Statt Marketing – über zwei verschiedene Welten in Bocholt

Eine Analyse von BERTHOLD BLESENKEMPER„Besser nach Bocholt“, hieß es früher. Das war noch zu der Zeit, als die größte Kommune im westlichen Münsterland nach außen hin vornehmlich Einkaufsstadt war und mit einem klaren Profil die Menschen von weither anlockte. Heute ist Bocholt nur noch selten Einkaufsstadt, dafür aber ganz offiziell mal Zukunftsstadt, mal Europastadt, mal Hochschulstadt, mal Fahrradstadt, mal Fair-Trade-Stadt, mal Sportstadt, mal Industriestadt im Grünen, mal Best Christmas City und mal Klimakommune. Viel hilft viel, so die Devise. Auf der Strecke bleibt die Markenbildung – keine Strategie, kein Profil, kein Claim, keine Identität.Wie man es besser macht, zeigt weniger Kilometer weiter das kleine Rhede. „Das Lächeln im Münsterland“ wird dort immer und überall propagiert, und zwar so konsequent, bis der unbedarfte Betrachter wahrscheinlich irgendwann tatsächlich an ein sympathisches kleines Städtchen in einer heilen Welt glaubt. Jenseits der Grenze überzeugt derweil „100 Prozent Winterswijk“ mit einem hohen Maß an Professionalität und Digitalkompetenz.Eines vorweg: An Ludger Dieckhues und seinem hochengagierten Team allein liegt es nicht, dass das hiesige Stadtmarketing statt mit Marketing hauptsächlich mit Eventmanagement und Wochenmarkt- oder Kirmesorganisation beschäftigt ist. Der Teufel steckt halt im System. Das zeigt sich am deutlichsten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Die Einsparpotenziale der Halbprivatisierung des vor Jahren ausgegliederten Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung hat im Rathaus offenbar erhebliche finanzielle und personelle Potenziale freigesetzt. So leistet sich die Verwaltung inzwischen eine Pressestelle mit zwei Textern, einem Fotografen und einer Mediengestalterin samt dazugehörender professioneller Hard- und Softwareausstattung. Rein zahlenmäßig ist die Pressestelle damit genauso groß wie die komplette Wirtschaftsförderung. Das erlaubt es der Behörde sogar, eigene Reporter zu Fußball-Stadtmeisterschaften, Karnevalsveranstaltungen, Hallenturnieren von Privatfirmen und vielen anderen nicht städtischen Events zu schicken und zum Teil aktuell zu berichten.Diametral entgegengesetzt dazu verhält es sich derweil beim Stadtmarketing. Das sollte eigentlich mit guten Slogans, Texten, Fotos und Videos sowohl Öffentlichkeitsarbeit als auch Marketing für Bocholt betreiben und so Firmen, Kunden und Geld in die Stadt holen. Aber im Stadtmarketing gibt es leider weder professionelle Texter und Fotografen noch entsprechendes Equipment. Kein Problem sollte man meinen. In dem Fall kann doch das Presseamt für das Stadtmarketing mitarbeiten, oder? Geht aber nicht. Denn das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung sind keine 100prozentigen Töchter der Stadt. Der Verwaltungslogik folgend, muss das Stadtmarketing folglich Leistungen des Presseamtes nach den üblichen Regelsätzen in Euro und Cent vergüten. Dafür aber haben Dieckhues und Co. kein Geld. Die Folge: Beide Seiten arbeiten mehr nebeneinander her als miteinander – die Verwaltungs-PR in komfortabler Bestbesetzung, das Stadtmarketing auf wenig erwärmender Sparflamme.Die Folge: Flyer wie beispielsweise die aktuellen für „Bocholt blüht“ werden mit scheinbar zusammengeklaubten Fotos bestückt und auf Billigpapier gedruckt. Und auch für professionelle Fotos und Texte hat das Stadtmarketing kein Geld. Oft setzten sich der Ludger Dieckhues und sein Team nach einem langen und auch wegen des anschließenden Schleppens von Materialen und Absperrungen kräftezehrenden Events selbst noch an den PC und schicken Infos an die Presse. Bewundernswert dieser Einsatz. Marketing jedoch ist mehr…Lesen Sie morgen an dieser Stelle Teil 2 unserer Analyse: „1000 und 1 Webseite – über das Digitalchaos in der Stadt“ […]

