
Hendrik Berg eröffnet die neue Saison bei Bocholt liest!
Hendrik Berg liest am 23.10.2025 in Bocholt aus „Kalte Strömung“ – spannender Nordsee-Krimi mit Küstenflair. Tickets ab 9 € im Vorverkauf erhältlich

Hendrik Berg liest am 23.10.2025 in Bocholt aus „Kalte Strömung“ – spannender Nordsee-Krimi mit Küstenflair. Tickets ab 9 € im Vorverkauf erhältlich

Bau des neuen Kunstrasenplatzes für DJK Barlo startet: 1,5 Mio. Euro Investition, moderne Anlage mit Flutlicht, Ascheplatz wird zum Wohngebiet

Trickdiebe rauben Seniorin in Bocholt am 21.07.2025 eine goldene Kette. Polizei warnt vor Umarmungen und bittet um Hinweise unter (02871) 2990

Am 23. und 24. Juli 2025 wird der Parkplatz Berliner Platz wegen Kampfmittelsondierungen zur Geothermie-Vorbereitung teils gesperrt. Zufahrt eingeschränkt

Unbekannte sprühen Frau in Bocholt am 09.07.2025 eine Flüssigkeit ins Gesicht. Polizei bittet Zeugen um Hinweise unter Tel. (02871) 2990

Schwere Verletzungen bei Unfall in Bocholt am 09.07.2025: 73-jährige Pedelec-Fahrerin kollidiert beim Abbiegen mit Pkw – stationäre Behandlung im Krankenhaus

Von BERTHOLD BLESENKEMPER (Text und Foto)Hinter dem nüchtern wirkenden Eingang aus Glas und Stahl liegt ein dunkler, schlauchähnlicher Raum. Schummriges Licht beleuchtet die ansonsten fensterlose Gaststätte. Es ist laut, ein wenig stickig und eng. Nicht gerade einladend, dieses Studio B. Und doch ist das selbst ernannte „Lokal für jung(geblieben)e Leute“ in der Ravardistraße eines der ältesten und erfolgreichsten Kneipen Bocholts. Mittendrin Dietmar Amler. Der 59-Jährige ist nicht nur Wirt, sondern auch Teil der Geschichte dieser Kultstätte. Fast sein ganzes Leben hat ihn das Studio B begleitet. Hier hat er einen Teil seiner Jugend verbracht, seine Lebens- und Berufsplanung geändert, seine Frau Susanne kennengelernt, seine Abende um die Ohren gehauen, Jubiläen gefeiert und sein Geld verdient. „Das Studio ist Teil von mir“, so der 59-Jährige.Dabei hatte das Schicksal eigentlich etwas ganz anderes vorgesehenen für den Jungen aus Dingden, der als ältestes

Von BERTHOLD BLESENKEMPER (Text und Fotos) Eine Kappe lugt vorsichtig hinter einer Mütze hervor. Daneben präsentiert sich stolz ein chicker Derby-Hut mit kecker Feder für die Dame. Unter ihnen machen sich derweil Kopfbedeckungen aller Größen und Farben den Platz zwischen antiken Möbeln und Ölgemälden streitig. Mittendrin Susanne Pergande. Die Chefin der Hutboutique an der Nordstraße berät eine Kundin, hält ihr den Spiegel vor und lächelt. „Kopfschmuck“ hat die Bocholterin ihren Laden genannt. Denn hier ist der Name Programm. Susanne Pergande erzählt – von ihrer Zeit als Kauffrau im Einzelhandel, vom Besuch einer Spielwarenmesse, auf der ihr ein Hutstand ins Auge fiel und sie sich entschloss, auch einen aufzumachen, von ihrer Zeit auf Märkten, dem eigenen ersten Geschäft und von jeder Menge Hutsorten. Ihr Wortschatz ist dabei fast so umfangreich wie das Warensortiment um sie herum. Da reihen sich Cowboyhüte an

