Ungewöhnlicher Betrug bei Führerscheinprüfung



Tatort: Ahaus, Ridderstraße;

Tatzeit: 27.05.24, 09.20 Uhr;

Technisch umfangreich ausgestattet erschien ein 50 Jahre alter Afghane am Montagmorgen zur theoretischen Fahrprüfung – dies fiel aber erst später auf. Der Prüfling legte die Prüfung in deutscher Sprache ab, verstand aber nach Ende der Prüfung einen einfachen Hinweis des Prüfers nicht. Diesem kam dies verdächtig vor und als er genauer hinsah, bemerkte er einen Sprechknopf im Ohr des Beschuldigten sowie eine Aussparung für eine Kamera in dessen T-Shirt. Alles samt Antennen an einem Bauchgürtel befestigt. Gegenüber den Beamten räumte der Mann ein, dass ihm die Antworten per Funk durch einen anderen Mann souffliert worden seien. Der Bauchgürtel mit dem technischen Equipment wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zu dem Souffleur dauern an. Angeblich habe dieser vor dem TÜV in einem weißen Touran gestanden. Angetroffen wurde er nicht.

Zusatz: Um die Sprachkenntnis wird es vermutlich nicht gegangen sein – schließlich muss die Prüfung nicht auf Deutsch abgelegt werden. Dass die Prüfung als nicht bestanden bewertet wurde, versteht sich von selbst. Zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (fr)

Quelle: Polizei – Den Originalbeitrag finden Sie hier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert