Erste Hilfe am Kind

Am Dienstag, den 07. Mai 2019 laden wir Sie herzlich zu einem Elternabendzum Thema „Erste Hilfe am Kind“ um 19.30 Uhr im Gemeindehaus derApostelkirche, Biemenhorster Weg 15, 46395 Bocholt, ein.Referent des Abends ist Klaus Mohr. Nach einem kurzem Vortrag mitgrundliegenden Informationen zur Ersten Hilfe am Kind, wird die Fragestundeeröffnet. „Was mache ich, wenn mein Kind auf den Kopf stürzt?“, „Mein Kindhat etwas verschluckt…Was ist zu tun?“, Wie reagiere ich richtig beiVerbrennungen?“ Diese und viele weitere Fragen können an diesem Abendgeklärt werden.Der Abend ist für Sie kostenlos.Wer an dem Abend teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter 0 28 71/ 1 32 65an. Gerne können auch Omas und Opas oder Freunde und Bekannte mitgebrachtwerden. […]

Der Buchsbaumzünsler ist wieder aktiv

status: publsihDie Raupe des Buchsbaumzünslers breitet sich wieder aus und zerstört so manchen Buchsbaum im Garten. In vielen Fällen hilft nur, die Sträucher zu entfernen. Die Buchsbaumsträucher müssen fachgerecht entsorgt werden, um eine weitere Verbreitung der Raupe zu verhindern. Der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) nennt gleich mehrere Wege zur richtigen Entsorgung von Buchsbaumsträuchern, die mit dem Zünsler befallen sind.Buchsbaum in die BiotonneDie Sträucher dürfen über die Biotonne entsorgt werden, da weder Larven noch Eier die hohen Temperaturen in der geschlossenen Kompostierungsanlage überleben. Bis zur Leerung der Tonnen sollten die Sträucher in fest verschlossenen Plastiksäcken auf der Terrasse oder im Garten aufbewahrt werden. Die Säcke dürfen dann allerdings nicht mit in die Biotonne geworfen werden. Am besten die Säcke erst kurz vor der Abfuhr in die Tonnen umfüllen.Entsorgung über den RestmüllZudem besteht die Möglichkeit die Sträucher in der Restmülltonne zu entsorgen. Auch hierbei gilt es die Pflanzenreste in Plastiksäcken zu verpacken und möglichst keine Raupen entkommen zu lassen. In die Restmülltonne dürfen die Pflanzen zusammen mit den Plastiksäcken.Entsorgung beim WertstoffhofGrößere Mengen Buchsbaum können bis zu einer Menge von 1 Kubikmeter kostenfrei am ESB-Wertstoffhof, Schaffeldstraße 74, abgegeben werden. “Auf dem Wertstoffhof müssen die befallenen Grünpflanzen unbedingt in verschlossenen Säcken angeliefert werden und dann im Restmüll entsorgt werden”, so Karin Kalka-Freundt von der ESB-Abfallberatung. Eine Entsorgung über den Grünabfallcontainer auf dem Wertstoffhof ist nicht möglich, da die Grünabfälle, anders als die Bioabfälle aus der Biotonne, im Anschluss in einer offenen Miete kompostiert werden. Eine weitere Verbreitung der Raupe könnte damit nicht verhindert werden.Fragen zur Entsorgung beantwortet die Abfallberatung des ESB telefonisch unter Tel. 02871 2463-24. […]

Stadt geht gegen Raupen des Eichenprozessionsspinners vor

Um die Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren zu schützen, die von den Brennhärchen des Eichenprozessionsspinners ausgehen können, werden die Raupen des Spinners in den kommenden Tagen mit geeigneten Maßnahmen bekämpft. Von Mittwoch, 24. April 2019, bis Freitag, 26. April 2019, wird vom Boden aus ein biologisches Mittel auf Eichenbestände versprüht. Das teilt das Bocholter Ordnungsamt mit.Es kann vereinzelt zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen kommen. Nach der Behandlung werden Parks und Grünanlagen vorsorglich für kurze Zeit gesperrt.Im gesamten Stadtgebiet werden neuralgische Stellen, an denen Eichenbestände zu finden sind, behandelt, etwa im Bereich von Parks, Sportplätzen, Kitas und Schulen. Die Verantwortlichen werden im Vorfeld gesondert von der Verwaltung informiert.Eingesetzt wird ein biologisches Präparat, das für Mensch und Tier bei sachgerechter Anwendung als unbedenklich gilt. Das Mittel hemmt die Entwicklung der Raupen, so dass sie keine Nesselhärchen mehr ausbilden können. In diesem Jahr führen die Maßnahmen der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt gemeinsam mit dem Unternehmen Baumpflege Keller vom Boden aus durch.Für die Bekämpfung der Raupen hat die Stadt 100.000 Euro im städt. Haushalt eingesetzt.Seit nunmehr 11 Jahren ist der Eichenprozessionsspinner in Bocholt ein Thema. In den Jahren 2008 und 2009 gab es einen sehr starken Befall in Bocholt, von 2010 bis 2013 wurden die Raupen umfangreich durch Besprühen bekämpft. 2014 gab es kaum Meldungen, seit 2015 ist wieder ein Anstieg mit teils starkem Befall zu verzeichnen.Brennhaare können toxische Reaktion auslösenDie Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den “Nestern”, deshalb ist die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Büsche, Sträucher).Für den Menschen gefährlich sind die Haare des dritten Larvenstadiums (Mai, Juni). Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Das in den Härchen befindliche Eiweißgift löst die sogenannte Raupendermatitis aus.Made in BocholtBerthold BlesenkemperPaul-Ehrlich-Straße 446397 BocholtTel.: 02871/9957700Fax: 02872/9957701Mobil + 4915151143524E-Mai info@madeinbocholt.deWeb: madeinbocholt.dePflichtinformationen gemäß Artikel 13 DSGVO Im Falle des Erstkontakts sind wir gemäß Art. 12, 13 DSGVO verpflichtet, Ihnen folgende datenschutzrechtliche Pflichtinformationen zur Verfügung zu stellen: Wenn Sie uns per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nur, soweit an der Verarbeitung ein berechtigtes Interesse besteht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Verarbeitung für die Anbahnung, Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Rechtsverhältnisses zwischen Ihnen und uns erforderlich sind (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) oder eine sonstige Rechtsnorm die Verarbeitung gestattet. Ihre personenbezogenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z.B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt. Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Ihnen steht außerdem ein Recht auf Widerspruch, auf Datenübertragbarkeit und ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Ferner können Sie die Berichtigung, die Löschung und unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Details entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung (madeinbocholt.de/datenschutzerklaerung/). […]