Von BERTHOLD BLESENKEMPER (Text und Fotos)Lammragout, Geflügelpatee, Entenbrustfiletstreifen oder Hirsch mit Kartoffeln und dazu Heidelbeeren und Kürbis. Was sich liest, wie die gediegene Karte eines gutbürgerlichen Restaurants, steht bei der Dr.Clauder solutions for pets GmbH in Hamminkeln auf dem täglichen Zutatenplan für Katzen- oder Hundefutter. Schon- und Diätkost, hochqualitätive Nahrungsergänzungsmittel oder Snacks – das Portfolio des Herstellers ist äußerst vielfältig. „Liebe geht durch den Magen“ gilt eben auch für Tiere. Einer, der das frühzeitig erkannt hat, ist der gebürtige Bocholter Alexander Gerards. Als Spross einer bekannten Bocholter Textil-Familie wechselte der 48-Jährige Kaufmann und Diplom-Betriebswirt 2006 die Branche und stieg in das Geschäft der Dr.Clauder-Unternehmensgruppe aus Hamminkeln ein. In der Folge übernahm er gemeinsam mit Malte Hübers die Geschäftsführung und Verantwortung der Firmengruppe.Manchmal scheint Alexander Gerards selbst überrascht, wohin ihn sein beruflicher Weg verschlagen hat. Damit hatte niemand gerechnet, er selbst

Von BERTHOLD BLESENKEMPER (Text und Fotos)Sie liebt ihr Handwerk. Dennoch musste Beatrix (Trixi) Telake die Kürschnerei Anfang der 90er Jahre aufgeben. Pelze zu tragen, war nach massiven Protesten von Naturschützern damals verpönt. Heute, als Rentnerin, trifft man die 64-Jährige immer öfter wieder in ihrer Werkstatt. Dort recycelt sie alte Erbstücke wie Mäntel und Jacken zu Decken oder Handschuhen um. In der kleinen Werkstatt an der Dietrichstraße in Bocholt sieht es aus wie in einer alten nordamerikanischen Trapper-Hütte. Felle, wohin das Auge blickt. Nur haben die von Beatrix (Trixi) Telake Ärmel, Knopflöcher und Innenfutter. „Alles Erbstücke“, erklärt die 64-Jährige, während sie sich auf die Nadel mit Faden konzentriert, mit dem sie gerade einen Nerz bearbeitet. Die Kürschnerin schneidert das um, was Menschen nach Jahren wieder aus Kellern und Dachböden holen oder aus Schränken hervorkramen. Fast scheint es, als erlebe das uralte

Von BERTHOLD BLESENKEMPERBeim Grillen verwandelt sich Philipp Schlatt in einen knallharten Stahlburschen. Dann wird aus dem 28-jährigen Betriebswirt und Dachdecker ein cooler Marketingfachmann mit Vorlieben für saftige Rinder-Steaks und markige Sprüche. „Alles unter 300 Gramm ist bei mir Carpaccio“, meint der Bocholter lässig und wendet ein Filet in seinem glänzenden „Bitcher“. So heißt der Oberhitzegrill, den Schlatt zusammen mit drei Freunden entwickelt hat. Das Gerät fällt auf durch sein puristisches Design und mehr als 800 Grad Hitze, die ein spezieller Gasbrenner entwickelt. „Nix für Seitenscheitel-Griller“, meint Phillip Schlatt und kann sich dabei ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.Die Idee zum Bitcher kam dem Quartett während einer Party. Es müsste etwas geben, was die „Gutesteaksgibtesnurimsteakhouse-Meinung“ pulverisiere, so die vier. Ein, zwei Bierchen weiter war auch der passende Name gefunden: „The Bitcher“. Vornehm ins Deutsche übersetzt, bedeutet das „Der Unartige“. „Der Name sollte

Von BERTHOLD BLESENKEMPERAlles begann mit einer „vorgezogenen Wechseljahreserscheinung“, wie Gaby Frentzen betont. Im zarten Alter von 42 Jahren hatte es die Bocholterin endgültig satt, bei Konzerten immer nur Luftgitarre spielen zu können. Deshalb kaufte sie sich in der Rockschule eine 10-er-Karte Unterricht, lernte drei, vier knackige Griffe auf dem elektrischen Saiteninstrument und rockte einfach mal drauflos. „Schön war es nicht, aber laut“, erinnert sich die Journalistin. Gaby fand vier Gleichgesinnte. Zusammen gründeten die Frauen eine Band mit dem eindeutig zweideutigen Namen „Falten/Rock“. Die feiert inzwischen ihr zehnjähriges Bestehen und starte Mitte September zu einer viertägigen Jubiläums-Tour im zünftigen Nightliner-Bus (inklusive Groupies) zu so klangvollen Spielorten wie Schwanewede, Brunbach oder Vernawahlshausen. Stil ist nun mal nicht das Ende des Besens. Erst Recht nicht für echte Rock’n’Rollerinnen.Dabei wurde Gaby Frentzen Rhythmus und Klangsicherheit nicht gerade in die Wiege gelegt. Sie wuchs in
Unser Onlinedienst ist auch erreichbar über Twitter, Instagram. per RSS-Feed, auf Youtube und Facebook.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen