
Peter Nebelo und Heinrich Welsing arbeiten sich am „4-Punkte-Plan“ der Wirtschaft ab
Gewerbeflächenmanagement, Schuldendeckel und Brauhaus – es gab einige Themen, bei denen sich die Bürgermeisterkandidaten Peter Nebelo und Heinrich Welsing b nicht einig waren. Bei der „WahlZeit“ des Unternehmerverbandes diskutierten die beiden Anwärter gestern Abend (1. September 2015) mit 45 Vertretern der Bocholter Wirtschaft; Berthold Blesenkemper moderierte.Zunächst herrschte Einigkeit: Beide Kandidaten haben ähnliche Ziele, wie sie der Unternehmerverband in einem „4-Punkte-Plan“ formuliert hatte: Bocholt muss solide wirtschaften, Unternehmen gute Rahmenbedingungen bieten, sich als Fachkräftestandort attraktiv machen und eine eigene „Digitale Agenda“ erstellen. Nebelo veranschlagte in Sachen städtischer Haushalt aber Flexibilität und möchte in wichtige Projekte investieren, auch wenn der Schuldendeckel von 155 Mio. Euro zeitweilig überschritten werde. „Wenn wir in der jetzigen Zinssituation nicht Schulden machen, wann dann?“, fragte er. Welsing hingegen will an der Obergrenze festhalten, wenn auch intelligent Spielräume schaffen. Letzteres verlangt der Herausforderer der CDU auch in anderen