Europawahl in Bocholt: Das Wahlamt ist eingerichtet

In den kommenden Wochen erhalten rund 55.100 wahlberechtigte Bocholterinnen und Bocholter ihre Benachrichtigung für die Europawahl am 26. Mai 2019. Unter den Wahlberechtigten in Bocholt sind rund 3.710 Erstwählerinnen und Erstwähler. Wer bis Freitag, 3. Mai 2019, keinen Wahlbrief erhalten hat, sollte sich mit dem Wahlamt unter Tel. 02871 953-398 oder -298 in Verbindung setzen.Wer am 26. Mai nicht persönlich das Wahllokal aufsuchen kann, hat die Möglichkeit, seine Stimme bereits vorab per Briefwahl abzugeben. Der Antrag hierzu wird vom Wahlamt im Rathaus am Berliner Platz 1 bearbeitet. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten:Die wahlberechtigte Person kommt persönlich ins Wahlamt und kann direkt vor Ort ihre Stimme abgeben. Dabei müssen Personalausweis (bei Unionsbürgern: Identitätskarte oder Nationalpass) und Wahlbenachrichtigung mitgebracht werden.Die Briefwahlunterlagen können bis zum 22. Mai 2019 um 12 Uhr auch online unter www.bocholt.de/rathaus/wahl oder per E-Mail an wahlamt@mail.bocholt.de angefordert werden. Hierbei sind Vor- und Familienname, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift sowie die Wahlbezirk- und Wählerverzeichnisnummer anzugeben. Die Wahlunterlagen werden dann kostenlos per Post an den Wahlberechtigten verschickt.Die wahlberechtigte Person füllt den auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsbriefes gedruckten „Antrag zur Ausstellung von Briefwahlunterlagen“ aus und unterschreibt diesen. Der ausgefüllte Antrag muss anschließend in einem frankierten Umschlag an das Wahlamt der Stadt Bocholt geschickt werden. Die persönlichen Wahlunterlagen werden dann kostenlos per Post an den jeweiligen Wahlberechtigten unter der gewünschten Adresse verschickt. Bei rechtzeitigem Antrag kann der Versand auch an eine ausländische Anschrift erfolgen.Die persönlichen Wahlunterlagen können auch an eine Stellvertreterin bzw. einen Stellvertreter ausgehändigt werden. Dazu muss die wahlberechtigte Person eine schriftliche Vollmacht erteilen. Diese befindet sich auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsbriefes und muss von Wahlberechtigtem und Stellvertreter ausgefüllt und unterschrieben werden. Dieses ist nur möglich, wenn die bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertrittDas Wahlamt befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses, Raum Rossendale, Berliner Platz 1. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen zu folgenden Zeiten zur Verfügung:Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 UhrFreitag von 8 Uhr bis 12:30 Uhr (am Freitag, 24. Mai 2019, bis 18 Uhr)Samstag von 9 Uhr bis 12 Uhr (27. April 2019 bis 18. Mai 2019)Fristen der BriefwahlDer Antrag auf Ausstellung von Briefwahlunterlagen kann bis Freitag, 24. Mai 2019, um 18 Uhr, gestellt werden. Onlineanträge können bis zum 22. Mai 2019 um 12 Uhr gestellt werden.Im Fall einer nachgewiesenen Erkrankung kann die Briefwahl bis zum 26. Mai 2019 um 15 Uhr beantragt werden. Die roten Wahlbriefumschläge können bis zum 26. Mai 2019 um 18 Uhr ausschließlich im Wahlamt abgegeben werden; eine Abgabe in einem Wahllokal ist nicht möglich. […]

Nach Massentumult: JuLis schlagen Kombi-Fußstreife aus niederländischen und deutschen Polizisten vor

Nach dem Massentumult haben sich jetzt auch die Jungliiberalen Gedanken zum Thema Sicherheit in der Innenstadt gemacht. Dabei kommen sie zu dem Entschluss, dass die von der Stadtpartei geforderte Kameraüberwachung sowie der von der Sozialen Liste pärferierte Einsatz von Streetworkern weitere Gewalttaten oder auch Straftaten nicht verhindern würde. Gleichwohl bestehe Handlungsbedarf, so die Julis. Sie schlagen deshalb eine Kombi-Fußstreife bestehend aus niederländischen und deutschen Polizisten vor, die in der Zeit von 20:30 Uhr bis 5:30 Uhr am Freitag und am Samstag im Innenstadtbereich rund um die Ravardistraße und dem Europaplatz patrouillieren und sich dort um jegliche Vergehen, aber auch um hilflose Personen kümmern.Der Vorsitzende der JuLis-Bocholt, Kevin Eising: „Wir sind der Meinung, dass eine erhöhte Präsenz der Polizei Bocholt, mit Unterstützung der Niederländischen Kollegen, für mehr Sicherheit sorgt und einfacher zu organisieren sei, als Streetworker oder Kameraüberwachung.“ Des Weiteren finden die JuLis-Bocholt die Idee einer gemeinsamen Fußstreife mit der niederländischen Polizei sehr gut, denn dadurch würde auch die Freundschaft zwischen der Stadt Bocholt und den Niederländischen Freunden weiter gestärkt werden. […]

Neuauflage des Europa-Kneipenquiz

Hier kommt die Neuauflage des erfolgreichen Europa-Kneipenquiz! Am nächsten Donnerstag, 25. April 2019, um 19:30 Uhr lädt das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) gemeinsam mit der Europa-Union Bocholt zum Europa-Kneipenquiz ins Café Tagwerk in die Ravardistraße 19 ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Es warten je sechs Fragen in fünf Kategorien sowie attraktive Preise.Was wissen Sie über Europa?In lockerer Runde können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jeweils in Teams antreten, ihr (Un)-Wissen unter Beweis stellen und dabei interessante Dinge über die EU und das gesellschaftliche Leben in Europa lernen. Denn wer hatte beispielsweise spontan vor Augen, dass die EU mit Französisch-Guayana als Überseedépartement Frankreichs tatsächlich eine Landgrenze zu Brasilien besitzt?Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite oder Facebookseite des Europe Direct Informationszentrums Bocholt: europe-direct-bocholt.de […]

