaltspolitik beschäftigt. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen konnte die CDU bereits in konkrete Forderungen und Anträge umsetzen. So wird der I-Park erweitert, gleichzeitig werden Landwirte durch Förderfonds für Sturm- und Überschwemmungsschäden entschädigt und in ganz Bocholt entsteht immer mehr bezahlbarer Wohnraum.Ebenso hat sich die CDU für eine verantwortungsvolle Anpassung desstädtischen Schuldendeckels eingesetzt.Erfreulich für die CDU Bocholt ist auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Nach einer rückläufigen Entwicklung gab es zuletzt wieder viele Neueintritte. So wuchs die Zahl der Mitglieder allein im Jahr 2019 von 617 auf 633 CDUler. „Wir freuen uns über jede Bocholterin und jeden Bocholter, der mit uns die Zukunft unserer Stadt und der Partei gestalten will. Denn die CDU Bocholt ist eine Mitmach-Partei“, so der alte und neue Vorsitzende Lukas Kwiatkowski.Dem neuen Vorstand gehört darüber hinaus Joachim Unland als Schriftführer an. Er wird zukünftig durch Helga Grunewald vertreten. Einstimmig bestätigten die Mitglieder Jannick Behrens als Pressereferenten. Sein Stellvertreter ist Tim Beume. Mitgliederbetreuer in den kommenden zwei Jahren wird Wilhelm Schepers bleiben. Als Beisitzer wählten die CDU-Mitglieder Heinz-Werner Adämmer, Fabian Bohland, Michael Boland, Gisbert Bresser, Jonas Bühs, Kai Enck, Lina Henzen, Finn Hölter, Frank Ignaszak, Achim Krasenbrink, Anna-Lena Müller, Heike Nienaber, Markus Schürbüscher, Dr. Pierre Selmke, Thomas Teklote, Werner Vogel sowie Michael Wiesmann in den neuen Vorstand. […]

Girls‘ und Boys‘ Day in der Kreisverwaltung

Heute (28. März) war für viele Schülerinnen und Schüler wieder „Girls‘ und Boys‘ Day“: An diesem Tag sollen Mädchen und Jungen Berufe kennenlernen, an die sie vielleicht bislang noch nicht gedacht haben. Auch der Kreis Borken hat dazu Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglicht. Insgesamt 13 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, Berufe wie Digital-Druckerin, Erzieher, Gärtnerin oder Museologe kennenzulernen.Die fünf Mädchen und acht Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren schnupperten in viele verschiedene Berufe hinein. So verschaffte sich Saskia Schlüter (14) aus Velen beispielsweise einen Einblick in die Immissionsschutzbehörde im Fachbereich Bauen, Wohnen, Immissionsschutz. Die Achtklässlerin durfte die Kreisumweltoberinspektoren Felicitas Fuhrig und Raphael Wiesmann unter anderem bei einer Umweltinspektion in Südlohn-Oeding begleiten.Nele Schemmer (14) aus Haltern am See schaute Thomas Kocks in der Kreisleitstelle über die Schulter. Dort durfte die Neuntklässlerin unter anderem dabei zuhören, wenn die Disponenten eingehende Notrufe annahmen. Thomas Kocks zeigte ihr zudem einen Rettungswagen und stellte ihr den Fachbereich Sicherheit und Ordnung im Kreishaus vor. „Es ist sehr interessant, hinter die Kulissen zu blicken“, freute sich Nele, die sich unter anderem beim Sanitätsdienst ihrer Schule engagiert.Wie ein Tag in der Integrativen Kindertagesstätte (Kita) des Kreises Borken aussieht, haben sich Tim Schneider (12) aus Südlohn-Oeding und Max Wendholt (12) aus Borken-Weseke angeschaut. Die beiden Siebtklässler begleiteten die Erzieherinnen und sangen, lasen und spielten mit den Kindern. „Ich wollte gerne etwas mit Kindern machen“, gab Max als Grund an, warum er sich die Kita für den Tag ausgesucht hatte. Tim betonte, dass er es spannend finde, auch Kinder mit Behinderung zu betreuen. Er könne sich sehr gut vorstellen, später einmal als Erzieher zu arbeiten.Informationen über die Angebote der Kreisverwaltung zum Girls‘ und Boys‘ Day gibt es auch im Internet unter www.kreis-borken.de/de/kreisverwaltung/ausbildung-und-studium/girls-day-und-boys-day/ . […]

