Pressemitteilung: Soziale Liste Bocholt fordert: ÖPNV-Tag mit autofreier Innenstadt

PressemitteilungSoziale Liste Bocholt fordert: ÖPNV-Tag mit autofreier InnenstadtDie Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt fordert einen ÖPNV-Tag, an dem die Innenstadt vom Autoverkehr frei und die Benutzung der Stadtbusse für alle BürgerInnen und Besucher gratis sein soll.Rainer Sauer (Vorsitzender) und Torsten Wollberg (Umweltpolitischer Sprecher) halten den Bürgerantrag, der bereits Bürgermeister Peter Nebelo vorliegt, für machbar und finanzzierbar. Beide erklären dazu:„Um die Umweltressourcen zu schonen und Alternativen zum Individualverkehr mehr in den Vordergrund zu stellen, wäre es wichtig, das Thema Klimaschutz und Umweltschutz in einer besonderen Weise anzugehen. Auch und besonders um diesem Thema noch mehr Aufmerksamkeit und Gewichtung zu geben und schließlich so ein Zeichen für den Klimaschutz und Umweltschutz zu setzen – und das dauerhaft. Dazu gibt es zwar bereits viele und lobenswerte Aktivitäten von Organisationen, Vereinen, Umweltverbänden, SchülerInnen-Demos „Fridays forFuture“, Verein Essbare Stadt und der Stadt Bocholt. Der ÖPNV-Tag soll dazu eine wichtige Ergänzung sein unter Einbeziehung und Beteiligung dieser Gruppen und Einzelpersonen, die sich zum Thema darstellen möchten. Stadtbusse und Fahrradfahrer hätten am ÖPNV-Tag die Hoheit in der Innenstadt. Ganz sicherlich würde der ÖPNV-Tag auch zur Belebung der Innenstadt beitragen. Als ÖPNV-Tag eignet sich datumsmäßig jeden ersten Samstag im Monat Juni. Für 2020 somit Samstag der 6. Juni.“Anhang: Foto mit StadtbusVon meinem iPhone gesendet […]

Chinesen besichtigen Wertstoffhof und Wasserwerk

Eine sechsköpfige Delegation aus der chinesischen Stadt Fuzhou besuchte am Donnerstag, 28. März 2019, die Stadt Bocholt. Die Experten aus dem Umweltbereich interessierten sich hier insbesondere für die Abfallwirtschaft sowie die Ver- und Entsorgung. Die stellvertretende Bürgermeisterin Hanni Kammler empfing die Gäste im Bocholter Rathaus. Sie stellte ihnen die Stadt Bocholt als wichtigen Wirtschaftsstandort und Klimakommune vor.Am Empfang nahmen auch der Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V., Ulrich Paßlick, sowie die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Bocholt, Petra Taubach, teil. Die Reise der Gäste aus Fuzhou wurde von der Deutsch-Chinesischen Business Center- & Unternehmensservice GmbH in Düsseldorf organisiert. Einige Vertreter kamen ebenfalls mit nach Bocholt.Wertstoffhof des ESB beeindruckteZu den ersten Stationen in Bocholt gehörte der Besuch des Wertstoffhofs des Entsorgungs- und Servicebetriebs der Stadt Bocholt (ESB). Interessiert beobachteten die chinesischen Experten, wie die Anlieferer die Müllmengen in die verschiedenen Container sortierten. Sie interessierten sich insbesondere dafür, ob die Bürgerinnen und Bürger dafür Geld bezahlen müssen. In Bocholt können diese Abfälle jedoch ohne eine zusätzliche Bezahlung abgegeben werden. Dieser Service ist bereits in den Gesamtgebühren einkalkuliert.Besuch im Wasserwerk LiedernVom Wertstoffhof aus ging die Fahrt durch den Industriepark Mussum, der zu den größten zusammenhängenden Industrieflächen in Nordrhein-Westfalen gehört. Vorbei an der Kläranlage ging es zum Wasserwerk Liedern. Hier begrüßte Jürgen Elmer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bocholt GmbH, die Gäste aus Fuzhou.Im Wasserwerk erfuhren sie, wie das Grundwasser in Bocholt gefördert, aufbereitet und gespeichert wird, bevor es die Endverbraucher erreicht. Für Überraschung sorgte die Information, dass das Trinkwasser in Bocholt nicht gechlort wird. „Es gibt hier keine schädlichen Bakterien im Wasser, so, dass wir es nicht chloren müssen.“, erklärte Herr Langert vom Wasserwerk. Den kurzen Aufenthalt im westlichen Münsterland beendeten die chinesischen Gäste mit einem Besuch auf der Wasserburg Anholt. […]

