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Made in Bocholt ist ein Nachrichtenportal. Die hier veröffentlichen Artikel bestehen aus Pressemitteilungen verschiedener Quellen sowie aus Autorenbeiträgen, die in der Regel durch Namensnennung angezeigt werden.

Kindertagespflege Bocholt: Spaß und Musik beim Herbstfest

Bocholt (PID). Der Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport veranstaltete gemeinsam mit den Familienzentren in Bocholt ein buntes Herbstfest für Kindertagespflegepersonen und deren Tageskinder. 50 Kinder und 16 Tagesmütter und -väter nahmen teil.In der Sporthalle an der Jerichostraße stand das Herbstfest diesmal unter dem Motto „Dschungel“. Die Turnhalle wurde kurzerhand zum Dschungel umgestaltet, der erkundet werden musste. Bei passender Musik wurde geklettert, getobt und gekrochen. Besonders beliebt waren Tastpfade, die mit geschlossenen Augen bewältigt werden mussten.„Die Veranstaltung wird als Highlight im Jahr für die Tageskinder organisiert. Sie soll dem Austausch und der Vernetzung unter den Tagespflegepersonen im lockeren Rahmen dienen“, erklärt Vanessa Grzyb vom Jugendamt der Stadt Bocholt. Das nächste Fest sei schon in Planung. […]

Mit Tempo 174 auf der B67

Kreis Borken (ots) – Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählennach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen undführen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zuschweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälleführte in dieser Woche der Verkehrsdienst der KreispolizeibehördeBorken an insgesamt 45 Messstellen im KreisgebietGeschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfungder 32.436 Fahrzeuge fest, dass mehr als 6 % der gemessenenFahrzeugführer zu schnell fuhren. 24 Fahrzeugführer überschritten diezulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegungeines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 1.996Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 282 Bußgeldverfahrenwurden eingeleitet. In den übrigen 1.714 Fällen wurden vor OrtVerwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt. Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten dieBeamten an folgenden Messpunkten fest: Verkehrsdienst Gruppe Süd: – innerorts bei max. zulässigen 50 km/hmit gemessenen 111 km/h in Heiden auf der Bahnhofstraße – außerortsbei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 174 km/h inBorken-Rhedebrügge auf der B 67 – Verkehrsdienst Gruppe Nord: -innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 89 km/h inStadtlohn auf der Vredener Straße – außerorts bei max. zulässigen 100km/h mit gemessenen 183 km/h in Gronau auf der B 54 […]