Ahauser Übereinkommen besiegelt Fortführung des grenzüberschreitenden Polizeiteams

Gute Nachrichten für die Sicherheit in der Grenzregion: Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) wird seine Arbeit auch ohne die abgelaufenen finanziellen Unterstützungen durch die Europäische Union fortsetzen. Die Förderphase endet am 31. März 2019. Ein entsprechendes Papier, das sogenannte „Ahauser Übereinkommen“, unterzeichneten heute (28.03.19) die beteiligten Behördenchefs im Rahmen einer Feierstunde im Kulturquadrat in Ahaus. Unter den rund 100 Gästen waren neben Vertretern der Polizei bzw. Ministerien aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen sowie der Niederlande, auch viele kommunale Repräsentanten, darunter zahlreiche Bürgermeister und Kreisräte gekommen. Auch die Abgeordneten Albert Stegemann (Mitglied des Deutschen Bundestages) und Heike Wermer (Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages) sowie Christoph Almering, Geschäftsführer der EUREGIO, waren anwesend. Die fünf Partnerbehörden, die Polizeidirektion Osnabrück, die Politie Oost-Nederland, die Koninklijke Marechaussee, die Kreispolizeibehörde Borken und die Bundespolizeidirektion Hannover, vereinbarten neben der Erhaltung des Status quo des GPT eine Intensivierung und den Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Dem in den Medien und bei der Bevölkerung populären Team soll es laut Übereinkommen zukünftig möglich sein, noch flexibler für Ermittlungen, Fahndungsmaßnahmen und Unterstützungen eingesetzt werden zu können. Auch der polizeiliche Informationsaustausch entlang der Grenze werde ausgebaut – möglicherweise durch ein gemeinsames Informationszentrum. Die Idee des GPT, ein in dieser Dimension einmaliger länderübergreifender Zusammenschluss, gilt als Vorbild für die polizeiliche Zusammenarbeit in vielen Grenzregionen, darunter auch die Gebiete der deutsch-polnischen und der deutsch-dänischen Grenze. Das Resümee nach elf Jahren Arbeit fällt durchweg positiv aus – mehr noch: Die von Bad Bentheim aus agierende 20-köpfige Einheit, bestehend aus zehn niederländischen und zehn deutschen Polizisten, hat sich im Laufe der letzten elf Jahre zu einem unverzichtbaren Bestandteil der gemeinsamen polizeilichen Arbeit im Dreiländereck Niedersachsen, Niederlande und Nordrhein-Westfalen entwickelt und etabliert – ein Garant für die Sicherheit der Menschen in der Grenzregion und darüber hinaus. Auch die EUREGIO, als Drehscheibe und Vermittler zwischen den Niederlanden und Deutschland, bestätigte 2016 mit dem „People-to-People-EUREGIO-Preis“, der erstmals mit dem GPT an ein europäisches Förderprogramm ging, die „besonderen grenzüberschreitenden Verdienste des GPT im Einsatz gegen Kriminalität“ wie auch „einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit im EUREGIO-Gebiet“, wie es in der damaligen Pressemitteilung der EUREGIO hieß. Die finanzielle Unterstützung des GPT-Projektes durch das europäische Förderprogramm INTERREG IV A begann 2008 mit der Polizeidirektion Osnabrück als Leadpartner. Seither flossen in zwei Förderphasen rund 1,3 Millionen Euro Fördergelder der EU in das in dieser Dimension einmalige Projekt. Knapp 18.000 Mal wurde das GPT insgesamt seit Bestehen tätig. Es gelang, mehr als 8.000 Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten aufzudecken und zu verfolgen. Noch dazu unterstützte das Team beirund 7.000 Einsätzen benachbarte Polizeidienststellen. Etwa 350 kg Betäubungsmittel mit einem Marktwert von über 8 Millionen Euro konnte das Team im Laufe der Jahre sicherstellen. Darunter 150 kg Marihuana, 120 kg Haschisch, 16 kg Kokain, 12 kg Amphetamin, 6 kg Heroin und ca. 100.000 Ecstasy-Pillen. Auch bei zahlreichen Dokumentenfälschungen hatten die Polizisten des GPT den richtigen Riecher. Über 100 Urkundenfälschungen – überwiegend waren es falsche Führerscheine und Identitätskarten verschiedener Länder – konnten aufgedeckt werden. Neben den Festnahmen von Straftätern, die das GPT auf frischer Tat erwischte – beispielsweise bei einem Raubüberfall 2009 in Oldenzaal (NL) – konnten 700 per internationaler Fahndung gesuchte Straftäter oder Güter von hohem Wert aufgegriffen werden.Die Idee von fest installierten, gemeinsamen länderübergreifenden Polizeistreifen im deutsch-niederländischen Raum zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, beispielsweise Eigentums- oder Drogendelikte, konnte am 1. Juni 2008 durch das EU-Projekt „Grenzüberschreitendes Polizeiteam“ verwirklicht werden. Der große Vorteil der Einheit ist, dass Straftaten gerade deswegen effektiver verfolgt und bekämpft werden können, weil die Handhabe der Beamten nicht – wie sonst üblich – an der Grenze endet. Lediglich die Verantwortung und damit die Zuständigkeit der gemischten Streifenteams wechselt mit dem Grenzübertritt. Durch die Initiative und unter Federführung der Polizeidirektion Osnabrück, als einzige beteiligte niedersächsische Polizeibehörde, kam es zum staaten- und länderübergreifenden Zusammenschluss.Einige Beispielsachverhalte des GPT der letzten Jahre:Im Februar 2018 beendeten Beamte des GPT die Entführung eines Babys aus den Niederlanden. Die leiblichen Eltern des Babys entführten es aus dessen niederländischer Pflegefamilie und brachten es nach Deutschland. Intensive Ermittlungen führten zum Aufenthaltsort des kleinen Mädchens, es wurde wohlbehalten an die niederländischen Jugendbehörden übergeben. 2013 wurde einem niederländischen Menschenhändler das Handwerk gelegt, der in den Niederlanden gesucht wurde. Er fuhr aus Deutschland kommend über die Grenze, womit die Zuständigkeit für die deutschen Kollegen endete. Die der niederländischen Beamten fing aber gerade erst an und somit konnte der Mann gestoppt werden. 2010 wurden zwei Geldwäscher dingfest gemacht, die mit sechs Kilogramm Gold unterwegs waren. Eine Verfolgungsfahrt endete im Januar 2018 nicht an der Grenze, sondern die Flucht aus Oldenzaal (NL) konnte erst in Bad Bentheim beendet werden. Der Mann stand im Verdacht, Cannabis in seiner Wohnung angebaut zu haben. Am 9. Mai 2018 endeckten die Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle Betäubungsmittel im Wert von rund 70.000 Euro. Am 25. Mai 2018 waren es bei einer Kontrolle sogar 17 Kg Marihuana mit einem Marktwert von rund 170.000 Euro.Einer der größeren Fahndungserfolge war 2009 die Festnahme von Autodieben nach einem Raubüberfall auf ein Autohaus in Oldenzaal (NL). Dabei wurden drei Täter mit hochwertigen Fahrzeugen zeitgleich an drei verschiedenen Orten festgenommen. Die gesamte Koordinierungsarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Einsatzfahrzeugen und Leitstellen konnte vom GPT geleistet werden, da es über Funksysteme beider Staaten verfügt. Darüber hinaus unterstützte das GPT bei einer Vielzahl grenzüberschreitender Fahndungen und Observationen, da für sie die Grenze keine Rolle spielt. Neben vielen kleineren Fahndungserfolgen, gab es zudem zahlreiche Übermittlungen von ermittlungsentscheidenden Beobachtungen an die verschiedenen Dienststellen. […]

Nahverkehrs-Abo für Azubis kommt zum 1. August

Der WestfalenTarif-Ausschuss hat am 25.3.2019 die Einführung eines attraktiven Ticketangebotes für Auszubildende im Raum Westfalen-Lippe beschlossen. Zum 1. August 2019 wird das AzubiAbo Westfalen eingeführt, das Auszubildenden zum Ausbildungsstart in der Region die Nutzung des gesamten westfälischen Nahverkehrssystems für nur 62 € pro Monat ermöglicht. Zur Nutzung dieses neuen Angebotes sind alle Personen berechtigt, die noch mindestens 12 Monate Ausbildung, Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr oder Freiwilliges Ökologisches Jahr vor sich haben.Die Ausgabe des AzubiAbo Westfalen erfolgt im Abonnementverfahren mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten. In den ersten drei Monaten nach Einführung (August – Oktober 2019) wird diese Mindestlaufzeit im Rahmen einer Einführungsaktion auf drei Monate abgesenkt. Das Ticket gilt ganztägig im gesamten WestfalenTarif-Raum (www.westfalentarif.de), ist nicht übertragbar und berechtigt nicht zur Mitnahme weiterer Personen oder Fahrräder. Die Nutzung der 1. Klasse ist nicht möglich. „Wir freuen uns, dass wir mit der finanziellen Unterstützung des Landes NRW und Dank der engen Zusammenarbeit mit allen Partnern im WestfalenTarif, zum Start des Ausbildungsjahres 2019 den Auszubildenden ein attraktives und günstiges Abonnement mit der Möglichkeit eines NRW-weiten Zuschlags anbieten können“, so die beiden Geschäftsführer der WestfalenTarif GmbH, Odilo Enkel und Matthias Hehl.Mit der Einführung des AzubiAbo Westfalen ist im WestfalenTarif die Basis geschaffen für ein NRW-weites Angebot. In den Verkehrsräumen Rhein/Ruhr und Rheinland wurden vergleichbare Angebote bereits zum August 2018 bzw. Januar 2018 eingeführt. Mithilfe der finanziellen Unterstützung des NRW-Verkehrsministeriums wird zeitgleich auch das landesweite Angebot realisiert. Sämtliche Inhaber eines AzubiAbo Westfalen sind berechtigt, den NRW-Zuschlag im Abo für die landesweite Gültigkeit ihres westfälischen Abos zu erwerben. Das AzubiAbo Westfalen gilt dann auch für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein/Ruhr (VRR), im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und im Aachener Verkehrsverbund (AVV). Damit können Auszubildende, die ein AzubiAbo Westfalen haben, mit einem NRW-Zuschlag von monatlich 20,00 € landesweit die Busse und Bahnen des Öffentlichen Nahverkehrs nutzen. […]

Früher Start für den Spargel aus NRW

Die Spargelsaison in NRW startet in den nächsten Tagen. Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, sprießen die ersten Spargelstangen in NRW schon seit dem letzten Wochenende. „Dass der Spargel seine Köpfe schon so früh aus dem Spargeldamm streckt, liegt an den warmen Temperaturen im Februar“, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Dabei wurde die Erde bei frühlingshaften Temperaturen schon so aufgewärmt, dass der Spargel mit dem Wachstum beginnen konnte. Dann kamen die wenigen, aber ebenso warmen Tage im März hinzu und schon zeigten sich die ersten Köpfe unter den Folientunneln.Der erste Spargel wird von Spargelbauern geerntet, die mit Minitunneln arbeiten. Bei dieser Anbaumethode wird der Spargeldamm mit Hilfe der Sonnenenergie, die von den kleinen Folientunneln besonders gut aufgenommen wird, aufgeheizt. Die Erde im Spargeldamm wird dadurch schneller und intensiver erwärmt und lässt den Spargel früher austreiben. Die weitere Entwicklung des Angebotes hängt nun stark von der Witterung ab, denn das edle Stangengemüse liebt es sonnig und warm.Spargel ist die Nummer eins des deutschen Gemüsesortiments. In NRW bauen etwa 360 landwirtschaftliche Betriebe auf etwa 4 000 Hektar das leckere Gemüse an. Das entspricht etwa einem Fünftel der gesamten deutschen Anbaufläche. Damit liegt NRW nach Niedersachsen und Brandenburg auf Platz drei in Deutschland. Der Spargelmarkt hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt, weshalb die Deutschen mit knapp 2,2 Kilo pro Kopf nach wie vor Europameister beim Spargelverzehr sind. Aber nicht nur im Verbrauch sind die Deutschen spitze, sondern auch bei den Anbaumengen. In NRW wurden im Jahr 2018 18 000 t Spargel geerntet, bundesweit waren es rund 114 000 t.Die Verbraucher fragen schon im zeitigen Frühjahr nach dem königlichen Gemüse. Die Spargelanbauer sind bemüht, den Erntebeginn weiter nach vorne zu verschieben, wozu sie unterschiedliche Folien einsetzen. Dadurch wurde auch schon in den vergangenen Jahren deutlich weniger Spargel aus Südeuropa oder sogar aus Peru importiert. Die weiten Transportwege von Importware verschlechtern die Qualität des Spargels und führen zu hohen CO2-Belastungen auf den langen Wegen zum Verbraucher.Die Haupternte findet von Mitte April bis Ende Juni statt. Am 24. Juni, dem Johannistag, ist Spargelsilvester. Nur bis zu diesem Datum wird der Spargel geerntet, damit die Pflanzen sich bis zur neuen Saison erholen können. Anders als bei vielen anderen Gemüsearten wird der Spargel zu etwa 70 % über Marktstände, Fachgeschäfte oder in den vielen nordrhein-westfälischen Hofläden verkauft.Zu den Hauptanbauregionen in Nordrhein-Westfalen zählen am Niederrhein Walbeck und Brüggen, und der Raum Bornheim bei Bonn im Rheinland. In Westfalen gehören der Raum Füchtorf im Kreis Warendorf, der Kreis Minden-Lübbecke, Delbrück im Kreis Paderborn, der Raum Gütersloh sowie der Kreis Recklinghausen mit Bottrop und Kirchhellen zu den Hauptanbaugebieten.Adressen und Telefonnummern von Spargelanbauern in NRW sind unter www.landservice.de oder unterwww.spargelstrasse-nrw.de . zu finden. Eine Broschüre mit dem Titel „Heimvorteil: Spargel – selbst angebaut, selbst zubereitet“ kann hier kostenlos heruntergeladen werden […]

