JuSa übernimmt eventuell KiTa „Am Waldschlößchen“ vom SV Biemenhorst

Der SV Biemenhorst gibt die Verantwortung für die Kindertagesstätte „Am Waldschlößchen“ ab. Potenzieller Nachfolger ist der Verein Jugend und soziale Arbeit (JuSa). Man sei in Gesprächen, erklärte Vorsitzender Sven Pieron jetzt zu Beginn der Sportausschusssitzung im Klubheim des SVB. Der Betrieb einer solchen Einrichtung sei für einen Verein mit überwiegend ehrenamtlichen Kräften einfach zu aufwändig, meinte er. „Das konnten wir einfach nicht mehr stemmen“, so Pieron. Der Klub will sich jetzt auf andere Dinge konzentrieren. So möchte er sein Sportgelände an der Birkenallee zu einem echten Ortsteilzentrum für alle erweitern und damit zukunftsfähig machen. Geplant ist unter anderem eine Sporthalle für Kinderturnen, Tischtennis und mehr sowie ein Carsharing-Projekt.

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Sportausschuss: Regionalligatauglichkeit ja – Zusatztribüne nein

Der Sportausschuss der Stadt hat sich am Abend dafür ausgesprochen, den Hünting auch für die kommende Saison regionalligatauglich zu machen und dem 1. FC Bocholt für die notwendigen Umbaumaßnahmen einen 90-prozentigen Zuschuss in Höhe von 63.000 Euro zu gewähren. Der Wunsch der SPD, die Förderung auf die im Bocholter Sport sonst übliche 50 Prozent abzusenken, fand keine Mehrheit. Überhaupt keine Chance wiederum hatte der weitergehende Antrag des Vereins, 180.000 Euro zu erhalten, um in der andernfalls aus Sicherheitsgründen stillzulegende Nordkurve auch noch eine Stehtribüne für 300 Zuschauer zu errichten. Kritik am Westdeutschen Fußballverband übte der Erste Stadtrat Thomas Waschki. Die Vorgehensweise, in der Mitte einer laufenden Saison die Bedingungen zu verschärfen und so einige Vereine unter enormen Zeitdruck zu setzen, habe ihn sehr überrascht. „So etwas geht gar nicht“, kommentierte der Beigeordnete. In der Politik war man sich derweil größtenteils einig, nur

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Mammutaufgabe „Smart City“: Ausschussvorsitzender beklagt mangeldne Koordination

Von BERTHOLD BLESENKEMPER Die Stadt arbeitet an der „Smart City“. Sie will möglichst viele Services digitalisieren. Der Anfang ist mit der neuen Homepage gemacht, berichtete Hany Omar jetzt im Digitalausschuss in einer Zwischenbilanz. Vom Ziel aber ist die Verwaltung offenbar noch weit entfernt. Kritik gab es vom Ausschussvorsitzenden Burkhard Henneken. Der bemängelte eine fehlende Koordination in der Stadt. So seien vom Stadtmarketing und der ISG Altstadt angestoßene Projekte dem zuständigen Fachausschuss bis dato nicht einmal bekannt gewesen, so der FDP-Fraktionssprecher. Explizit nannte Henneken eine Arbeitsgemeinschaft Digitales sowie emiigo, eine Suchmaschine für Produkte im Einzelhandel. Von der hatte selbst der Bürgermeister nach eigenen Angaben vorher noch nichts gehört. Thomas Kerkhoff verteidigte allerdings Stadtmarketingchef Dieckhues und meinte, die Zusammenarbeit mit emiigo sei wohl auch ein Wirtschaftsförderungsprojekt, da es sich hier um ein Bocholter Start-up handele. Hier irrt der Bürgermeister allerdings. emiigo ist

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Sanierung der Mussumer Kreuzschule 800.000 Euro teurer als gedacht

Die Sanierung der Mussumer Kreuzschule wird 800.000 Euro teurer als gedacht. Sollte ursprünglich nur die Aula saniert und ein neues Brandschutzkonzept umgesetzt werden, so dehnen sich die Arbeiten jetzt auf fast alle Gebäudeteile aus. Das zusätzliche Geld soll durch die vorläufige Streichung von Sanierungen an der Turnhalle der Josefschule und des Daches der Arnold-Janssen-Schule bereitgestellt werden. Diese Maßnahmen werden später umgesetzt. Das zumindest schlägt Stadtbaurat Daniel Zöhler in einer Vorlage für den Gebäudewirtschaftsausschuss vor. Aus der reinen Sanierungsmaßnahme wird damit in Mussum eine Generalsanierung. Die erweiterten Maßnahmen erstrecken sich nun über drei Bauteile. Im Verlauf der ursprünglichen Sanierung sind Ende 2022 in der Dachabdichtung zudem Schadstellen aufgetaucht, die eine Dachsanierung notwendig machen. Damit einhergehend musste die Holzkonstruktion überprüft und die abgehängten Decken in den Klassenräumen erneuert werden. Aufgrund des nun neuen Umfangs ist es nach Ansicht der Verwaltung sinnvoll, auch die

