Stadtgeschichte: Oberstudiendirektor Peter Broichmann

Im Januar 1919 bewarb sich der damalige Regierungs- und Schulrat Peter Broichmann auf die Schulleiterstelle des Städtischen Gymnasiums in Bocholt, nachdem der bisherige Direktor Professor Edmund Niesert Heiligabend 1918 verstorben war. Broichmann selbst war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges als Regierungs- und Schulrat beim Bezirkspräsidium Metz in Elsaß-Lothringen tätig gewesen.Da er nach dem verlorenen Krieg als solcher von der französischen Regierung entlassen wurde, hatte er „den dringenden Wunsch, bald wieder im Schuldienste Altdeutschlands Verwendung zu finden“, wie er in einem Brief an Bürgermeister Wesemann bemerkte.Peter Broichmann wurde am 27. Dezember 1864 in Stockheim (Kreis Düren) als Sohn eines Lehrers geboren und war bis Ostern 1885 Schüler des Dürener Gymnasiums. Danach studierte er zwei Jahre lang an der Akademie in Münster i.W. sowie von 1887-1889 an der Kaiser-Wilhelm-Universität zu Straßburg klassische Philologie und Geschichte. Nach einer Erziehertätigkeit auf Schloss Tillowitz in Schlesien kehrte Broichmann nach Straßburg zurück, legte im Sommer 1893 seine Staatsprüfung ab und erhielt die Lehrbefähigung in den Fächern Geschichte und Griechisch für alle Klassen, Latein und Deutsch für die mittleren sowie katholische Religion für die unteren Klassen.Im Herbst 1893 übernahm er eine Stelle am Gymnasium in Saarburg (Lothringen) und war dort für 13 Jahre als Probekandidat, wissenschaftlicher Hilfslehrer und Oberlehrer tätig. 1906 übernahm er die Leitung der Realschule in Thann (Elsaß) und im Jahr darauf die Direktorenstelle des mit einer deutschen und französischen Übungsschule versehenen Lehrerseminars in Metz bzw. Montigny-lès-Metz. Seine Beförderung zum Regierungs- und Schulrat erfolgte zu Ostern 1913.”unermüdliche Arbeiter”Am 31. Januar 1919 wählte das Kuratorium des Städtischen Gymnasiums Bocholt den 54-Jährigen zum neuen Direktor der Schule. Peter Broichmann trat sein Amt am 1. April des gleichen Jahres an. Zu seinen wichtigsten und erfolgreich gemeisterten Aufgaben gehörten der Wiederaufbau des darnieder liegenden Schulwesens nach dem Krieg, der Ausbau des Bocholter Gymnasiums zu einer großen Doppelanstalt 1926 und der Neubau des Schulgebäudes 1928/30.Offiziell endete seine Dienstzeit als Schulleiter am 31. März 1930. Da sich aber die Wahl eines Nachfolgers verzögerte, führte er auf Wunsch des Schulkuratoriums die Dienstgeschäfte im Gymnasium noch bis zum 15. Mai 1930 kommissarisch weiter. Erst mit der Wahl seines Nachfolgers Bartholomäus Sommer ging „der unermüdliche Arbeiter, des Morgens der Erste und des Abends der Letzte war“ – so die lokale Presse -, endgültig in den Ruhestand. Kurz vor Vollendung seines 75. Lebensjahres verstarb Oberstudiendirektor a. D. Peter Broichmann in seiner Bocholter Wohnung am 21. Oktober 1939.Foto: Stadtarchiv Bocholt, Text: Wolfgang Tembrink […]

Betreuungsrecht: Was gilt als körperliche und geistige Behinderung?

Bocholt (PID). Am Montag, 8. April 2019, findet eine Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte sowie am Thema interessierte Bürger statt. Beginn ist um 18:30 Uhr im Rathaus der Stadt Bocholt am Berliner Platz 1. Thema sind an diesem Abend körperliche und geistige Behinderungen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Betreuer. Welchen Voraussetzungen etwa gelten für einen Schwerbehindertenausweis?Teilnehmer erhalten einen grundsätzlichen Überblick wie z.B. eine Behinderung definiert wird. Es werden Versorgungs- und Hilfesysteme sowie finanzielle Ansprüche aufgezeigt. Darüber hinaus wird über den Inklusions-Gedanken, über Barrierefreiheit und Schreiben in leichter Sprache berichtet. Teilnehmer erhalten Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.AnmeldungDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung wird unter Tel. 02871 953-747 oder per E-Mail sarah.schaffeld@mail.bocholt.de entgegen genommen.VeranstalterVeranstaltet wird die Fortbildung von den Betreuungsvereinen der AWO und des SKF in Kooperation mit der Betreuungsstelle der Stadt Bocholt. Die Veranstaltung ist Teil einer zehnteiligen Reihe unter dem Titel “Gut geschult – gut vertreten”, die sich mit unterschiedlichen Themen rund ums Betreuungsrecht beschäftigt. Nähere Informationen unter o.g. Telefonnummer. […]

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken leicht gestiegen

Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken hat sich im März etwas erhöht. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat März 2019 insgesamt 4.320 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Zahl damit um 23 Personen gestiegen, gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch um 127 Personen gesunken. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt weiterhin bei 2,0 Prozent.”Nach einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahl im Februar ist die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen nun wieder geringfügig angestiegen”, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. “Insgesamt ist der März nach den Schwankungen der ersten Monate als Konsolidierungsphase zu betrachten”, sagt Dr. Zwicker. Ab April sei dann saisontypisch eher wieder mit sinkenden Zahlen zu rechnen. Die Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge sei mit einem Rückgang um drei Personen im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant geblieben.Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.327 Personen (+ 31). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 15.429 Personen (+ 75) in 7.494 Bedarfsgemeinschaften (+ 11) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. “Damit liegt der Kreis Borken dennoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau”, betont Dr. Zwicker.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]

Krammarkt in der Bocholter City

Am Mittwoch, 03. April findet der nächste Krammarkt statt. Dieser hat in der Zeit von 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Ca. 120 Krammarkthändler präsentieren ihr Angebot auf dem Gasthausplatz, dem St.-Georg-Platz, dem Marktplatz vor dem Historischen Rathaus, auf der Nordstraße, der Osterstraße, der Neustraße und dem Neutorplatz.Viele nützliche Dinge des Alltags und eine umfangreiche Produktpalette werden auf dem Bocholter Krammarkt angeboten. Neben Textilien aller Art, Miederwaren, Kunstgewerbe, Geschenkartikeln, Haushaltswaren, Spielwaren, Schaumstoffen, Kosmetikartikeln sind hier auch Reinigungsmittel und Polituren zu finden. Auch für das leibliche Wohl ist durch ein paar Imbissstände gesorgt. Oder man gönnt sich zwischendurch ein Päuschen in einem der Cafés oder Restaurants der Innenstadt.Der Gasthausplatz kann wegen des Krammarktes am Mittwoch nicht als Parkplatz genutzt werden.Die weiteren Krammarkttermine in 2019 sind am:08. Mai07. August04. September09. Oktober20. November […]

Schwerpunktaktionen gegen Radfahrer- und Pedelecunfälle

Bocholt / Isselburg / Rhede (ots) Die Zahlen des vergangenen Jahres sprechen eine eindeutige Sprache: Mehr als jeder Dritte Verletzte bei Verkehrsunfällen war auf einem Fahrrad oder Pedelec unterwegs. Die Polizei will dieser Entwicklung entgegensteuern. Sie setzt deshalb auf besondere Aktionstage und Kontrollwochen, bei denen die Fahrradfahrer im Blickpunkt stehen. Die Beamten verfolgen aber auch Verstöße anderer Verkehrsteilnehmer zum Nachteil von Fahrrad- und Pedelecfahrern konsequent.In der kommenden Woche führt die Polizei der Wache Bocholt solche Kontrollen durch. Sie finden schwerpunktmäßig zu Schulbeginn, nachmittags und in den Abendstunden statt. Das Benutzen des Mobiltelefons während der Fahrt, das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, fehlende Beleuchtung und auch das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss sind besonders gefährliche Verstöße und stehen deshalb verstärkt im Blickpunkt der Polizei. […]

Radfahrerin leicht verletzt

Bocholt (ots) – Leichte Verletzungen hat eine 59 Jahre alte Radfahrerin am Freitag bei einem Unfall in Bocholt erlitten. Die Bocholterin war gegen 09.00 Uhr im Kreisverkehr Unter den Eichen/Burloer Weg unterwegs. Eine 64-jährige Autofahrerin aus Bocholt erfasste sie bei Einfahren in den Kreisverkehr. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 400 Euro. […]

In Firma eingebrochen

Bocholt (ots) – Bargeld haben Unbekannte in der Nacht zum Freitag bei einem Einbruch in Bocholt-Mussum erbeutet. Sie waren gewaltsam in einen Betrieb an der Straße Im Fisserhook eingedrungen, indem sie die Scheibe eines Rolltores eintraten. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990. […]