Künstlerinnen und Künstler verknüpfen sich mit Handwerksbetrieben

Am 18. März 2019 ging das grenzüberschreitende Kunstprojekt ARTEM@ARTIS an den Start. Ziel des Projektes ist die Zusammenarbeit von deutschen und niederländischen Künstlern und Handwerkern aus der Grenzregion. Gemeinsam werden sie bis zur Ausstellung im Bocholter Kunsthaus an den verschiedensten Projektideen arbeiten. Im September 2019 werden die künstlerisch-handwerklichen Ergebnisse im Kunsthaus Bocholt präsentiert. Die Eröffnung findet am Donnerstag, 19. September 2019, um 19 Uhr statt.Als Kuratorin konnte Verena Winter, Leiterin der Galerie GrenzBlickAtelier, gewonnen werden. Sie wird in den nächsten Monaten das Projekt begleiten und die Ausstellung einrichten.Kunst und HandwerkArtem und Artis bedeuten (aus dem Latein übersetzt): Kunst und Handwerk. Für dieses Kunstprojekt wurden Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und den Niederlanden, die im hiesigen Grenzbereich Bocholt, Aalten, Ulft tätig sind bzw. mit einem Handwerksbetrieb in diesem Gebiet verbunden sind, eingeladen, sich bei ARTEM@ARTIS mit einer Projektidee zu bewerben. Es geht um das Handwerk verschiedener Gewerke bzw. Kunst verschiedener Genres. In diesem Sinne sollen ein kooperatives Arbeiten und ein spielerischer, experimenteller Umgang zwischen Deutschen und Niederländischen Künstlern und Handwerkern entstehen.Hommage an 100 Jahre BauhausARTEM@ARTIS ist auch als Hommage an das Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 zu verstehen. Kunst und Handwerk kommen hier im Sinne des Bauhaus-Mottos zusammen: „Handwerk und Kunst stehen sich nahe.“ Der Bauhaus-Gründer Walter Gropius konstatierte: „Wir alle müssen zum Handwerk zurück.“ In Zeiten von Fachkräfte- und Nachwuchsmangel besteht in diesem Projekt für die mitmachenden Betriebe außerdem die Möglichkeit, sich auf hohem Niveau einer breiten Öffentlichkeit auf positive, besondere Art und Weise darzustellen.Jury wählt Ideen ausAus den vielen interessanten und spannenden Projektideen, die eingesendet und einer fünfköpfigen Jury vorgelegt wurden, erhielten 26 Künstlerinnen und Künstlern eine Zusage. Ein Teil von ihnen stehen bereits in Kontakt mit einem Handwerksbetrieb. Für die anderen werden passende Handwerksbetriebe mit Hilfe der Kreishandwerkerschaft gesucht. Thomas Venhorst von der Kreishandwerkerschaft wird bei der Findung und Verknüpfung zwischen den Kunstschaffenden und den Betrieben/Firmen der Kuratorin hilfreich zur Seite stehen.Ansporn zum AustauschARTEM@ARTIS ist ein Ansporn zur gemeinsamen Arbeit und zum Austausch von Erfahrungen, Wissen auf beiden Seiten – auf der künstlerischen Seite und auf der Handwerklichen im hiesigen Grenzgebiet. Dieses Projekt stellt die Chance dar – für den Nachwuchs bzw. die jungen Arbeitskräfte von Morgen -, auf Ideen, Kreativität und handwerkliches Können hinzuweisen. Es soll ein interaktives und inspirierendes Erlebnis für Künstler, Handwerker und Besucher aller Altersklassen werden – über Grenzen hinweg!Innovationsprojekt „Leonardo da Vinci“Das jetzige Projekt ist Teil des dreijährigen, grenzüberschreitenden „Leonardo da Vinci-Innovation“-Projektes- Veranstalter auf deutscher Seite ist der Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Kreis Borken, dem Europe-Direct Informationszentrum Bocholt und dem deutsch-niederländischen Netzwerk „Grenzhoppers“. Auf der niederländischen Seite arbeitet der Projektpartner „Warmgroen“ gemeinsam mit der Kunstgruppe „Breekijzers“ im Projekt mit.Unterstützt wird das Projekt im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). […]

