Bauarbeiten am St. Vinzenz-Hospital gestartet

Jetzt geht es los. Nach zwei Jahren Planungszeit beginnen die Erweiterungsarbeiten am St. Vinzenz-Hospital. Das Klinikum Westmünsterland und die Gemeinschaftspraxis Geutingshof planen hier in gemeinsamer Abstimmung mit der Stadt Rhede einen wichtigen Schritt zur Sicherung einer qualifizierten und wohnortnahen medizinschen Versorgung in Rhede. „Ich freue mich sehr, dass die bedeutende Erweiterung der Psychiatrischen Klinik realisiert werden konnte. Ich bin mir sicher, dass die gesamte psychiatrische Versorgung in der Region deutlich davon profitieren wird“, sagt Geschäftsführer Herbert Mäteling.Neben dem Ausbau des Eingangsbereichs und verschiedener Funktionsbereiche, werden am Krankenhausstandort in Rhede auch neue Räumlichkeiten für die Allgemeinärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Bußhoff, Maier und Lehmbrock entstehen. Für die Umsetzung des von der Stadt und der Gemeinschaftspraxis unterstützten Bauvorhabens hatte das Klinikum Westmünsterland ein Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans bei der Stadt Rhede beantragt, welches nun bewilligt wurde. Darüber hinaus erhielt das Klinikum Westmünsterland einen positiven Bescheid des Landes NRW, wonach das St. Vinzenz-Hospital Rhede die Zahl der stationären Betten von 95 auf 125 sowie teilstationär von 30 auf 45 erhöhen darf. Den Antrag zur Erweiterung der Bettenzahl hatte das Klinikum bereits 2006 gestellt. Im Rahmen der jetzt genehmigten Leistungsentwicklung werden auch neue Therapieräume, eine Erweiterung der Physiotherapie und Räume für den Arzt- und Funktionsdienst auf einer Fläche von 530 m² im ersten OG entstehen.„Vor allem die Psychosomatik, als neues Leistungsangebot, und die Gerontopsychiatrie werden dadurch eine deutliche Stärkung erfahren“, so Mäteling weiter. Auch der Eingangsbereich des Krankenhauses und die Cafeteria werden im Zuge der Baumaßnahmen neu gestaltet.Der neue dreigeschössige Baukörper wird von der Mitte des heutigen runden Innenhofs zwischen Krankenhaus, Seniorenzentrum und Tagesklinik erschlossen und zukünftig die Tagesklinik, Ergotherapie und das Krankenhaus baulich miteinander verbinden. Er umfasst eine Bruttogeschossfläche von 2.600 m². Im 2. Obergeschoss wird auf rund 530 m² die neue Gemeinschaftspraxis, der bisher am Geutingshof niedergelassenen Arztpraxis Dres. Bußhof, Maier und Lehmbrock, einziehen. Ein Arztzimmer mit direkter Anbindung an das Bettenhaus des Krankenhauses dient außerdem der Mitbehandlung von Krankenhauspatienten durch die Praxis. Dadurch soll die Gemeinschaftspraxis den klinischen Arztdienst mit internistischer Diagnostik unterstützen und Diagnostikzeiten sollen so verkürzt werden.Geplant ist auch, das Parkplatzangebot am St. Vinzenz-Hospital Rhede im Zuge der Baumaßnahmen auszuweiten. Ziel des Krankenhauses ist es, rund vierzig weitere Parkplätze zu schaffen. Insgesamt sollen dadurch rund 160 Parkplätze am Krankenhaus vorgehalten werden. Die Bauzeit wird ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen und in Teilabschnitten erfolgen. Die Kosten betragen 4,8, Mio. Euro.Beim Spatenstich freuten sich mit Herbert Mäteling, Bürgermeister Jürgen Bernsmann, der 1. Beigeordneter Hubert Wewering, Archtiekt Werner Derksen, Kaufmännischer Direktor Simon Terbrack, Technischer Leiter Maik Vering und die Praxis Bußhoff über den Baubeginn.„Nicht nur unsere Patienten werden enorm profitieren – nach unserer Auffassung fördert diese Maßnahme auch die Attraktivität des Standortes für Fachkräfte der Pflege und sie ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der hausärztlichen Versorgung der Rheder Bürgerinnen und Bürger“, so Mäteling. […]

Moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterschmerzen

Bocholt/Hamminkeln. Abends im Bett ist das Liegen auf der Schulter kaum noch möglich. Morgens ist der alltägliche Griff in den Hängeschrank mit den Kaffeetassen ein Problem und auch das Anziehen der Jacke ist schwierig – Schmerzen in der Schulter schränken Betroffene oft stark ein. Tatsächlich sind die Ursachen hierfür vielseitig. Häufi g steckt das sogenannte Schulterengpass-Syndrom (Impingementsyndrom) hinter den Schmerzen, aber auch Verschleiß und Verletzungen können Auslöser der Probleme sein. Der Infoabend „Frag doch mal den Arzt“ beschäftigt sich am Mittwoch, 10.4., mit diesem Thema.„Wichtig ist, die Schmerzen ernst zu nehmen und der Ursache auf den Grund zu gehen. Denn mit einer konsequenten und gut geplanten Behandlung stehen die Chancen gut, die Schmerzen loszuwerden“, sagt Dr. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Agnes-Hospital. Und erklärt weiter: „Schmerzen in der Schulter können häufi g bereits durch Krankengymnastik, Physiotherapie oder auch lokalen Injektionen, sogenannte konservative Behandlungsmethoden, gelindert werden. Wenn die Beschwerden allerdings anhalten, ist eine Operation notwendig.“Ein Schwerpunkt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Agnes-Hospital ist die Schulterchirurgie. Die Abteilung ist „Excellenz-Zentrum“ für inverse Schulterprothesen und bietet deutschlandweit Ärzten Hospitationen an, um diese Operationsmethode zu erlernen. So wird Chefarzt Dr. Bernd Hinkenjann an diesem Abend über das künstliche Schultergelenk referieren sowie allgemeine und spezifi sche Fragen rund um das Thema Schulterbeschwerden beantworten.Der Informationsabend: „Frag doch mal den Arzt: Was tun bei Schulterbeschwerden?“ am Mittwoch, 10.4.2019, beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus Friedenshalle Bölting, Marktstraße 17, 46499 Hamminkeln. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. […]

In Geschäft eingebrochen

Bocholt (ots) – Bargeld und Bekleidung hat ein Unbekannter in der Nacht zum Freitag bei einem Einbruch in Bocholt erbeutet. Der Täter hatte sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten eines Geschäftes an der Wesemannstraße verschafft, indem er eine Tür aufhebelte. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990. […]

Falscher Telekom-Mitarbeiter stiehlt Schmuck

Bocholt (ots) – Erst verschaffte er sich unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung eines älteren Ehepaares, dann stahl ein Unbekannter Schmuck: Als Mitarbeiter der Telekom hatte sich der Täter am Donnerstagnachmittag in Bocholt gegenüber den betroffenen Senioren ausgegeben. Er gab vor, eine Telefondose reparieren zu müssen. Einen unbeaufsichtigten Moment nutzte der Mann offensichtlich, um eine Schmuckschatulle zu entwenden. Das stellte sich heraus, als er sich wieder entfernt hatte. Beschreibung: circa 25 bis 30 Jahre alt, schwarze Haare mit Irokesenschnitt, schwarze Hose, schwarzes Jackett, weißes Hemd; mit sich führte er eine Kladde mit Informationsbroschüren und einen angeblichen “Telekomausweis”. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Einbruch in Büro