Umweltreferat wirbt für Benjes-Hecken – Artenschutz für Praktiker

Die Zeit der großen Osterfeuer naht, ein schönes Erlebnis mit Tradition. Angela Theurich, Umweltreferentin der Stadt Bocholt, wirbt jedoch dafür, in diesem Jahr das Osterfeuer etwas kleiner ausfallen zu lassen und mit dem Schnittgut eine Hecke anzulegen. Sogenannte “Benjes-Hecken” sind praktische Maßnahmen für den Artenschutz.Bei den Benjes-Hecken werden dünne Äste übereinander geschichtet und mit ein paar wenigen Holzpflöcken gegen Windböen abgesichert “Das ganze muss dort fixiert werden, wo der Heckenabschnitt gewünscht wird”, so die Umweltreferentin.”Durch den Besuch verschiedener Vogelarten, die sich über die neue Struktur freuen, werden Samen von Wildsträuchern und Blumen mit dem Kot eingetragen”. Einige der Beeren und Samenkörner werden im Bodenbereich der neuen “Trocken-Hecke” aufkeimen und aus der “Totholz-Hecke” wird eine “lebendige Hecke”. Wer die Art der Sträucher nicht ganz dem Zufall überlassen möchte, kann direkt zu Beginn schon Jungpflanzen zwischen die trockenen Zweige setzen. Es gibt sie günstig im Garten- oder Baumarkt und durch das trockene Astmaterial drum herum werden sie ideal vor Verbiss geschützt.Ein Naturliebhaber hat die Benjes-Hecke erfundenAusgedacht hat sich diese simple und erfolgreiche Methode der deutsche Landschaftsarchitekt und Naturfotograf HERMANN BENJES, bereits in den 1980er Jahren. Damals häufig praktiziert ist seine Methode in den letzten Jahren mehr und mehr in Vergessenheit geraten. “Osterfeuer-Holz ist ein super Material für diese Idee und die neuen Hecken in der Landschaft oder “Totholz-Haufen” im Garten eine echte Bereicherung für unsere Natur in Bocholt” , sagt Theurich. Benjeshecke würden sich hervorragend eignen, um Lebensräume zu vernetzen. Außerdem seien sie ab der ersten Minute Schutz und Nistmöglichkeit für diverse Heckenbrüter. […]

Isselburg-Anholt – Brand im Keller eines Seniorenheims

 Am Mittwoch wurden Feuerwehr und Polizei gegen 17.45 Uhr wegen eines Brandes in einem Seniorenheim an der Straße “Am Schievekamp” alarmiert. Im Keller des Gebäudes hatte ein Trockner, nach dem derzeitigen Stand infolge eines technischen Defekts, Feuer gefangen. Menschen wurden nicht verletzt, eine Räumungdes Gebäudes war nicht notwendig. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. […]

Nach Massentumult: Polizei greift durch verhängt Platzsperren

 Nach dem Tumultdelikt am vergangenen Wochenende hat die Polizei Bocholt gegen sechs bekannte Rädelsführer im Alter von 17 bis 35 Jahren Bereichsbetretungsverbote für den Bocholter Innenstadtbereich angeordnet. In fünf Fällen wurden die Verfügungen bereits persönlich überbracht und verdeutlicht.Die dreimonatigen Verbote wurden nach dem Polizeigesetz NRW verhängt und gelten jeweils von 18.00 Uhr bis 06.00 Uhr. Die Polizei wird diese Verbote konsequent überwachen. Bei Nichtbeachtung werden Zwangsgelder und Ingewahrsamnahmen fällig. […]

Veränderte Lebenswelten und deren Auswirkungen auf die Jugendhilfeplanung

Eine Fachtagung zum Thema “Veränderte Lebenswelten von jungen Menschen und Familien – Auswirkungen auf die Jugendhilfeplanung” führte jetzt das Kreisjugendamt Borken durch. Angeregt worden war die Auseinandersetzung mit dem Thema von den freien Trägern der Jugendhilfe. Das Interesse daran war sehr groß: Rund 150 Fachkräfte unter anderem aus Tageseinrichtungen und Tagespflege, aus den ambulanten und stationären Erziehungshilfen, aus Beratungsstellen, aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, aus Jugendverbandsarbeit und Jugendgerichtshilfe sowie aus den Frühen Hilfen besuchten die Tagung. Auch einige Mitglieder des Kreisjugendhilfeausschusses nahmen daran teil.Referent war Professor Dr. Holger Ziegler von der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld. Er ist bundesweit anerkannter Experte der Jugendhilfe und hat unter anderem in der Fachwelt vielbeachtete Forschungsprojekte wie “Achtsamkeit bei elterlicher Erziehung”, “Armutslagen von Familien”, “Stress-Studie: Burn-Out im Kinderzimmer – Wie gestresst sind Kinder und Jugendliche in Deutschland?” durchgeführt. Seine wissenschaftlichen Aufgabenschwerpunkte umfassen insbesondere die “Organisation und Profession in der Kinder- und Jugendhilfe” sowie die “Wirkungsorientierte Jugendhilfe”.In seinem Vortrag nahm Professor Ziegler die heutigen Lebenssituationen von Familien in den Blick. Er stellte zunächst fest, dass die Herausforderungen an Erziehung unabhängig von aktuellen Entwicklungen – wie beispielsweise Digitalisierung – die gleichen sind wie früher. “Kinder und Jugendliche brauchen Anerkennung, Wertschätzung, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Freunde”, betonte der Referent. Die Familie genieße weiterhin einen hohen Stellenwert. Zu beobachten sei hingegen, dass bei den Eltern das Ausmaß an “Kindzentriertheit” zugenommen hat. Mütter und Väter würden sich häufig in einem Spannungsverhältnis von Überbehüten (“Helikopter-Eltern”) und Gewährenlassen ihrer Kinder sehen. Verunsichert seien sie nicht selten auch in der Frage, wie das richtige Maß der Förderung aussehe – die Bandbreite reiche von Überforderung bis Unterforderung.Bei vielen Kindern wiederum hat laut Professor Ziegler der empfundene subjektive Stress zugenommen. Großen Druck würden sie auch deshalb empfinden, weil sie Angst hätten, den Erwartungen der Eltern nicht gerecht werden zu können.Professor Ziegler konstatierte zudem, dass zum einen die finanzielle Unterstützung von Familien zurückgegangen sei, zum anderen die Teuerungsrate in Deutschland vor allem die Bevölkerungsschichten am unteren Ende der Einkommensskala treffen würde. Für die öffentliche Jugendhilfe forderte Professor Ziegler daher: “Es muss einen angemessenen Umgang mit Armut und Ungleichheit geben. Individuelle, am konkreten Bedarf ausgerichtete Hilfen sollten Vorrang gegenüber allgemeinen sozialräumlichen Angeboten haben.” Von grundlegender Bedeutung sei es überdies, die Familien, die Unterstützung benötigen, auch tatsächlich zu erreichen. Ämter und Behörden müssten weiterhin Hürden bei der Inanspruchnahme von Leistungen abbauen und “niedrigschwellige” Angebote machen.Nach dem Vortrag befassten sich die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer in mehreren Arbeitsgruppen mit den Einsatzfeldern “Tagesbetreuung”, “Jugendarbeit”, “Hilfen zur Erziehung” sowie “Frühe Hilfen”. Sie diskutierten vor allem darüber, wie die fachlichen Impulse des Referenten Eingang in die Praxis finden könnten. Für die teilnehmenden Mitglieder des Kreisjugendhilfeausschusses war gerade auch dieser Teil der Veranstaltung von großem Interesse, weil sie dabei erfuhren, mit welchen Anforderungen die Fachkräfte alltäglich konfrontiert werden.So wurde der Umgang mit dem elterlichen Erziehungsverhalten in allen Arbeitsgruppen intensiv diskutiert. Auch die Erwartungen an Eltern in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bildeten einen Schwerpunkt der fachlichen Diskussionen. Hier waren sich die Fachkräfte aus der Jugendhilfe einig, dass auch die Wirtschaft gefordert ist, einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leisten. Eine weitere Flexibilisierung sowie eine Ausdehnung der Betreuungszeiten sollte aus Sicht der Fachkräfte mit Blick auf das Kindeswohl nicht erfolgen.Bildzeilen:Gruppenbild mit Moderatorinnen und Moderatoren, den beiden Jugendhilfeausschussvorsitzenden und Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung und dem Referenten:(hintere Reihe, v. li.) Eva Vehring (Jugendwerk Stadtlohn), Veronika Zimmermann (AWO Münsterland-Recklinghausen), Juliane Rehkamp (DRK Stadtlohn), Michael Kempkes (DRK Isselburg), Professor Dr. Holger Ziegler (Uni Bielefeld), Dr. Ansgar Hörster (Kreisdirektor), Michael Wingerath (Caritasverband Borken);(vordere Reihe, v. li.) Raphaela Südfeld (SKF Ahaus-Vreden), Lydia Lindemann (DRK Kreisverband Borken), Elisabeth Möllenbeck (Kreis Borken, Jugendhilfeplanerin), Maria Forsthövel (Caritasverband Bocholt), Christel Wegmann (Vorsitzende Kreisjugendhilfeausschuss), Brigitte Watermeier (Kreis Borken, Leiterin Fachbereich Jugend und Familie), Barbara Seidensticker-Beining (stellvertr. Vorsitzende Kreisjugendhilfeausschuss), Marlis Spieker-Kuhmann (DRK Kreisverband Borken) und Annette Hülemeyer (Kreissportbund Borken, Sportjugend). […]

Malen wir Piet Mondrian – mit Ente

Die neue Sonderausstellung “DUCKOMENTA – Ent-liche Grenzgeschichten”, die ab Donnerstag, 25. April, (Eröffnung um 17 Uhr) im kult in Vreden zu sehen sein wird, zeigt zahlreiche berühmte Werke der Kunstgeschichte von der Mona Lisa bis zu Andy Warhols Marilyn Monroe – verfremdet als Enten. Aber wie erschaffen Künstlerinnen und Künstler eigentlich solche Kunstwerke? Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwölf Jahren sind in einer Malschule mit der Vredener Künsterlerin Ruth Wessels an vier Freitagnachmittagen im Mai dazu eingeladen, selber Enten in großer Kunst zu verstecken. Die Anmeldung ist ab jetzt möglich, die Plätze sind begrenzt.Die Malschule “Malen wie Piet Mondrian + Ente” im Begleitprogramm der Sonderausstellung findet am 3., 10., 17. und 24. Mai 2019, jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. In den vier Sitzungen des Kurses können die Kinder sich auf die Spuren des Künstlers Piet Mondrian machen, der um 1880 in Winterswijk lebte und die niederländische Kunst wegweisend mitprägte. Sie lernen die Arbeit mit Acrylfarben auf Leinwand kennen und können mit eigenen kreativen Ideen die Enten in verschiedenen Bildern im Stil Mondrians malerisch einbauen.Eine vorherige Anmeldung für das Angebot ist unter Tel. 02564/9899-100 oder per E-Mail an kult@kreis-borken.de erforderlich. Die Teilnahmegebühr für alle vier Termine beträgt 44 Euro. Ein gemeinsamer Besuch der Sonderausstellung “DUCKOMENTA” ist im Preis inbegriffen. Anmeldeschluss ist der 29. April 2019.Mehr Infos zur Malschule, der “DUCKOMENTA” und dem weiteren Rahmenprogramm gibt’s unter www.kult-westmuensterland.de/kult/museum/sonderausstellung/duckomenta/. […]

