Sushi-Spezialist und Inder eröffnen in Bocholt

In die Bocholter Gastro-Szene kommt Bewegung. Gleich zwei neue Restaurants eröffnen demnächst auf der Osterstraße. Im Haus Nr. 23 übernimmt das „Kawaii“ die Räumlichkeiten des Restaurants „First Floor“. Das Kawaii ist auf Sushi spezialisiert. Nur wenige Meter, in der Osterstraße 34, wird das das Taj India eröffnen. Dort war bis vor Wochen noch das LaVita, das sich jetzt im Werkt II am Gasthausplatz befindet. […]

Bürgermeister begrüßt neuen Hausarzt in Bocholt

Dr. Enno Meyer ist seit dem 1. April 2019 neuer niedergelassener Hausarzt in der Gemeinschaftspraxis von Dr. Klaus Oehmen / Dr. Enno Meyer. Bürgermeister Peter Nebelo, Sascha Terörde und Elisabeth Böing vom Zukunfts- und Strategiebüro der Stadt Bocholt sowie Dr. Michael Adam vom Ärztenetzwerk BOHRIS* besuchten den neuen Arzt jetzt in der Praxis.„Sie haben mit Bocholt eine gute Entscheidung getroffen. Wenn Sie erst einmal sehen, was Bocholt alles zu bieten hat…“, beglückwünschte ihn Nebelo zu seiner Entscheidung, sich hier niederzulassen.Meyer kommt aus dem Landkreis Osnabrück, ist verheiratet und hat zweijährige Zwillinge. Er wohnt in Raesfeld und will – sofern es das Wetter zulässt – in Zukunft auch mit dem Rad zur Arbeit nach Bocholt kommen. „Auch die Hausbesuche werde ich dann mit dem Fahrrad bewältigen“, kündigt Meyer an. Aber wie kommt Meyer eigentlich nach Bocholt?Mit der Geburt der Zwillinge hat es ihn – auch auf Anraten seiner Gattin, die aus Gemen kommt – in den Kreis Borken gezogen. „Dann habe ich einfach geschaut, wo der Bedarf am größten ist und habe über meinen Cousin, der Orthopäde in Bocholt ist, Kontakt zu Dr. Adam, BOHRIS und Frau Böing von der Stadt Bocholt aufgenommen“, berichtet Meyer. Mit Dr. Oehmen hatte er schon bei einer Veranstaltung von BOHRIS, in dem es um „Telematic“ ging, Kontakt. „So sind wir dann zusammengekommen“, so Oehmen.Mountainbike und ROSEErsten Kontakt zu Bocholt hatte Meyer aber über sein Hobby, das Radfahren. „Ich kenne natürlich ROSE und die Biketown“, sagt Meyer. Open Air, Kirmes, Weihnachtsmarkt, Stadttheater hat er gemeinsam mit seiner Frau alles schon besucht. Zuvor hat er in Bochum gelebt und als Notarzt in Castrop-Rauxel gearbeitet. „Die Lebensqualität hier ist aber deutlich höher“, so Meyer.Rettungsassistent und StudiumNach seinem Abitur machte Meyer erst einmal eine Ausbildung zum Rettungsassistenten bei den Maltesern und studierte anschließend Medizin in Bochum. Im Studium lernte er seine Frau kennen, die angehende Dermatologin ist.Lanze für die AllgemeinmedizinSowohl Dr. Oehmen als auch Enno Meyer lobten den Kontakt zur Stadtverwaltung. „Wir haben mit Frau Böing eine wunderbare Ansprechpartnerin, die immer ein offenes Ohr für unsere Belange hat“, so Oehmen und Meyer unisono. Durch den Kontakt zur Stadt und zum Ärztenetzwerk BOHRIS aber auch zur Kassenärztlichen Vereinigung erfahre der interessierte Arzt die beste Unterstützung.„Die Allgemeinmedizin ist ein solch abwechslungsreicher Bereich in der Medizin. Sie ist spannend und der Mensch steht dabei im Focus“, sagt Enno Meyer. Zudem sei die Selbständigkeit “hochspannend. In ihr kann sich der Arzt selbst entfalten“, bricht Meyer eine Lanze für die Allgemeinmedizin.*Was ist das Ärtzenetz BOHRIS?BOHRIS ist ein Ärztenetzwerk im Verbund der Kommunen Bocholt, Rhede und Isselburg in enger Zusammenarbeit mit hiesigen Medizinern. Ziel ist die Sicherstellung und Stärkung der medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich. Mehr Informationen unter www.bocholt.de/bohris .Text und Foto: Stadt Bocholt […]