ESB: Feuchttücher gehören nicht in die Toilette

Bocholt (PID). Feuchttücher gehören nicht in die Toilette, weil sie Kanäle und Pumpstationen verstopfen. Auch dann, wenn Hersteller etwas anderes auf die Verpackung schreiben. Darauf weist jetzt der Entsorgungs- und Servicebetrieb (ESB) hin.„In den vergangenen Wochen müssen die ESB-Mitarbeiter immer häufiger ausrücken, um das Kanalsystem und die Pumpstationen von sogenannten „Verzopfungen“ zu befreien“, berichtet Claudia Müller, beim ESB für den Bereich Kanalunterhaltung zuständig. Die dicken „Zöpfe“ bestehen aus Feuchttüchern und Hygieneartikeln, die sich fest miteinander verbinden und verflechten. Sie blockieren das Kanalsystem, was im schlimmsten Fall zu Rückstau bis in die Hausanschlussleitungen führen kann, sprich: Toilettenwasser fließt nicht mehr ab oder kommt wieder hoch.Nur Toilettenpapier in die ToiletteFeuchttücher finden sich in vielen Haushalten als feuchtes Toilettenpapier, Kosmetiktüchern, Babyfeuchttüchern und Öltüchern. Auf manchen Packungen steht sogar, dass sie “für die Toilette geeignet” seien. Müller sieht das ganz anders und sagt: „Nur Toilettenpapier ist für die Toilette geeignet! Feuchttücher sind aus sehr reißfesten Fasern, die sich nicht im Wasser auflösen und feste Verbindungen eingehen. In der Toilette haben sie daher nichts verloren. Sie gehören in den Restmüll.“Klo ist kein MüllschluckerNeben Feuchttüchern verursachen weitere Abfälle Probleme in der Kanalisation. Oft wird das WC zum Müllschlucker für Speisereste, Frittierfette, Chemikalien und Medikamente. Die Probleme, die dadurch entstehen, sind vielfältig:Speisereste verstopfen die Anschlüsse und führen zu Geruchsbelästigungen. Für Ratten deckt man reichlich den Tisch und lockt sie an. Daher: Essensreste gehören, in Zeitungspapier verpackt, in die Biotonne.Frittierfett und Speiseöl härten in den Leitungen aus oder lagern sich an. Der Durchmesser der Rohre wird immer enger und irgendwann geht nichts mehr durch. Daher: Speiseöle und –fette können am Wertstoffhof abgegeben werden.Medikamente, Chemikalien, Farben, Gifte haben in der Toilette nichts zu suchen. Diese Schadstoffe verschlechtern die Reinigungsleistung der Kläranlage. Daher: Problemabfälle sollten am Wertstoffhof abgegeben werden.Katzenstreu und Kleintierstreu verklumpt wie Zement in den Rohrleitungen oder quillt auf. Diese festen Verbindungen müssen von Fachfirmen beseitigt werden. Daher: Katzenstreu gehört in die Restmülltonne.Verstopfte Kanäle kosten Geld des GebührenzahlersDie Beseitigungen von “Verzopfungen” und anderen Ablagerungen ist stets mit hohem personellem Aufwand verbunden, was zu hohen Kosten führt. Kosten, die zuletzt von den Gebührenzahlern getragen werden müssen. Durch eine sachgerechte Entsorgung seien diese Kosten vermeidbar, so Müller. Fragen beantwortet Claudia Müller unter Tel. 02871/24 63 47. […]

4. Bocholter Spieletag: Bocholt spielt! Wer spielt mit?

Bocholt (PID). Inzwischen wird es zur Tradition. Nach dem Erfolg aus den Vorjahren findet erneut ein Spieletag für kleine und große Spielbegeisterte von 0-99 Jahren am Totensonntag, 22. November 2015, von 11 bis 17 Uhr, in der Thonhausenschule, Thonhausenstr. 30, statt. Die Teilnahme am Spieletag ist kostenfrei.Alle Spielbegeisterten, wie beispielsweise Familien mit Kindern und Großeltern, sind eingeladen, neue und auch altbewährte Gesellschafts- und Familienspiele, Strategie- und Kommunikationsspiele sowie Kartenspiele nach Lust und Laune auszuprobieren. Für jede Altersgruppe sind passende Spiele dabei. Insgesamt stehen mehrere hundert Spiele zur Auswahl. Die Bocholter Spielebude stellt erstmals das gesamte Spieleangebot zur Verfügung. Die Spielebetreuer erklären – bei Bedarf – kurz die Regeln und dann kann es losgehen.”Bluff”-TurnierAb 12 Uhr wird zudem ein „Bluff“-Turnier ausgespielt. Um 14 Uhr schließt sich dann ein „Heck-Meck”-Turnier an, welches als Qualifikationsrunde für die “Heck-Meck”-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.Anmeldungen zu den Turnieren am Spieletag in der Thonhausenschule werden bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Beginn entgegen genommen.In einer Cafeteria kann man sich zwischendurch stärken.Zudem gibt es eine Spielebörse, wo mitgebrachte, gebrauchte Spiele einen neuen Besitzer finden. (keine elektronischen Spiele)Ziele: Gemeinsam Zeit verbringen und Austauschen”Ziel ist es, dass die Menschen gemeinsam Zeit verbingen, sich austauschen und vielleicht Ideen für eigene Neuanschaffungen sammeln”, erklärt Ullrich Kuhlmann vom Verein Jugend und soziale Arbeit (JusA), der den Tag in Kooperation mit dem städtischen Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport veranstaltet. Unterstützt werden sie durch die BBV Mediengruppe, der Volksbank Bocholt und – in diesem Jahr erstmals – von der Bocholter Spielebude. […]