Feuerwehr sucht Mitglieder für neue Wache in Stenern

Bocholt (PID). In Stenern wird bekanntlich ein neues Feuerwehrhaus gebaut, um in Notfällen den Bocholter Norden und den Stadtteil Barlo schneller erreichen zu können. Die Feuerwehr sucht nun Bürgerinnen und Bürger, die Lust haben, in die Freiwillige Feuerwehr einzutreten.Unter dem Motto “Wir brauchen Dich!” wird die Feuerwehr mit einem Informationsstand auf der Leistungsschau in Barlo am kommenden Sonntag, 28. April, vertreten sein. Um Mitglieder werben wird sie ebenfalls beim Frühjahrsturnier des Reit- und Fahrvereins Barlo-Bocholt (18./19. Mai), in der Gaststätte Schmitz in Barlo (24. Mai) und in der Gaststätte Roddemann in Stenern (7. Juni).Gesucht werden Frauen und Männer, die Lust haben, in einem Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, so Dirk Arping und Marco Heisterkamp von der Bocholter Feuerwehr. Voraussetzung ist, dass man 18 Jahre alt ist und “Spaß daran hat, neue Menschen und Technik kennenzulernen und sich ehrenamtlich für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bocholt zu engagieren.”Am Info-Stand werden sämtliche Fragen rund um den Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr erklärt, etwa die Ausbildungsinhalte der Lehrgänge. Die Feuerwehr wird mit verschiedenen Löschfahrzeugen vor Ort sein, darunter der große Zetros-Spezialwagen. Die Anwendung eines Defibrillators, der bei Herzstillstand Leben retten kann, wird demonstriert. […]

Einbruch in Firmengebäude an der Westendkreuzung

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Freitag drangen Einbrecher in ein Gebäude im Bereich der Westend-Kreuzung ein und brachen in dem Gebäude mehrere Bürotüren auf, Konkrete Angaben über mögliche Diebesbeute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch nicht vor.In derselben Nacht kam es zu einem Einbruchsversuch in ein Büro am Ostwall. Hier gelang es dem Einbrecher nicht, die Eingangstür aufzuhebeln.Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871-2990). […]

Imkerverein pflanzt 31. „Baum des Jahres“ in Grünanlage Feldmark

Bocholt (PID). Der Baumlehrpfad in der Grünanlage des Stadtquartiers Feldmark ist jetzt um einen Baum reicher: Gestern, am „Tag des Baumes“, wurde dort vom Imkerverein eine Flatterulme gepflanzt. Mit dabei war der Vorsitzende des städtischen Umweltausschusses und Mitarbeiter der städtischen Grünflächenabteilung.30 Meter hoch, 200 Jahre altDie Stadt Bocholt nimmt den “Internationalen Tag des Baumes” am 25. April eines Jahres zum Anlass, den jeweils vom “Kuratorium Baum des Jahres” (KBJ) festgelegten Jahresbaum zu pflanzen. Für das Jahr 2019 wurde die Flatterulme (lat.: ulmus laevis) bestimmt. Dies ist eine Baumart, die in Mittel- bis Osteuropa, in Deutschland z. B. am Oberrhein, natürlich vorkommt. Die Flatterulme kann bis zu 30 Meter hoch und 200 Jahre alt werden. Der Laubbaum bildet im Alter oberflächennahe Brettwurzeln aus. Neben den ökologischen Funktionen zeichnet sich die Flatterulme durch ihr Hart-, druck- und stoßfestes Holz aus, das im Möbelbau Verwendung findet.”Nahrungsquelle für Bienen und Insekten”In der Grünanlage Feldmark hat die Stadt Bocholt im Jahr 2013 begonnen, einen Lehrpfad der Jahresbäume anzulegen. Inzwischen sind alle Jahresbäume seit 1989 dort zu finden. “Ich freue mich besonders, dass der Imkerverein die Patenschaft für den Jahresbaum übernimmt, weil die Blüte der Ulme eine erste Nahrungsquelle im Jahr für Bienen und Insekten darstellt”, sagt Reinhold Wilke, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Verkehr, Stadtgrün und Umwelt.Der Imkerverein Bocholt und Umgebung feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. “Die Pflanzung der Flatterulme ist eine unserer vielfältigen Aktionen im Jubiläumsjahr”, berichtet Franz-Josef Tenbensel, Vorsitzender des Imkervereins.Der Umweltausschussvorsitzende Michael Wiesmann begrüßt, “dass die Stadt Bocholt mit der Pflanzung von Bäumen einen Beitrag zu den gestiegenen Anforderungen an den Klimawandel und die Biodiversität leistet.”Patenschaft übernehmen – so geht´sDie Patenschaft für einen Jahresbaum kann gegen einen Betrag von 500 Euro übernommen werden. Interessierte können sich an Peter Schlabs vom Geschäftsbereich Stadgrün wenden unter Tel. 02871 953-493 oder E-Mail peter.schlabs@mail.bocholt.de . […]

Betreuungszahlen im Kreis Borken nahezu konstant

Kreis Borken. Zum Jahresende 2018 verzeichnete die Betreuungsstelle des Kreises Borken insgesamt 6.192 laufende Betreuungsfälle im Kreisgebiet. Die Zahl sei gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben, teilt deren Leiterin Birgit Kuhberg mit. Aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels hatten hingegen Fachleute noch vor kurzer Zeit einen kontinuierlichen Anstieg prognostiert. Eine Ursache für diese nun abweichende Entwicklung wird in der zunehmenden Anzahl privat erteilter Vorsorgevollmachten gesehen. Damit können Menschen vor Eintritt des Ernstfalls und ohne Beteiligung eines Betreuungsgerichtes regeln, wer ihre rechtlichen Interessen vertritt, wenn sie selbst dazu künftig nicht mehr in der Lage sein sollten.Darum geht es: Beispielsweise durch einen gesundheitlichen Schicksalsschlag wird plötzlich Hilfe zur Regelung der persönlichen Angelegenheiten benötigt. In diesem Fall bekommen volljährige Betroffene bei Bedarf eine rechtliche Betreuerin oder einen rechtlichen Betreuer zur Seite gestellt. Ursache für eine Betreuung kann eine psychische Krankheit, eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung sein. Frauen und Männer über 60 Jahren machen – ähnlich wie in anderen Regionen – im Kreis Borken etwa 45 Prozent aller Betreuten aus.Sofern aber eine rechtsgültige Vorsorgevollmacht vorliegt, wird die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung durch das Betreuungsgericht nicht mehr erforderlich. Seit 2003 informieren und beraten die Betreuungsstellen und -vereine im Kreis die Bürgerinnen und Bürger entsprechend und helfen ihnen auch bei der Erstellung solcher Vollmachten. Zudem besteht die Möglichkeit, die Unterschriften unter Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen bei den Betreuungsstellen öffentlich beglaubigen zu lassen.Seit einigen Jahren wird im Kreis Borken daher rege von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Im Jahr 2018 beglaubigten die Betreuungstellen in Bocholt und bei der Kreisverwaltung Borken insgesamt 1.937 Vollmachten. Dies – übrigens ein Spitzenwert in NRW – trägt maßgeblich mit zur Stabilisierung der Anzahl der rechtlichen Betreuungen im Kreisgebiet bei.Sofern keine Vorsorgevollmacht vorliegt, muss für den Menschen, der seine Angelegenheiten aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung nicht – mehr – eigenständig regeln kann, eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden. Rechtliche Betreuungen, die aufgrund altersbedingter gesundheitlicher Einschränkungen erforderlich sind, machen im Kreis Borken rund 12 Prozent aller Betreuungsfälle aus. Auffällig ist die demgegenüber vergleichsweise große Anzahl von Menschen, die unter den Folgen einer psychischen Erkrankung leiden und daher eine rechtliche Betreuung in Anspruch nehmen müssen. Bei gut 25 Prozent aller Betroffenen, darunter auch viele junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren, wurde aus diesem Grund die Betreuung eingerichtet. In Fällen psychischer Erkrankungen können oft nur professionelle Berufs-, Vereins- oder Behördenbetreuer die notwendige Unterstützung leisten.In weniger schweren Fällen übernimmt häufig das soziale Umfeld – Verwandte oder Bekannte – die rechtliche Betreuung im Rahmen eines Ehrenamtes. Bei der Betreuerbestellung werden per Gesetz die ehrenamtlichen den beruflichen Betreuerinnen und Betreuern ausdrücklich vorgezogen. Lässt der Fall eine rechtliche Betreuung durch ehrenamtlich Tätige zu, wird zuerst geprüft, ob geeignete Familienangehörige dafür zur Verfügung stehen. Nur wenn dies nicht der Fall ist, wird die Betreuung an Fremde weitergegeben. Der Anteil ehrenamtlich geführter Betreuungen betrug im Kreis Borken zum 31.12.2018 ca. 53 Prozent, also 3.282 der insgesamt 6.192 laufenden Betreuungen.Von den Betreuungsfällen im Kreisgebiet entfielen zum Stichtag auf den Amtsgerichtsbezirk Ahaus 1.484 (rund 24 Prozent) auf den Amtsgerichtsbezirk Bocholt 1.540 (rund 25 Prozent), auf den Amtsgerichtsbezirk Borken 2.237 (rund 36 Prozent) und auf den Amtsgerichtsbezirk Gronau 931 (rund 15 Prozent). Der relativ hohe Anteil von laufenden Betreuungen im Amtsgerichtsbezirk Borken ist maßgeblich auf die dort angesiedelten Einrichtungen für behinderte Menschen zurückzuführen, da viele der Bewohner einer rechtlichen Betreuung bedürfen.Wer sich über die ehrenamtlich rechtliche Betreuung oder über Vorsorgemöglichkeiten unterrichten will, kann mit den Betreuungsvereinen, der Betreuungsstelle des Kreises Borken oder der Stadt Bocholt Kontakt aufnehmen. Diese informieren auch über die nächsten Schulungen, die alljährlich im Kreisgebiet stattfinden.Weitergehende Informationen zum Thema gibt es auf der Internetseite der Betreuungsstelle des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/betreuung . Fragen beantwortet zudem auch die Leiterin der Betreuungsstelle des Kreises Borken, Birgit Kuhberg, unter der Telefonnummer 02861/82-1213 oder per Mail an b.kuhberg@kreis-borken.de . […]