Bocholter Bioniker wollen Motorkühlung für Autos neu erfinden

Elektromobilität soll den Straßenverkehr sauberer machen. Und weniger Lärm machen. Dazu muss nicht nur der Antrieb von fossilen Brennstoffen auf Strom umgebaut werden. Bioniker der Hochschulabteilung Bocholt der Westfälischen Hochschule haben sich jetzt vorgenommen, die Kühlung der Motoren neu zu denken und zu bauen, damit sie mindestens so leise und so effizient ist wie die bisherige Kühlung von Autos.Zwei Jahre geben sich die Bioniker der Hochschulabteilung Bocholt der Westfälischen Hochschule Zeit, um eine ganz neue, von der Biologie inspirierte Art der Motorkühlung zu erfinden und zu bauen. Genauso lange werden sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des “Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand” (ZIM) finanziell gefördert mit knapp 200.000 Euro. Zwei Industriepartner in Süddeutschland – die Firmen Impetro (Gerlingen) und ITB (Stuttgart) – kümmern sich um weitere technische Neuentwicklungen für die Kühlung. Das Spezialgebiet der Bocholter Wissenschaftler ist der Nachbau der Druckregulation zwischen Zellen bei Holz: Spezielle Poren wirken hier als regelnde Ventile und bestimmen so den Flüssigkeitsaustausch, der später am Auto die Kühlung regelt. Projektleiter Prof. Dr. Tobias Seidl: „Wir machen dasselbe wie immer als Bioniker: Wir schauen uns das biologische Funktionsprinzip genau an, analysieren seine Wirkungsweise und bauen es dann technisch nach.“ Nicht aus biologischem Material, sondern voraussichtlich aus Kunststoff. Wichtig ist, dass das Kühlsystem später flexibel auf verschiedene Betriebsarten wie etwa „Laden“ oder „Bergfahrt“ reagieren kann. Und dass es leicht und billig ist. Außerdem muss es bei allen vorhersehbaren Umweltbedingungen funktionieren. Diese Grenzfälle werden allerdings wahrscheinlich erst nach 2020 getestet, wenn bis dahin ein Prototyp entwickelt ist. „Wir sind aber ziemlich optimistisch“, so Seidl, „dass wir alle unsere Ziele in absehbarer Zeit erreichen und Elektrofahrzeuge dann noch ein bisschen besser werden: für die Umwelt und für die Menschen im Verkehr.“ […]

Musikalische Runden drehen

Bald eröffnet im Kulturzentrum kult in Vreden die neue Sonderausstellung “DUCKOMENTA – Ent-liche Grenzgeschichten”. Zu sehen sind ab dem 25. April (Eröffnung um 17 Uhr) zahlreiche große Kunstwerke der Geschichte – mit Enten. Im Begleitprogramm der Ausstellung werden verschiedenste Formate angeboten. Musikalisches Highlight dabei ist das Konzert “Runden drehen” der regionalen Gruppe “dreimann” am Freitag, 10. Mai, ab 19.30 Uhr. Der Vorverkauf hat jetzt begonnen.Die Gruppe “dreimann” wurde im Jahre 2008 gegründet und bestand zu Beginn tatsächlich aus drei Männern. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Besetzung. Jetzt besteht sie aus drei Männern und zwei Frauen. Die Bandbreite ihrer Musikstücke reicht von getragenen Balladen (“Dorfschützenfest”) über nachdenkliche Beobachtungen (“Runden drehen”) bis hin zu rockigen Stücken (“Motorradlied”) und bestimmten seelischen Gemütsverfassungen (“Alles wird gut”). Die Absurditäten des Lebens werden ironisch kommentiert (“Beschissen wirst du überall”) und Alltägliches wird thematisiert (“Warten”). Blues und Reggae, Jazz und Improvisation, Anleihen an deutsche Liedermacher und das französische Chanson sind musikalische Bezugsgrößen der Band, die den unverwechselbaren künstlerischen Gesamteindruck der Gruppe dreimann prägen.”Runden drehen” ist nicht nur das Konzert überschrieben, es ist auch der Titel der vierten CD von dreimann, die in diesem Jahr erscheint. Mehr Informationen gibt es unter www.stuwekunst.de.Die Tickets für das Konzert kosten 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Erhältlich sind sie im kult, Kirchplatz 14, in Vreden. Mehr Infos zum Konzert, der “DUCKOMENTA” und dem weiteren Rahmenprogramm gibt’s unter www.kult-westmuensterland.de/kult/museum/sonderausstellung/duckomenta/. […]

Geänderte Öffnungszeiten an Karsamstag

An den Osterfeiertagen ändern sich die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Bocholt.Am Karsamstag, 20. April 2019, hat lediglich die Friedhofsabteilung für dringende Fälle (Sterbefälle) in der Zeit von 10:30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Das Bürgerbüro und das Standesamt sowie die Stadtbibliothek (Neues Medienzentrum) bleiben geschlossen. […]