Phil – Phil Collins & Genesis-Tributeband im Garten des Hotels Residenz

Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre mit tollen Coverbands steht im nächsten Jahr wieder ein absolutes Open Air Highlight in Bocholt an: Phil kommt auf vielfachen Wunsch nach sieben Jahren wieder nach Bocholt und tritt am Samstag, 10. September 2016 im wunderschönen Ambiente der Gartenanlage des Hotels Residenz an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Bocholt auf. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr mit special guests. „Wir freuen uns sehr, dass wir Phil zum 10-jährigen Konzert-Jubiläum im Residenzgarten noch einmal für Bocholt gewinnen konnten. Es wird wieder ein ganz besonderer Abend“, so Gisela Bollmann vom Stadtmarketing Bocholt, die diese Veranstaltung organisiert.Die Band Phil bietet den originalen Sound von Phil Collins und Genesis. Die elfköpfige Band um den charismatischen Sänger Jürgen Phil Mayer hat die größten Hits des englischen Megastars und seiner früheren Band “Genesis” im Programm. Neben Chartstürmern wie „Easy Lover“, „Another Day in Paradise“, “Invisible Touch” und “Carpet Crawlers” gibt es für die Fans von Collins & Co. auch den ein oder anderen Geheimtipp zum Wiederhören.Phil aus dem Raum Karlsruhe gilt als eine der authentischsten Phil Collins und Genesis-Tribute Shows in Europa. Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten folgt der Band eine große und treue Fangemeinde bei zahlreichen Livekonzerten in Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Belgien und Luxemburg. Im Mittelpunkt der zweieinhalbstündigen, perfekten Show mit Licht- und Videoelementen steht der Entertainer Jürgen Mayer. Er sieht Phil Collins nicht nur sehr ähnlich, sondern verfügt auch über eine einmalige Stimme, Ausstrahlung und eine humorvolle Bühnenpräsenz. Mit Phil Collins steht die Band über sein Management seit Jahren in gutem Kontakt. Phil traf Phil 2004 in Stuttgart anlässlich der „First Final Farewell Tour“. Zum zehnjährigen Bandjubiläum 2008 gratulierte er persönlich.Die Besetzung von Phil:Frank Stolzenthaler (Percussions)Kurt Meister (Bass, Gesang)Bernd Schubach (Schlagzeug, Gesang)Simone Weber (Gesang)Jürgen Phil Mayer (Gesang)Lalena Katz (Gesang)Matthias Engel (Keyboards, Gesang)Marco Vincenzi (Saxophon, Percussions)Ray Denzel (Posaune)Thomas Sturm (Trompete)Alexander Lang (Gitarre, Gesang)Die Eintrittskarten sind ab dem 29.10.2015 in Bocholt erhältlich bei der Tourist-Info, Nordstraße 14, Saturn in den Shopping Arkaden und der Stadtsparkasse Bocholt, Markt 8. Der Kartenpreis beträgt 19,95 € (inkl. aller Gebühren und Mehrwertsteuer). Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr.Informationen finden Sie auch unter www.phil-online.de und www.bocholt.de […]