Ab Montag gilt der Sommerfahrplan

Ab Montag, 15.04.2019 gilt beim Bocholter StadtBus wieder der „normale“ Sommerfahrplan, d.h. montags bis freitags fahren in den Abendstunden die StadtBusse nicht mehr ganz so lang. Der entsprechende Fahrplan ist in den veröffentlichten Fahrplantabellen des aktuellen Bocholter Stadtfahrplanhefts abgedruckt.• StadtBus-Linien C1 bis C6 im 30-Min-Takt:Die letzte Fahrt in Richtung Innenstadt erfolgt gegen ca. 19.00 Uhr (je nach Haltestelle), die letzte Fahrt ab Bustreff in die Stadtteile ist demnach bereits um 19.15 Uhr (bisher: 19.45 Uhr).• StadtBus-Linien C7 (Suderwick) und C8 (Barlo) im 60-Min-Takt:Die letzte Fahrt in Richtung Innenstadt erfolgt gegen ca. 18.30 Uhr (je nach Haltestelle), die letzte Fahrt ab Bustreff in die Stadtteile ist demnach bereits um 18.45 Uhr (bisher: 19.45 Uhr).• TaxiBus-Linien T11, T12 und T14 im 30-Min-TaktDie letzte Fahrt in Richtung Innenstadt erfolgt gegen 19.00 Uhr, die letzte Fahrt in die Stadtteile findet somit schon um 19.15 Uhr statt.• StadtBus-Linie C13 (Industriepark): Hier entfallen zwei Fahrten-zum einen die Fahrt ab Industriepark, Haltestelle Pendeweg um 19.48 Uhr stadteinwärts und um 19.45 Uhr ab Bustreff stadtauswärts, so dass nach 19 Uhr die Linie C13 nur noch 1 x je Stunde bis 22.30 Uhr verkehrt.Generell bleibt der jeweilige Takt bestehen. Fahrgäste müssen sich also im Prinzip nur merken, dass die letzte Fahrt in die Stadtteile vom Bustreff bereits um 19.15 Uhr (Linien C7 und C8: 18.45 Uhr) statt-findet und vorher der normale Taktverkehr der jeweiligen Linie gilt (Ausnahme der Linie C13-diese ver-kehrt bis 22.30 Uhr).Zur weiteren Info:• Das Anrufsammeltaxi (AST), welches im Winter erst ab 20.30 Uhr/20.45 Uhr zu einer Halte-stelle bestellt werden kann, verkehrt nun bereits eine Stunde früher, d.h. ab 19.30 Uhr/19.45 Uhr (Abfahrtszeit abhängig von der jeweiligen Haltestelle). Es kostet einen Aufpreis, bringt die Fahrgäste dafür jedoch direkt ans jeweilige Ziel bis vor die „Haustür“.• In den Osterferien (15.04.2019 bis 26.04.2019) gilt zudem der Ferienfahrplan, d.h. alle im Fahrplan mit einem „S“ gekennzeichneten Fahrten finden nicht statt. Es handelt sich hierbei um zusätzlich eingesetzte Busse für Schülerinnen und Schüler, die in der Ferienzeit nicht benötigt werden bzw. zu leicht geänderten Uhrzeiten verkehren.Natürlich steht das StadtBus-Team bei allen Fragen rund um die Umleitungen montags bis freitags zwi-schen 09.00 Uhr – 18.00 Uhr und samstags zwischen 09.00 Uhr – 14.00 Uhr telefonisch unter 02871-21919-0 und persönlich im StadtBusCenter am Europaplatz 20 zur Verfügung.Zusätzliche Busse im Schülerverkehr auch nach den Osterferien.2. Die in den Wintermonaten morgens an Schultagen zusätzlich im Schülerverkehr (ca. 07.30 Uhr) eingesetzten Busse auf der Linie C6 (aus Richtung Lowick, ab Haltestelle Gartenweg), der Linie C4 (aus Richtung Biemenhorst, ab Haltestelle Dannenkamp) und der Linie C5 (aus Richtung Feldmark, ab Haltestelle Böggeringstraße) werden auch nach den Osterferien, weiter bis zu den Sommerferien (12.07.2019) verkehren. […]

Zeugen melden Lkw-Fahrer wegen gefährlicher Fahrweise

Bocholt (ots) – Am Mittwochmorgen meldeten sich Zeugen gegen 07.30 Uhr bei der Polizei und machten Angaben zu einem Lkw, der auf der B 67 in Schlangenlinie unterwegs war – Fahrtrichtung Rees. Polizeibeamte konnten den Lkw in Höhe Werth anhalten und den 51-jährigen Fahrer kontrollieren. Die Zeugen, die hinter dem Lkw unterwegs waren, hielten ebenfalls an und machten vor Ort weitere Aussagen.Demnach war der 51-Jährige in Schlangenlinie gefahren und drohte mehrfach in den Gegenverkehr zu geraten. Er fuhr dauerhaft links, überholte und nötigte dabei andere Verkehrsteilnehmer zum Abbremsen. Nach Ende der 2plus1-Regelung für seine Richtung scherte er nicht ein, sondern fuhr über die Sperrfläche und die Gegenfahrspur, so dass es zu gefährlichen Situationen kam. Beim Blick in die Fahrerkabine, so einer der Zeugen, machte der 51-Jährige den Eindruck, als ob er am Steuer einschlafen würde.Ein Alkoholtest verlief komplett negativ. Jedoch ergab sich auch nach der Aussage des 51-Jährigen der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Medikamenten stand, welche die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen können. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, stellten den Führerschein sicher, leiteten ein Strafverfahren ein und ein Arzt entnahm dem Beschuldigten eine Blutprobe.Bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten wurden zudem für den letzten Monat erhebliche Verstöße festgestellt und ein gesondertes Verfahren eingeleitet. […]

Einbruch in Praxisräume

Bocholt (ots) – Am Dienstag hebelten Einbrecher zwischen 21 und 23 Uhr auf dem Stenerner Weg ein rückwärtiges Fenster einer Praxis auf. Entwendet wurde nichts. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Bocholt in der Klasse über 50.000 Einwohner erneut fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands

Bocholt ist heute von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zum sechsten Mal als fahrradfreundlichste Stadt in der Klasse über 50.000 Einwohner ausgezeichnet worden. Mit der Note 2,4 lag Bocholt am Ende deutlich vor Nordhorn (2,6) und Konstanz (3,1). Das ist das Ergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests. Er ist die größte nicht-repräsentative Umfrage zur Zufriedenheit der Radfahrenden weltweit. “Ich bin überglücklich, eine ganz tolle Auszeichung. Danke an alle Bocholterinnen und Bocholter, die dazu beigetragen haben”, so Nebelo in einer ersten Reaktion. Stadtbaurat Daniel Zöhler erklärte: “Das Ergebnis zeigt klar, das Bocholt Fahrradstadt Nr. 1 ist – alle Bocholterinnen und Bocholter dürfen stolz darauf sein.”Im Herbst 2018 waren bundesweit per Online-Umfrage 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt worden – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Mehr als 170.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Umfrage beteiligt und die Situation in 683 Städten und Gemeinden beurteilt.Karlsruhe ist erstmals fahrradfreundlichste Stadt seiner Größenklasse. Die angestammte Siegerstadt Münster war beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 leicht zurückgefallen, weil nach Auffassung der Befragten in Münster in jüngster Zeit nicht genug für die Fahrradförderung getan wurde. Fehlende Abstellanlagen und häufiger Fahrraddiebstahl wurden ebenfalls kritisch bewertet.Am stärksten seit dem letzten ADFC-Fahrradklima-Test aufgeholt haben jeweils in ihrer Größenklasse Berlin (Note 4,3), Wiesbaden (Note 4,4), Offenbach (Note 3,6), Konstanz (Note 3,1), Emmendingen (Note 3,5) und Oschatz (Note 4,0). Peters: „An Berlin sehen wir, dass es von den Radfahrenden schon als positiv bewertet wird, wenn die Stadt sich auf den Weg macht, bessere Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen. Von einer guten Fahrradstadt ist Berlin noch weit entfernt, aber eine Aufbruchsstimmung wird schon wahrgenommen.“Den Sonderpreis als familienfreundlichste Fahrradstadt erhielt die Stadt Wettringen (Note 2,0). Hier sind die Menschen mehrheitlich der Meinung, dass man auch Kinder ohne schlechtes Gewissen allein mit dem Rad fahren lassen kann – und dass es genug Platz auf den Radwegen gibt, um auch mit Kinderanhänger oder Lastenrad bequem unterwegs zu sein.Schlusslichter in ihren Größenklassen sind Köln (Note 4,4), Wiesbaden (4,4), Remscheid (4,7), Lüdenscheid (4,7), Hof (4,8) und Dittelsheim-Heßloch (4,7). Diese Städte werden von den Radfahrenden mehrheitlich als fahrradunfreundlich bewertet.Gesamtnote 3,9 – weiter leicht gesunkenDas Fahrradklima, also die Zufriedenheit der Befragten beim Radfahren, hat sich nach Einschätzung von 170.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ADFC-Umfrage weiter verschlechtert. 2014 wurde das Fahrradklima noch mit 3,7 bewertet, 2016 mit 3,8 – 2018 mit 3,9. Besonders bedenklich ist der Trend, dass die Menschen sich immer unsicherer beim Radfahren fühlen (Note 4,2 gegenüber 3,9 in 2016). Der zu lasche Umgang mit Falschparkern ist bundesweit mittlerweile das von Radfahrerinnen und Radfahrern am meisten bemängelte Thema (Note 4,5). Besonders unzufrieden sind die Radfahrenden auch mit der schlechte Führung des Radverkehrs an Baustellen (Note 4,5). Ebenfalls schlecht bewertet werden ungünstige Ampelschaltungen für Radfahrer (Note 4,4) und die fehlende Breite der Radwege (Note 4,4).Am besten werden von den Befragten die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums (Note 2,8), die Möglichkeit zum zügigen Radfahren (Note 3,0) und die Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrende (Note 3,2) bewertet. Die Zusatzfragen haben ergeben, dass es den Befragten am wichtigsten ist, auf dem Rad als Verkehrsteilnehmer akzeptiert zu werden, sich sicher zu fühlen, hindernisfreie Radwege vorzufinden, wenig Konflikte mit Fußgängern zu haben und auf breiten Wegen für den Radverkehr unterwegs zu sein. 81 Prozent der Befragten ist es wichtig, vom Autoverkehr getrennt Rad zu fahren, unter den Frauen sind es sogar 86 Prozent. […]

PC-Sprechstunden jetzt auch bei „Lebenshilfe e.V.“

Die ehrenamtlichen Helfer der Gruppe „Mouse Mobil“ bieten ihre Computerschulungen jetzt auch beim „Lebenshilfe e.V.“ (Werther Straße 173) an. Jeden dritten Montag im Monat, beginnend ab 15. April 2019, zeigen sie zwischen 10-11:30 Uhr Anfängern den Umgang mit Computer, Smartphone und Tablet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die „Sprechstunden“ sind offen für jedermann.”Mouse Mobil” gibt zudem Tipps zum Thema Sicherheit im Internet und zeigt den Teilnehmern interessante Internetseiten und Apps.Zur Gruppe “Mouse Mobil””Mouse Mobil” ist eine ehrenamtliche Projektgruppe von “Engagiert in Bocholt”, die sich zum Ziel gesetzt hat, älteren Menschen in Bocholt den Zugang zum Computer und Smartphone zu erleichtern. Initiatoren von “Engagiert in Bocholt” sind das Seniorenbüro der Stadt Bocholt, der Verein “Leben im Alter” und die Stadtsparkasse Bocholt.Mehr zu der Sprechstunde und zu den weiteren Angeboten von “Mouse Mobil” erfahren sie im Seniorenbüro der Stadt Bocholt unter Tel. 02871 953-758. […]

CDU-Vorschlag: Einsparungen bei Straßenbau für ökologische Projekte nutzen

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt zukünftig einen größeren Teil der Kosten für Straßenbauprojekte. Vor diesem Hintergrund möchte die CDU-Fraktion in der morgigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von der Verwaltung wissen, wie viel Geld die Stadt Bocholt durch die Änderungen einspart. Auch fragt sie die Verwaltung, ob die eingesparten Mittel zweckgebunden für ökologische Projekte eingesetzt werden können.Wie das CDU-geführte Ministerium für Verkehr in NRW in einer Pressemitteilung mitteilt, steigt der Mindestfördersatz für den kommunalen Straßenbau um 10 Prozent. Konkret bedeutet dies, dass das Land zukünftig 70 statt der bisherigen 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernimmt. Hiervon können auch Straßenneubauprojekte profitieren. Außerdem steigt die Förderung des kommunalen Anteils bei der Beseitigung und Sicherung von Bahnübergängen auf 80 Prozent.Da die Änderungen auch Auswirkungen auf das bereits beschlossene Jahresförderprogramm „Kommunaler Straßenbau 2019“ haben, möchte die CDU-Fraktion wissen, welche Straßenbauprojekte in Bocholt für das Programm angemeldet sind und um welchen Betrag sich der städtische Eigenanteil insgesamt verringert. Auch fragt sie die Verwaltung, welche Auswirkungen sich auf den geplanten Nordring ergeben.Der Fraktionsvorsitzende Burkhard Weber erklärt hierzu: „Die Landesregierung leistet mit den höheren Förderanteilen einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Kommunen. Vor allem vor dem Hintergrund des geplanten Baus des Nordrings kann Bocholt hiervon stark profitieren. Allerdings gehen durch Straßenneubauprojekte auch wichtige ökologische Flächen verloren. Daher wollen wir von der Verwaltung wissen, ob die eingesparten Eigenmittel für ökologische Projekte mit Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel Aufforstungsprogramme innerhalb der Klimakommune Bocholt, zweckgebunden eingesetzt werden können.“ […]

Stadt Bocholt für gute Personalarbeit ausgezeichnet

Am Dienstag, 2. April 2019, drehte sich im Ahauser Schloss alles rund um den digitalen Wandel in der Personalarbeit. Die Initiative “einfachmachen #2” stellte positive und zukunftsträchtige Ansätze der Personalarbeit vor. Bei der Auszeichnungsveranstaltung erhielt auch die Stadt Bocholt für ihre Maßnahmen zur Personalgewinnung eine Auszeichnung.Die von der Wirtschaftsförderung für den Kreis Borken mbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld, der Agentur für Arbeit Coesfeld und der Regionalagentur Münsterland ins Leben gerufene Initiative “#einfach machen” hat das Ziel den Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Dafür stellt sie Unternehmen aus der Region vor, die ihre Personalarbeit positiv und nachahmenswert gestalten. Die Schwerpunktthemen der Initiative “einfachmachen #2” waren Arbeitsorganisation, Unternehmenskultur, Qualifizierung und Personalgewinnung.Die Stadt Bocholt wurde für Ihre Arbeit in der Personalgewinnung als positives Beispiel ausgezeichnet. Hier konnte die Stadtverwaltung mit einem Online-Bewerbungsportal, welches für Ausbildungen seit 2014 genutzt wird, und der Nutzung von Social Media punkten. “In den sozialen Netzwerken sind wir da, wo unsere potenziellen Azubis tagtäglich aktiv sind. Dort können wir am besten zeigen, wie vielseitig die Arbeit bei der Stadtverwaltung Bocholt ist”, erklärt Annette Hünting, Leiterin des Fachbereichs Zentrale Verwaltung. Seit 2016 nutzt die Stadtverwaltung Bocholt Facebook für das Azubi-Marketing, seit 2018 unterer anderem auch Youtube und Instagram. “Ich freue mich, dass die Kampagne so positiv wahrgenommen wird”, so Hünting weiter.Weitere Informationen zur Initiative und zu den ausgezeichneten Beispielen sind online unter www.personalarbeit-einfachmachen.de einsehbar. […]

