Ausstellung zum Thema „Schönheitsindustrie“ im Textilmuseum Bocholt

Die „Schönheitsindustrie“ will der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum in Bocholt (Kreis Borken) ab 2025 thematisieren. Warum werden bestimmte Attribute von vielen als Schönheitsideal empfunden? Diese Frage wird der Ausgangspunkt der Sonderausstellung „Schönheitsindustrie. Von der Produktion eines Ideals“. Der LWL-Kulturausschuss hat am Mittwoch (22.6.) in Münster den entsprechenden Beschluss für die rund 650.000 Euro teure Ausstellung auf den Weg gebracht, der LWL-Landschaftsausschuss entscheidet am 23. September abschließend.

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Die Ausstellung im Textilwerk Bocholt erzählt eine Geschichte der Schönheitsideale und setzt dabei den Fokus auf die Entwxicklung einer westlichen Schönheitsindustrie von ihren Anfängen im 19. und 20. Jahrhundert bis heute. Schönheitsideale hat es immer gegeben. Die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert ermöglichte jedoch eine noch nie vorher dagewesene Möglichkeit zur Entwicklung, Massenherstellung und Massenkonsum von Schönheitsprodukten. Mit den Vorstellungen von Schönheit beschäftigt sich seitdem eine ganze und stetig wachsende Industrie.

„Wir wollen das Publikum dazu anregen, Schönheitsideale zu dekonstruieren und die eigenen Vorstellungen von Schönheit zu reflektieren und zu hinterfragen, auch hinsichtlich ihres Konsumverhaltens und Aspekten der Nachhaltigkeit“, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Auch sei es zu hinterfragen und aufzuzeigen, was Schönheit für Menschen mit Behinderung bedeute. „Sie tauchen in der Bebilderung durch die Schönheitsindustrie nicht auf. Heißt das, dass sie nicht dem Ideal entsprechen“, fragte Rüschoff-Parzinger weiter.

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