Großreinemachen in Bocholt

Bocholt (PID). Petra Tacke, Abfallberaterin beim Entsorgungs- und Servicebetrieb bocholt (ESB), freut sich bei der 20. Müllsammlung „Dreck weg“ auf eine Rekordteilnehmerzahl. 1.500 Erwachsene, Teenager und Kinder werden sich am Samstag,. 30. März 2019, in ganz Bocholt aufmachen, um die Stadt und die Natur von Müll zu befreien.„Dreck weg“ als Teil von „let´s clean up europe“Die vom ESB organisierte Müllsammelaktion ist auch in 2019 wieder Teil der europaweiten Kampagne “Let´s clean up Europe”. Vereine, Schulen, Nachbarschaften, Freundeskreise und weitere Interessierte sind aufgerufen zusammen am Frühjahrsputz teilzunehmen und sich für ein sauberes Stadtbild zu engagieren.„Stadtsauberkeit ist bei uns ein wichtiges Thema!“, sagt Abfallberaterin Tacke. „Mit der Beteiligung an Let´s clean up Europe wollen wir auch europaweit ein Zeichen gegen die Vermüllung setzen.“ Achtlos weggeworfener Müll sei ein großes Problem, und das nicht nur in Deutschland. Let´s clean up Europe ziele darauf ab, bestehende Aufräuminitiativen in Deutschland und Europa zu vernetzen und neue Akteure zum Mitmachen zu bewegen, um die Wahrnehmung der Öffentlichkeit verstärkt auf das Problem der Vermüllung zu lenken.Gestiegenes Umweltbewusstsein„Die Müllsammlung „Dreck weg“ ist in Bocholt ein wichtiger Anlass, um die Bürgerinnen und Bürger zum mitmachen zu motivieren und sie dafür zu sensibilisieren, was täglich achtlos weggeworfen wird“, sagt Tacke. “Dreck weg” findet jetzt bereits im 20. Jahr statt. In diesem Jahr freut sich die Abfallberaterin über eine Rekordbeteiligung. Bis zum Anmeldeschluß meldeten sich 1.500 Teilnehmer an, die sich alle auf den Weg machen, um Bocholt vom Müll zu befreien.Diese enorm hohe Teilnehmerzahl führt die Abfallberaterin auf das momentan sehr hohe Umweltbewusstsein zurück. Die „Friday for future“-Demonstrationen, Klimadebatten und Plastik im Meer Problematik machten vielen Menschen bewusst, dass alle Teil eines Ganzen seien, dass es zu schützen gelte, vermutet Tacke.Müllsammelpakete für die TeilnehmerDer ESB stellt für die Müllsammlung in Bocholt allen angemeldeten Gruppen Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich darum, den gesammelten Abfall umweltgerecht zu entsorgen. Jeder Teilnehmer bekommt zudem ein kleines Präsent. Für Kinder gibt es einen kleinen neonfarbenen Rucksack mit dem Aufdruck „Unser Planet soll sauber bleiben“. Erwachsene erhalten eine Warnweste.Welche Aufräumaktionen in Deutschland mitmachen, zeigt eine Aktionskarte auf der Internetseite www.letscleanupeurope.de. Die Menge des gesammelten Mülls wird www.letscleanupeurope.de ermittelt und nach Brüssel berichtet. […]