CDU-Vorschlag: Einsparungen bei Straßenbau für ökologische Projekte nutzen

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt zukünftig einen größeren Teil derKosten für Straßenbauprojekte. Vor diesem Hintergrund möchte dieCDU-Fraktion in der morgigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von derVerwaltung wissen, wie viel Geld die Stadt Bocholt durch die Änderungeneinspart. Auch fragt sie die Verwaltung, ob die eingesparten Mittelzweckgebunden für ökologische Projekte eingesetzt werden können.Wie das CDU-geführte Ministerium für Verkehr in NRW in einerPressemitteilung mitteilt, steigt der Mindestfördersatz für den kommunalenStraßenbau um 10 Prozent. Konkret bedeutet dies, dass das Land zukünftig 70statt der bisherigen 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernimmt.Hiervon können auch Straßenneubauprojekte profitieren. Außerdem steigt dieFörderung des kommunalen Anteils bei der Beseitigung und Sicherung vonBahnübergängen auf 80 Prozent.Da die Änderungen auch Auswirkungen auf das bereits beschlosseneJahresförderprogramm „Kommunaler Straßenbau 2019“ haben, möchte dieCDU-Fraktion wissen, welche Straßenbauprojekte in Bocholt für das Programmangemeldet sind und um welchen Betrag sich der städtische Eigenanteilinsgesamt verringert. Auch fragt sie die Verwaltung, welche Auswirkungensich auf den geplanten Nordring ergeben.Der Fraktionsvorsitzende Burkhard Weber erklärt hierzu: „Die Landesregierungleistet mit den höheren Förderanteilen einen wichtigen Beitrag zurEntlastung der Kommunen. Vor allem vor dem Hintergrund des geplanten Bausdes Nordrings kann Bocholt hiervon stark profitieren. Allerdings gehen durchStraßenneubauprojekte auch wichtige ökologische Flächen verloren. Daherwollen wir von der Verwaltung wissen, ob die eingesparten Eigenmittel fürökologische Projekte mit Nachhaltigkeit, wie zum BeispielAufforstungsprogramme innerhalb der Klimakommune Bocholt, zweckgebundeneingesetzt werden können.“ […]

Führung in Gebärdensprache

Bocholt (lwl). Zu einer inklusiven Führung für Hörgeschädigte und Hörende lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in das Textilwerk Bocholt ein. Der Rundgang am Samstag (13.4.) um 15 Uhr wird von einer Gästeführerin und einer Dolmetscherin für deutsche Gebärdensprache begleitet. In der 2018 neu gestalteten Dauerausstellung in der Weberei tauchen die Teilnehmer in die Welt der Textilproduktion vor 100 Jahren ein. Im Kesselhaus erfahren sie mehr über die Arbeit des Heizers, werfen einen Blick in das Kontor der Museumsfabrik und erleben historische Textilmaschinen in Aktion.Die Führung ist kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt.Ort: LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt, Weberei, Uhlandstraße 50Datum: Samstag (13.4.)Zeit: 15 bis 16 UhrKosten: Nur Museumseintritt […]