Offener GRÜNER Stammtisch

des Ortsverbandes Bocholt vonBÜNDNIS 90/DIE GRÜNENam 11.04.2019Treffpunkt: 19:00 h im Spencer`s Bistro im KinodromMeckenemstr. 8, 46395 BocholtVorstand des Ortsverbandes BocholtZu unserem Offenen GRÜNEN Stammtisch möchte ich alle Freundinnen und Freunde sowie alle Interessierten recht herzlich einladen.Themenvorschläge sind:Gründung der Basisgruppe GRÜNE JUGEND BocholtStand der Vorbereitungen und Organisation der EUROPA-WahlenDazu aktuelle politische Entwicklungen in Bocholt, auf Landes- und Bundesebene.Bei einem Getränk und lockerem „Prötken“ werden wir auch über aktuelle politische Entwicklungen in Bocholt, auf Landes- und Bundesebene sprechen.Weitere Vorschläge sind natürlich willkommen.Monika LudwigSprecherin Ortsverband Bocholt […]

Amtszeit des Kreisbrandmeisters Johannes Thesing bis Ende September verlängert

Johannes Thesing wurde in der jüngsten Sitzung des Kreistages Borken einstimmig in seinem Amt als Kreisbrandmeister bestätigt. Nun überreichte Landrat Dr. Kai Zwicker ihm die Ernennungsurkunde im Kreishaus in Borken. Seit Ende Oktober 2007 ist Thesing bereits ehrenamtlich als Kreisbrandmeister tätig. Seine Amtszeit endet Mitte April 2019, dem Tag der Vollendung seines 63. Lebensjahres. Der Landrat verlängerte die Dienstzeit nun nochmals bis zum 30. September 2019. Dann wird Johannes Thesing aus Altersgründen nach fast zwölf Jahren endgültig aus seiner Funktion als Kreisbrandmeister ausscheiden.Der Kreisbrandmeister und seine Stellvertreter unterstützen den Landrat bei der Aufsicht über die Freiwilligen Feuerwehren. Bei Großschadenslagen leiten und koordinieren die Kreise den Einsatz, der Kreisbrandmeister ist dabei bestellter Einsatzleiter, damit eine wichtige Verbindungsperson und gleichzeitig Ansprechpartner des Landrats. […]

Stadtbibliothek: E-Book-Sprechstunde am 11. April 2019

Für alle Literaturliebhaber die sich für das Lesen mit einem E-Reader interessieren, bietet Katharina Freese, Bachelor of Arts und Mitarbeiterin der Stadtbibliothek, am kommenden Donnerstag, 11. April 2019, im Medienzentrum, Raum 3, von 14:30 bis 15:30 Uhr eine Sprechstunde zum Thema “Lesen mit dem E-Book” an.Katharina Freese hat an der Technischen Hochschule Köln Bibliothekswissenschaft studiert und ist seit dem Sommer 2018 bei der Stadtbibliothek Bocholt mit den Schwerpunkten “Medienpädagogik” und “Digitale Bibliotheksangebote” beschäftigt. Von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr wird sie in einer kurzen Schulung das Onlineportal www.muensterload.de und den Download von digitalen Medien demonstrieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ganz spezielle Fragen zu seinem eigenen E-Reader oder Downloadproblemen zu stellen.Zur Onleihe bei der StadtbibliothekDie Stadtbibliothek Bocholt ist Mitglied im Verbund “muensterload”, einer Gruppe von 14 münsterländischen, öffentlichen Bibliotheken. Dieser Verbund bietet den Leserinnen und Lesern zusätzlich zur Nutzung der Entleihmöglichkeiten vor Ort auch die Ausleihe von elektronischen Medien (Onleihe) kostenlos an. Die Inhaber eines Bibliotheksausweises können verschiedenste digitale Medien, beispielsweise E-Books oder E-Audios, im Internet ausleihen. Derzeit stehen rund 37.000 elektronische Medien der unterschiedlichsten Bereiche zum Verleih bereit. Die Idee der “Onleihe” wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. […]

Nur für Mädels!

– gesponserter Beitrag -Irgendwie ist in diesem Fitnessstudio alles anders. Keine muskelbepackten Bodybuilder, die schwitzend Gewichte stemmen, keine lange Reihen mit Ergometern, Crosstrainern und Steppern. Bei Mrs.Sporty an der Kurfürstenstraße 141in Bocholt bleibt man lieber klein aber fein. Die „Wohlfühlatmosphäre“ ist Chefin Melanie Schmeinck besonders wichtig. Und die individuelle, persönliche Betreuung. Dabei ist der Name Programm. Denn trainieren dürfen bei Mrs.Sporty ausschließlich Mädels.Seit zwölf Jahren gibt es das Unternehmen nun schon in der Stadt. Melanie Schmeinck hatte schnell das Potenzial der Spezialisierung auf die Bedürfnisse gesundheitsbewusster Frauen erkannt und sich dem Franchisesystem angeschlossen. Das war 2004 mit einem ganze besonders Konzept in Berlin höchst erfolgreich auf den Markt gegangen. Bei Mrs.Sporty ist weniger schlichtweg mehr. „In nur 30 Minuten werden Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainiert“, beschreibt Melanie Schmeinck. Dazu wurde ein spezielles Zirkeltraining entwickelt. Kombiniert mit guten Ernährungstipps, stellt sich so schnell der Erfolg ein.Bevor es jedoch an die Geräte geht, machen sie Chefin oder ihre speziell geschulten Trainerinnen einen Aufnahmecheck mit umfangreicher Körperanalyse. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen wird ein individuelles Programm entwickelt. Bei der Kontrolle und Koordination hilft modernste Technik. Alle Teilnehmerinnen erhalten eine digitale Karte. Mit dieser können sie sich bei den mit großen Monitoren ausgestatteten Smart-Trainern anmelden. Letztere zeigen nicht nur die Übungen und korrigieren die Haltung bei Bedarf, sondern notieren auch die Länge und Intensität des funktionellen Trainings. Per Computer kann das Ergebnis ausgewertet und das Training permanent optimiert werden. Das steigert die Effizienz.Bei aller Technik kommt das Zwischenmenschliche allerdings nicht zu kurz. Die Trainerinnen haben stets  Tipps und vor allem aufmunternde Worte parat. Wichtig ist dabei, die Kundinnen möglichst zu kennen und so immer  den richtigen Ton zu treffen. „Die Frauen kommen schließlich aus unterschiedlichsten Gründen zu uns. Viele wollen abnehmen. Anderen geht es aber auch darum fit zu bleiben. Und bei Älteren spielt das Thema Erhalt der Beweglichkeit eine ganz besondere Rolle“, erklärt Melanie Schmeinck.Ab und zu geht es aber auch einfach nur um schönere oder weniger müde Beine. Dafür hält Mrs.Sporty eigens so genannte NormaTec Recovery Boots bereit. Das Gerät erzeugt eine gleitende Massage an den Beinen. Das hilft dem Körper, Abfallprodukte des Stoffwechsels abzutransportieren.Zwei- bis dreimal die Woche sollten Frauen eine halbe Stunde lang trainieren, so die Empfehlung von Melanie Schmeinck. Das reiche, um schnell erste Erfolge zu verbuchen. Und Erfolg, so weiß die Unternehmerin und Referentin für Ernährung, ist nun mal der beste Motivator.Mrs.Sporty im WebMrs.Sporty auf FacebookMrs.Sporty auf Instagram […]

StadtBus GmbH bilanziert: Positive Fahrgastentwicklung hat sich 2018 fortgesetzt

„Das Jahr 2018 reiht sich in die positive Fahrgast- und Erlösentwicklung der Vorjahre ein und setzt damit den positiven Trend bei der StadtBus Gesellschaft weiter fort“, bilanziert Jens Dörpinghaus als Geschäftsführer der Stadt Bocholt GmbH in einer ersten Bewertung das Jahr 2018. So nutzten im Jahr 2018 insgesamt rund 1,571 Millionen Fahrgäste (Vorjahr 1,539 Mio.) die Bocholter StadtBusse (inkl. der Fahrgäste mit Schwerbehindertenausweis). Der Anteil der Schwerbehinderten, der jährlich aufgrund einer Vorgabe des Landes NRW erhoben werden muss, ist jedoch weiterhin rückläufig und betrug im Jahr 2018 nur noch rd. 8,0% (Vorjahre: 8,5%, 9,1%, 11,2 % bzw. 13,2%) an der Gesamtfahrgastzahl. Diese Verringerung des Schwerbehindertenanteils (wird jährlich durch eine Verkehrserhebung festgestellt) ist unter anderem auch auf die gleichzeitige Steigerung der Fahrgäste ohne Schwerbehindertenausweis um rd. 30.000 (Vorjahr: Steigerung um rd. 70.000) zurückzuführen und ist somit von 1,419 Mio. auf 1,447 Mio. gestiegen. Dies stellt eine Steigerung von 2,05 % im Vergleich zum Jahr 2017 dar.Insgesamt hat sich durch die gestiegene Anzahl der Fahrgäste die Situation bei den Erlösen aus dem Ticketverkauf verbessert, so dass die Fahrgeldeinnahmen insgesamt rd. 1,385 Mio. € (netto) betrugen (Vorjahr 1,374 Mio. €). Dieses Ergebnis trägt dadurch positiv zum Gesamtergebnis der Gesellschaft für das Jahr 2018 bei. Die genaue Ermittlung des Kostendeckungsgrades (Gesamterlöse in Relation zu den Gesamtkosten) wird jedoch erst im Rahmen des festgestellten Jahresabschlusses zu einem späteren Zeitpunkt genau feststehen. Im Jahr 2017 lag dieser bei 64,2% – etwas geringer wird er auch für 2018 erwartet. Hierzu wie auch zum gesamten Jahresergebnis der StadtBus Bocholt GmbH als Konzernunter-nehmen innerhalb der Stadtwerke Bocholt Gruppe erfolgt eine genaue Information zu einem späteren Zeitpunkt.Der positive Trend in Bezug auf die Fahrgastzahlen und Fahrgelderlöse ist nicht nur in Bocholt, sondern auch bundesweit festzustellen, allerdings in deutlich niedrigerem Ausmaß. Gemäß den erhobenen Zahlen des statistischen Bundesamtes wuchs die Anzahl der Fahrgäste bundesweit im Jahr 2018 leicht um 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr, im Liniennahverkehr mit Bussen sanken diese sogar leicht um -0,7 %. […]