500 Bocholter Kindergartenkinder besuchen Öko-Puppenspiel “Der König und sein Daumen”

Bocholt (PID). „Jetzt geht´s los. Wir sind nicht mehr aufzuhalten. Jetzt geht ´s los, wir schützen unsere Welt“, sangen jetzt fast 500 Bocholter Vorschulkinder und lernten ganz spielerisch, wie sie durch ihr Verhalten und eine bewusste Lebensweise einen Beitrag zum Schutz ihrer Umwelt leisten können. Mit Witz und Gelegenheit zum Mitmachen zeigten Theater-Puppen, was schon die Kleinsten tun können, um den Klimawandel zu bremsen. Eingeladen hatte die städtische Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen.20 Kitas sind dabei”Klimaschutz fängt nicht erst im Jugendalter an – je eher Kindern klimarelevante Themen nähergebracht werden, desto größer ist die Chance, dass sie sich für ihre Umwelt engagieren”, so Theißen. Die Stadt Bocholt hatte sich deshalb etwas Besonderes einfallen lassen, um diese vermeintlich “schwere Kost” an das Kind zu bringen: Sie ermöglichte fast 500 Bocholter Vorschulkindern aus über 20 Kindertagesstätten den Besuch des Puppentheaterstücks “Der König und sein Daumen”. An fünf verschiedenen Tagen und Standorten wurde das Klima-Puppenspiel aufgeführt.Der Daumen öffnet dem König die AugenIn dem Puppenspiel erfuhren die Vorschulkinder, dass unsere alltäglichen Lebensbereiche in engem Zusammenhang mit dem Klimaschutz stehen. Die Kinder erlebten einen ganz besonderen Tag im Leben des Königs mit: Denn dessen Daumen meldet sich plötzlich zu Wort und bietet ihm seine Freundschaft an.Der Daumen hat eine besondere Mission. Er möchte dem König Tipps geben, wie er sein Leben klimafreundlich gestalten kann. Muss er wirklich immer Ananassaft trinken, obwohl in seinem Garten viele Apfelbäume stehen? Kann ein kaputtes Radio nicht auch repariert werden? So beginnt der König seinen bequemen Alltag mit anderen Augen zu betrachten und erfährt, dass Klimaschutz kinderleicht ist und Spaß macht.Thema Klimaschutz in die Familien bringen„Adrien Megner vom Kindertheater Papiermond ist es auf eine witzige Art gelungen, das Thema Klimaschutz kindgerecht zu vermitteln. Das Feedback von Eltern zeigt mir, dass das Thema auch in die Familie gebracht wird“, freut sich Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen. “So wächst hoffentlich wieder eine Generation Klimaschützer heran.” […]

Wimmelbuch ist wieder erhältlich

Bocholt (PID). Das Bocholter Wimmelbuch ist wieder erhältlich. Das teilt Ingo Borgers vom Bocholter Jugendamt mit. Die Ausgabe erfolgt ab Dienstag, 2. April 2019, beim Caritasverband (Nordwall 44-46) gegen eine Spende von drei Euro. Ausgegeben wird es während der Caritas-Geschäftszeiten dienstags bis freitags zwischen 9-12 Uhr und von 14-16 Uhr.Aufgrund der hohen Nachfrage werden maximal drei Bücher pro Person ausgegeben.Nachdem die Stadt das Wimmelbuch mit den liebevollen, detailreichen Zeichnungen erstmalig vorgestellt hatte , setzte ein wahrer Run ein. Warteschlangen bildeten sich vor den Ausgabestellen. Die Stadt musste zum vierten Mal eine Charge nachordern. […]