Unfallflucht auf der Von-Galen-Straße

Bocholt-Spork (ots) – Am Donnerstag wurde auf der Von-Galen-Straße zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr ein grauer Pkw Peugeot 2008 vermutlich durch einen rangierenden Lkw beschädigt. Trotz des verursachten Sachschadens in einer Höhe von ca. 1.500 Euro hatte sich der Unfallverursacher entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871-2990) zu wenden. […]

1. Mai: Müllabfuhr verschiebt sich

Bocholt (PID). Wie der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) mitteilt, verschieben sich durch den Tag der Arbeit am 1. Mai 2019 die Termine der Müllabfuhr. Die Müllabfuhr kommt nach dem Feiertag jeweils einen Tag später.Die Abfuhr vor dem Feiertag am Mittwoch findet wie gewohnt statt. Nach dem Feiertag betrifft die Verschiebung folgende Abfuhrbezirke: die Papiertonnen der Gebiete C, D und E, die Gelben Säcke der Gebiete M, N und die Gelben Tonnen im Gebiet O sowie die Biotonnen. Diese werden nach dem Feiertag jeweils einen Tag später als sonst üblich geleert.Der Entsorgungs- und Servicebetrieb weist darauf hin, dass die Müllgefäße generell bis 6 Uhr am Abfuhrtag an der Straße bereit stehen müssen. […]

„Tüftelkiste“: Kinder zerlegen 60 Elektrogeräte

Bocholt (PID). Die Ferienaktion „Tüftelkiste“, ausgerichtet vom Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB), erfreute sich erneut hoher Beliebtheit. Kinder zerlegten dabei rund 60 Elektrogeräte, darunter Bügeleisen, Computer, Föhn, Staubsauger oder Tastaturen. Ziel der Aktion ist es, Kindern beizubringen, worauf zu achten ist, um ein Gerät lange nutzen und reparieren zu können.”Nachhaltigkeit erleben die Kinder durch eigenes Handeln am intensivsten. Quasi lernen mit Herz und Hand!”, so ESB-Abfallberaterin Petra Tacke.”Machen, was zu Hause nicht geht”Kleingeräte wurden von den Kindern in ihre Einzelteile zerlegt. Diesen Elektroschrott hatten die Mitarbeiter des ESB Wertstoffhof extra für die Tüftelkiste gesammelt, die Akkus wurden vorher entfernt. Der Schwerpunkt dieser Ferienaktion liegt beim Selbermachen. “Es ist unser Ziel, dass die Kinder selbst herausfinden, wie ein Elektrogerät aufgebaut ist. Die Kinder dürfen hier machen, was zu Hause nicht geht”, so Abfallberaterin Tacke. Unterstützt wird die Abfallberaterin dabei von ehrenamtlichen Mitarbeitern des “Repair Café Bocholt”, die den Kindern tatkräftig zeigten, wie sich Teile öffnen lassen und erklären können, welches Bauteil was in den Geräten bewirkt.Von der Tastatur zum FöhnZu Beginn verteilte Abfallberaterin Petra Tacke Computertastaturen an die Teilnehmer. Mit Begeisterung stürzten sich Kinder auf die recht einfach zu öffnenden Teile.Schon dabei zeigten sich die Unterschiede in der Bauweise. Während ältere Tastaturen noch recht stabil konstruiert sind und viel Metall enthalten, sind die modernsten überwiegend aus Plastik. Den Kindern im Alter zwischen 7 und 11 machte es Spaß die Tasten durch die Gegend zu schießen. Deutlich mehr zu tüfteln gab es bei Computern und Laptops.Am Ende versuchte sich die Gruppe an Haushaltsgeräten. “Bei einfachen Haushaltsgeräten ist die Frustration erfahrungsgemäß am größten. Diese Geräte sind oftmals verklebt oder verschweißt statt verschraubt, und daher nur schwer zu öffnen. Oder man braucht Spezialwerkzeug”, so Tacke.Was ist das für ein Ding?”Was ist das denn für ein Ding?”, fragten sich die kleinen Teilnehmer angesichts alter Geräte wie einem alten Radio. Auch Rechnerterminals sind inzwischen für Kinder nahezu unbekannt, befinden sich doch in den meisten Haushalten eher Laptop und Tablet. Erstaunlich fanden die Kinder, wie viel Dreck sich in diesen Geräten ansammelt.Ferienaktion ein voller ErfolgDie Tüftelkiste ist inzwischen sehr beliebt. Die 15 Plätze waren schnell vergeben. In den Sommer- und Herbstferien darf wieder geschraubt werden. Die nächsten “Tüftelkiste”-Termine finden am 22. August und 24. Oktober statt. […]

Präventionsaktion zur Sicherheit von Motorradfahrern

Von der Polizei begleitet zu werden, versuchen die meisten Bürger eher zu vermeiden. Mindestens einmal im Jahr ist das anders. Wenn die Polizeibehörden Recklinghausen, Borken und Coesfeld zur PoliTour laden, ist das Interesse der Motorradfahrer groß.Die Präventionskampagne zur Sicherheit von Motorradfahrern findet in diesem Jahr am 26. Mai und am 16. Juni statt. Start in Recklinghausen, Coesfeld und Borken ist um 08.45 Uhr.Uniformierte Motorradfahrer der Polizei begleiten die Kleingruppen, die im Laufe der Tour verschiedene Stationen in Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Marl und Haltern am See anfahren. Vor Ort erhalten die Motorradfahrer Einblicke in unterschiedliche Themengebiete. Unter anderem gibt es Erste-Hilfe-Tipps, Fahrübungen und Informationen über die Medizinisch-Psychologische Untersuchung.Gemeinsames Ziel ist gegen 16.30 Uhr der Verkehrsübungsplatz des ADAC in Recklinghausen (Vinckestraße 27). Hier findet die Bikerausfahrt nicht nur ihren Abschluss, vorgeführt werden auch eine Übung aus dem Sicherheitstraining des ADAC sowie ein Schleiftest. Nicht-Teilnehmer der Tour können sich ab 14 Uhr auf dem Übungsplatz an der Vinckestraße 27 zum Thema Motorradsicherheit informieren.Im Jahr 2018 verunglückten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen mit 145 Motorradfahrern 19 mehr als im Vorjahr. Zwei kamen ums Leben, 63 verletzten sich schwer und 80 haben leichte Verletzungen erlitten.Die gestiegene Unfallzahl ist für Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen ein Beleg dafür, wie wichtig Prävention und Information sind, um Motorradfahrer für Gefahren zu sensibilisieren. Die PoliTour ist ein bedeutender Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Recklinghausen. An einem Szenario nach einem tödlichen Unfall erläutert Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen die Relevanz der PoliTour. Das schöne Wetter der vergangenen Tage haben viele Motorradfahrer genutzt. Man muss sich einfach vorstellen: Am Morgen war das geliebte Familienmitglied zu einer Spritztour aufgebrochen. Am Abend stehen dann Polizisten und ein Notfallseelsorger vor der Tür, um die Nachricht zu überbringen, dass der Angehörige nicht zurückkommt. “Die PoliTour soll das Bewusstsein für die Gefahren schärfen, denen Motorradfahrer unterliegen.”Ähnlich wie im Recklinghäuser Zuständigkeitsbereich stellen sich die Situationen bei den Kreispolizeibehörden Borken und Coesfeld dar.Im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Borken kamen im Jahr 2018 fünf Motorradfahrer ums Leben, 31 Biker erlitten schwere Verletzungen und 49 zogen sich leichte Verletzungen zu. “Motorradfahrer müssen bei Unfällen oftmals mit schweren Verletzungen rechnen. Mit der PoliTour wollen wir Motorradunfälle und die damit verbundenen schlimmen Folgen konsequent minimieren und den Bikern dabei auf Augenhöhe begegnen”, sagt Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken.Innerhalb der Kreispolizeibehörde Coesfeld gab es 2018 71 Unfälle mit Motorradfahrern. Es gab einen Toten, 32 Schwerverletzte und 43 Leichtverletzte. “Leider haben wir im Kreis Coesfeld in diesem Jahr schon einen toten Motorradfahrer zu beklagen, ein weiterer schwebte in Lebensgefahr. Präventionsarbeit durch die PoliTour ist immens wichtig, um möglichst viele Kradfahrer zu sensibilisieren. Deshalb sind wir auch in diesem Jahr dabei und danken insbesondere unserem örtlichen Kooperationspartner, dem DRK, für die Unterstützung”, sagt Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld.Unterstützt wird die PoliTour durch externe Partner. Hierzu zählen insbesondere der Kreis Recklinghausen, das Institut für Zweiradsicherheit, die Verkehrswacht Recklinghausen-Land, das Deutsche Rote Kreuz und der ADAC.Teilnahmebedingungen: Anmeldung und Teilnahme sind kostenlos und erst ab dem 27. April 2019 möglich. Anmeldungen vor dem 27. April werden nicht berücksichtigt. An beiden Terminen (26. Mai und 16. Juni) können jeweils 100 Personen teilnehmen (Sozius nicht eingeschlossen).Bei der Anmeldung werden vorrangig Teilnehmer berücksichtigt, die bisher an keiner PoliTour teilgenommen haben. Mitfahrende Biker müssen eine Verzichtserklärung unterschreiben, die eine Haftung der Polizei für Schäden im Rahmen der PoliTour ausschließt. Die Teilnehmer werden gleichmäßig auf alle Touren verteilt. Es besteht kein Anspruch auf einen bestimmten Startort im Rahmen der Anmeldung. Gleichwohl wird versucht, den gewünschten Startort zu ermöglichen.Interessierte Medienvertreter laden wir herzlich dazu ein, die Biker-Ausfahrt aktiv (auch auf dem Motorrad) zu begleiten. Zur Koordination und für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Pressestelle.Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter:Biker-Ausfahrt.Recklinghausen@polizei.nrw.de Biker-Ausfahrt.Borken@polizei.nrw.de Biker-Ausfahrt.Coesfeld@polizei.nrw.deoder schriftlich an:Polizeipräsidium Recklinghausen, Direktion Verkehr, Rappaportstraße 1, 45768 MarlKreispolizeibehörde Borken, Direktion Verkehr, Burloer Straße 91, 46325 BorkenKreispolizeibehörde Coesfeld, Direktion Verkehr, Daruper Straße 7, 48653 CoesfeldMade in BocholtBerthold BlesenkemperPaul-Ehrlich-Straße 446397 BocholtTel.: 02871/9957700Fax: 02872/9957701Mobil + 4915151143524E-Mai info@madeinbocholt.deWeb: madeinbocholt.dePflichtinformationen gemäß Artikel 13 DSGVO Im Falle des Erstkontakts sind wir gemäß Art. 12, 13 DSGVO verpflichtet, Ihnen folgende datenschutzrechtliche Pflichtinformationen zur Verfügung zu stellen: Wenn Sie uns per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nur, soweit an der Verarbeitung ein berechtigtes Interesse besteht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Verarbeitung für die Anbahnung, Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Rechtsverhältnisses zwischen Ihnen und uns erforderlich sind (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) oder eine sonstige Rechtsnorm die Verarbeitung gestattet. Ihre personenbezogenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z.B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt. Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Ihnen steht außerdem ein Recht auf Widerspruch, auf Datenübertragbarkeit und ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Ferner können Sie die Berichtigung, die Löschung und unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Details entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung (madeinbocholt.de/datenschutzerklaerung/). […]