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Grüne wollen Innenstadt lebenswerter machen

Die Bocholter Innenstadt braucht mehr Gastronomie, mehr Grün- und Spielflächen, mehr Kultur sowie mehr Sitzgelegenheiten für die zunehmende Zahl älterer, immobiler Menschen. Davon zumindest sind die Bocholter Grünen überzeugt. „Und wir müssen dringend an diese Stellplatzablöse ran, über die wir schon seit Jahren diskutieren, ohne dass sich irgendetwas bewegt“, meinte der wirtschaftspolitische Sprecher Jens Grotstabel im Rahmen eines Impulsabends seiner Partei. Für die Grünen schafft es der örtliche Handel wegen der wachsenden Onlinekonkurrenz nicht mehr allein, die notwendige Anzahl von Besuchern in die City zu locken. Beweise dafür sind die stetig sinkenden Zentralitätskennziffern und Frequenzstatistiken. Umso wichtiger sei es, so Jens Grotstabel, die City vor lebenswerter und so zu einem ganz anderen Anziehungspunkt zu machen. „Die Menschen müssen dort einfach eine gute Zeit verbringen können“, erklärte er. Die Vorsitzende der ISG Altstadt, Mechtild Hoffs, und Stadtmarketingchef Ludger Dieckhues stimmten zu.

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Stadt lässt Spielplatz an der Aa räumen – Soziale Liste spricht von Hinterzimmerpolitik

Der Spielplatz hinter dem alten VHS-Gebäude am Südwall ist weg. Die Stadt Bocholt hat ihn räumen lassen, weil die Spielgeräte schadhaft waren. Nach Ansicht der Verwaltung habe es sich zudem lediglich um einen „Spielpunkt“ gehandelt. Zum Teil scharfe Kritik kommt jetzt von der Sozialen Liste. Sie bemängelt, dass die Politik zu spät und ohne Beteiligung der Bürger in nichtöffentlicher Sitzung informiert wurde. „Transparenz ist gefragt, weniger Hinterzimmerpolitik“, so die Stadtverordnete Bärbel Sauer. Die Soziale Liste vermutet, dass die Fläche an der Aa versiegelt werden soll. Ihrer Meinung nach sind dort nicht nur Spielgeräte entfernt, sondern auch Bäume gefällt und Sträucher entfernt worden. Bärbel Sauer fordert nun einen neuen Spielplatz an gleicher Stelle. Die Innenstadt sei schon arm genug an Spielmöglichkeiten für Kinder, so ihr Argument. Foto: Soziale Liste

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MIT KOMMENTAR: Wasserzeichen sollen Weitergabe von Ratsunterlagen an Medien verhindern

Vertrauliche Sitzungsunterlagen für den Rat und die Ausschüsse sollen bald ein Wasserzeichen erhalten. Dadurch will Bürgermeister Thomas Kerkhoff verhindern, dass Informationen aus dem nichtöffentlichen Teil der Diskussionen an die Medien durchgesteckt werden. „Mit Umstellung auf das neue Ratsinformationssystem nutzt die Stadtverwaltung die Möglichkeit, nicht öffentliche Sitzungsdokumente mit personenspezifischen Wasserzeichen zu versehen“, bestätigt Stadtsprecher Karsten Tersteegen auf MiB-Nachfrage. Das will sich die Stadt rund 4.000 Euro kosten lassen. KOMMENTAR Von BERTHOLD BLESENKEMPER Langsam aber sicher zeigt Thomas Kerkhoff sein wahres Gesicht. Der von der CDU zum „Aufklärer“  hochstilisierte und bei jeder passenden Gelegenheit Transparenz predigende Bürgermeister mauert in Wirklichkeit, wo immer es geht. Beispiel Heutingsweg. Hätten die Medien und die Soziale Liste nicht hartnäckig nachgefragt, wüsste die Öffentlichkeit bis heute nicht, wo die 2,25 Millionen Euro geblieben sind, die die Stadt der Tochter als Eigenkapital gegeben hat. Das gilt auch für

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Stadt verweigert Zustimmung: Aus für Osterfeuer auf dem Hof Slütter

Das große Osterfeuer auf dem Hof Slütter ist fast schon eine Tradition. Dieses Jahr  aber fällt es aus. Grund:  Die Stadt hat keine Genehmigung erteilt. Begründung: „Die Ausrichtung eines Osterfeuers bedarf, wie der Name schon sagt, eines Brauchtumsbezugs. Ein Indiz liegt darin, dass das Feuer von in der Ortsgemeinschaft verankerten Glaubensgemeinschaften, Organisationen und Vereinen ausgerichtet wird und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung jedermann zugänglich ist.“ um konkreten Fall will die Verwaltung keine Stellung beziehen. Stattdessen verweist die Stadt auf die Vorschriften. „Das Abbrennen eines Brauchtumsfeuers (Osterfeuer) stellt eine Ausnahme vom grundsätzlichen Verbrennungsverbot von Gegenständen im Freien dar“, heißt es dort.