Bocholt (ots) – In Büroräume eingebrochen sind Unbekannte in der Nacht zum Freitag in Bocholt. Sie hatten sich gewaltsam Zugang verschafft, indem sie eine Eingangstür des Gebäudes an der Straße Ostmauer aufhebelten. Ob und was die Täter entwendeten, stand zunächst nicht fest. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990. […]

16-Jähriger fällt zum wiederholten Male durch Diebstahl auf

Bocholt (ots) – Am Donnerstag entwendete ein 16-Jähriger gegen 12.00 Uhr aus einem Drogeriemarkt in der Innenstadt Parfums. Er wurde durch Polizeibeamte im Rahmen der Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Diebesbeute hatte er nicht mehr bei sich. Der Jugendliche, der in den letzten Monaten wegen einer Vielzahl von Straftaten aufgefallen ist, beleidigte in der Folge die Polizeibeamten massiv und durchgehend. Ein weiteres Strafverfahren wurde eingeleitet. […]

Drogen im Blut

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Freitag kontrollierten Polizeibeamte auf dem Stadtring einen 27 Jahre alten Autofahrer. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogenkonsum durch den 27-Jährigen. Ein Drogentest verlief positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC, so dass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und ein Bußgeldverfahren einleiteten. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. […]

Autofahrerin unter Drogeneinfluss

Bocholt (ots) – Am Donnerstagvormittag kontrollierten Polizeibeamte eine 23-jährige Autofahrerin, da diese während der Fahrt ihr Mobiltelefon verbotswidrigerweise benutzte. Bei der Kontrolle ergab sich auch der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss stehen könnte. Ein Drogenschnelltest erhärte diesen: Er verlief positiv auf den Cannabiswirkstoff THC, so dass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und ein Bußgeldverfahren einleiteten. Ein Arzt entnahm der Frau eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. […]

40 Parteien auf dem Stimmzettel der Europawahl

Der Bundeswahlausschuss hat heute (04.04.2019) abschließend über Beschwerden gegen die Nichtzulassung von Wahlvorschlägen für die Europawahl entschieden. “Damit steht fest, dass 40 Parteien und sonstige politische Vereinigungen in Nordrhein-Westfalen am 26. Mai 2019 zur Wahl stehen; so viele wie nie zuvor”, so der Landeswahlleiter. Die Reihenfolge auf dem 96 cm langen Stimmzettel richtet sich nach dem Ergebnis der letzten Europawahlen in Nordrhein-Westfalen. Parteien, die 2014 in Nordrhein-Westfalen nicht angetreten oder nicht zugelassen waren, schließen sich in alphabetischer Reihenfolge des Parteinamens an. Außer den Kurzbezeichnungen und Namen der Parteien werden auf dem Stimmzettel bis zu zehn Bewerberinnen bzw. Bewerber jeder Liste stehen. Die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments findet ausschließlich durch Listenwahl statt. Direktkandidaten in Wahlkreisen gibt es nicht. Die Wahlberechtigten haben bei der Europawahl nur eine Stimme, mit der sie die Liste einer Partei oder sonstigen politischen Vereinigung wählen können. Insgesamt werden in diesem Jahr in den voraussichtlich verbleibenden 27 Mitgliedsstaaten 705 Abgeordnete (2014: 751 Abgeordnete in 28 Mitgliedsstaaten) für das Europäische Parlament gewählt. Deutschland stellt nach wie vor 96 Abgeordnete. Reihenfolge der Parteien in Nordrhein-Westfalen:1 CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands2 SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands3 GRÜNE – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN4 AfD – Alternative für Deutschland5 DIE LINKE – DIE LINKE6 FDP – Freie Demokratische Partei7 PIRATEN – Piratenpartei Deutschland8 Tierschutzpartei – PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ9 NPD – Nationaldemokratische Partei Deutschlands10 Die PARTEI – Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative11 FAMILIE – Familien-Partei Deutschlands12 FREIE WÄHLER – FREIE WÄHLER13 Volksabstimmung – Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung Politik für die Menschen14 ÖDP – Ökologisch-Demokratische Partei15 DKP – Deutsche Kommunistische Partei16 MLPD – Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands17 BP – Bayernpartei18 SGP – Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale19 TIERSCHUTZ hier! – Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL20 Tierschutzallianz – Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz21 Bündnis C – Bündnis C – Christen für Deutschland22 BIG – Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit23 BGE – Bündnis Grundeinkommen Die Grundeinkommenspartei24 DIE DIREKTE! – Demokratie DIREKT!25 Demokratie in Europa – DiEM2526 III. Weg – DER DRITTE WEG27 Die Grauen – Die Grauen – Für alle Generationen28 DIE RECHTE – DIE RECHTE – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz29 DIE VIOLETTEN – Die Violetten30 LIEBE – Europäische Partei LIEBE31 DIE FRAUEN – Feministische Partei DIE FRAUEN32 Graue Panther – Graue Panther33 LKR – Bernd Lucke und die Liberal-Konservativen Reformer34 MENSCHLICHE WELT- Menschliche Welt für das Wohl und Glücklichsein aller35 NL – Neue Liberale – Die Sozialliberalen36 ÖkoLinX – Ökologische Linke37 Die Humanisten – Partei der Humanisten38 PARTEI FÜR DIE TIERE – PARTEI FÜR DIE TIERE DEUTSCHLAND39 Gesundheitsforschung – Partei für Gesundheitsforschung40 Volt – Volt DeutschlandWeitere Informationen zur Europawahl 2019 gibt es im Internet unter www.im.nrw/themen/beteiligung/wahlen/europawahlen und kreis-borken.de/de/kreistag/wahlen/europawahl-2019.Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:Die neunte Europawahl findet in der Zeit vom 23. bis 26. Mai 2019 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt – in Deutschland allerdings nur am 26. Mai 2019. Foto: Europäisches Parlamentwww.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=200107 […]

Kein Führerschein – Fahrzeugführer und der -halterin droht nun Strafverfahren

Bocholt (ots) – Die Ausrede “Den Führerschein habe ich zu Hause vergessen” half einem 39-jährigen Autofahrer aus Bocholt nicht. Polizeibeamte hatten diesen am Donnerstag gegen 23.50 Uhr auf dem Stadtring kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich schnell heraus, dass dem Mann die Fahrerlaubnis im Jahr 2015 entzogen worden war. Er musste den Pkw stehen lassen und sieht sich nun den Folgen eines Strafverfahrens gegenüber. Dies gilt auch für die Fahrzeughalterin. […]

Neue Art-Galerie auf der Nordstraße

Am heutigen Freitag eröffnet Hans Benno Hein im Rahmen einer Vernissage seine ART GALLERY auf der Nordstraße 39 eröffnen. Diese „Verlängerung“ des Kunstcarrée wird fortan Kunstwerke der Künstler und der Teilnehmer des Kunstcarrée ausstellen. Vor und auch nach dem eigentlichen Kunstcarrée wird die ART GALLERY mit dem innovativen Künstler-shop-in-shop-Konzept aktiv und dynamisch agieren. Es wird eine international orientierte Galerie für eine Zielgruppe über die Grenzen von Bocholt hinaus in NRW, Belgien und den Niederlanden entstehen.Hans Benno Hein: „Wichtig dabei ist es, neue Wege zu gehen. So sind viele Aktionen mit Geschäften in der Nordstraße geplant, und mit vielen Geschäftsinhabern sind bereits Gespräche zu dieser Kooperation geführt worden. Mindestens 2x im Monat werden wir Themenabende organisieren, die musikalisch begleitet werden. Die Galerie wird 5 Tage in der Woche geöffnet sein, und regelmäßig sonntags haben wir einen „Tag der offenen Türen“ geplant. An der Nordmauer 18 haben wir einen Skulpturengarten angelegt. Diese Symbiose ist einzigartig und es wird jede Menge „Aktionen“ mit der ART GALLERY geben.“Mit dem Kulturamt der Stadt Bocholt besteht eine jahrelange ausgezeichnete Verbindung, dessen Wurzeln in der Gründung des vor 13 Jahren entstandenen Kunstcarrée liegen. […]

