Erfolgreiche Aktion der Sozialen Liste gegen Rassismus und Hetze in der Innenstadt: Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger haben teilgenommen

„Bocholt bleibt bunt – gegen Rassismus und Hetze“ steht auf dem Transparent und mehr als 300 Bocholterinnenund Bocholter, aber auch auswärtige Innenstadtbesucher, unterschrieben. Erfreulich zeigt sich die Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt darüber, die diese Aktion am Samstag in der BocholterFußgängerzone durchführte.Die Wählergemeinschaft will so Flagge zeigen und ein Zeichen gegen Rechts setzen, weil die Ermordung eines Achtjährigen am Frankfurter Bahnhof – der Junge war von einen vermutlich psychisch kranken Täter aus der Schweiz vor einen einfahrenden ICE geschubst worden – deutschlandweit und in Bocholt von Einzelpersonen und Gruppen für politische Zwecke missbraucht werde, kritisiert heftig die Wählergemeinschaft. Weiter heißt es in der Mitteilung: „Wir trauern mit den Hinterbliebenen aller Taten. Die Hetze, in welcher die angeblich „Besorgten Bürger“ die Wut und Trauer umwandeln wollen, hat bei uns Demokratinnen und Demokraten keinen Platz.“ Das Transparent soll später Bürgermeister Peter Nebelo überreicht werden. Die Aktion wird zunächst an anderer Stelle fortgesetzt.Bild von links: Ratsfrau Bärbel Sauer, Monika Laumann, Anita Lohberg […]

Pkw aufgebrochen

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Sonntag wurde ein Anwohner des Robert-Koch-Rings gegen 01.55 Uhr durch Geräusche geweckt und schaute aus dem Fenster. Dabei entdeckte er einen jungen Mann, der sich an seinem Pkw zu schaffen machte und kurz darauf flüchtete. Der Täter hatte eine Pkw-Scheibe eingeschlagen und die Geldbörse des Geschädigten gestohlen. Der […]

Unfallflucht / 3.500 Euro Schaden

Bocholt (ots) – In der Zeit zwischen Freitag, 02.08.19, 16.00 Uhr, bis Sonntag, 04.08.19, 15.00 Uhr, wurde auf der Funkenbuschstraße ein schwarzer Ford Ranger angefahren und erheblich beschädigt. Trotz des verursachten Sachschadens in einer Höhe von ca. 3.500 Euro hatte sich der Unfallverursacher entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Zeugen werden gebeten, sich an […]

Einbruch in Geschäft

Bocholt (ots) – In der Nacht zum Freitag (vermutlich gegen 01.20 Uhr) drangen Einbrecher in ein Geschäft an der Neustraße ein. Der oder die Täter hatten sich über das Treppenhaus gewaltsam Zugang verschafft. Entwendet wurde ein Tresor. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871) 2990.

Jetzt auch Stefan Schmeink im Rennen um die SPD- Bürgermeisterkandidatur

Stefan Schmeink. Foto Rolf BoesveldEin Kommentar von BERTHOLD BLESENKEMPERDa waren’s plötzlich drei: Nach Peter Wiegel und Martin Schmidt hat jetzt mit Stefan Schmeink ein weiteres SPD-Mitglied im Kampf um die Bürgermeisterkandidatur seinen Hut in den Ring geworfen. Das  bestätigte der 56-jährige Kaufmann im Außendienst heute gegenüber Made in Bocholt. Über die Beweggründe und Motive schwieg der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes jedoch. Die will er erst intern seinen Genossen mitteilen, ehe er in die Öffentlichkeit geht.Damit hat die Partei die Qual der Wahl. Es wird damit gerechnet, dass sich alle drei dem Votum eine Delegiertenversammlung stellen werden. Theoretisch denkbar wäre auch eine Urwahl. Die aber sieht die Satzung der SPD (noch) nicht vor. Eine interne Findungskommission um den Ortsverbandvorsitzenden Bernhard Pacho hatte sich zuvor mehrheitlich für Martin Schmidt ausgesprochen. Der war in einem Zweikampf mit Peter Wiegel dann zunächst auch der klare Favorit. Mit Stefan Schmeink jedoch bekommt der Wunschkandidat der Ortsverbandsspitze einen mehr als aussichtsreichen Gegenkandidaten (siehe unten). Für Pacho persönlich ist das bisherige Findungsverfahren ein Führungs-Fiasko. An das von ihm vorgeschlagene Auswahlverfahren hat sich – außer ihm selbst – so gut wie neimand gehalten.Für die Bocholter erhöht sich damit die Zahl der potenzuellen Bürgermeister auf fünf. Wir stellen sie sowie ihre Stärken und Schwächen noch einmal vor: Thomas Kerkhoff (CDU): Der 37-jährige ist seit vier Jahren Bürgermeister in Gescher und hat entsprechende Erfahrung im Führen einer Verwaltung. Er ist als stellvertretender Vorsitzender der Kreis-CDU in der Partei gut vernetzt und hat zahlreiche Kontakte nach Düsseldorf und Berlin. Seine Vorteile sind aber auch seine größten Mankos. Kerkhoff beginnt seine Kandidatur in Bocholt mit einem Wortbruch in Gescher. Er hat den Menschen dort noch vor zwei Jahren noch öffentlich zugesagt dort zu bleiben. Zudem kennt er Bocholt nur wenig.Martin Schmidt (SPD): Der wissenschaftliche Referent des LWL-Textilwerkes in Bocholt scheint der Favorit der Sozialdemokraten zu sein. Der 51-Jährige ist eloquent und engagiert sowie als Schriftführer des Stadtverbandes und sachkundiger Bürger seit Jahren politisch aktiv. Der in Bernkastel-Kues geborene Kunstgeschichtler kam mit seiner Familie  allerdings erst 2012 nach Bocholt und ist hier noch recht wenig vernetzt. Peter Wiegel (SPD): Der 60-Jährige ist der politisch Erfahrenste im Kreis der bisheriger Kandidaten. Er sitzt seit 2009 im Rat und ist dort seit 2013 Fraktionschef seiner Partei. Als Bocholter ist er in der Stadt sehr gut vernetzt. Allerdings fehlt ihm derzeit scheinbar die Rückendeckung der Partei. Stefan Schmeink (SPD): Der 56-jährige ist der wohl volkstümlichste aller bisherigen Bewerber. Er ist gebürtiger Bocholter, als Vorsitzender des FC Olympia Bocholt auch neben der Politik ehrenamtlich aktiv und gut vernetzt. Seine Schwäche: Bislang hat sich Schmeink politisch nicht gerade nach vorne gedrängt und stets mit der zweiten Reihe begnügt. Frank Büning (Die Linke):  Wer wissenschaftliche Mitarbeiter der Westfälischen Hochschule kommt von den Grünen und hat nach dem Bruch mit der Partei zunächst die Freien Grünen gegründet und jetzt den Linken angeschlossen. Er beweist im Rat als Fraktionsvorsitzender der Freien Grünen/Die Linke großes politisches Gespür und ist als Bocholter gut vernetzt in der Stadt. Als Linker werden ihm im eher konservativen Bocholt allerdings nur wenige Chancen eingeräumt. […]