23.900 Euro für Stärkung der Nahmobilität in Bocholt

23.900 Euro für Stärkung der Nahmobilität in Bocholt
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Der Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, hat den ersten Teil des „Förderprogramms Nahmobilität 2018“ vorgestellt. Mit dieser Förderung können neben Fuß- und Radwegen auch Fahrradabstellanlagen und digitale Angebote rund um das Feld der Nahmobilität gefördert werden. Insgesamt erhalten der Kreis Borken und seine Kommunen Zuwendungen in Höhe von 467.900 Euro. Auf Bocholt entfallen dabei 23.900 Euro für ein Projekt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, das insgesamt 34.200 Euro kostet.
„Eine gut funktionierende Nahmobilität macht unsere Städte und Gemeinden lebenswerter. Schon heute werden in Deutschland mehr als ein Drittel aller Wege mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt. Diesen Anteil wollen wir steigern“, erklärte der NRW-Verkehrsminister und örtliche Landtagsabgeordnete Hendrik Wüst.
Auch der Landtagsabgeordnete Wilhelm Korth freut sich über die Zuwendungen: „Es ist ein wichtiger Bestandteil eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzepts für Nordrhein-Westfalen, dass auch Fuß- und Radwege auf den neusten Stand gebracht werden. Nur so können wir ein attraktives Verkehrswegenetz anbieten, das von den Menschen auch angenommen wird. Denn die Nahmobilität ist nicht nur umweltfreundlich, sondern entlastet auch die anderen Verkehrswege“.
Der erste Teil des Förderprogramms sieht insgesamt 118 Maßnahmen mit einem Volumen von 12,8 Millionen Euro vor. Im Haushalt 2018 stehen insgesamt 16,1 Millionen Euro für Nahmobilität zur Verfügung. Das sind eine Million Euro mehr als im Vorjahr.
„Es ist erfreulich, dass auch der Kreis Borken gefördert wird. Mit 385.000 Euro wird insbesondere der dritte Bauabschnitt des Radwegs an der K33 in Legden unterstützt. Dazu erhält der Kreis Borken zusätzliche 28.900 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Nahmobilität. Die NRW-Koalition fördert damit ganz konkret die Lebensqualität des Kreises Borken. Denn mit der Infrastruktur von gestern kann man keine Mobilität von morgen gestalten“, so die Landtagsabgeordnete Heike Wermer.

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