Klassik für Kids Konzert 2015 in Bocholt

Bocholt. Heute Vormittag waren rund 360 Kinder von Bocholter Schulen in der Aula des St. Josef Gymnasiums um das Musiktheaterstück „Der Meisterdieb und das Geisterquartett“ zu sehen. Die Aula war bis in die letzten Reihen von begeisterten Schülern und deren Lehrern besetzt. Der Schauspieler Martin Heim hat den Kindern mit viel Humor die Musikgeschichte der verschiedenen Epochen näher gebracht! Das Pindakaas Saxophon Quartett hat ihn musikalisch mit klassischer Musik auf dem Saxophon und weiteren Blasinstrumenten begleitet. Im Stück bricht der Meisterdieb Paolo Passepartout ins wundersame Museum für Musik ein und soll die wertvollste Musik aller Zeiten stehlen. Aber welche ist die wertvollste Musik? Klassik, Jazz, Moderne oder doch die Popmusik? Den Wandel der Musikgeschichte erleben die Kinder gespannt, klatschend und lachend. Doch man kann Musik gar nicht stehlen, man muss sie einfach erleben und spüren. Auch wenn die Musiker der Geschichte schon längst verstorben sind, die Musik überlebt jede Zeit und bleibt uns für immer erhalten.Seit über 15 Jahren ist das Europäische Klassik Festival Ruhr um die Förderung und Verbreitung klassischer Musik bemüht und legt dabei besonders großen Wert auf die musikalisch kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Daher richtet sich das Festival seit vielen Jahren mit seiner Programmreihe „Klassik für Kids“ speziell an Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Klasse. Ziel der Veranstaltung ist es, dem Konzert- und Opernbesucher von morgen einen Zugang in die Welt der klassischen Musik zu eröffnen. Klassische Musik ist kulturelles Erbe. Als solches darf diese Art von Musik Kindern nicht vorenthalten werden. Im Umgang mit ihr und beim Erleben eines Konzertes werden die Musikhorizonte der Kinder erweitert und somit letztlich auch ihre Lebenshorizonte.iDen Meisterdieb Paolo Passepartout spielte mit Martin Heim ein Schauspieler, der sich durch zahlreiche exzellente Produktionen auszeichnete, u.a. als Musicaldarsteller in „Emil & die Detektive“, Synchronsänger für die Sesamstrasse und Puppenspieler bei Ralf König. Das Pindakaas Saxophon Quartett aus Münster und dem Ruhrgebiet gibt seit 1990 europaweit Kammer- und Kinderkonzerte und spielt regelmäßig auf bedeutenden Musikfestivals wie dem Rheingau Musikfestival. Die Musiker gaben Konzerte in Kuwait, Schottland, Italien, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden und nahmen bis dato sechs CD´s auf. Mit dem WDR enstand das Kindermusikhörspiel „Die Abenteuer des Monsieur Sax“.Das Konzert wurde von der Gemeinnützige Klassikfestival Betriebs GmbH, dem St. Josef Gymnasium (Kapu) und der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt veranstaltet. […]

Ehrenamtsförderung: „Ohne Moos nix los! Fundraising für Vereine“

Bocholt (PID). Über 40 Vorstandsmitglieder von Bocholter Vereinen nahmen am Donnerstag, 22. Oktober 2015, am zweiten Workshop des Programms „Engagement braucht Leadership“ teil. Im Vereinsheim des Kleingärtnervereins Gartenfreunde Bocholt e.V. tauschten die Teilnehmer sich zum Thema „Ohne Moos nix los! Fundraising für Vereine“ aus.Referent Hugo Pettendrup, HP FundConsult Münster, berichtete über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Vereine und Organisationen an Gelder für ihre Einrichtung gelangen können. „Welche Möglichkeiten kennen Sie, Gelder für Ihren Verein zu generieren?“, fragte Pettendrup. Aus dem Kreis der Anwesenden erhielt er zahlreiche Antworten. Zu den genannten Antworten konnte Pettendrup eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten nennen. So ging er auf das Thema „Fundraising“ ein, welches am ehesten mit „einen Schatz finden“ zu übersetzen sei. Zudem erklärte Pettendrup den Unterschied zwischen Spenden und Sponsoring und verwies darauf, dass ein Sponsoring für interessierte mögliche Geldgeber der „umständlichere“ Weg sei, einen Verein zu unterstützen.„Sagen Sie Danke!“Die Teilnehmer erhielten praktische Tipps, wie man am besten auf die Geldgeber zugehen solle und welche Aspekte dabei alle berücksichtigt werden müssen. „Wichtig: Wenn Sie erfolgreich waren, sagen Sie Danke! Egal ob Sie 5 Euro oder 5.000 Euro für Ihren Verein erhalten haben, der Geldgeber freut sich über Ihr Dankeschön“, so Pettendrup.Zudem sei es wichtig, erst einmal ein persönliches Verhältnis zum möglichen Unterstützer aufzubauen. „Machen Sie sich interessant und überzeugen Sie ihn mit Ihrem Angebot“, riet Pettendrup den Teilnehmern. „Gehen Sie nicht ‚betteln‘, sondern stellen Sie heraus, warum es für den Unterstützer lohnenswert ist, gerade Ihren Verein zu fördern.“Dies probte Pettendrup mit den Teilnehmern gleich vor Ort. Innerhalb von 30 Sekunden sollten die Teilnehmer ihr Gegenüber von der Besonderheit des jeweiligen Vereins überzeugen. Sofort entstanden rege Gespräche untereinander. Moderator Dr. André Wolf, Projektmanager der Regionale 2016, unterbrach das Programm daher für eine kurze Pause. Bei einem kleinen Imbiss von Vereinswirt Ralf Wiemeler tauschten sich die Teilnehmer weiter aus.Vertreter von Stadtsparkasse und VolksbankUnter den Gästen konnte der städtische Ehrenamtskoordinator Rainer Howestädt auch Kai Enck von der Stadtsparkasse Bocholt und Bernd Kleine-Rüschkamp von der Volksbank Bocholt e.G. begrüßen. „Beide Geldinstitute sind Unterstützer vieler Bocholter Vereine und vor allem große Förderer des Ehrenamts in unserer Stadt“, so Howestädt. Enck und Kleine-Rüschkamp diskutierten während der Veranstaltung rege mit und standen den Vereinsvertretern als Gesprächspartner zur Verfügung.Anmeldungen zum dritten Workshop ab sofort möglichDer nächste Workshop zum Thema „Personalentwicklung für Vereinsvorstände“ findet am Donnerstag, 19. November 2015, um 18 Uhr im Vereinsheim des TSV Bocholt statt. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail ehrenamt@mail.bocholt.de anmelden. Auch Vereinsvorstände, die bislang nicht am Programm teilgenommen haben, können sich anmelden.Mit der aus insgesamt 4 Workshops bestehenden Workshop-Serie „Personalentwicklung“ geht das Programm jetzt an das Kernthema des Projektes „Engagement braucht Leadership“ der Robert Bosch Stiftung: Der Gewinnung von Nachfolgern für die Vorstandsarbeit. […]

Musik im Quartier in der Friedhofssiedlung Bocholt gestartet

Bocholt (PID). Über 35 Besucher waren der Einladung der Kümmerer und der Musikschule zum Gesangsnachmittag “Musik im Quartier” am 22. Oktober 2015 ins Landgasthaus Knuf gefolgt.Viel Zeit für Kaffee und Kuchen blieb allerdings nicht. Von der Gitarre begleitet, stimmte Musikschullehrerin Iloba Igel direkt das erste Lied an und alle sangen begeistert mit. Ob Schlager, Polka oder Volkslied, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Wer Lust hatte, konnte verschiedene von der Musikschule mitgebrachte Instrumente ausprobieren oder den Gesang mit tänzerischen Bewegungen unterstützen.”Ich habe Ihnen für heute eine Auswahl verschiedener Lieder mitgebracht”, erklärt Igel. “Liedwünsche oder mitgebrachte Texte waren aber auch willkommen, so dass daraus ein eigenes Liederrepertoire entsteht”, ergänzt Musikschullehrlehrerin Hildegunde Hagemann.Die Kümmererinnen Beate Ehling und Rotraut Rosenberger bereiteten den Musiknachmittag vor und fanden: “Das hört sich doch schon richtig gut an.” Ein Besucher begleitete spontan auf der Mundharmonika und ließ es sich nehmen, den Nachmittag musikalisch ausklingen zu lassen.Erster von drei MusiziernachmittagenDie Veranstaltung Musik im Quartier war der erste von insgesamt drei geplanten Musiziernachmittagen, die die Kümmerer im Friedhofssiedlung gemeinsam mit der Musikschule Bocholt, dem Seniorenbüro und dem Verein Leben im Alter (L-i-A) organisiert haben.Der nächste Gesangsnachmittag findet am Donnerstag, 19. November 2015, um 15.30 Uhr im Landgasthaus Knuf statt. Interessierte können sich im L-i-A Stadtteiltreff an der Dortmunder Straße 6 unter Tel. 02871 2176566 oder in der Musikschule Bocholt, Salierstr. 6, unter Tel. 02871 2391710 anmelden. […]

