Auftakt zu Stationssanierungen im Krankenhaus



Mit der Entkernung der Station 10 ist im St. Agnes-Hospital Bocholt der Startschuss für die erste Sanierung der Regelleistungsstationen seit der Inbetriebnahme 1985 gefallen. Sukzessive sollen alle Stationen des Hauses nach diesem Vorbild kernsaniert werden. Sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden ergeben sich viele Vorteile.

„Unsere Patienten dürfen sich künftig auf 13 Zwei- und 4 Einbettzimmer, jeweils mit integrierter Nasszelle, freuen. Auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir mit einer neuen Station 10 ein modernes und geräumiges Dienstplatz- und Nebenraumkonzept bieten. Unser Ziel ist es außerdem, mit den Modernisierungsmaßnahmen sowohl den Ansprüchen einer hochmodernen Medizin als auch Pflege noch besser gerecht werden zu können“, erläutert Simon Terbrack, Kaufmännischer Direktor und Prokurist im St. Agnes-Hospital Bocholt-Rhede.

Maik Vering, Technischer Leiter im St. Agnes-Hospital Bocholt-Rhede ergänzt: „Die Station 10 bietet sich strategisch gesehen als Startpunkt für die Stationssanierungen unter anderem deshalb an, weil die Infrastruktur, wie beispielsweise die Abflussleitungen, eine Sanierung „von oben nach unten“ vorgibt. Die technische Gebäudeausstattung (TGA), wie Lüftung/Klimatisierung, Elektro- sowie Gas- und Wasserinstallation, wird in diesem Zusammenhang ganz neu aufgelegt. Daher sprechen wir von einer kompletten Kernsanierung.“

Die Baukosten der Stationssanierung belaufen sich auf rund 2 Mio. Euro und werden zum Großteil durch ein Sonderförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert. Der Zeitraum der Baumaßnahme beläuft sich auf rund neun Monate.

Quelle: Klinikum Westmünsterland

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