Rotes Kreuz im Kreis Borken: Inklusives Theaterstück kommt an

Borken/Kreis Borken (drk-press). Das war beeindruckende inklusives Theater mit bemerkenswerter Schauspielkunst: „Der kleine schwarze Fisch“ wurde von der Glanzstoff-Akademie der inklusiven Künstler, Wuppertal, im Borkener Vennehof gezeigt. Mehr als 120 Besucher waren von der Schauspielkunst der Aktiven mit und ohne Behinderung begeistert.Veranstalter war die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Gefördert wurde das Theaterstück durch die „Aktion Mensch“, heißt es im DRK-Pressedienst. Für hörbehinderte Gäste übersetzten zwei Gebärdensprach-Dolmetscherinnen.„Der kleine schwarze Fisch“ war eine von drei Veranstaltungen des Roten Kreuzes im Kreis Borken zum Welt-Autismus-Tag. Zuvor waren bereits der Kinofilm „Ben X“ gezeigt worden; Julian Leske aus Haan bei Wuppertal hatte vor 70 interessierten einen autobiografischen Vortrag gehalten: „Mein Leben mit Autismus“.In der gut einstündigen Vorstellung wurde im Vennehof die Geschichte von einem kleinen Fisch gespielt, der Fernweh hat. Er möchte unbedingt herausfinden, wo das Ende des Baches liegt. Obwohl alle ihm davon abraten, vor allem die großen alten Fische, begibt er sich auf das ungewisse Abenteuer – mit gutem Ende.Inspirieren lassen„Das Märchen macht Mut, sich in unbekannte Gewässer zu begeben und sich dem Fremden gegenüber zu öffnen“, berichtete die Koordinierungsstelle Inklusives Borken zusammenfassend. Das große Interesse im Vennehof Borken zeige, dass solche Veranstaltungen in der Region auf große Resonanz stoßen würden, sagte Sabina Pohla, Mitarbeiterin des Roten Kreuzes: „Der Erfolg im Vennehof hat gezeigt, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auch am kulturellen Leben teilhaben können und sich von einer inklusiven Theatergruppe inspirieren lassen.“„Der kleine schwarze Fisch“ ist die zweite Produktion der Wuppertaler „Glanzstoff-Studios“ – ein Ausbildungsprojekt für Menschen mit Handicap. Die Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Behinderung buchstäblich eine Bühne zu bieten. Sie werden professionell beispielsweise darin unterstützt, sich schauspielerisch auszudrücken.www.Inklusion.DRKBorken.deFotos:„Der kleine schwarze Fisch“: Gut 120 Besucher waren im Vennehof Borken beeindruckt von der inklusiven Theatervorstellung.Fotos: DRK / and […]

Bocholter Schüler werden für ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt

Bocholt (PID). Im November 2018 engagierten sich 14 Schüler desSt.-Georg-Gymnasium und der für die Schule organisierende LehrerBernhard Heitmann in besonderem Maße bei der Haus- und Straßensammlungdes Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bocholt. Siesammelten 1.694,15 € für den guten Zweck. Eine zehnköpfige Schülergruppeund Heitmann nahmen letzte Woche stellvertretend für alle an derDankveranstaltung in Düsseldorf statt.Trotz Zugverspätung kam die Gruppe rechtzeitg am Landtag an und musstezunächst die Sicherheitsschleuse durchlaufen. Im Landtagsgebäude wurdensie zunächst im Besucherraum von dem Landesvorsitzenden des Volksbundesin NRW Herrn Thomas Kutschaty empfangen, der auch Mitglied des Landtagesist. Dort warteten bereits Reservisten, Soldaten sowie zwei weitereSchülergruppen auf den Beginn der Veranstaltung.Das St.-Georg-Gymnasium war mit zehn Schülern und einem Lehrer diegrößte vertretene Gruppe. So dann wurden sie im Plenarsaal begrüßt. Dortkonnten sich die Schüler auf die Plätze der Abgeordneten setzen. ImFolgenden wurde das Plenargeschäft erläutert und im Dialog mit denSchülern animiert, politisch aktiv zu werden. Ferner wurde dieSinnhaftigkeit der Haus- und Straßensammlung dargestellt. So sind imJahr 2018 noch 23.000 Leichen aus dem 1. und 2. Weltkrieg exhumieret worden.Jeder einzelne Schüler wurde dann nach vorne gebeten und bekam dort einepersönliche Urkunde und ein Buch von Andre Kuper, Landtagspräsident,überreicht. Im Anschluss gab es einen Imbiss. “Den Schülern hat dieVeranstaltung sehr gut gefallen und sie werden sie so schnell nichtvergessen”, berichtet Frank Eßing, Geschäftsführer des VolksbundDeutsche Kriegsgräberfürsorge – Kreisverband Bocholt.  Auf dem Rückweggaben sie der Statue von Johannes Rau, ehemaliger Ministerpräsident desLandes NRW und Bundespräsident, noch symbolisch die Hand, was natürlichmit dem Handy festgehalten wurde.Insgesamt sammelten 125 Schüler von acht weiterführenden Schulen imNovember 2018 insgesamt 5.857,99 € in Bocholt. Der Kreisverband Bocholtund Peter Nebelo, Bürgermeister der Stadt Bocholt und Vorsitzender desKreisverbandes Bocholt des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorgee.V., bedankt sich bei allen Beteiligten für deren Einsatz. […]