Fenster halten stand

Bocholt (ots) – Vergeblich haben Unbekannte in der Nacht zum Freitag versucht, in eine Schule in Bocholt einzubrechen. Die Täter hatten sich an mehreren Fenstern des Gebäudes am Schleusenwall zu schaffen gemacht. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990. […]

Grenzüberschreitendes Kulturprojekt: Verständigung durch Filme

Kreis Borken / Vreden. Unsere Herkunft, unser Lebensumfeld, räumlich wie emotional, bilden unsere Heimat und tragen zur Herausbildung der eigenen Identität bei. Wissen und Verständnis der eigenen Identität wiederum sind die Grundlage für ein Zusammenleben, schaffen aber auch ein Selbstbewusstsein, welches das Eigene vom Fremden abtrennt. Es bildet wirtschaftlich, kulturell und sozial einen Kompass der Orientierung. Aber was bedeutet eigentlich “Heimat”? Wie prägt sie die eigene Identität? Mit diesen Fragen haben sich die Schlülerinnen und Schüler der Klasse 9a des Gymnasiums Vreden und der Klasse 4VWO des Staring College in Lochem (NL) im Rahmen des Projekts “Heimat: Identität – Identifikation” beschäftigt. Das Ergebnis ist am kommenden Mittwoch, 3. April, im kult zu sehen.Das Projekt, das gemeinsam vom kult Westmünsterland des Kreises Borken und dem Erfgoedcentrum Achterhoek en Liemers initiiert wurde, hat auf jeder Seite der Grenze je eine Klasse dazu eingeladen, an einem Kurzfilm-Workshop mit der niederländischen Agentur Bureau ROET aus Arnheim teilzunehmen und dabei den Fragen nach “Heimat” und “Identität” künstlerisch nachzugehen. Entstanden sind dabei insgesamt sechs ganz unterschiedliche und individuelle Kurzfilme (drei in Deutschland, drei in den Niederlanden), die jeweils einen Aspekt der Fragestellung beleuchten. Durch das gegenseitige Vorführen der Filme sowie das gemeinsame Sprechen darüber kommen die Jugendlichen trotz Sprachbarriere miteinander ins Gespräch, erkennen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in ihrer regionalen Identität und ihrem Heimatgefühl.Am Mittwoch, 3. April, um 16.30 Uhr sollen die entstandenen Kurzfilme im kult Westmünsterland (Kirchplatz 14, in Vreden) der Öffentlichkeit präsentiert werden. Alle, die neugierig sind, wie junge Menschen aus dem Münsterland und dem Achterhoek ihre Gedanken zu Heimat künstlerisch umgesetzt haben, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.Das Projekt “Heimat: Identität – Identifikation” wird im Rahmen des INTERREG V A-Projekts “Kunstvermittlung – Kunstverbindung” taNDem der EUREGIO gefördert. […]

Bocholter Benjamin Kappelhoff jetzt Mitarbeiter von Bundesgesundheitsminister Spahn

Der Bocholter Benjamin Kappelhoff ist jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er berät das Regierungsmitglied unter anderem im Bereich Digitale Medien und Soziale Medien.Kappelhoff, der 2016 an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster seinen Master in Gesellschafts- und Sozialwissenschaften machte, bleibt neben seinem Engagement in Berlin nach wie vor Geschäftsführer der skoopr UG. Außerdem ist er Pressesprecher des Fußball-Oberligisten 1. FC Bocholt.Der Bocholter kennt Jens Spahn schon länger. 2016 war er dessen Praktikant , als der Ahauser noch Staatssekretär im Bundesfinanzministerium war. Kappelhoff ist Mitglied der CDU und der Jungen Union. […]

Gigaset von der Jury des PLUS X AWARD als “Deutsche Traditionsmarke” ausgezeichnet

