Chefarzt Dr. Wieczorek erhält außerplanmäßige Professur

Privatdozent Dr. Marcus Wieczorek, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik – Kardiologie / Elektrophysiologie im St. Agnes-Hospital Bocholt darf sich seit Oktober über den Professorentitel freuen. Ernannt wurde er aufgrund jahrelanger Forschungsarbeit und Lehrtätigkeit an der Universität Witten/Herdecke. Der Facharzt für Innere Medizin / Kardiologie forscht bereits seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Kardiologie. Schwerpunktmäßig befasste er sich intensiv u.a. mit den Themen katheterbasierte Therapie von Vorhofflimmern und interventionelle Therapien komplexer Arrhythmien. Dabei kann der 59-jährige außerdem auf eine beachtliche Anzahl von über 30 internationalen Publikationen zurückblicken. Diese beschäftigen sich ebenfalls mit der Ablationstherapie des Vorhofflimmerns als Schwerpunktthema. Der gebürtige Gelsenkirchener leitete seit Anfang 2011 als Chefarzt bereits den Bereich der Elektrophysiologie und seit 2013 ist er Chefarzt der gesamten I. Medizinischen Klinik – Kardiologie / Elektrophysiologie. Nach seinem Studium in Düsseldorf begann er seinen beruflichen Werdegang in der Kardiologie und

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St.-Agnes-Hospital lockert schrittweise die Besucherregelung

Das St. Agnes-Hospital Bocholt hat beschlossen, seine Besucherregelung ab Montag, den 25. Oktober, weiter schrittweise zu lockern.Patienten dürfen dann von 10:00 bis 18:00 Uhr, an Wochenenden und feiertags von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Besuche empfangen. Pro Patient sind maximal zwei Besucher gleichzeitig erlaubt. Die Besuchszeit wird dabei von 30 auf 60 Minuten ausgeweitet. Die Regelung, dass Patienten im Vorfeld des Besuchs drei mögliche Besucher namentlich benennen müssen, entfällt. Am neuen Haupteingang erfolgt eine mündliche Symptomabfrage jeden Besuchers. Als Voraussetzung für einen Besuch im St. Agnes-Hospital Bocholt ist der Nachweis eines der 3-G zu erbringen. Vollständig geimpfte Personen (seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein) oder Genesene (maximal sechs Monate zurückliegende Infektion) müssen dies mittels Nachweis und Ausweisdokument am Haupteingang belegen. Alle anderen Besucher benötigen ein maximal 48 Stunden altes negatives Testergebnis. Es besteht weiterhin die

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Krankenhaus mit neuer Stromversorgung

Das Bocholter St.-Agnes-Hospital hat eine neue Stromversorgung erhalten. Die bisherige Anlage war bereits mehr als 35 Jahre alt. Zudem haben sich die Größe des Krankenhauses und der damit verbundene Verbrauch enorm gesteigert, was die be­stehende Anlage an die Kapazitätsgrenze brachte. So wurde nach einigen Monaten Planungszeit das Projekt im vergangenen Jahr in die Tat umgesetzt. Die neue Stromversorgungsanlage besteht aus drei Trafos, einer neuen Niederspannungshauptverteilung (NHV), einer neuen Allgemeinstromversorgung (AV-Verteilung), einer neuen Sicherheitsstromversorgung (SV-Verteilung), einem neuen Notstromaggregat (Notstromdiesel) und dem Highlight: einem eigenen Energie-Management- System. Das Projekt wurde im Wesentlichen mit eigenen Mitar­beiter unter der technischen Leitung von Maik Vering umgesetzt. Markus Tangerding, Leiter der Elektrowerk­statt, Georg Lammerding, stellvertretender Technischer Leiter, und das gesamte Team der Elektrowerkstatt stemmten diese besondere Herausforderung. Durch eine selbstentwickelte, innovative Umschalttechnik der Energiefernübertragung konnte der Betrieb des Kran­kenhauses reibungslos aufrecht erhalten werden. Um einen störungsfreien

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„Zwischen Caritas und Kostenlast“ – Über den Wandel der Krankenhäuser im Kreis

Die Strukturen der Krankenhäuser haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Ursprünglich war die Medizin eng mit der Religion verbunden. Das moderne Krankenhaus versteht sich hingegen eher als ein wichtiger Dienstleistungsanbieter im Sektor Gesundheitswesen. In der wissenschaftlichen Arbeit „Zwischen Caritas und Kostenlast“ beschäftigt sich das kult Westmünsterland nun mit der Geschichte der Krankenhäuser im Kreis Borken in einer Zeitspanne von mehr als 140 Jahren. Autor und Mitarbeiter des kult, Dr. Volker Tschuschke, beschreibt auf 130 Seiten den strukturellen, politischen und sozioökologischen Wandel von 1844 bis 1987. Dabei geht er auf Spitalgründungen, die Herausforderungen ihrer Träger, um solche Einrichtungen erfolgreich und unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse zu führen, und auf äußere wie interne Einflüsse ein, denen die Krankenhäuser ausgesetzt waren und noch immer sind. „Dass damit ein Thema dargestellt wird, das durch die Corona-Pandemie hoch aktuell ist, war dem kult-Team

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