Ausstellung über Heimatbilder in Dinxperwick

Die Fotoausstellung „Nebeneinander und gegenüber / Naast elkaar en tegenover“ ist am Freitag, 29. März 2019, von der stellvertretenden Bürgermeisterin Elisabeth Kroesen und dem Vertreter der niederländischen Nachbargemeinde Aalten, Freek Diersen, eröffnet worden. Mit dabei waren die beiden Fotografen Matthias Zölle und Yke Ruessink. Neben zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus Suderwick und Dinxperlo kamen auch die „Fotomodelle“ zur Eröffnung.Die Ausstellung auf dem Hellweg zeigt 12 großformatige Fotos im Maß von 2,40 x 3,60 m. Die Bilder wurden auf PVC-Vollplanen gedruckt und in Metallrahmen gespannt. Sie sind noch bis zum 29. April 2019 am Hellweg entlang zu sehen. Neben jedem Bild finden die Besucherinnen und Besucher Broschüren mit Erklärungen zu den Motiven.Die Ausstellung “Nebeneinander und gegenüber / Naast elkaar en tegenover” beschäftigt sich mit dem Thema Heimat: Was ist Heimat? Was bedeutet Heimat für mich? Habe ich eine Heimat? Diesen und vielen weiteren Fragen sind der deutsche und niederländische Fotograf nachgegangen. Sie interviewten die Menschen auf den Fotos und fragten sie nach ihrem Heimatgefühl. Entstanden sind Exponate unterschiedlichster Wahrnehmung und ausgezeichnet in ihrer Darstellung.Dank an Fotografen und HelferFreek Diersen unterstrich in seiner Begrüßung, wie wichtig Heimat für die Menschen ist. Gerade an der deutsch-niederländischen Grenze steht dieser Begriff vor einer besondere Herausforderung. Man lebt in einem anderen Land und ist sich doch so nah. Elisabeth Kroesen dankte den beiden Fotografen für dieses herausragende Kunstprojekt, das zum ersten Mal gezeigt wird. Sie freute sich, dass die beiden Grenzdörfer Suderwick und Dinxperlo, die man gerne mit dem Kunstwort “Dinxperiwck” bezeichnet, zum ersten Ausstellungsort gewählt wurden. Ihr Dank galt besonders den ehrenamtlichen Helfern, die die Plätze mit aussuchten, sowie den Grundstückseigentümern, die eine Aufstellung der Fotos erst möglich machten.Fotoausstellung ist EUREGIO taNDem-ProjektDas EUREGIO-taNDem-Projekt wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Es läuft drei Jahre und hat in jedem Jahr ein anderes Thema. Ziel des Projektes ist, niederländische und deutsche Künstlerinnen und Künstler in Tandems zusammen zu bringen. Damit möchte die EUREGIO die Kunst- und Kulturszene im Grenzgebiet fördern und ein nachhaltiges deutsch-niederländisches Netzwerk aufbauen. Im vergangenen Jahr konnten sich Kulturschaffende zum Thema “Heimat” bewerben. In diesem Jahr lautete das Thema “Energie” und im Jahr 2020 “Paradies”.Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.tandemkunst.eu. […]

Unfreiwillig in der Psychiatrie: Fachtag zum „PsychKG“ im Kreishaus

Wenn psychisch- oder suchtkranke Menschen vorübergehend in psychiatrischen Kliniken untergebracht werden müssen, weil sich sich selbst oder andere gefährden, ist das für alle Beteiligten eine äußerst belastende Situation. Das “PsychKG”, das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten, stellt dabei den rechtlichen Rahmen dar und die handelnden Fachleute mit seinen Bestimmungen oftmals vor besondere Herausforderungen. Wie wichtig das Thema ist, zeigen auch die Zahlen: Vor zehn Jahren waren es kreisweit 223 Unterbringungen nach dem PsychKG, 2018 lag die Zahl bei 319 Fällen. Um den fachlichen Austausch zu diesem sensiblen Thema zu ermöglichen, hatte das Kreisgesundheitsamt Borken in enger Kooperation mit dem Kreisordnungsamt rund 85 Akteure aus den kommunalen Ordnungsämtern, Psychiatrien, Sozialpsychiatrischem Dienst, Betreuungsstellen, Polizeibehörde und Amtsgerichten zu einem Fachtag ins Borkener Kreishaus eingeladen. Als Hauptreferent konnte dazu Richter Lars Mückner vom Amtsgericht Duisburg als ausgewiesener Experte zu dem komplexen Verfahren von unfreiwilligen Psychiatrieaufenthalten gewonnen werden.Weil es um die wesentlichen Freiheitsrechte eines jeden geht, ist im PsychKG ein differenzierter Prozess von mehreren Verantwortlichen vorgesehen: Den Antrag für eine solche Unterbringung stellt das Ordnungsamt. Dieser muss dann ärztlich bewertet und richterlich genehmigt werden.Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hob bei seiner Begrüßung die enorm große Resonanz zum Fachtreffen hervor: “Die beachtliche Beteiligung zeigt die Bereitschaft im Kreis Borken, sich engagiert auf die besonderen und sicherlich oft sehr anspruchsvollen Herausforderungen des PsychKG einzulassen.” Ziele des Fachtages sollten unter anderem sein, eine aktuelle fachliche Rechtsübersicht zu geben und juristisch, medizinisch und psychosozial sicheres Handeln zu ermöglichen, so Hörster. Gleichzeitig sollte Gelegenheit zum Austausch bestehen und vermittelt werden, dass in dem Gesetz mehr stecke, als reine Gefahrenabwehr- und Unterbringungsregelungen.Darauf ging Referent Lars Mückner in seinem Vortrag ein und gab pointierte praxisorientierte Ausführungen zum Unterbringungsrecht. In den anschließenden Arbeitsgruppen wurde deutlich, dass es im durchaus konfliktgeladenen Einzelgeschehen mit knappen Ressourcen bei allen Beteiligten darauf ankommt, unaufgeregt und deeskalierend auf die betroffenen schwer psychisch kranken Menschen einzugehen. Die Bewältigung von Krisensituationen gelinge eher, wenn sich die handelnden Beteiligten besser kennen und gegenseitig einschätzen können.Am Ende des Fachtages zogen Organisatoren wie Teilnehmer ein positives Fazit: Die Möglichkeiten des Austausches sollen in regionalisierten Arbeitsgruppen intensiviert werden und die beteiligten Akteure entwickeln gemeinsam abgestimmte Arbeitshilfen. Außerdem soll sich die Blickrichtung präventiv ausrichten: Das PsychKG bietet auch Instrumente zur Krisenvermeidung, die im Kreis Borken mit seinem Sozialpsychiatrischen Verbund bereits vielfältig genutzt werden. […]