Für die „Beständigkeit von Unternehmenswerten“ erhält Gigaset die Sonderauszeichnung „Deutsche Traditionsmarke“. Die Jury des PLUS X AWARD würdigt damit Unternehmen, die dem Standort Deutschland treu geblieben sind, über Jahrzehnte Verantwortung für ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner tragen und mit ihrer Wertbeständigkeit großen positiven Einfluss auf ihre Branche nehmen. Gigaset reiht sich damit in das Who-is-who der deutschen Wirtschaft ein – ebenfalls ausgezeichnet wurden zum Beispiel Adidas, BMW und Zeiss, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.Weiter schreibt Gigaset: „Wir sind genau da, wo wir hingehören“, sagt Klaus Weßing, CEO der Gigaset AG. „Seit 1942 produzieren wir in Bocholt, seit 25 Jahren verkaufen wir unsere schnurlosen Telefone in die ganze Welt. Hergestellt werden sie aber immer noch hier bei uns zuhause in Deutschland – wie nahezu alle unsere Produkte.“ Mehr als 500 Mitarbeiter entwickeln, designen und produzieren im Bocholter Hauptsitz nicht nur Festnetztelefone und Geschäftstelefonie-Lösungen, sondern auch innovative Smart Home Systeme und seit 2018 sogar Smartphones. Langlebige Qualität „Made in Germany“.„Wir gehören zu den vielen deutschen Unternehmen, die sich seit Beginn der Digitalisierung immer wieder neu erfinden mussten“, so Weßing weiter. „Bei aller Veränderung im Kommunikationsverhalten haben wir uns aber stets auf zwei ganz wesentliche Stärken besonnen: Unsere Kompetenz bei Festnetztelefonen – wir sind führend in Europa. Und den Umstand, dass wir den Löwenanteil der Wertschöpfungskette unserer Produkte in Deutschland belassen haben – vom Einkauf über die Produktion bis hin zur Logistik.“Den eigenen Werten verpflichtet„Die Bereitschaft und der Mut, im Laufe der Unternehmensgeschichte, Fehler zu begehen, aus diesen zu lernen, sich am Kundenwunsch zu orientieren und sich ebenfalls stets dem Zeitgeist anzupassen, sind für mich hohe Traditionswerte“, sagt Donat Brandt, Gründer und Präsident des PLUS X AWARD.Die Auszeichnung Deutsche Traditionsmarke ist für Gigaset eine wertvolle Bestätigung der Strategie, die das Unternehmen in den letzten Jahren verfolgt hat. Während das Geschäft mit Festnetztelefonen leicht zurückging, setzte CEO Klaus Weßing intensiv darauf, das Unternehmen durch neue Produktfelder auf breitere Beine zu stellen: „Wir haben rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt: Smart Home, Smartphones und die Professional-Sparte für Unternehmenskunden verzeichnen über die Zeit konstante Zuwächse. Gleichzeitig haben wir unsere Wurzeln im Phones-Geschäft nie vernachlässigt. Und wir erhoffen uns viel von den kommenden Smartphone-Modellen.“ Im Jahr 2018 wurde mit dem GS185 das erste Smartphone in Bocholt produziert. Im März 2019 hat Gigaset mit dem GS280 das nächste in Deutschland gefertigte Smartphone mit großem Display und starkem Akku vorgestellt und so die Innovationsstory aus NRW weiter untermauert. Auch Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle für Gigaset – nicht nur die Produktion erfolgt in Bocholt sondern auch die Reparatur aller Geräte. Im eigenen Reparaturcenter kann Gigaset die eigenen Geräte auch nach Jahren wieder instand setzen – das reduziert Kosten für den Kunden und schont die Umwelt.Tradition macht stark für die Zukunft„Vorbildliche Markenführung ist nicht nur das Rückgrat unserer deutschen Wirtschaft, sondern sie zahlt auch in unvergleichbarer Weise in die ‚Marke Deutschland’ ein“, so Donat Brandt. „Es ist nicht nur Teil unserer wirtschaftlichen Kultur, unseres Strebens nach Exzellenz, sondern es ist gerade die Glaubwürdigkeit, die Nachvollziehbarkeit und die Stärke, große Ideen und Innovationen anzutreiben, die deutsche Ideen und deutsche Unternehmensführung für die Weltmärkte richtungsweisend werden lassen.“Der PLUS X AWARD ist der Auftakt nach Maß für ein Jahr, in dem die frisch ausgezeichnete deutsche Traditionsmarke Gigaset eine ganze Reihe neuer Produkte auf den Markt bringen wird: Die Gigaset Smart Home Systeme werden weiter ausgebaut. Mehrere Smartphones sind angekündigt und aus dem Professional-Bereich kommen Innovationen, die neue Kommunikationsmöglichkeiten für kleine, mittlere und große Unternehmen schaffen. „Wir haben 2019 viel vor. Und unsere Agenda bis 2025 steht fest“, fasst Klaus Weßing zusammen. „Unsere Unternehmenstradition und der Standort Deutschland werden bei allem, was wir tun, immer eine Rolle spielen. Die Auszeichnung als Deutsche Traditionsmarke wird uns stets daran erinnern.“ […]

Generation P(olitik) – Die Jungen mischen mit!