Kunstprojekt: „Europäischer Wunschzaun – europäischer Wunschtraum!“

Mit dem jetzigen Kunstprojekt „Europäischer Wunschzaun – europäischer Wunschtraum!“ laden die Organisatoren des Kunstcarrées Bocholt deutsche (aus Bocholt und Umgebung), niederländische (aus der Regio Achterhoek) und belgische Jugendliche (aus Belgisch-Bocholt) am 4. und 5. Mai 2019 ein, sich engagiert und kritisch mit der Zukunft Europas auseinanderzusetzen. Sie möchten dabei die Möglichkeit nutzen, die Wünsche, die Ideen und auch die Kritik der jungen Europäerinnen und Europäer bildlich auf einem Bauzaun in der Bocholter Innenstadt darzustellen.In einer Pressmitteilung heißt es: Europa braucht mehr Engagement für die gemeinsame europäische Idee. Europa braucht mehr interkulturellen Austausch, mehr Verständigung miteinander und Verständnis füreinander. Europa braucht eine kritische Auseinandersetzung mit den wichtigen Zukunftsfragen. Und Europa braucht neue Visionen für die Zukunft, so ERASMUS+. Wer kann daher Europa und die Wünsche an Europa besser beschreiben, als die Jugend Europas?Unter Leitung eines Bocholter Künstlers und Mediendesigners sollen sich jungen Leute am ersten Tag der Begegnung mit dem Motto „Europa – einfach – machen“ auseinandersetzen und gleichzeitig aufzeigen, was die Politikerinnen und Politiker einfach (mal) machen müssen. An diesem Tag sollen nicht nur erste Skizzen für die Gestaltung des Bauzauns entworfen werden, sondern die Jugendlichen sollen sich und ihre Kultur kennen lernen. Am zweiten Tag ist die tatsächliche Umsetzung des Projektes geplant. Dann gestalten die jungen Europäerinnen und Europäer einen 15 Meter langen Bauzaun mit Texten und Bildern. Aus praktischen Gründen werden die jungen Menschen in dieser Zeit in der europäischen Jugendbegegnungsstätte „Europa-Haus Bocholt“ wohnen.Wir werden zu dieser Aktion (Europa-)Politikerinnen und Politiker am 5. Mai 2019 einladen. Zeitgleich läuft in der Bocholter Innenstadt das Kunstcarrée, eine Open-Air-Ausstellung mit rund 80 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und den benachbarten Niederlanden. Diese Veranstaltung lockt viele Menschen in die Innenstadt, die sich dann ebenfalls mit der Kunstaktion „Europäischer Wunschzaun – europäischer Wunschtraum“ auseinandersetzen können.Ziel ist es, miteinander ins Gespräch über Europa zu kommen und letztendlich die Menschen dazu zu bringen, wählen zu gehen. Für eine entsprechende Nachhaltigkeit montieren wir am Bauzaun einen Briefkasten, in dem die Menschen ihre Wünsche an Europa hinterlegen können. Diese werden von uns ausgewertet und über die Medien bekannt gemacht. Der Bauzaun wird in den nächsten zwei Jahren in der Innenstadt verbleiben.Die gesamte Aktion dient in unserer deutsch-niederländischen Grenzregion der Vernetzung sowie Verständigung und wird deshalb vom Fachbereich Kultur und Bildung – Europabüro Bocholt, dem grenzüberschreitenden Netzwerk „Grenzhoppers“ und dem Europe-direct Informationszentrum sowie den Schulen und Jugendzentren als Entsendestellen unterstützt.“ […]

Textilwerk Bocholt zeigt zwei Ausstellungen zum 40-jährigen Jubiläum des LWL-Industriemuseums

