Europahaus: Wem gehört da eigentlich was?

Europahaus: Wem gehört da eigentlich was?

Wem gehört am Eurohaus eigentlich was? Diese Frage beschäftigt nach der drohenden Schließung des Hotels und der Veranstaltungsräume derzeit die Bocholter Gesellschaft. Der Verein jusina, der vor einigen Wochen augenscheinlich nach Schwierigkeiten des Betreibers PSA GmbH die Konsequenzen gezogen und die Schließung zum Jahresende angekündigt hat, geht davon aus, dass…

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EWIBO-Chefin Azra Zürn schon wieder auf dem Absprung

Im Bonner Stadthaus ist das Bewerbungsverfahren für die Position des/der neuen Sozial- und Schuldezernenten/-in im Gange. Gerüchten zufolge hat die Bocholter EWIBO-Chefin Azra Zürn gute Aussichten auf die Spitzenposition. Das berichtet der Bonner Generalanzeiger. Zürn soll die bisherige Amtsinhaberin Carolin Krause von der CDU ersetzen. Die wird wohl von der Ratsmehrheit nicht wiedergewählt. Die 39-jährige Azra Zürn wurde im Frühjahr 2022 neue Geschäftsführerin des krisengeschüttelten städtischen Tochterunternehmens EWIBO. Sie folgte damit Berthold Klein-Schmeink und Dominik Hanning. Zürn ist ist verheiratet und hat ein Kind. Sie wohnt in Mülheim an der Ruhr. Vorher war sie bei der Stadt Rheinberg im Fachbereich Jugend und Soziales tätig. Zürn ist überzeugte Sozialdemokratin. Seit 2016 ist sie im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Zudem ist sie Mitglied im Unterbezirksvorstand der Sozialdemokraten in Mülheim an der Ruhr. Sie hat an der Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen Lippe in

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EWIBO hat in 2020 zwölf Millionen Euro Verlust gemacht

Von BERTHOLD BLESENKEMPER Nach jahrelangen Verzögerungen liegt jetzt der Jahresabschluss der EWIBO für das Jahr 2020 vor. Er weist einen Verlust in Höhe von zwölf Millionen Euro aus. Das bestätigte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Kerkhoff auf Anfrage unserer Onlinezeitung. Auch für 2021 und 2022 sollen die Bilanzen zumindest im Entwurf fertig sein. In diesen Folgejahren ist nach Informationen von Made in Bocholt ebenfalls mit roten Zahlen in bis zu siebenstelliger Höhe zu rechnen. Die Stadt wird für die Defizite wohl gerade stehen müssen, um einen Insolvenz der 100-prozentigen Tochtergesellschaft zu verhindern. Den Bürgermeister haben die hohen Verluste aus 2020 nach eigenem Angaben nicht überrascht. Zum einen ist in den zwölf Millionen Euro bilanziell der aus dem anhaltenden Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Bedienstete der EWIBO und der Stadt resultierende Vermögensarrest in Höhe von  7,1 Millionen enthalten, den das Landgericht Bielefeld erst neulich aufgehoben hat. Zum anderen

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Soziale Liste kritisiert arbeitsrechtliche Entwicklung bei der EWIBO

EWIBO im Umbruch – Belegschaft drastisch reduziert

Die Belegschaft der EWIBO ist von 140 auf 79 drastisch gesunken. Grund ist das inzwischen deutlich verminderte Aufgabenvolumen der städtischen Tochter. Die soll sich künftig ganz auf soziale Themen konzentrieren. Das teilte Bürgermeister Thomas Kerkhoff gestern im Haupt- und Finanzausschuss auf Anfrage der Stadtverordneten Bärbel Sauer (Soziale Liste) mit. Die wollte wissen, wo alle die Menschen geblieben seien. „Sie sind zumindest nicht spurlos verschwunden. So viel kann ich sagen“, antwortete der Ratsvorsitzende. Viele Beschäftige seien von sich aus gegangen, von anderen habe man sich einvernehmlich getrennt, einigen musste auch gekündigt werden, ergänzte er weiter. Nicht betroffen von der Restrukturierung ist offensichtlich der Aufsichtsrat. Der hat beschlossen, sich nicht zu verkleinern und erst Recht nicht aufzulösen. Im Gegenteil: Das Kontrollgremium soll – so ähnlich wie bei der BEW – offenbar sogar mehr Einfluss erhalten und der Gesellschaftversammlung künftig Weisungen geben können.

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Gericht hebt Vermögensarrest gegen die EWIBO auf

Die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft Bocholt hat wieder die volle Kontrolle über ihre Vermögenswerte erlangt. Das Landgericht Bielefeld hat den Vermögensarrest in Höhe von 7,1 Millionen Euro aufgehoben. Das berichtet das BBV. Damit muss die Stadt nun auch nicht mehr für dieses Geld bürgen, um eine Insolvenz der Tochtergesellschaft zu verhindern. Vermögensarrest dient unter anderem der Sicherung der Vollstreckung einer Geldstrafe. Sie kann von den Strafverfolgern schon frühzeitig eingesetzt werden, wenn Gefahr droht, dass Beschuldigte womöglich Geld zur Seite schaffen und/oder eine drohende Geldstrafe nicht mehr bezahlen können. Im August vergangenen Jahre hatte das Landgericht Bielefeld nach Vollstreckung von zwölf Durchsuchungsbeschlüssen verhängt. Die Stadt hatte das in die Bredouille gebracht. Denn obwohl sie die vermeintlich Geschädigte in dem Verfahren ist, musste sie nun für die EWIBO bürgen. Andernfalls wäre die nicht mehr zahlungsfähig gewesen und hätte Insolvenz anmelden müssen. 

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