Smarter handeln – und zum Scheitern verurteilt

Ein Kommentar von BERTHOLD BLESENKEMPERMit Digitalstrategien hat die Stadtmarketingesellschaft nun wahrlich kein Glück. Der erste Versuch, ein Online-Servicestadtplan namens „Bocholt Shopping“, war von Beginn an ein Datenfriedhof, der heute im Hinterhof der bocholt.de sein Gnadenbrot fristet. Es folgte mit großem Tamtam „Bohdo“, die App, die nach nur wenigen Monaten sang- und klaglos eingestellt wurde. Und jetzt hat Ludger Dieckhues dank irgendwelcher Förderprogramme, die in den Amtsstuben einiger Düsseldorfer Ministerien ersonnen wurden, scheinbar den Stein der Weisen gefunden. Schon schwirren hippe Schlagworte wie Digital Hub, künstliche Intelligenz und Bocholt Prime durch eine Kommune, die noch nicht mal funktionierendes öffentliches WLan hat.Schon aus einem einzigen Grund ist das Projekt „Smarter Handeln“ zum Scheitern verurteilt. Es geht komplett  an den Interessen der Zielgruppen vorbei. Die Händler haben weder Zeit noch Geld, sich ständig mit teuren Wolkenkuckusheimen zu beschäftigen. Ihre Probleme sind nicht virtuell, sondern real. Die Bocholter Kunden und ihre Gäste wiederum wünschen sich eine smarte City mit smarten Cafes, smarten Parken, smarten Läden und smarten Menschen. Smart einkaufen können sie schon jetzt ganz einfach von ihrem smarten Sofa aus mit ihren smarten Geräten bei Amazon und Co. Kann man das ändern und die übermächtige Konkurrenz aus Übersee ein wenig ärgern? Vielleicht! Aber nicht, indem man 87.000 Euro – Beratung und Management inklusive – in ein Projekt investiert, bei dem man am Anfang nicht mal weiß, was am Ende dabei herauskommt. Es könnte funktionieren, wenn der oberste Wirtschaftsförderer der Stadt endlich den Mumm aufbrächte, mit der lokalen digitalen Wirtschaft zu kooperieren und zu sprechen statt immer nur über sie zu quatschen. Nur mit den lokalen Playern, die ein intrinsisches Interesse daran haben, diese Stadt nach vorne zu bringen, weil sie von ihr leben, wird es dauerhaft gelingen. Nur sie bringen die Manpower, die Kundenbeziehungen, die Kreativität und die Inhalte mit, die man braucht, um ein langfristiges kommunales und technikbasiertes Projekt tatsächlich dauerhaft mit Leben zu füllen.Doch statt die heimische Digitalwirtschaft zu fördern, lässt Dieckhues lieber Webseiten in Oldenburg entwickeln, Apps in Nordfriesland programmieren, Fotos von dänischen Fotografen mit litauischen Models machen, Plakate online drucken, Projektmanagement aus Oberhausen kommen und vieles mehr. Zu dem neuen, für Ende April geplanten „Smart Store Hub“ in der City sind vorwiegend E-Commerce-Spezialisten aus Gescher, Plattform-Anbieter aus Borken, Verkaufsförderer aus Isselburg und Ahaus, ein Kompetenzzentrum aus Lingen, Augmented-Reality-Entwickler aus Dortmund und Radiomacher aus Münster eingeladen. Bocholter Unternehmen, die diese Leistungen ebenfalls im Portfolio haben, sind trotz gegenteiliger Ankündigungen erst gar nicht gefragt worden.  Mehr als ein „Wir müssen dringend mal telefonieren“ bekommen sie schon seit mehr als einem Jahr nicht zu hören.Handel, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung haben also permanent nichts Besseres zu tun, als das Geld dieser Stadt mit beiden Händen in die Welt hinauszutragen. Das ist ihr gutes Recht. Aber dann müssen sie endlich aufhören, gleichzeitig scheinheilig und penetrant „support your local partner“ zu rufen. Merke: Wer selbst nicht in seine Stadt investiert, kann ernsthaft nicht erwarten, dass das Geld wieder zu ihm zurückfließt.Zugegeben: Es gibt auch durchaus sinnvolle Elemente im Masterplan Smarter Handeln Bocholt. Individuelle Digitalisierungsberatung ist eines davon. Pfiffiges Leerstandsmanagement ist ein anderes. Und auch die Vernetzung des digitalen Know-hows in der Stadt ist lobenswert, wenn auch wegen des Überhangs an Filialisten schier aussichtlos. Nur hätte man damit schon vor Jahren anfangen sollen und können – und zwar kostenlos. Statt ziellos in blindem Aktionismus ständig teure, externe Berater und Referenten für alle möglichen Hipes durchs Dorf zu jagen und den Handel so am Ende viel mehr zu verunsichern als zu helfen, hätte man sich einfach nur mal vor Ort umschauen müssen. Es gibt nämlich schon jetzt zahlreiche Händler und Unternehmen in Bocholt mit einer durchaus erfolgreichen Digitalstrategie.Fazit: Digitale Innovation muss sein. Keine Frage. Aber den Bocholtern wäre es sicherlich lieber, wenn das viele Geld zunächst konsequent und schnell in die analoge Innenstadt, in deren Image sowie in Frequenz, Frequenz und nochmals Frequenz gesteckt würde als in externe Berater, Entwickler und Programmierer. Was nutzt Bocholt eine wunderschöne virtuelle, von künstlicher Intelligenz getriebene Scheinrealität, wenn man im Jahr 2025 darin neben Handyläden hauptsächlich Leerstände angezeigt bekommt… […]