Randalierer beschimpft Krankenhauspersonal als “Nazis”

Bocholt (ots) – Am Samstagabend meldete sich ein 28-jähriger Mann gegen 18.00 Uhr in der Notaufnahme des Krankenhauses. Er wurde auf die notwendige Wartezeit hingewiesen und randalierte in der Folge ca. 20 min im Bereich der Notaufnahme. Der Mann mit Migrationshintergrund beleidigte schließlich auch das Krankenhauspersonal mit den Worten: “Ihr Nazis. Ich würde euch am liebsten eine reinhauen.” Vor Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten hatte sich der Täter bereits entfernt und konnte nicht mehr angetroffen werden. […]

Mordkommission ermittelt im Barloer Brandfall gegen 56-jährigen Bocholter

Nach dem Brand einer Lagerhalle in Bocholt – 56-jähriger Bocholter in Untersuchungshaft – Mordkommission ermittelt Nach ersten Feststellungen der Ermittlungsbehörden besteht der dringende Tatverdacht, dass der bereits am Freitag vorläufig festgenommene 56-jähriger Bocholter die Lagerhalle vorsätzlich in Brand gesetzt hat. “In dem von ihm bewohnten und benachbarten Haus haben die Ermittler manipulierte Gasleitungen festgestellt”, erklärte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape heute (15.4.) in Münster. “Der Tatverdacht der Ermittler richtet sich ebenfalls gegen den 56-Jährigen.”Zur genauen Klärung der Tat und des Tathergangs hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Joachim Poll die Ermittlungen übernommen.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster erließ ein Richter am Amtsgericht Bocholt Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes, des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffstoffexplosion mit versuchter Todesfolge sowie vorsätzlicher Brandstiftung und ordnete die sofortige Untersuchungshaft gegen den 56-Jährigen an. […]