„engagiertestadt Bocholt“: Schon 90 Vereine auf neuer Homepage

Bocholt (PID). Im April 2019 wird eine neue Internetseite rund um das Thema Ehrenamt und Vereine online gehen. Bereits seit Ende Februar 2019 haben Vereine, Organisationen oder Initiativen die Möglichkeit, Informationen zum Verein einzutragen. Rund 90 Vereine haben diese Möglichkeit genutzt. Da die neue Internetseite das ganze Spektrum der Bocholter Vereinswelt abbilden soll, ruft die Freiwilligen-Agentur der Stadt Bocholt nochmals dazu auf, den Verein online einzutragen.Auf der neuen Internetseite gibt es zukünftig unter anderem eine Übersicht aller Bocholter Vereine, gemeinnützigen Organisationen und Initiativen. So können Interessenten zukünftig ein passendes Angebot, einen passenden Verein für eine Mitgliedschaft oder für eine ehrenamtliche Tätigkeit finden. Und das alles in einer zentralen Übersicht.Seit Ende Februar können Vereine, Organisationen oder Initiativen sich schon vorab mit Kontakt-Daten, einem Foto oder Logo und mit einer kurzen Beschreibung eintragen, diese dann auf der neuen Internetseite erscheint. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit der eigenen Homepage zu verlinken. 90 Vereine haben dieses Angebot bereits genutzt.Online-Eintrag für OrganisationenEine Eintragung ist auch weiterhin möglich. Hierzu steht ein Online-Formular unter www.wirfuerbocholt.de/ zur Verfügung. Dort finden sich auch Hinweise und Tipps zum Ausfüllen des Formulars. Die Freiwilligen-Agentur empfiehlt, sich bereits vor dem Start der Homepage online anzumelden, damit der Verein oder die Organisation von Beginn an auf der Seite zu finden ist.”Wir sind überrascht, dass sich schon so viele Vereine angemeldet haben”, sagt Rainer Howestädt, Leiter der Freiwilligen-Agentur Bocholt. “Darunter sind auch Initiativen und Vereine, die sogar wir noch nicht kannten. Umso mehr deutet sich an, dass diese neue Homepage Ihren Zweck erfüllen kann und das ganze Spektrum Bocholter Vereine, gemeinnütziger Organisationen und Initiativen abbilden wird”, so Howestädt weiter. Er ruft dazu auf, dass sich die Vereine, die sich noch nicht online eingetragen haben, dies nachholen. Betrieben wird diese Homepage von der Freiwilligen-Agentur der Stadt Bocholt. […]

“Der KOPF denkt MIT” – Spannende Kontroverse Technik vs. Natur

Zu einem ganz besonderen Schlagabtausch laden die Lions-Clubs der Zone Bocholt-Rees am 9. April um 19 Uhr in den Hörsaal eins der Fachhochschule Bocholt ein Auf dem Programm steht eine kontroverse Darstellung im Spannungsfeld von Natur und Technik. “Der KOPF denkt MIT” lautet das Thema. Zwei versierte Bioniker – angewandte Wissenschaft der Verbindung von Biologie und Technik – stellen die Situation in Bezug auf Ölgewinnung- und -Verbrauch sowie Umweltschutz beeindruckend dar. Es sind dies Prof. Dr. Melgrim (Kanada | Natur) und Prof. Dr. Niels Østergaard (Dänemark | Technik). Eintritt Erwachsene 3,- €/Schüler und Studenten frei.In der Einladung heißt es: “Wir leben in einer hoch technisierten Welt. Wir wollen alle eine bequeme Lebensart. Wir wollen nicht mehr mit Speer und Pfeil und Bogen jagen gehen, um uns täglich zu ernähren. Wir nutzen Technik, um uns fort zu bewegen – in einem Ausmaß, das die Kapazitäten nicht nur von Straßen und Naturressourcen übersteigt sondern auch unsere Umwelt, unsere Natur stark belastet und verbraucht. So müssen wir unsere Technik nutzen, um unsere Natur zu reparieren und ressourcensparend zu benutzen. Dabei hilft uns der Naturbeobachter, die Wissenschaft der Ökologie und wird bedient durch die Technik sowie durch die Techniker und die daraus gewonnenen Fertigkeiten.“ […]

