
36,5 Grad: June gibt Gas!
Ein endlos weiter Himmel. Kalter Wind fegt dichte Wolken darüber hinweg. Felsen glänzen dunkel im Regen. Im Tal rauchen träge graubraune Fabrikschornsteine. Was wie die Beschreibung eines üppigen Ölgemäldes aus vergangenen Jahrhunderten klingt, ist am Rande der Pennine-Bergkette im Nordwesten Englands heute noch Realität. Hier in Oldham bei Manchester wird die Bocholterin June Erkelenz geboren. Land und Leute prägen sie. Und auch wenn sie mit 23 Jahren schon sehr früh den Weg nach Deutschland findet, bleibt ein hartnäckiger Rest Heimat. Der offenbart sich in Junes Vorliebe für schlechtes Wetter, in einem – bei perfekter deutscher Grammatik – scheinbar unlöschbaren angelsächsischen Akzent und einem ausgeprägter englischen Humor.June Erkelenz lacht. Sie lacht viel und gerne. Am liebsten über sich selbst. So erzählt sie von ihrer unbekümmerten Kindheit als Tochter eines englischen Geschäftsmannes und einer irischen Mutter. June Kirkham heißt sie damals. „Eigentlich






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