Lennart Krothaus und Jan Philipp Dormann sind die Vierer-Clubmeister 2019

Lediglich 22 Teams traten in diesem Jahr zu den Vierer-Clubmeisterschaften an, die am 10. und 11.08.2019 ausgespielt wurden. Nach Tag 1 (Auswahldrive) hatten Lennart Krothaus und Jan Philipp Dormann mit sehr guten 71 Schlägen die Führung vor dem Team Dennis Schmenk/Leonard Ratering (76 Schläge übernommen. mAn Tag 2 (Klassischer Vierer) spielten die beiden führenden Teams […]

Kathrin Terörde gewinnt E-Bike beim Brückenfestival

Der glückliche Sieger der Verlosung zum Projekt „Ibena Green Campus“ steht fest: Heute überreichte Raoul P. Schmid, Geschäftsführer von LIST Develop Residential und Veranstalter des Gewinnspiels, der Gewinnerin Kathrin Terörde in der BIKETOWN Bocholt das hochwertige E-Bike der Marke ROSE Bikes. „Ich freue mich sehr über das E-Bike, da ich in Bocholt sehr viel Fahrrad fahre“, zeigt sich Terörde begeistert. Die Verlosung startete Anfang Mai mit dem Bocholter Brückenfestival, auf dem LIST Develop Residential den zukünftigen Ibena Green Campus im kubaai-Areal mit einem 3D-Modell vorstellte. Der Essener Projektentwickler erhielt zuvor mit seinem Konzept in einem Investorenwettbewerb den Zuschlag für die Entwicklung des Quartiers.Im Rahmen des Gewinnspiels bat LIST Develop Residential alle Besucher vor Ort und auf einer eigens eingerichteten Webseite (www.ibena-green-campus.de), auf der das Modell sowie weitere Informationen zu finden sind, um ein kurzes Statement zum Projekt. Die Verlosung eines E-Bikes lag dabei auf der Hand: „Der Gewinn sollte im direkten Zusammenhang mit dem neuen, autofreien Quartier stehen. Mit einem E-Bike kann jeder, Jung wie Alt, den Ibena Green Campus erkunden“, erklärt Schmid. Bei der Auswertung der Aussagen zeichnete sich dann ab: Zahlreiche Bürger sind von dem Konzept für das neue Quartier begeistert. Für Schmid ist das ein voller Erfolg: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass die Entwicklung des Ibena Green Campus von der Bevölkerung so gut aufgenommen wird. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Projekt einen Mehrwert für die Stadt schaffen.“ Unter anderem gaben die Teilnehmer an, das zukünftige Quartier sei ein „Riesengewinn“ für Bocholt und die Erhaltung des historischen Charmes des Geländes ein zentraler Pluspunkt des Projektes. Auch Terörde gehört zu den Befürwortern, für sie sei das gesamte kubaai-Areal ein tolles, modernes Projekt, das die zukünftige Lebensart darstelle.Baustart im kommenden JahrDie Bebauung des rund 14.500 Quadratmeter großen Areals soll im kommenden Jahr starten. Nach dem Motto „Grün, autofrei und voller Leben“ entstehen dort nach den Entwürfen von greeen! architects unter anderem rund 200 Wohneinheiten für Jung und Alt sowie eine KiTa, ein großes Parkhaus, ein Kulturhaus mit gemütlichem Café und ein großzügiger Quartiers-Saal. Viele Grünflächen sowie kleine Läden und Lokale, die den Campus zu einem Ort der Begegnung machen, schließen sich daran an. Eine weitere Besonderheit zeigt sich in der Architektur des geplanten Projektes: „Auf dem Areal befindet sich unter anderem der historische Staubturm aus Zeiten der Bocholter Textilproduktion, der das Herzstück des neuen Quartiers darstellt“, beschreibt Schmid. […]

Randalierer entpuppte sich als Dieb

Bocholt (ots) – Der Polizei wurden am Sonntagabend gegen 22.10 Uhr drei jugendliche Randalierer auf der Ravardistraße gemeldet, die vor Eintreffen der Polizei auf Fahrrädern in Richtung Westend davon gefahren waren. Kurz vor der Aa-Brücke trafen die Polizeibeamten die drei Jugendlichen an und überprüfte diese ebenso wie die mitgeführten Fahrräder, die allesamt in den polizeilichen […]

Diebstahl im Krankenhaus / Diebin beobachtet

Bocholt (ots) – Am Sonntag betrat eine noch unbekannte Diebin ein Patientenzimmer und entwendet Bargeld aus dem Portemonaie der nicht anwesenden Geschädigten. Die Diebin, die in Begleitung eines ca. 5 Jahre alten Jungen war, wurde beobachtet und wie folgt beschrieben: Ca. 25 Jahre alt , ca. 175 cm groß, bekleidete mit einem traditionellen islamischen Kleid […]

Autos zerkratzt

Bocholt (ots) – In der Zeit zwischen Samstag, 00.30 Uhr, und Sonntag, 09.00 Uhr, wurden auf dem Mühlenweg zwei Autos zerkratzt. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871) 2990. […]

Mehr Platz für Kinder in der Kita am Akazienweg

Um in Zukunft mehr „unterdreijährigen“ Kindern einen angemessenen Platz zum Entfalten zu geben, wird die KITA AKAZIENWEG eine 4. Gruppe dazu bekommen. Der Ausbau umfasst einen großen Gruppenraum mit angeschlossenem Nebenraum, zwei Ruheräume, einen Hauswirtschaftraum und einen Pflegeraum. Der U3 Bereich wird durch einen eigenen geschützten Spielbereich ergänzt. Zusätzlich wird die komplette Einrichtung renoviert und […]