Zwei neue Ausstellungen eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 5. April im Textilwerk Bocholt. Die Abschlusspräsentation des EU-Projekts “Sounds of Changes” macht Klänge der Veränderung hörbar. Unter dem Titel “Fabrik. Denkmal. Forum” geben Fotografien von Berthold Socha Einblicke in die Industriekultur von ihren Anfängen bis heute. Das LWL-Industriemuseum feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag; das Textilmuseum in Bocholt wurde vor 30 Jahren eröffnet. “Die beiden Ausstellungen nehmen diese Jubiläen zum Anlass, den Wandel der westfälischen Industrie auf neuen Wegen zu vermitteln”, erklärte Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums am Donnerstag (4.4.) in Bocholt. Die beiden Ausstellungen sind bis 8. September in der Spinnerei zu sehen.40 Jahre Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha1979 beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Gründung eines dezentralen Industriemuseums. Es sollte die Kultur des Industriezeitalters beispielhaft darstellen, Denkmäler erschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Berthold Socha begleitete die Entwicklung von Anfang an nicht nur als Referent der LWL-Kulturabteilung, sondern auch als Fotograf. Seine Schwarzweiß-Aufnahmen ergründen die skulpturalen Qualitäten der acht Standorte des Museums. Verfall und Aufbau sowie Oberflächen und Objekte sind nur einige seiner Themen. “Berthold Sochas Fotografien liefern eine sehr persönliche Sicht auf den langen Weg von der Fabrik zum Denkmal und weiter zum gesellschaftlichen Forum”, fasst Dirk Zache zusammen. “Für das LWL-Industriemuseum bilden sie ein einzigartiges Archiv.”Bocholt ist die erste Station der Ausstellung, die im Jubiläumsjahr an allen acht Standorten des LWL-Industriemuseums zu sehen ist. Jeder Standort ist mit jeweils acht Bildern in der Ausstellung vertreten. Zum 30. Geburtstag des Textilwerks ergänzt Berthold Socha die Schau in Bocholt um weitere 30 Bilder. Sie zeigen den Weg vom Bau der Weberei über den Ankauf der Spinnerei Herding bis zur aktuellen Weiterentwicklung des Museums im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts “kubaai”.Präsentiert werden die Aufnahmen inmitten historischer Maschinen und im Dialog mit der Ausstellung “Sounds of Changes”. “Besucher haben auf diese Weise die Möglichkeit, das gesamte LWL-Industriemuseum sowohl sehend als auch hörend zu erleben. Es ist beinahe so, als könnte man eine Reise in die Vergangenheit unternehmen und gleichzeitig in unterschiedlichen Jahrzehnten an den acht Standorten des Industriemuseums sein”, erklärt Dieter Gebhard, Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung. “Beide Ausstellungen legen ihren Fokus auf Veränderungsprozesse und die Menschen, die sie gestalten”, ergänzt Martin Schmidt, wissenschaftlicher Referent des Textilwerks. “Diese wechselseitigen Bezüge möchten wir sichtbar machen und verstärken.” So dient eine zentrale Installation aus historischen Spinden als gemeinsame Präsentationsfläche, auf der sich Fotografie, Sounds und Video begegnen.Sounds of Changes – Make history heardWie klingen Westfalen und das Ruhrgebiet, nachdem das Surren der Fördermaschinen, das Dröhnen der Stahlwerke und das Heulen der Werkssirene verschwunden sind? Welche Klänge sind nun hörbar und prägen unsere klangliche Umwelt? Dies sind einige der Fragen, mit denen sich das LWL-Industriemuseum seit 2017 im EU-Projekt “Sounds of Changes” beschäftigt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Partnermuseen aus Schweden, Finnland, Polen und Slowenien 800 Klänge ausfindig zu machen, aufzunehmen, zu dokumentieren und öffentlich zugänglich zu machen. “Dabei geht es um ganz unterschiedliche Aspekte des Wandels”, erklärt Kathinka Engels, die das Projekt im LWL-Industriemuseum koordiniert. “Die Themen reichen von Strukturwandel über Energiewende und neue Technologien bis hin zu lautstarken Forderungen nach Veränderung, wie derzeit bei ‘Fridays for Future'”. Alle Sounds werden im Online-Archiv www.soundsofchanges.eu gesammelt und können dort frei heruntergeladen werden.”Die Abschlussausstellung des Projekts im Textilwerk Bocholt erprobt unterschiedliche Formate der musealen Vermittlung von Sounds”, so Konrad Gutkowski vom Referat Wissenschaft und Projekte des LWL-Industriemuseums. “Es geht um die Frage, wie wir Klänge nicht nur sammeln, bewahren und erforschen, sondern auch ausstellen können.” Für die Abschlusspräsentation arbeitete das LWL-Industriemuseum mit dem Studiengang Sounddesign der Fachhochschule (FH) Dortmund und dem Studiengang Computermusik und elektronische Medien der Folkwang Universität der Künste zusammen. Studierende haben gemeinsam eine begehbare Sound- und Videoinstallation entwickelt, die im Dialog mit den Fotografien von Berthold Socha präsentiert wird.Passend zum 40-jährigen Jubiläum des LWL-Industriemuseums vereint sie Klänge und Bilder des Wandels. So folgen Betrachter und Zuhörer dem Weg des Bergmanns durch den Stollen, reisen durch die Geschichte der Textilindustrie und tauchen ein in die klirrende Welt des Glases. Die Studierenden verwendeten selbst aufgenommenes Tonmaterial, Aufnahmen aus der “Sounds of Changes”-Datenbank, Material aus der Soundbibliothek der FH und eigene Kompositionen. Eine spezielle Lautsprechertechnik sorgt für ein räumliches Klangerlebnis. Das Videomaterial setzt sich aus historischen Aufnahmen der Standorte und Industrien, künstlerischen Animationen und aktuellen Aufnahmen zusammen.Sounds of BocholtAn verschiedenen Stationen präsentiert die Ausstellung zudem Hörspiele und erzählt akustische Geschichten. Die ebenfalls von Dortmunder Studierenden zu den acht Standorten des Museums kreierten Hörspiele werden durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern einer AG des St.-Josef-Gymnasiums in Bocholt ergänzt. Auch Teilnehmer des Europäischen Jugendcamps, das die Stadt Bocholt in Kooperation mit dem Textilwerk vom 17. Bis 19. Juli organisiert, werden an der Ausstellung mitwirken. “Andere Städte, andere Klanglandschaften. Wir sind gespannt, wie Bocholt für Jugendliche aus den europäischen Partnerstädten klingt”, so Martin Schmidt. Die Ergebnisse der drei Projekttage werden im Anschluss in der Ausstellung präsentiert. […]