Bundesliga-Schiedsrichter diskutieren mit Fußballfans

Am 09.04.2019 ab 19:00 Uhr veranstaltet der Stadtsportverband Bocholt eine interessante Abendveranstaltung. Stattfinden wird diese in der Aula des Euregio Gymnasiums, Unter den Eichen 6, in Bocholt.Zu Gast werden der Bundesliga-Schiedsrichter Sören Storks und der Bundesliga-Schiedsrichterassistent Marcel Pelgrim sein. Sie werden in einer Talkrunde Rede und Antwort zu interessanten Fragen stehen und dem Publikum interessante Szenen, besondere Ereignisse und einen Blick hinter die Fernsehkameras ermöglichen. Zudem werden auch die Besucher die Gelegenheit haben Fragen zu stellen.Der Eintritt ist kostenfrei, jedoch ist wegen der begrenzten Kapazitäten eine Anmeldung erforderlich. Diese kann über die Homepage des Stadtsportverbandes Bocholt unter ssv-bocholt.de vorgenommen werden.Der Stadtsportverband Bocholt ist erfreut ein solch interessantes Angebot anbieten zu können. […]

Pech: Diebe müssen nicht mehr fahrbereiten Pkw stehen lassen

Bocholt (ots) – Nicht aufgegangen ist in der Nacht zum Donnerstag in Bocholt die Rechnung unbekannter Autodiebe. Die Täter hatten sich zunächst an einem Wagen zu schaffen gemacht, der auf einem Firmengrundstück an der Dingdener Straße stand. Sie schoben das Auto augenscheinlich auf die Straße und brachten Kennzeichen daran an, die sie zuvor an einem anderen Pkw abmontiert hatten. Dass sie ihre Beute allerdings am Ende stehen lassen mussten, hatte offensichtlich einen einfachen Grund – der gestohlene Wagen war überhaupt nicht mehr fahrbereit. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Werkzeugmaschine gestohlen

Bocholt (ots) – Einen sogenannten Akkurotationslaser hat ein Unbekannter in der Nacht zum Mittwoch in Bocholt entwendet, Das Gerät befand sich in einem Baucontainer am Ostwall. Um an ihre Beute zu gelangen, hatten die Täter ein Vorhängeschloss geknackt. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Radweg-Neubau an der Kreisstraße K 60 in Rhede

Zurzeit baut der Kreis Borken gemeinsam mit der Stadt Rhede einen Radweg entlang der Büngerner Allee in Rhede-Büngern zwischen der Jahnstraße und Krechting. Dieser soll auch über den Essingholtbach führen. Hierzu muss nun ein Teil der vorhandenen Brücke abgebrochen werden. Diese wird anschließend verbreitert, damit der neue Radweg in einer Breite von 2,50 Meter über den Bach führen kann. Der bisherige Weg über die Brücke ist nur 1,30 Meter breit. Um die Arbeiten ausführen zu können, muss die Büngerner Allee in Höhe der Brücke am Dienstag, 2. April, in der Zeit von 7.45 bis 11.45 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert.Die anschließenden Asphaltarbeiten an der insgesamt 2800 Meter langen Strecke sind für Mitte April geplant. Im Mai 2019 soll der Radweg fertiggestellt werden.Die Arbeiten werden von dem Bauunternehmen “Twentse Weg- en Waterbouw” aus Oldenzaal ausgeführt. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 665.000 Euro. Der Kreis Borken bittet im Voraus alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. […]

Unter Alkoholeinfluss gefahren

Bocholt (ots) – Alkoholisiert am Steuer saß in der Nacht zu Donnerstag eine Autofahrerin in Bocholt. Polizeibeamte hatten die 22-Jährige kontrolliert, als sie auf der Industriestraße unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ließ auf einen Blutalkoholwert von circa 0,41 mg/l schließen – die weitere Fahrt mit dem Auto war damit für die junge Frau beendet, auf die nun die Folgen aus ihrer Fahrt unter Alkoholeinfluss zukommen.Ab einem Wert von 0,25 mg/l Atemalkohol liegt eine Verkehrsordnungswidrigkeit vor. Für diesen Verstoß sind als Folge mindestens ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein Fahrverbot von einem Monat vorgesehen. Sowohl Bußgeld als auch Fahrverbot verdoppeln sich beim erneuten Verstoß. Bei dritten Mal wird es noch teurer. Bei Führerscheininhabern kann außerdem die Kraftfahreignung durch die Führerscheinstelle überprüft werden. Das sind nur die Folgen, wenn bei der Fahrt nichts passiert. Alkohol im Straßenverkehr führen immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen häufig Unschuldige für die Unvernunft anderer Menschen büßen müssen. […]