Chinesische Delegation besuchte Hähnchenmastbetrieb in Velen

Im Rahmen der “Umweltkooperation NRW – China”, die die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen durchführt, hat jetzt eine chinesische Delegation den Kreis Borken besucht. Im Fokus des Programms steht in diesem Jahr das Thema “Umweltschutz durch nachhaltige Nutztierhaltung und Förderung des Tierwohls”. Die insgesamt 13 Gäste aus den chinesischen Provinzen Jiangsu, Shanxi und Sichuan haben vor diesem Hintergrund einen Hähnchenmastbetrieb in Velen besichtigt.Kreisveterinär Dr. Albert Groeneveld begrüßte die Delegation auf dem Hof der Familie Rotthues. Dort züchtet Franzis Musholt gemeinsam mit ihrem Vater Werner Rotthues derzeit langsam wachsende Hähnchen der Rasse “Hubbard” für den niederländischen Markt. “Diese Tiere sind sehr lebhaft, robust und gesund”, erklärte Dr. Groeneveld den Gästen aus China, die in Begleitung einer Dolmetscherin nach Velen gekommen waren. “Sie werden über 52 Tage aufgezogen – zehn Tage länger als konventionelle Tiere”, erläuterte er weiter. Zudem haben die Hubbard-Hähnchen mehr Platz und Beschäftigungsmaterial im Stall. “Diese alternative Haltung erfüllt mehr Anforderungen und bietet somit mehr Tierwohl, als das deutsche Gesetz verlangt”, konstatierte der Kreisveterinär. “Zudem sagen viele Landwirte, die auf diese Rasse gewechselt haben, dass ihnen die Zucht mehr Spaß macht, da die Tiere agiler und gesünder sind.”Das Hähnchenfleisch werde jedoch nur in die Niederlande verkauft, berichtete Franzis Musholt. Dort gebe es durch den massiven Druck von Tierschutzorganisationen bereits kein herkömmliches Hähnchenfleisch mehr in den Supermärkten, ergänzte Dr. Groeneveld. “Und da möchten wir in Deutschland auch etwas bewegen.” Daher sprach er sich für ein größeres Angebot von Fleisch mit Tierwohllabel im deutschen Einzelhandel aus, um unterschiedliche Haltungskonzepte für Kundinnen und Kunden deutlicher darzustellen. Natürlich werde das Fleisch durch die zusätzlichen Anforderungen an die Haltung im Verkauf auch etwas teurer – knapp zwei Euro pro Kilo – und daher derzeit kaum in Supermärkten im Kreisgebiet angeboten. Das Problem sei nämlich: “Im lebenden Zustand erkennt man einen großen Unterschied bei den Tieren, im Supermarkt jedoch nicht mehr”, sagte Dr. Groeneveld. Dort sehen die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht, dass es den Tieren bei der Aufzucht bedeutend besser ging.Während der Besichtigung des Hähnchenmastbetriebs, aber auch im Anschluss hatten die Gäste aus China – unter anderem Professoren, Geschäftsführer und Leiter von Lebensmittelüberwachungslaboren – die Gelegenheit, Fragen an die Hofbesitzer und den Kreisveterinär zu stellen. Sie waren sehr interessiert und informierten sich beispielsweise über Lüftungssysteme, Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Stall sowie über die Verlustrate der langsam wachsenden Hähnchen – diese liegt zwischen einem bis eineinhalb Prozent und ist damit niedriger als bei der konventionellen Mastvariante (circa drei Prozent).Zum Hintergrund:Die Gäste aus China sind frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmern der “Umweltkooperation NRW – China”. Sie alle waren – teilweise bereits vor 33 Jahren – im Rahmen des Programms in Nordrhein-Westfalen. Sie wurden nun zu einer fachspezifischen Qualifizierung und Vernetzung noch einmal nach Deutschland eingeladen. Die GIZ führt dieses sogenannte “Refresher-Programm” gemeinsam mit dem Umweltministerium NRW vom 24. März bis 6. April 2019 durch.Der fachliche Fokus des Projektes liegt auf der Stärkung des Umweltschutzes und hier insbesondere auf der Luft-, Wasser- und Bodenreinhaltung, der Klimafolgenanpassung sowie der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Es sollen Kooperationspartnerschaften zwischen Schlüsselakteuren aus den chinesischen Provinzen und aus NRW auf- und ausgebaut werden.Ziel des Programms ist es zum einen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Erkenntnisse gewinnen und sich mit Fachexpertinnen und -experten austauschen. Zum anderen sollen bestehende Kontakte zwischen NRW und China vertieft und neue Kontakte geknüpft werden. Daher gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich zum Fachprogramm einen Teil des Programms auch in Eigenregie. […]