Erste Bürgerversammlung im Projekt „Mein Hochfeld-Süd“

Am Dienstag, 9. April 2019, lädt die Stadt Bocholt alle Bewohner der Nachbarschaft „Hochfeld-Süd“ zu einer Bürgerversammlung in die Freizeithalle Aasee, Hochfeldstraße 56b, ein. Die Bürgerversammlung ist der Start der digitalen Bürgerbeteiligung. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Anmeldungen nimmt Sarah Schult per E-Mail an sschult@ewibo.de oder per Telefon unter Tel. 02871 21765-276 entgegen.Digitale Bürgerbeteiligung wird vorgestelltAuf der Bürgerversammlung gibt der Fachbereich Soziales der Stadt Bocholt und die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) einen Überblick über die soziale Struktur der Nachbarschaft. Außerdem wird die Internetseite vorgestellt, auf der Anwohnerinnen und Anwohner zu verschiedenen Themen Ideen einreichen und untereinander diskutieren können. Am 10. April um 15 Uhr geht die Internetseite www.meinhochfeld.de online. “Wir laden alle Bewohner und Akteure aus der Nachbarschaft ein, sich an diesem Pilot-Projekt zu beteiligen”, setzen Lukas Kwiatkowski und Sarah Schult von der EWIBO auf eine rege Beteiligung.Die Bürgerversammlung ist die zweite Veranstaltung im Rahmen des Projektes “Mein Hochfeld-Süd”, welches zum Ziel hat, das Zusammenleben in der Nachbarschaft zu stärken. Zuvor hatten bei einem Stadtteilspaziergang am 8. März 2019 rund 40 Anwohnerinnen und Anwohner erste Anregungen zur Verbesserung des Wohnviertels gemacht. Diese Anregungen bilden die Grundlage der digitalen Bürgerbeteiligung und wurden auf der Internetseite bereits eingepflegt.Zum HintergrundIm Projekt “Vernetzung gestalten in Bocholt” der Nationalen Stadtentwicklungspolitik hat die EWIBO sich dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gegenüber verpflichtet, partizipative Beteiligungsformen in Quartieren auszutesten, um “gelebte Vielfalt” zu fördern. In der Nachbarschaft südliches Hochfeld werden bis zum Ende dieses Jahres verschiedene Beteiligungsformen getestet. Neben der Möglichkeit, sich online zu Themen und Fragestellungen, die die Nachbarschaft betreffen, zu äußern, gibt es auch analoge Angebote geben.Durchführung und FördererDas Projekt wird lokal durchgeführt von der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) mit Unterstützung der Stadt Bocholt. Gefördert wird es durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen (www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de). […]

Für 10.000 Euro drei neue “Fietsenflicker” aufgestellt

Drei Fahrrad-Reparatur-Serviceeinheiten, so der offizielle Name, finden sich jetzt in Bocholt. Die Stationen bekommen mit dem Titel “Fietsenflicker” einen typischen Bocholter Spitznamen. Am Mittwoch hatte Stadtbaurat Daniel Zöhler gemeinsam mit Stadtmarketingchef Ludger Dieckhues, Umweltreferentin Angela Theurich und Reinhold Wilke, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Verkehr, Stadtgrün und Umwelt, die neuen Servicestationen in Augenschein nahm.Neben dem Standort am Berliner Platz direkt vor dem Rathaus gibt es noch zwei weitere Standorte. Einer befindet sich am Bahnhof an der Buswendeschleife am Übergang zur Radabstellanlage und ist auch schon installiert. Beim dritten Standort, dem Benölkenplatz, soll die Station gegenüber dem Eingang des Amtsgerichts aufgestellt werden. “Hier müssen wir den Standort noch optimieren und werden den Flietsenflicker kurzfristig installieren”, berichtet Reinhold Wilke.Problemlos versetzbar”Bestückt sind die Fietsenflicker mit einer Luftpumpe mit Manometer sowie Werkzeug, das an herausziehbaren Stahlseilen befestigt ist. Ein Sechskant-Schlüsselset, Reifenheber, justierbare Schraubenschlüssel, Konusschlüssel und Standard-Schraubendreher lassen keine Radlerwünsche offen”, erläutert Stadtbaurat Daniel Zöhler. Zeitgleich können zwei Räder gewartet werden. Diese können entweder an der Radhalterung aufgehängt oder abgestellt werden.Die Stadt Bocholt hat die Station am Berliner Platz passend zur Radmesse Radtrends, die am kommenden Wochenende stattfindet, in betrieb genommen. Bei Bedarf können die Stationen jederzeit kuzrfristig problemlos demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Das sei bei der Station am Berliner Platz zur Kirmes oder auch beim Umzug der Verwaltung zum Gigaset-Gebäude der Fall.Finanzierung und FörderungDie Kosten in Höhe von gut 10.000 Euro zahlt die Stadt aus Mitteln der Klimakommune. […]