Unter Drogen stehende Autofahrerin fährt auf Pkw auf

Bocholt (ots) – Am Donnerstag fuhr eine 42-jährige Autofahrerin gegen 17.30 Uhr auf der Münsterstraße auf den Pkw einer 37-jährigen Bocholterin auf, die bei Rot an der Kreuzung mit der Robert-Bosch-Straße angehalten hatte.Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der 42-Jährigen ergab sich der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss stand. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht der Polizeibeamten, die daraufhin die Weiterfahrt untersagten, den Führerschein sicherstellten und ein Strafverfahren einleiteten. Ein Arzt entnahm der Beschuldigten eine Blutprobe, um die Blutalkoholkonzentration exakt nachweisen zu können. […]

Autofahrer unter Drogeneinfluss

Bocholt (ots) – Zollbeamte überprüften am Donnerstagnachmittag auf der Winterswijker Straße einen 26 Jahre alten Autofahrer, der aufgrund der Verdachtslage einen Drogenschnelltest durchführte. Dieser verlief positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC, so dass die Polizei hinzugezogen wurde. Die Beamten der Polizeiwache Bocholt untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Bußgeldverfahren ein. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können. […]

Up with People wieder in Bocholt

Wenn das internationale Ensemble von Up with People am Mittwoch, den 22. undDonnerstag, den 23. Mai um 19:00 Uhr im Städtischen Bühnenhaus in Bocholt die Bühne betritt, werden die Zuschauer imPublikum für praktisch jeden musikalischen Geschmack und jedes Interesse etwas geboten bekommen.Das am besten für ihre energiegeladene, optimistische, familienfreundliche Unterhaltung bekannte Ensemble, dem 100Teilnehmer aus 16 Ländern angehören, wird auf seiner fünfmonatigen Weltreise Dutzende von Gemeinden in den VereinigtenStaaten, Europa und Mexiko besuchen. Seit mehr als 50 Jahren sind Mitwirkende von Up with People auf der ganzen Weltunterwegs und sind vor Millionen aufgetreten, darunter in vier beispiellosen Super Bowl-Halbzeit-Shows.„Mit unserer neuesten Produktion, Live On Tour , wollen wir unsere Vision einer hoffnungsvollen, vertrauensvollen undfriedlicheren Welt teilen,“ erklärt Eric Lentz, leitender Vizepräsident von Up with People. „Die Show inspiriert mitunterhaltsamen Pop-Medleys, internationalen Tanzdarbietungen und originellen UWP-Songs die Menschen dazu, einenpositiven Unterschied in ihren Gemeinden zu bewirken,“ fügte Lentz hinzu.Der zweistündige Live-Auftritt ist eine dynamische Mischung aus Solisten, Nummern, bei denen die gesamte Besetzung mitwirkt,schwungvollen Choreographien und farbenprächtigen Kostümen.Außer nach Bocholt geht es mit der Up with People Tour noch in weitere Städte in der USA, Europa und Mexiko. Neben ihrenAuftritten in den Super Bowl-Halbzeit-Shows war das Ensemble in letzter Zeit auch bei der Macy’s Thanksgiving Day Parade 2007und auf der Eröffnungsfeier der Rose Parade von Pasadena Tournament of Roses 2008 und 2011 zu sehen, die nach Schätzungenvon über 50 Millionen Fernsehzuschauern mitverfolgt wurden.Die Eintrittskarten kosten regulär 21€, für Schüler und Studenten 16€ und sind in der Geschäftsstelle desBocholter-Borkener-Volksblattes oder unter www.upwithpeople.org/bocholt erhältlich.Die Show zu erleben ist nicht die einzige Möglichkeit, sich zu engagieren. Junge Leute aus der Region im Alter von 17 bis 29Jahren können sich für eine Teilnahme an kommenden Touren bewerben und mit Up with People die Welt bereisen.Finanziert wird der Besuch von Up with People in Bocholt durch die Unterstützung vieler lokaler Firmen und Unternehmen.Über Up with People:Up with People ist eine globale Bildungsorganisation, die junge Menschen dazu befähigt, positive Veränderungen in ihrenGemeinschaften und der Welt zu bewirken. Durch unsere einzigartige Mischung aus Musik, sozialem Handeln und Reisen durch dieganze Welt üben wir einen Einfluss auf die Gemeinden zum Besseren aus und geben den jungen Leuten das Wissen und die Erfahrungin die Hand, die sie in unserer heutigen komplexen Welt benötigen. Seit mehr als 50 Jahren durchbricht Up with People kulturelleBarrieren und setzt sich für ein besseres Verständnis ein, um eine hoffnungsvolle, vertrauensvolle und friedlichere Welt zu schaffen.Erfahren Sie mehr unter www.upwithpeople.org […]