Machen Politik in Bocholt (von links): Karem Hadla (Grüne Jugend), Lukas Behrendt (Junge Union), Fabian Bengfort (Jungsozialisten) und Kevin Eising (Junge Liberale)Von BERTHOLD BLESENKEMPEREinige gehen freitags auf die Straße und kämpfen für das Weltklima.  Andere diskutieren schon in der siebten Klasse engagiert über die umstrittene Urheberrechtsreform in Europa. Gleichzeitig  schließen sich mehr und mehr junge Menschen auch in Bocholt  den Nachwuchsorganisationen von Parteien an.  Generation Y will mitreden. „Das hat es vor Jahren so nicht gegeben“, bilanziert Politiklehrer Sven Volmering. Als ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Jungen Union kann er das gleich doppelt gut beurteilen.Neben Umweltschutz, Digitalisierung und  die Freigabe von Haschisch interessiert sich die Jugend durchaus auch für Lokales.  Die Folge: Die Bocholter Jungliberalen und Jungsozialisten  sind nach Jahren der vollkommenen Bedeutungslosigkeit wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Die Grüne Jugend befindet sich zudem in Gründung. Währenddessen vermeldet die Junge Union mit inzwischen 281 Aktiven einen Mitgliederrekord nach dem anderen.Woran liegt es? „Wir sind die Kinder, die mit der Globalisierung aufgewachsen sind. Und die wirft nun mal viele Fragen auf, die Jugendliche interessieren“, glaubt Fabian Bengfort (27), Chef der Jusos in Bocholt.  Ähnlich sieht es auch Karem Hadla. Der 20-jährige Syrer, der vor drei Jahren allein und ohne Familie nach Deutschland geflüchtet ist, hat am eigenen Leib erfahren, was Weltpolitik aus- und anrichten kann. Jetzt engagiert er sich bei den Grünen. „Weil die die Themen hier anpacken und nicht in andere Länder verlagern“, so der Schüler des Mariengymnasiums.„Wir wollen mitreden“, meint auch Kevin Eising (28), Chef der Jungen Liberalen in Bocholt. Er hat  sich der FDP angeschlossen, weil die nach seiner Ansicht die besten Lösungsansätze  in den für ihn wichtigen Themen Bildung und Digitalisierung hat. Zwölf Mitglieder haben die JuLis inzwischen.Der politische Jugendvertreter mit der meisten Erfahrung auch dem größten Einfluss ist derweil Lukas Behrendt (24). Er ist nicht nur Vorsitzender der Jungen Union, sondern gleichzeitig Stadtverordneter, stellvertretender Fraktionssprecher im Rat und stellvertretender Chef der CDU in Bocholt. Er weiß: „Bei Politik muss am Ende immer auch etwas herauskommen.“ Deshalb hält Behrendt nichts von Aktionismus und Populismus. Wer etwas verändern wolle, müsse langfristig denken und sich auch langfristig engagieren, so der 24-Jährige.Dass die JU mit fast 300 Mitglieder die mit weitem Abstand erfolgreichste Jugendorganisation der Parteien in Bocholt ist, führt er zum einen auf Nachhaltigkeit, auf einen zum Teil mühsam erworbenen Respekt der Älteren und auf den Spaß zurück, die die Mitglieder miteinander haben. Das Doppel-F – „Freundschaft“ und „Freibier“ – ist eines der Erfolgsrezepte der JU.Manch etablierter Alt-68er sieht die Entwicklung mit Wohlwollen. Nur eines ist anders als vor 50 Jahren. Von echter Revolution keine Spur. Bocholts „Fridays-for-future“-Demonstranten warten – anders als ihre Leitfigur Greta Thunberg – mit dem Demonstrieren lieber artig ab, bis die letzte Schulstunde zu Ende ist. Aber sie engagieren sich und kämpfen wenigstens. Und das zählt schließlich… […]

Einbruch in Werkstatt

Bocholt (ots) – In zwei Firmen an der Straße Im Fisserhook brachen Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein. An beiden Gebäuden entstand Sachschaden: Die Täter hatten sich gewaltsam Zugang verschafft. Ob die Unbekannten Gegenstände entwendeten, kann noch nicht abschließend gesagt werden. Täterhinweise bitte an das Kriminalkommissariat Bocholt Tel.: 02871-2990. […]

Spiegel abgetreten

Bocholt (ots) – Auf insgesamt sechs Autos hatten es Unbekannte am Donnerstagabend in Bocholt abgesehen. Auf der Salierstraße, der Oderstraße und auf der Ernststraße traten die Täter Spiegel an geparkten Fahrzeugen ab. Der Sachschaden wird auf über 800 Euro geschätzt. Zeugen beobachteten männliche Jugendliche, die mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Sie stehen im Verdacht, im Vorbeifahren die Beschädigungen verursacht zu haben. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Bocholt Tel. 02871-2990. […]