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Ein bisschen Wehmut herrschte bei der Abschlussveranstaltung zum KRAKE-Projekt (Krachtige Kernen/Starke Dörfer) am 28. März 2019 im GrenzBlickAtelier an der deutsch-niederländischen Grenze. Hier trafen sich die Projektleiter und –koordinatoren des Projektes mit den bürgerschaftlichen Vertreterinnen und Vertretern aus Suderwick und Dinxperlo. Drei Jahre haben diese in den beiden Grenzdörfer Suderwick und Dinxperlo zahlreiche Veranstaltungen organisiert und sind weiter zusammengewachsen.Das deutsch-niederländische Kooperationsprojekt KRAKE startete in Dinxperlo und Suderwick am 13. Juni 2016. Insgesamt nahmen an diesem INTERREG-Projekt mehr als 50 Dörfer dies- und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze in sieben Communities teil. Nun endet es offiziell zum 31. März 2019.Zukunftsfähige Dörfer und GemeinschaftenIdee des KRAKE-Projektes war, die Zukunftsfähigkeit von kleinen Dörfern zu stärken. Gerade in heutiger Zeit verlieren immer mehr Gemeinschaften wichtige Versorgungsstrukturen und Lebensqualität. Die Bürgerinnen und Bürger sollten in diesem Projekt zusammenarbeiten, um gemeinsam und grenzüberschreitend zu überlegen, wie dieser Trend gestoppt werden kann. Wichtig war es dabei auch darüber nachzudenken, was sie selbst unternehmen können, damit ihr Dorf liebenswert und attraktiv bleibt.Werner Brand, deutscher Projektkoordinator in Suderwick, ließ das Projekt Revue passieren. Er fing damit an, wie alles begann. Anschließend resümierte er, wie und woran die Projektteilnehmer gearbeitet haben. Zum Schluss gab er einen Ausblick darauf, welche Arbeit sich anschließen könnte. In Suderwick und Dinxperlo sind zahlreiche Ideen entstanden und vielfach in Veranstaltungen umgesetzt worden. Von der Kühlschrankliste bis zur Webseite dinxperwick.info/de/ (siehe Pressemitteilung) über “Dinxperwick swingt” bis hin zur “Internationalen Krippentour in Dinxperwick” zogen sich die verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen.Weitere Aktionen für die ZukunftIn Planung sind weitere Aktionen, so beispielsweise der Ausbau des Spielplatzes am Marktplatz Suderwick, eine neue Ausgabe von “Dinxperwick swingt” am Freitag, 23. August 2019 bis hin zu einer möglichen dritten Auflage der Krippentour.Auch längerfristige Projekte, wie Mobilität, Kinderbetreuung, kulturelle Veranstaltungen stehen auf der Zukunftsagenda, an der man nach KRAKE grenzüberschreitend weiterarbeiten möchte. Zwei Projekte, der Märchenspielplatz und die Webseite, haben eine finanzielle Förderung durch das Programm LEADER erhalten und können damit auf jeden Fall fortgesetzt werden.Kinderbetreuung kommt für SuderwickDie stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Kroesen dankte in ihrem Grußwort allen Beteiligten für das große Engagement im KRAKE-Projekt. Insbesondere die hauptamtlichen Projektkoordinatoren Friedericke von Hagen und Thomas Venhorst haben die Suderwicker und Dinxperloer Ehrenamtlichen stets aktiv und ideenreich unterstützt.Den größten Wunsch der Suderwicker konnte sie ebenfalls an diesem Abend erfüllen: In Suderwick gibt es keinen eigenen Kindergarten. Diese Kinderbetreuung – gerne kombiniert mit einem Familienzentrum – soll geschaffen werden. “Die Politik will das so”, sagte Kroesen. Damit entsteht im Ortsteil Suderwick ein Ort, wo sich die Menschen regelmäßig begegnen und von dem zahlreiche Impulse – über Kinderfreundschaften hinaus – ausgehen können.Dank auch aus AaltenDer Bürgermeister der niederländischen Nachbargemeinde Aalten, Anton Stapelkamp, dankte ebenfalls den Bürgerinnen und Bürgern aus Suderwick und Dinxperlo sowie den Projektvertretern für ihr großartiges Engagement im Grenzdorf Dinxperwick. Eines wurde an diesem Abend klar: Es wird künftig weitergehen! Die Bürgerinnen und Bürger in Dinxperwick möchten die entstandenen Strukturen grenzüberschreitend fortführen, um ihr Grenzdorf lebenswert und attraktiv zu gestalten.Weitere Informationen zum KRAKE-Projekt finden sich auf der Internetseite: project-krake.eu/de/Abschlussveranstaltung Krake Dinxperwick (Copyright: Joop van Reeken, GrenzBlickAtelier) […]