Bocholterin Juristin stellt fest: “Einsatz von V-Männern der Polizei verfassungswidrig”

Für den Einsatz von verdeckt eingesetzten Verbindungsmännern für die Polizei gibt es keinerlei gesetzliche Legitimation. Das ist das zentrale Ergebnis einer Dissertation, die die Bocholterin Dr. Anna Luise Decker an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) erstellt hat – die Juristin arbeitet mitterweile als Richterin in Berlin. Ihr Urteil über die geheim gehaltene Arbeit der sogenannten Verbindungsmänner (V-Männer) ist eindeutig: “Deren Einsatz ist verfassungswidrig.“ Das schreibt die WWU in einer Pressemitteilung.Darin heißt es weiter: Anna Luise Decker war seinerzeit „mehr als überrascht“, als sie während ihres Praktikums bei einem Berliner Rechtsanwalt präzise Einblicke in den Fall eines türkischen Café-Betreibers bekam, der in intensivem Kontakt mit einem eher zwielichtigen V-Mann der Polizei stand. Ihre Überraschung steigerte sich noch, als die Jura-Studentin der Universität Münster damals von einem ähnlich gelagerten Fall aus Hamburg erfuhr – die Berliner Ereignisse landeten sogar vor dem Bundesgerichtshof. Was beide Fälle einte, war die Tatsache, dass die jeweiligen V-Mann-Einsätze „ohne jede rechtliche Grundlage“ stattfanden. „Wahnsinn, was sich auf diesem Feld abspielt“, lautete Anna Luise Deckers Fazit.Die 31-jährige Bocholterin wollte es genauer wissen. In ihrer von Prof. Dr. Michael Heghmanns und Prof. Dr. Mark Deiters betreuten Dissertation mit dem Titel „Der V-Mann-Einsatz durch Polizei und Verfassungsschutz“ untersuchte sie die aktuelle Praxis der Zusammenarbeit zwischen privaten Vertrauenspersonen und der Polizei. Das Ergebnis: Anders als beim Einsatz von V-Männern für den Verfassungsschutz und von verdeckt eingesetzten Polizisten gebe es für die Ausforschungen von Privatleuten für die Polizei keine gesetzliche Legitimierung.Aus nachvollziehbaren Gründen weiß niemand, wie viele V-Männer für die Polizei hinter die Kulissen schauen. Anna Luise Decker vermutet jedoch, dass deren Zahl deutlich höher liegt als die der inkognito agierenden Polizisten. Denn V-Männer haben den großen Vorteil, dass sie sich oft in dem (kriminellen) Milieu gut auskennen, das sie erkunden sollen – anders als Polizisten, die für Rocker, Drogendealer oder Clan-Mitglieder auch in privater Kluft schnell als Staatsbedienstete zu erkennen sind.Allein daraus, meint Anna Luise Decker, ergebe sich die Notwendigkeit einer gesetzlich eindeutigen Normierung. Denn die Hoffnung auf finanzielle Entlohnungen oder Strafnachlässe stellten häufig „fragwürdige Einsatzmotive“ der V-Männer dar – aufgrund ihres „kriminologischen Profils“ wiesen viele von ihnen eine „erhöhte Unzuverlässigkeit“ auf. Und das ausgerechnet bei einer Gruppe, die rechtlich als „Verwaltungshelfer“ zu qualifizieren und deren „enorme Eingriffsintensität“ somit dem Staat zuzurechnen sei. Zudem hätten jegliche Aktivitäten der polizeilichen Privatspione „Grundrechtsrelevanz“.Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, kann dagegen „überhaupt kein Problem erkennen“. Der Einsatz von privaten V-Leuten sei einerseits durch den Passus zur Gefahrenabwehr in den Polizeigesetzen der Länder, andererseits durch die „Eingriffsgeneralermächtigung“ für die Strafverfolgung geregelt. „Das reicht“, betont der DPolG-Chef auf Anfrage. Zwar sei der früher dominierende Gedanke, dass der Staat nicht gegen Gesetze agieren dürfe, durch den Grundsatz abgelöst worden, wonach der Staat nur mit einem Gesetz aktiv werden dürfe. Dieser Perspektivwechsel erschwere allerdings bisweilen die Arbeit der Polizei.Er sei der Überzeugung, dass sich der Staat „nicht künstlich dumm“ machen dürfe. Die von Anna Luise Decker monierte fehlende gesetzliche Grundlage sei „allenfalls ein Phänomen der Rechtsphilosophie“ – in der Praxis gebe es dagegen keinerlei Probleme. Das sieht die ehemalige WWU-Studentin allerdings ganz anders. Es gebe Beispiele aus Strafverfahren dafür, dass Anwälte von Angeklagten mit Verweis auf zweifelhafte Aktionen von V-Männern der Polizei eine erhebliche Strafverringerung ihrer Mandanten durchgesetzt hätten.Für Anna Luise Decker steht fest, dass der Gesetzgeber gut beraten wäre, den V-Mann-Einsatz in der Strafprozessordnung zu regeln – beispielsweise analog zum Einsatz für den Verfassungsschutz. Und warum passiert nichts? Bei dieser Frage kann die Berliner Richterin nur spekulieren. „Manche sprechen abschätzig von einem Grundrecht für Verbrecher, andere verweisen auf die heikle gesellschaftlich-politische Lage, in der man V-Mann-Einsätze auf keinen Fall erschweren sollte. In jedem Fall scheint es ein heißes Eisen zu sein.“ […]