Der Notarzt als „Tele(fon)joker“ beim Rettungseinsatz

Von BERTHOLD BLESENKEMPERAm Hochschulcampus in Bocholt wird die Zukunft von Notfalleinsätzen entwickelt und geprobt. „5G-Telerettung“ heißt das 4,2 Millionen Euro teure Forschungsvorhaben, für das in erster Linie ein stabiles und schnelles Mobilfunknetz sowie jede Menge moderner Technik benötigt werden. Denn der Notarzt soll demnächst möglichst in der Klinik bleiben und die mit Datenbrille ausgestatteten Sanitäter bei Bedarf per Computermaus oder Sprachanweisungen unterstützen. „Und wieder einmal steht der Kreis Borken an der Spitze einer Entwicklung“, freute sich Landrat Kai Zwicker heute über eine gelungene Präsentation im Maschinensaal eins der FH. [timed-content-server show=“2023-05-15 17:50:00 +0200″ hide=“2023-06-28 19:00:00 +0200″]___STEADY_PAYWALL___[/timed-content-server] Auf kleinem Raum lassen sich hier die notwendigen Versuche unter „Idealbedingungen“ durchführen, bevor das System im „Reallabor*, also auf den Straßen im Kreisgebiet getestet und eingesetzt werden kann. Und dort gibt es auch schon die ersten Probleme. Denn selbst auf einer Hauptstrecke wie der

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