Massenschlägerei im Freudenhaus / Menge greift anschließend Polizisten an

Bocholt (ots) – Einer großen feindseligen Menschenmenge sahen sich in der Nacht zu Sonntag Polizeibeamte gegenüber. Vorausgegangen war gegen 03.00 Uhr eine Schlägerei in einer Gaststätte am Europaplatz, an der ca. 20 bis 30 Personen beteiligt waren. Die hinzugerufenen Polizeibeamten betraten sofort die Gaststätte und griffen konsequent ein. Dabei war auch der Einsatz von Pfeffersprays und Schlagstock notwendig, da die Beamten tätlich angegriffen wurden. Bei den Beteiligten an der Schlägerei handelt es sich nach dem derzeitigen Stand überwiegend um Personen mit libanesischem Migrationshintergrund. Einige konnten bereits in der Gaststätte festgenommen werden.Das Geschehen verlagerte sich zunehmend in den Außenbereich und im Bereich “Europaplatz/An der Synagoge” rottete sich eine große Menschenmenge (ca. 200 bis 300 Personen, überwiegend mit Migrationshintergrund) zusammen. Aus dieser sehr aggressiven Gruppe (Zitat der Beamten “wütender, tobender Mob”) heraus wurden die Beamten massiv beleidigt und bedroht. Zudem wurde die Menschenmenge durch einzelne Personen lautstark und mehrfach aufgefordert, die Polizeibeamten anzugreifen. Den Einsatzkräften, es waren auch Verstärkungskräfte anderer Dienststellen eingetroffen, gelang es schließlich durch konsequentes Vorgehen, den Platz zu räumen. Der Einsatz vor Ort konnte gegen 04.30 Uhr beendet werden.Neun Personen wurden vorläufig festgenommen bzw. in Gewahrsam genommen. Darunter auch ein 24-jähriger und dessen 33-Jährige Begleiterin (beide Deutsche). Der 24-Jährige hatte die Einsatzmaßnahmen gestört und die Beamten tätlich angegriffen. Die 33-Jährige versuchte die Festnahme zu verhindern und warf einem Polizeibeamten einen Bierkrug in den Nacken. Der Beamte setzte seinen Dienst leicht verletzt fort. Die übrigen Festgenommen waren Beteiligte an der Ausgangsschlägerei.Die Ermittlungen dauern an.Am Sonntagnachmittag wurde eine Sachbeschädigung angezeigt, die mit dem nächtlichen Geschehen in Zusammenhang stehen könnte. Ein auf dem Europaplatz abgestellter grüner 3er BMW wurde durch tiefe Krater massiv beschädigt (ca. 6.000 Euro Schaden).In der Nacht zum Montag gab es einen weiteren Vorfall, der mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnte: Zwei maskierte Personen hatten ein Grundstück eines Mannes betreten und waren geflüchtet, als sie von dem Geschädigten bemerkt wurden. Die Täter flüchteten in einem Pkw, der später vor einer Gaststätte angetroffen wurde. Bei zwei der mutmaßlichen Insassen des Pkws handelt es sich um Personen, die auch bei dem Vorfall aus der Nacht zum Sonntag aufgefallen waren. […]

Autofahrer kommt von der Straße ab / Zwei Verletzte

Bocholt (ots) – Zwei Verletzte forderte am Samstag gegen 19.30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Sporker Ringstraße. Ein 23 Jahre alter Bocholter war dort in Richtung Spork unterwegs (aus Richtung Hamalandstraße kommend). Im Verlauf einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf den Grünstreifen und schleuderte infolge des Gegenlenkens in den gegenüberliegenden Straßengraben. Der Pkw kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.Der Rettungsdienst brachte den 23-Jährigen und dessen 25-jährigen Beifahrer aus Rhede ins Krankenhaus. Beide hatten glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten.Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. […]

Familiengottesdienst in der Apostelkirche an Ostermontag

Am Ostermontag, 22. April findet für alle evangelischen PfarrbezirkeBocholts ein gemeinsamer Familiengottesdienst in der Apostelkirche amRosenberg statt. Der Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr in der Apostelkirche,Biemenhorster Weg 15. Musikalisch wird der Gottesdienst durch den Gospelchor“GospelMoments” der Gemeinde begleitet.Nach dem Gottesdienst findet für die Kinder wieder das traditionelleOstereiersuchen auf der Gemeindewiese statt und die Eltern sind eingeladenzu einer Tasse Kaffee oder Tee im Kirchcafé. […]

Osterfrühstück an der Apostelkirche Bocholt – bitte anmelden!

Die evangelische Kirchengemeinde Bocholt, Apostelkirche, lädt ein zu ihrenOstergottesdiensten am Ostersonntag. Um 7 Uhr gibt es einenOsterfrühgottesdienst mit Tauferinnerung und um 11 Uhr denOsterfestgottesdienst in der Apostelkirche, Biemenhorster Weg 15 in Bocholt.Dazwischen findet am Ostersonntag wieder das traditionelle Frühstück ab ca.08.00 Uhr – zwischen den beiden Gottesdiensten – statt. Wer amOsterfrühstück teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden. Für eine guteVorbereitung möchten wir Sie bitten, Frau Menker (Tel 225464) mitzuteilen,wenn Sie am Osterfrühstück teilnehmen möchten, mit wie vielen Personen Siedaran teilnehmen und was Sie ggf. zum Büfett beisteuern können. […]

Kreistagsabgeordnete informierten sich bei „Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen”

