Täter versuchen Zigarettenautomaten aufzubrechen

BIn der Nacht zum Mittwoch versuchten vier noch unbekannte Täter auf der Frankenstraße einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Ein Zeuge hatte dies beobachtet und die Polizei informiert.Als die Täter die Polizeibeamten bemerkten, flüchteten sie sofort auf ihren Fahrrädern. Ihnen gelang die Flucht, da Poller auf einem Fußweg die weitere Verfolgung mit dem Streifenwagen verhinderten. Diesofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Den Tätern war es nicht gelungen, den Automaten aufzubrechen. Die Polizei sucht Zeugen.Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Einbruch in Firmengebäude

In der Nacht zum Mittwoch hebelten Einbrecher gegen Mitternacht eine Tür eines Firmengebäudes an der Uhlandstraße auf. Insgesamt hatten sich die Täter an drei Türen zu schaffen gemacht. Sie gelangten in das Gebäude, entwendeten nach dem bisherigen Stand aber nichts. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Bocholt: Tel. (02871) 2990. […]

Einbruch in Baumarkt

Bislang unbekannte Einbrecher brachen in der Nachtzum Mittwoch auf noch nicht bekannte Art und Weise in einen Baumarkt an der Werther Straße ein. Im Gebäude schlugen der oder die Täter eine Glasscheibe ein und beschädigten die Alarmanlage. Konkrete Angaben zur möglichen Tatbeute liegen noch nicht vor. Die Tatzeit liegt zwischen 01.00 Uhr und 01.10 Uhr. Polizeibeamte durchsuchten das gesamte Gebäude, die Täter waren aber bereits geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Bocholter diskutieren über Europa – Wahlarena mit Kandidaten zur Europawahl

 Die Wahlarena als gemeinsame Veranstaltungsreihe der Europa-Union Bocholt, dem Europe-Direct-Informationszentrum Bocholt (EDIC) und der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg endete mit einem positiven Fazit. Insgesamt ca. 150 Bürger beteiligten sich an dem innovativen Format im Europa-Haus. “Ohne zu wissen, welcher Kandidat an welchem Abend erscheint, spricht dies für ein reges Interesse an politischen Themen und eine große Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen und Thesen. Besonders die hohe Zahl an jungen Teilnehmern war erfreulich”, resümiert Sebastian Borgert, Leiter des EDIC Bocholt. Fatma Boland, bei der VHS verantwortlich für die Themen Politik und Gesellschaft, ist zuversichtlich: “Aus unserer Sicht ist die Beteiligung ein positives Signal und verspricht bei der Europawahl am 26. Mai eine höhere Wahlbeteiligung als 2014.”Sachliche und respektvolle Diskussion”Wir sind sehr zufrieden mit den Diskussionen, die auch bei umstrittenen Kandidaten stets respektvoll und sachlich geführt wurden.”, so Borgert weiter. Zuschauer wie Kandidaten begegneten sich auf Augenhöhe, die Themen waren vielseitig und bewegten sich zwischen dem unvermeidlichen Brexit bis hin zu einem europäischen Mindestlohn. Peter W. Wahl, Landesvorsitzender der Europa-Union NRW lobte das Format: “In der Wahlarena konnten persönliche und relevante Fragen gestellt werden. Bei Podiumsdiskussionen kommen die Fragen der Bürger häufig zu kurz.”Unterschiedliche Schwerpunkte – Die Positionen der ParteienDie verschiedenen Kandidaten führten sehr unterschiedliche Diskussionen, welches als ein Vorteil dieses Formats gesehen wurde. So versuchte CDU-Vertreter Stephan Brühl das Publikum durch eigene Fragen aktiv mit einzubinden. Bei Europa gehe es nicht nur um Geld, sondern vor allem um uns Menschen. Das war die Botschaft, die er dem Publikum mitgab. Dies bestätigte ein niederländischer Teilnehmer, der die europäische Kultur und die Werte in den Mittelpunkt seiner Wortmeldung stellte. Offene Grenzen bedeuten für viele Menschen Freiheit und Freizügigkeit, die man erst richtig zu schätzen wüsste, wenn man im Ausland unterwegs sei. Auch der Binnenmarkt und die gemeinsame Währung wurden als Vorteile genannt.Trotz all dieser Errungenschaften fühle sich der einzelne Bürger doch eher machtlos, weil er auf die alltägliche Politik wenig Einfluss habe, so ein Bürger. Zudem wurde im Publikum der Wunsch geäußert, die Kandidaten fürs EU-Parlament direkt wählen zu können. Die jungen Zuschauer im Publikum bemängelten vor allem, die schlechte und oft schwierig zu verstehende Kommunikation seitens der EU. “Wieso gibt es keine einfache Methode, den Upload-Filter zu erklären?”, wollte eine Schülerin wissen.Der Kandidat der Linken, Fotis Matentzoglou, überraschte das Publikum mit seiner Forderung, Zuwanderung europaweit weitgehend ohne Beschränkungen oder gesetzliche Regelungen zuzulassen. Er vertrat die Position seiner Partei, dass die EU ihre Mitgliedstaaten verpflichten müsse, allen Menschen ein Leben ohne Armut zu ermöglichen. Die Sozialsysteme der Mitgliedstaaten seien unterschiedlich. Es müsse aber ein einheitliches Recht auf ein Leben frei von Armut geben. Dazu gehöre auch, dass die EU-Staaten eine Mindestrente garantieren müssten, die alle Menschen vor der Armut schütze.Für AfD-Kandidat Prof. Beck war die Abwicklung des Euro und die Rückkehr zur Deutschen Mark das Schwerpunktthema. Bei einigen Nachfragen zu unterschiedlichen Themen wie Migration, Klimawandel oder sozialer Rechte erläuterte er seine These, der Euro sei der Kardinalfehler gewesen, aus dem die meisten anderen Probleme der letzten Jahre entstanden seien. Der Euro sei eine nicht gerechtfertigte Exportsubvention zu Lasten von Sparern und Steuerzahlern in den einzelnen Staaten. Zudem sei die Europäische Union zu bürokratisch und ineffektiv. Er sieht seine mögliche Mitgliedschaft im Europäischen Parlament als persönliches Opfer und würde lieber in seiner Wahlheimat London verbleiben und dort weiterhin EU-Recht lehren.Daniel Freund, Kandidat der Grünen, präsentierte sich als lebender Europäer. Kindergarten in Belgien, Erasmus im Ausland, verheiratet mit einer italienischen Frau: ohne die EU wäre sein Leben völlig anders verlaufen. So ist die EU für ihn mehr als ein politisches Projekt, sondern eine Wertegemeinschaft. Erwartungsgemäß mit einem eindeutigen und knappen “Ja” antwortete er auf die Fragen, ob sich die Staaten in der EU von Kernenergie und Kohle verabschieden und ob die EU-Staaten nachhaltiger haushalten, wirtschaften und planen müssen.Für die SPD stieg Sarah Weiser, die einzige Frau der Wahlarena-Reihe, in den Ring. Ihr persönliches Thema sei der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa sowie die Forderung nach einem europäischen Mindestlohn. Dieser müsse nicht europaweit gleich hoch sein, sondern gleichwertig, angepasst an die Lebensverhältnisse. Die Frage, welchen Zweck die Europäische Union bereits erfüllt habe, beantwortete sie, der größte Erfolg sei der Frieden für den europäischen Kontinent und dieser könne nicht überbewertet werden. Auch sei die EU nach wie vor der Motor eines großen sozialen Wohlstands.Auch der letzte Kandidat, Moritz Körner, Landtagsabgeordneter und Kandidat der FDP, konnte sich noch der vollen Aufmerksamkeit des Publikums sicher sein. Körner forderte mehr Investitionen in Bildung und Start-Ups, mehr Investitionen für Innovationen sowie mehr Kooperationen zwischen europäischen Hochschulen zur Entwicklung europäischer Elite-Unis. Der 29-Jährige räumte mit dem Vorurteil “schick den Opa nach Europa” auf. Europa sei vielmehr ein Karrieresprungbrett. Im Europäischen Parlament habe er viel mehr Möglichkeiten, selbst zu gestalten, als in einem nationalen Parlament. Denn in nationalen Parlamenten sei durch die Regierung und die Fachministerien vieles vorgegeben.Wer die Wahlarena-Reihe verpasst hat, kann sich Ausschnitte der Diskussionen ab Anfang Mai auf der Homepage der Europa-Union Bocholt anschauen. […]