Brückenfestival am 1. Mai: Öffentliche Führungen im Kubaai-Gebiet

Bocholt (PID). Anlässlich des „Tages der Städtebauförderung“ finden am Mittwoch, 1. Mai 2019, zwei öffentliche Führungen über das Kubaai-Gelände statt. Die erste Führung beginnt um 12 Uhr, die zweite um 15 Uhr. Treffpunkt für die Quartiersrundgänge ist das Foyer des TextilWerks, Industriestraße 5. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung wird gewünscht.Die Quartiersrundgänge werden vom Baudezernat der Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler, der “SQB – Stadtquartiere Bocholt GmbH” und den beteiligten Investoren und Planern angeboten. Teilnehmer können sich online unter kubaai.de/project/kubaai-quartiersrundgaenge-vom-herding-gelaende-zum-brueckenfestival/ anmelden.Aus erster Hand wird über die aktuellen Entwicklungen und Planungen des Standorts zwischen Innenstadt und Aa-See informiert. Planer und Architekten werden Einblicke in die zukünftige Gestaltung des Quartiers geben. Am Starkt, im Foyer des TextilWerks, werden die Planungen zur Quartiersentwicklung vorgestellt. Anschließend führt die Route entlang der alten Fabrikanlagen. Besichtigen Sie die Baustelle des Herding-Gebäudes, das zukünftig zum LernWerk umgebaut werden soll.Anschließend geht der Weg zurück entlang der Bocholter Aa. Am Standort des ehemaligen Ibena-Geländes kann man sich ein Bild vom zukünftigen “Green Campus” machen und die Podiumsbrücke und den neugestalteten Freiraum erleben. Die Führungen enden wieder auf dem Brückenfestival am TextilWerk. Die Führungen dauern ca. 90 Minuten.Hintergrund: Was ist Kubaai?Das Kunstwort Kubaai steht für “Kulturquartier Bocholt Aa und Industriestraße” und bezeichnet die Umwandlung einer Industriebrache in ein neues Stadtviertel zwischen Bocholter Innenstadt und Aasee. Neben einem Kultur- und Bildungsschwerpunkt sollen hier auch Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten entstehen. […]

Bastelnachmittage in der Stadtbibliothek Bocholt

Bocholt (BIB). Im Mai lädt die Stadtbibliothek Bocholt am Mittwoch, den 8., 15., 22. und 29. Mai 2019, Kinder ab 15:30 Uhr zum Bastelnachmittag ein. Die Teilnahme ist kostenlos.Bei dem seit vielen Jahren beliebten Bastelnachmittag in der Kinderabteilung der Stadtbibliothek wird nach einer spannenden Vorlesegeschichte jeweils mit allen kleinen Teilnehmern ein neues Kunstwerk gebastelt. Am 8. Mai 2019 wird anschließend eine kleine Überraschung zum Muttertag und am 15. Mai 2019 werden niedliche Marienkäfer gebastelt. Am 22. Mai 2019 stehen lustige Kühe und am 29. Mai 2019 fleißige Bienen auf dem Programm. […]