Kreis Borken. Eine Reihe von Abgeordneten des Borkener Kreistages informierte sich in den vergangenen Tagen vor Ort über die Aufgaben und aktuelle Lage der “Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen” (JEN). Anlass für die Fahrt in den Kreis Düren: Als eine von drei Alternativen wird von Bund und Land NRW die Option geprüft, die dort eingelagerten radioaktiven Abfälle in das Brennelement-Zwischenlager Ahaus zu transportieren. Begleitet wurden die Kreistagsmitglieder von Kreisdechant Propst Christoph Rensing und Kreisdekanatsgeschäftsführer Matthias Schlettert von der katholischen und Superintendent Joachim Anicker von der evangelischen Kirche. Zuvor hatten bereits Mitte des vergangenen Jahres die Angehörigen einer interfraktionellen Arbeitsgruppe des Kreistages sowie Führungskräfte der Kreisverwaltung und der Stadtverwaltung Ahaus unter Leitung von Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeisterin Karola Voß den JEN-Standort in Augenschein genommen.Bei den Besuchen in Jülich stellte sich der Vorsitzende der JEN-Geschäftsführung, Diplom-Ingenieur Rudolf Printz, den Fragen der Besucher aus dem Westmünsterland und gab umfassende Informationen zu den Aufgaben seines Unternehmens. Dazu zählen die Stillegung und der Rückbau nuklearer Anlagen in Jülich sowie die Entsorgung und Zwischenlagerung der dort anfallenden radioaktiven Abfälle. Finanziert wird JEN durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Rudolf Printz betonte, bei der Entsorgung gehe es unverändert um drei Optionen, da das derzeitige Zwischenlager auf dem JEN-Gelände zwingend geräumt werden müsse:der Transport in die USA als Ursprungsland des Kernbrennstoffs und die dortige schadlose Verwertungder Transport in das Zwischenlager Ahausder Bau eines neuen Zwischenlagers am Standort Jülich.Alle drei Alternativen würden unvoreingenommen mit gleicher Intensivität geprüft. Klar sei dabei, dass für jede dieser Alternativen hohe Realisierungshürden bestehen, so dass Lösungen derzeit kaum absehbar seien. Bereits mehrfach in der Vergangenheit habe JEN kurz vor der Lösung von Transportfragen gestanden, als verschärfte Vorschriften mit erhöhten Standards wieder völlig neue Planungen erforderlich machten.Zur Vorgeschichte:Im September 2016 lehnte der Kreistag Borken in einer einstimmig gefassten Resolution den Transport von Castorbehältern aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus ab. Zudem mahnte er eine bessere Information und Kommunikation durch JEN und die beteiligten Behörden an und forderte weitere Alternativen, insbesondere den Verbleib in Jülich, intensiv zu prüfen.Die verantwortlichen Stellen des Bundes und Landes informierten daraufhin, dass die drei genannten Optionen geprüft würden. Mitte 2018 bat der Kreis Borken erneut um Informationen zum aktuellen Stand der Planungen sowie zum weiteren Verfahren. Daraufhin sprach JEN die Einladung zur Besichtigung des Zwischenlagers in Jülich aus. […]

In Vereinsheim eingebrochen

Bocholt (ots) – Bargeld haben Unbekannte in der vergangenen Woche bei einem Einbruch in ein Vereinsheim in Bocholt erbeutet. Die Täter waren im Zeitraum zwischen Mittwoch, 17.00 Uhr, und Freitag, 19.15 Uhr, gewaltsam in das Gebäude an der Hohenhorster Straße eingedrungen. Im Inneren brachen die Unbekannten weitere Türen auf und durchsuchten sämtliche Schubladen und Schränke. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990. […]

Julian Leske (27) erzählt: „Mein Leben mit Autismus“

Er hat sich offenbar gut damit arrangiert: Julian Leske (27) aus Haan bei Wuppertal erzählte fast eine Stunde lang beim Roten Kreuz im Kreis Borken, wie er als Autist mit Asperger-Syndrom lebt. „Mein Leben mit Autismus“ ist eine Geschichte „aus einem Leben ohne Emotionen“, wie er sagte – eine authentische Schilderung, die interessanter, informativer und ansprechender kaum hätte sein können, heißt es im DRK-Pressedienst.Julian Leske machte deutlich, dass seine Ausführungen nur auf ihn persönlich zuträfen, nicht auf andere. In seiner Kindheit hätte das familiäre Umfeld gesagt, er würde „wie ein kleiner Professor“ auftreten. „Doch das kann ich nicht nachvollziehen.“ Julian Leske erzählte seine Lebensgeschichte höchst humorvoll – das kam an. Ein Therapeut habe ihm mit 18 Jahren gesagt, „ich sei auch als Autist durchaus vorzeigbar“. Das habe er sich zu Herzen genommen und festgestellt, dass er ohne Schwierigkeiten vor 150 Menschen referieren könne.Tun, was Spaß macht – zum Beispiel Bahn fahrenMit Mathematik habe er so seine Schwierigkeiten. Nach der Schule habe er eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt begonnen: „Das war ein Kampf, der gewonnen wurde.“ Leske arbeitet bei einem großen Versicherungsunternehmen in Köln als Verwaltungsfachangestellter, derzeit in einer Filiale in Bonn. Dort fährt er täglich mit dem Zug hin, wie er überhaupt in seiner Freizeit das macht, „woran ich Spaß habe“. Dazu gehöre an erster Stelle Bahn fahren, außerdem neue Menschen kennenzulernen.Sein Ziel sei es, über „zahleiche autistische Existenzen aufzuklären“, sich neuen Herausforderungen zu stellen. „Zusammenfassend kann man sagen: Länder, Menschen, Abenteuer.“Die Frage, ob Autismus eine Behinderung sei, bejahte der 27-Jährige: „Ich fühle mich behindert.“ Er benötige sein Leben lang einen Mittler, „jemand, der mein Leben dekodiert“. Er schätze den Anteil von Menschen mit Autismus in Deutschland auf ein Prozent der Bevölkerung, auf mithin mehr als 800.000 Personen. Laut Leske werden es immer mehr, weil Autismus früher erkannt werde als noch vor Jahren. Diese Einschätzung teilt sich auch mit den Erfahrungen, die die Autismusambulanz beim Roten Kreuz in den vergangenen 15 Jahren gemacht hat.Für Julian Leske ist vor allem eines wichtig: „Weiterbildung. Immer offen sein für andere Menschen, mit Kritik offen umgehen, positiv denken.“ Autismus und Persönlichkeit bilden seiner Meinung nach „eine Symbiose. Ich erlebe Autismus wie einen Speckstein, der in der Hand angewachsen ist. Im Laufe der Zeit ist der Speckstein durchaus formbar.“Fotos: Julian Leske sprach vor 70 Interessierten im Rotkreuz-Zentrum. Fotos: DRK / and […]

Ostern in Bocholt: Müllabfuhr verschiebt sich

Durch die Osterfeiertage kommt es zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr. Karfreitag und Ostermontag findet keine Müllabfuhr statt.Nach Karfreitag, 19. April 2019, wird die Abfuhr der Gelben Tonne des Gebietes E und die Abfuhr der Papiertonne im Gebiet O am Samstag durchgeführt. Nach Ostermontag, 22. April 19, verschieben sich alle Leerungen der Papiertonnen der Gebiete P bis T und die Abfuhr der Gelben Säcke der Gebiete F bis J um jeweils einen Tag nach hinten. Auch die Leerung der Restmülltonnen erfolgt jeweils einen Tag später. Die Abfallberatung bittet darum, die Gefäße und die Säcke bis 6 Uhr morgens an der Straße bereitzustellen.Wertstoffhof geschlossenDer Wertstoffhof hat Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Samstag, den 20.04.19 ist der Wertstoffhof zu der üblichen Öffnungszeit von 9 bis 13 Uhr geöffnet. […]

Osterhase und sein Freund Huhn verteilen Geschenke

Der Frühling ist in vollem Gange und Ostern steht vor der Tür. So auch am Donnerstag, den 18.04. und Samstag, den 20.04.19 in der Bocholter Innenstadt. Neben den frühlingshaft dekorierten Geschäften und den tollen, neuen Modehighlights lockt der Osterhase mit seinem Freund dem Huhn die Besucher in die Bocholter Fußgängerzone.Am Donnerstag ab 15:00 Uhr und am Samstag ab 11:00 Uhr werden Osterhase und Huhn tolle Ostergeschenke an Groß und Klein verteilen. Die freundlichen Osterhelfer werden durch die Bocholter Innenstadt ziehen und möglichst vielen Besuchern eine Oster-Überraschung überreichen.Die Werbegemeinschaften der Innenstadt und des Neutor-Platzes haben sich zusammengetan, um ein österliches Shoppingerlebnis für alle zu erzeugen. „Wir freuen uns über möglichst viele Besucher bei hoffentlich tollem Frühlingswetter“, so Stadtmarketingchef Ludger Dieckhues. […]