Smart Store Hub Bocholt – Den Erlebniseinkauf von morgen heute testen

Bocholt. Die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt hat einen positiven Bewillingungsbescheid für das Projekt „Smarter Handen Bocholt“ durch den ETN Projektträger Forschungszentrum Jülich bekommen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 87.000 €, wovon die Hälfte (43.500 €) durch die Förderung als Zuschuss gewährt wird.Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat Anfang des Jahres 2018 einen zweiten Projektaufruf zum Thema „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ gestartet. Dieser zweite Aufruf hatte das Ziel, den stationären Handel mit digitalen Lösungen zu unterstützen, damit auch der stationäre Handel eine Zukunft hat und wir weiterhin lebendige Innenstädte haben können.Bei dem Projekt „Smarter Handeln Bocholt – Das Digitalisierungs-Konzept für die Bocholter Innenstadt“ geht es in verschiedenen Arbeitspaketen um innovative Startup Konzepte, um die Erforschung von Projekten zu Künstlicher Intelligenz und Blockchain und um eine Art „Mehrwertsystem“, welches für die Stadt Bocholt geschaffen werden kann, um Anreize für den Kunden zu schaffen.Als erstes Projekt wird schon Ende April ein „Smart Store Hub“ im Ladenlokal, ehemals Tamaris, in der Osterstraße 32 in Bocholt für eine Woche – vom 23. bis 28. April – entstehen. Das Projekt „Smart Store Hub Bocholt – Den Erlebniseinkauf von morgen heute testen“ dient in dem Leerstand hierbei als Ort, an dem Praxis und Theorie zusammenfließen und gemeinschaftlich in realisierbare Projekte transformiert werden können. In dem Lokal wird eine Art Messe stattfinden, bei der sich klassische Anbieter und Startups vorstellen und aufzeigen, was in einem Geschäft heute und morgen an Kundenservice und Techniken möglich und sinnvoll ist. Die Produkte und Ideen sollen dabei helfen, ihren Einsatz zu verstehen und sinnvoll zu planen.Die folgenden Fragen sollen u.a. bei dem Projekt beantwortet werden: Wie wünscht sich der Kunde einen digitalisierten Einkauf in der realen Welt? Wie müssen sich Warenpräsentation, Verkauf und Logistik diesen Wünschen anpassen und wie sieht die Einkaufsreise von Kunden in einem Geschäft aus? Der Einzelhandel, nicht nur in Bocholt, benötigt dringend anschauliche Lösungen, was in einem Geschäft heute und morgen an Kundenservice und technischen Lösungen möglich und sinnvoll ist.Die Themen innerhalb der Woche richten sich vornehmlich an die Einzelhändler in Bocholt, um sich z.B. über Warenwirtschaft & E-Commerce, Digitale Verkaufsförderung, Innovative Lösungen für den Einzelhandel und Bargeldloses Bezahlen am Point of Sale zu informieren. Aber auch Kunden und Besucher sind natürlich in der Woche herzlich Willkommen, aber vor allem auch am Samstag und verkaufsoffenen Sonntag. Denn am Samstag gibt es spannendeVirtual und Augmented Reality und am Sonntag können VR-Brillen gebastelt werden und die Funktionsweise eines 3D Druckers begutachtet werden. Zudem ist an allen Tagen ein digitaler Candy-Shop von Tobit.Software vor Ort, an dem man süße Sachen bekommt und smart bezahlen kann. Desweiteren wird es in der Woche und auch am Wochenende kurze Impulsvorträge zu verschiedenen Themen geben, bei denen jeder Interessierte herzlich eingeladen ist zuzuhören und mitzudiskutieren.Der Smart Store wird von Dienstag bis Freitag von 12 Uhr bis 19 Uhr geöffnet sein. Am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr.Auch über diese Woche hinaus, soll das Ladenlokal ein Ort zum Staunen, zum Austauschen, Netzwerken & Weiterbilden sein.Das Programm im Smart Store sieht wie folgt aus:Dienstag, 23.04.19E-Commerce & Content ManagementSHOPMACHER, Gescher: digitale Commerce-Lösungen für den Einzelhandel; Digitalisierung des Point of SaleNetgo Unternehmengruppe: Virtuelle Plattform für Bocholt; Research Online Purchase Offline; Erhöhung des EinkaufserlebnissesBerufskolleg am Wasserturm, Bocholt: Kaufmann/ Kauffrau im E-Commerce: der neue Ausbildungsberuf für den OnlinehandelBocholter Energie- & Wasserversorgung: Vorstellung WattExtra-BonusweltMittwoch, 24.04.19Digitale VerkaufsförderungVKF Renzel / troniTAG, Isselburg: Vorteile von Electronic Shelf Labels: Echtzeit Preis- und Produktanpassung; Zentrale Preissteuerung und –überwachung; Interaktive Preisauszeichnung durch NFC & QR Code; Vernetzung von Kasse, Onlineshop und elektronischem Preisschild direkt am Regal; Bestandsüberwachung und Inventurmodus; Digital SignagesTobit.Software, Ahaus: Impulsvortrag: E-Commerce / Nicht jammern. Handeln! um 18 UhrDonnerstag, 25.04.19Innovative Lösungen für den EinzelhandelMittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen: datenbasierte Geschäftsmodelle; Umsetzungsprojekte im HandelStartup epap: digitaler KassenbonStartup Storemoods: Empowering Marketing am Point of Sale; Intelligentes Instore RadioIHK Nord Westfalen: aktuelle Entwicklungen im EinzelhandelImpulsvorträge um 13 Uhr / 15 Uhr / 17 UhrFreitag, 26.04.19Bargeldloses Bezahlen am Point of SaleStadtsparkasse BocholtDeutsche Bank BocholtVolksbank BocholtDie neue Kontaktlos-Funktion „NFC“; mit Karte oder Smartphone zahlen; Sicherheit der neuen Techniken; Vorteile für Händler; Process Instructions: Zahlungsablauf am POS mit NFC Impulsvorträge: zu bargeldlosem Bezahlen heute & morgen um 13 Uhr / 15 Uhr / 17 UhrSamstag, […]

