Die Belegschaft der EWIBO ist von 140 auf 79 drastisch gesunken. Grund ist das inzwischen deutlich verminderte Aufgabenvolumen der städtischen Tochter. Die soll sich künftig ganz auf soziale Themen konzentrieren. Das teilte Bürgermeister Thomas Kerkhoff gestern im Haupt- und Finanzausschuss auf Anfrage der Stadtverordneten Bärbel Sauer (Soziale Liste) mit. Die wollte wissen, wo alle die Menschen geblieben seien. „Sie sind zumindest nicht spurlos verschwunden. So viel kann ich sagen“, antwortete der Ratsvorsitzende. Viele Beschäftige seien von sich aus gegangen, von anderen habe man sich einvernehmlich getrennt, einigen musste auch gekündigt werden, ergänzte er weiter. Nicht betroffen von der Restrukturierung ist offensichtlich der Aufsichtsrat. Der hat beschlossen, sich nicht zu verkleinern und erst Recht nicht aufzulösen. Im Gegenteil: Das Kontrollgremium soll – so ähnlich wie bei der BEW – offenbar sogar mehr Einfluss erhalten und der Gesellschaftversammlung künftig Weisungen geben können.