Ohne Auspuff weitergefahren

Bocholt (ots) – Ein abgefallener Auspuff hat am Donnerstag in Bocholt an einem anderen Wagen Schaden angerichtet: Ein 18 Jahre alter Bocholter befuhr gegen 13.00 Uhr die Ludwig-Erhard-Straße in Richtung Ebertstraße. Hinter einer Ampel verlor das vorausfahrende Fahrzeug den Auspuff. Der 18-Jährige konnte nicht mehr rechtszeitig bremsen, fuhr darüber und schleifte ihn einige Meter weit mit. Das andere Fahrzeug hat nach Angaben des Bocholters kurz gebremst und sei dann weitergefahren. Eine Zeugin sprach nach dem Unfall mit dem jungen Mann. Die Polizei bittet diese sowie weitere Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Bocholt zu melden: Tel. (02871) 2990. […]

48-Jährige läuft alkoholisiert auf der Fahrbahn herum

Bocholt (ots) – Sich selbst und andere in Gefahr gebracht hat eine 48 Jahre alte Frau am Sonntag in Bocholt: Polizeibeamte griffen die Bocholterin auf, als sie gegen 19.55 Uhr alkoholisiert auf der Fahrbahn der Dinxperloer Straße umherlief. Die Beamten nahmen sie zunächst in Gewahrsam. In der Polizeiwache Bocholt bespuckte sie einen der Polizisten. Ein Krankenwagen brachte die Frau schließlich in ein Krankenhaus. […]

Pkw mit Farbe beschmiert

Bocholt (ots) – Einen Schaden in einer Höhe von ca. 3.000 Euro richtete in der Nacht zum Sonntag ein noch unbekannter Täter auf dem Jean-Monnet-Ring an. Dort wurde ein Pkw mit dickflüssiger roter Farbe beschmiert. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Unter Drogen am Steuer

Bocholt (ots) – Polizeibeamte kontrollierten am Sonntag gegen 11.00 Uhr auf der Kaiser-Wilhelm-Straße einen 52-jährigen Autofahrer. Ein Drogentest verlief positiv auf Methamphetamin, so dass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und ein Bußgeldverfahren einleiteten. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. […]

Unfallflucht / 2.000 Euro Schaden

Bocholt (ots) – In der Zeit von Samstag, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 17.30 Uhr, wurde auf der Straße Im Königsesch ein schwarzer VW Golf angefahren und beschädigt. Trotz des verursachten Sachschadens in einer Höhe von ca. 2.000 Euro hatte sich der Unfallverursacher entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871) -2990 zu wenden. […]

Unter Drogen am Steuer

Bocholt (ots) – Polizeibeamte kontrollierten am Sonntag auf der Ebertstraße einen 25-jährigen Autofahrer und stellten bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit Auffälligkeiten fest. Ein Drogentest verlief positiv auf den Cannabiswirkstoff THC, so dass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und ein Bußgeldverfahren einleiteten. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. […]

Autofahrer flüchtet nach Unfall / Fußgänger verletzt

Bocholt (ots) – Am Montag bog der Fahrer eines dunklen Kleinwagens von der Münsterstraße nach links auf die Borkener Straße ab. Dabei fuhr er einem 19-jährigen Bocholter, der nach eigenen Angaben gerade den Einmündungsbereich als Fußgänger überqueren wollte, über einen Fuß. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, setzte der Autofahrer seine Fahrt fort. Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871) 2990 zu wenden. […]