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Pastor Gregor Rolfes verstorben

Pastor Gregor Rolfes ist tot. Der Seelsorger, der unter anderem bis 2018 neun Jahre lang als Seelsorger in der Bocholter Gemeinde St. Georg tätig war, starb am Freitagabend im Alter von nur 61 Jahren. „Wir wussten, dass er krank war, aber sein Sterben kam doch plötzlich und unerwartet“, schreibt die katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus auf ihrer Webseite.  Gregor Rolfes wurde am 26. März 1962 geboren und am 3. Juni 1990 zum Priester geweiht. Als solcher wirkte er in Dülmen, Moers, Voerde, Bocholt und Wesel. Seit 2021 war er Pastor im Seelsorgeteam von drei katholischen Ahauser Pfarreien. „Wir haben gespürt, dass er gerne Priester war. Er unsere Liturgiefeiern auf ganz eigene Weise geleitet. Er hat sehr persönliche Worte gefunden. Wer ihn gut kannte, freute sich an seinem tiefgründigen Humor. Viele haben ihn ins Herz geschlossen und versucht, ihn

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Stadtwerke-Fusion: SPD dafür – Soziale Liste fordert Bürgerentscheid

Die SPD hält die Fusion der Bocholt und Rheder Stadtwerke für eine gute Idee. „Wir sehen bei allen Herausforderungen der Energiewende daher vor allem eine Chance, in der Region einen leistungsfähigen Anbieter zu schaffen“, so Fraktionsvorsitzender Martin Schmidt.  Die Soziale Liste indes fordert klar Zusagen für Kunden und Belegschaften. Es bedarf einer verbindlichen Zusage, dass die Verbrauchspreise für Gas, Strom und Wasser aufgrund der geplanten Kooperation nicht steigen“, erklärte jetzt der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Rainer Sauer. Die unbedingt nötige Energiewende stelle kommunale Anbieter und Netzbetreiber vor große Herausforderungen, meint die SPD.  Zu nennen seien hier unter anderem der Aus- und Umbau von Stromnetzen mit Aspekten von Vermaschung und Digitalisierung, die Errichtung von Windkraftanlagen, die Einspeisung grünen Stroms aus solchen und PV-Anlagen in das Netz für die unter anderem neue Umspannwerke nötig werden sowie die Umstellung auf Wasserstofftechnologie. Hinzu kommen in Bocholt die Anstrengungen für eine zukunftsfähige

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Kolpinghaus e.V: Insolvenzverfahren jetzt aufgehoben

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Kolpinghaus Bocholt e.V. ist aufgehoben, nachdem die Bestätigung des Insolvenzplans rechtskräftig geworden ist. Das erklärte jetzt das Amtsgericht Münster. Fast vier Jahre hatte es gedauert Die Krise des traditionsreichen Kolpinghauses hatte sich einige Zeit vorher abgezeichnet. Der Verein musste 2019 nach 63 Jahren sein Jugendwohnheim mit 25 Plätzen schließen. Der Grund: Die Gäste, die vorher vom Jobcenter, von der Jugendhilfe oder als unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gekommen waren, wurden mit der Zeit nur noch in Einrichtungen der EWIBO und der von der EWIBO gesteuerten Sozialvereine untergebracht. Das brachte den Kolpingverein   in finanzielle Bedrängnis.  Die Folge war neben der Schließung des Jugendwohnheims die Trennung vom langjährigen Betriebsleiter und die vorübergehende Streichung seiner Position. Ende 2020 wurde die Immobilie dann an die Investoren Detlef S. Schultz und Brahim Krasniqi verkauft und zu Stadthotel Bocholt umgebaut. Archivfoto: Made

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Neuer Unfallhäufungspunkt ausgerechnet direkt vor der Polizeiwache

Ausgerechnet unmittelbar vor der Polizeiwache, an der Kreuzung von Markgrafen- und Dinxperloerstraße, befindet sich ein neuer sogenannter Unfallhäufungspunkt in Bocholt. Ein zweiter wurde an der Einmündung des Butenwalls in die Dinxperloer Straße ausgemacht. Eine Expertekommission des Kreises sah sich jetzt beide Stellen an und soll Vorschläge erarbeiten, wie man sie entschärfen kann. Eine Unfallhäufungsstelle wird immer dann als solche identifiziert, wenn sich innerhalb eines Kalenderjahres drei Verkehrsunfälle vom gleichen Typ (Einbiegen, Abbiegen, Überschreiten der vorgegebenen Geschwindigkeit und so weiter) mit schwerer Sachschäden bis hin zu Todesfällen ereignen. Oder es müssen innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren drei Unfälle mit schwerverletzten Personen beziehungsweise fünf Unfälle unter Beteiligung von Fußgängern und/oder Radfahrern registriert sein. Ein weiteres Thema der Beratungen von Autofahrern übersehen – vermutlich aufgrund der sogenannten A-Säulen-Problematik („Toter Winkel – der blinde Fleck hinter der Säule zwischen Front- und Seitenscheibe“). Hier

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