Pressemitteilung: Soziale Liste Bocholt fordert: Streetworker für das Ravardiviertel

Bocholt, 16.04.2019Soziale Liste Bocholt fordert: Streetworker für das RavardiviertelDie Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt hält nichts davon, wenn nun nach der ungewöhnlichen und schweren Auseinandersetzung vom Wochenende alle in Panik geraten oder das Ravardiviertel als „klein Chicago“ darstellen. Das habe die Kneipenmeile und die überwiegend friedlichen Besucher nicht verdient, heißt es in der Erklärung. Allerdings fordert die Wählergemeinschaft in ihrem Bürgerantrag nun erneut den Einsatz von Streetworkern zum Zwecke der Deeskalation und für ein friedliches Miteinander der Besucher im Bereich Ravardiviertel.Rainer Sauer (Vorsitzender) erklärt dazu:„Im Ravardiviertel kommt es unter den Besuchern immer wieder zu Auseinandersetzungen und Übergriffen. In den frühen Morgenstunden am 14. April kam es nach Polizeimeldung zu einer besonders schweren Auseinandersetzung, die sich so nicht wiederholen darf. Dafür sind natürlich die Ordnungsbehörden zuständig. Allerdings lassen sich viele Vorfälle vermeiden, wenn im Vorfeld Präventionsmaßnahmen etwa durch den Einsatz von Streetworkern geleistet werden. Beides zusammen, Polizei und der Einsatz von Streetworkern, werden langfristig dazu führen, dass die Auseinandersetzungen im Ravardiviertel zurückgehen werden.“Hingegen lehnt die Soziale Liste den Einsatz von Videoüberwachungsanlagen im Innenstadtbereich ab. „Es ist nicht einzusehen, dass Besucher beim Feiern mit Freunden gefilmt werden und der Datenschutz so aufgeweicht wird“, betont Rainer Sauer. Das seien Schnellschüsse, die in die Ablage Papierkorb gehörten und in der Sache nicht wirklich weiterhelfen würden. […]

Gut gekühlte Ostergrüße

Am Samstagmorgen trotzte das Team des Ortsverbandes Nord-West der CDU Bocholt dem ungewöhnlich kalten Aprilwetter und verteilte vor demEdeka-Markt Harmeling in Holtwick die ersten Ostergrüße. Zu den bunten Eiern gab es Informationsmaterial zur Europawahl.Besonders gefreut haben sich die sechs CDU-Mitglieder über das regeInteresse der Einkaufenden an den angebotenen Informationen. Joachim Unland, OV-Vorsitzender: „Einige schlagen sogar das Osterpräsent aus und nehmen nur die Broschüre mit.“Die Angesprochenen reagierten durchweg positiv und hatten sogar bei eisigem Wind ein Lächeln für die Mannschaft übrig, manchmal auch ein mitleidiges: Sie stehen aber an einer zugigen Ecke!“ Trotzdem hat der Einsatz den CDUlern Spaß gemacht und der nächste Infostand ist bereits geplant. Dann wird der Ortsverband am Mittwoch nach Ostern gegen 17.30 Uhr im Nahversorgungszentrum Löverick den Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. […]