Medizinische Versorgung in der Region weiter stärken

Um die medizinische Versorgung der Bürger in der Region weiter zu stärken, unterzeichneten jetzt das hiesige Ärztenetz BOHRIS*, die Bürgermeister der Kommunen Bocholt, Isselburg und Rhede sowie das Klinikum Westmünsterland eine Kooperation. Diese beinhaltet neben gemeinsamen Fortbildungen und Auftritten auf Veranstaltungen insbesondere die gezielte Förderung von ärztlichem Nachwuchs.”Rundum-Sorglos-Paket” für angehende Ärtzinnen und ÄrzteWährend der Famulatur, des Praktischen Jahrs sowie der Weiterbildung zum Facharzt werden angehende Ärtzinnen und Ärzte unterstützt. Dem Nachwuchs soll im ambulanten sowie im stationären Bereich ein ärztlicher Ausbildungsplatz und Untersüttzung in Form von Unterkunft, Mobilität und Freizeitaktivitäten aus einer Hand geboten werden.Die Ausbildung erfolgt bei BOHRIS-Ärztinnen und –Ärzten für den ambulanten Teil sowie beim Klinikum Westmünsterland für den stationären Teil. Das Klinikum stellt Appartements, die drei Städte und das Ärztenetz BOHRIS stellen Fahrräder, Auto oder Fahrkarten für den ÖPNV zur Verfügung. Freizeitaktivitäten werden von allen Partnern organisiert und vermittelt.Gemeinsame FortdbilungenDie Kooperation sieht gemeinsame Fortbildungen für Beschäftigte (Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte) im ambulanten und stationären Bereich vor. Dies dient der Stärkung des fachlichen Austausches untereinander und der Vermeidung von Dopplungen. Fortbildungen sollen vor Ort angeboten werden, um kurze Fahrzeiten zu ermöglichen.Gemeinsamer Auftritt auf VeranstaltungenEin gemeinsamer Auftritt z.B. auf Messen oder an Universitäten soll die Zusammenarbeit der Kooperationspartner und die Bekanntheit und Reichweite der einzelnen Partner in der Öffentlichkeit erhöhen. Sollte ein Kooperationspartner bei einer Veranstaltung nicht anwesend sein, wird dieser von den anderen vertreten und beworben.Der Kooperationsvertrag entstand im Rahmen des LEADER**-Projekts “Medizinisch gut versorgt und vernetzt in der Aa-Region” nach einer Idee des Ärztenetzes BOHRIS und wurde in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten erstellt.Ziel ist es, ausgebildete Ärztinnen und Ärzte in der Region zu beschäftigen und Anreize zu geben, damit sie hier sesshaft werden.Unterzeichnet wurde der Vertrag im Bocholter Rathaus von den Bürgermeistern Peter Nebelo (Bocholt), Michael Carbanje (Isselburg), Jürgen Bernsmann (Rhede) sowie von Dr. Ulrike Frye (Vorstandssprecherin Ärztenetz BOHRIS e.V.) und Herbert Mäteling (Geschäftsführer St. Agnes Hospital, Klinikum Westmünsterland GmbH).*Ärztenetz BOHRIS – was ist das?Das Ärztenetzwerk für die Städte Bocholt, Rhede und Isselburg gibt es seit April 2016. Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten arbeiten in diesem Verbund zusammen, um dem Ärtzemangel in der ländlichen Region entgegenzuwirken und die Versorgung der Bürger im ländlichen Bereich zu sichern durch Förderung des Nachwuchses und die Stärkung der kollegialen Zusammenarbeit. Nähere Infos unter www.bocholt.de/bohris .**Hintergrund “LEADER”LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Stärkung des ländlichen Raums. Infos unter www.region-bocholt.aa.de . […]