BHV1-Herpesvirus: Erste Betriebe wieder frei, ein weiterer Fund

Nach dem Auftreten von BHV1 (Bovine Herpesvirus 1) in mehreren Betrieben im Nordkreis sind die ersten wieder freigegeben: Drei der ersten betroffenen Höfe können nach Abschluss der Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen ihre Arbeit fortsetzen. In einem vierten Betrieb, der, wie berichtet, komplett geräumt werden musste, sind diese Arbeiten so gut wie abgeschlossen. Nach der Abnahme durch das Kreisveterinäramt wird dieser auch freigegeben. Wie zuletzt berichtet, waren im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen in drei großen Rindermastbetrieben mit teilweise mehreren Standorten positive Befunde bei Stichproben-Kontrollen aufgetreten. Dort laufen die Sanierungsverfahren und zeitgleich die weiteren Untersuchungen, so dass noch nicht abschließend geklärt ist, wie viele Tiere mit dem Virus infiziert sind bzw. ob alle Standorte betroffen sind.Im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen ist in einem weiteren Betrieb die Infektion mit dem Herpesvirus nachgewiesen worden. Dort fielen bei Masttieren vier Proben positiv aus, so dass diese Tiere nun geschlachtet werden müssen. Alle anderen in diesem Bestand gehaltenen Rinder haben das Mastendgewicht erreicht und sollen auch in Kürze geschlachtet werden. Da das Rinderherpesvirus nicht auf Menschen übertragbar ist und die Tiere nicht erkrankt sind, bestehen gegen die Schlachtung keine Einwände.Zum Hintergrund: BHV1Das Bovine Herpesvirus 1 (BHV1) zählt zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen in Deutschland. Seit 2017 gilt Deutschland als BHV1 frei. Dieser Status wird durch vereinzelte Fälle in Deutschland nicht gefährdet. Damit das Virus sich dann jedoch nicht weiter ausbreitet, sind deutschlandweit verschiedene Maßnahmen vorgeschrieben, dazu gehört neben Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen auch das Entfernen infizierter Tiere aus den Betrieben. Da die Infektion mit BHV1 in der Regel ohne Krankheitssymptome verläuft, bemerken die Tierhalter die Ansteckung meistens nicht. Die Zuchtbestände in Deutschland werden seit vielen Jahren regelmäßig auf BHV1 untersucht. Tiere, die dabei positiv reagieren, müssen aus dem Bestand entfernt werden, weil die Rinder lebenslang Träger des Infektionserregers bleiben. […]