Herbsttagung der Standesbeamten in Bocholt

Bocholt (PID). Am Mittwoch, 21. Oktober 2015, trafen sich im großen Ratssaal des Historischen Rathauses in Bocholt auf Einladung des Fachverbandes der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V. die Standesbeamtinnen und Standesbeamten des Kreises Borken. Die Schulung des Fachverbandes findet jährlich im Frühjahr und im Herbst statt.Die Dozenten Monika Hochwald aus Münster und Walter Ohsieck aus Dortmund referierten sowohl zu dem Thema “Beurkundung eines Sterbefalls” als auch zum Thema “nicht nachgewiesene Identität”. Letzteres ist aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation von Bedeutung für die Standesbeamtinnen und -beamten.”Die Teilnehmer nahmen aus der Tagesveranstaltung viel Neues und Wissenswertes für die alltägliche Praxis mit”, so Thomas Purwin, Geschäftsbereichsleiter des Standesamtes in Bocholt. […]

Umweltreferat Bocholt verleiht kostenlos Infrarotthermometer und Feuchtigkeitsmessgerät

Bocholt (PID). Das Umweltreferat der Stadt Bocholt verleiht ab sofort wieder ein Infrarotthermometer und ein Feuchtigkeitsmessgerät ausgeliehen werden. Damit erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Problembereich in ihrer Wohnung oder ihrem Eigenheim selbst aufzuspüren. Die Aktion ist kostenfrei.Nach dem Erfolg im letzten Jahr wird der kostenlose Verleih auch in diesem Jahr wieder angeboten.In der kalten Jahreszeit zeigen sich Schwächen am eigenen Wohnhaus besonders deutlich. Zugerscheinungen, kalte Füße, kleine schwarze Punkte an der Badezimmerwand oder oberhalb von Fenstersimsen. “Schimmelpilze finden nun gute Bedingungen!, erklärt Angela Theurich, Leiterin des Fachbereichs Umweltreferat. „Schlecht gedämmte Außenwände und alte Fenster sind oft ein Problem aber auch Lecks am Regenfallrohr und das eigene Heiz- und Lüftungsverhalten gilt es unter die Lupe zu nehmen.“Schwachstellen im Haus und in der Wohnung identifizierenMit Hilfe von den zwei Messgeräten können Schwachstellen ganz schnell identifiziert werden. Mit dem Infrarot-Thermometer ist es möglich, die Oberflächentemperatur kritischer Bereiche, beispielsweise die Wände über Fensterrahmen, zu messen. So lassen sich Wärmebrücken oder schimmelgefährdeten Stellen in Sekundenschnelle und ohne spezielle Vorkenntnisse, ganz unkompliziert finden. „Die Innentemperatur von Außenwänden sollte 13,5°C nicht unterschreiten“, verrät Karolina Kowalik, Mitarbeiterin des Umweltreferates. Mit dem Baufeuchte-Messgerät kann man einfach und eindeutig ermitteln, ob Feuchtigkeit in den Wänden von innen oder von außen kommt.Reservierungen ab sofort möglich„Die Stadt verleiht ab sofort beide Geräte kostenfrei. Man muss lediglich eine Kaution in Höhe von 50 Euro hinterlegen“, erklärt Karolina Kowalik, Mitarbeiterin des Umweltreferates. „Es wäre gut, wenn man die Kaution passend mitbringt.“ Kowalik ist Ansprechpartnerin für die Aktion und nimmt Reservierungen unter Tel. 02871 953-391 oder per Mail an karolina.kowalik@mail.bocholt.de entgegen. Eine Terminabsprache ist im Vorfeld erforderlich. Kowalik übergibt die Messgeräte auch an die Interessierten in ihrem Büro im Bocholter Rathaus, Berliner Platz 1, im zweiten Obergeschoss. Die Kaution wird bei Abgabe der Geräte direkt in bar wieder zurückgegeben. Die Länge der Ausleihe sollte zwei Tage nicht überschreiten, da erfahrungsgemäß ein sehr großes Interesse an diesem Angebot besteht.Thermografie-Angebot der BEWWer darüber hinaus wissen möchte, wo große Wärmeverluste an seiner Immobilie auftreten, kann zu einem späteren Zeitpunkt auch das Thermografie-Angebot der Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) in Anspruch nehmen. Hierbei wird durch gezielte Wärmebilder wird farblich deutlich, an welchen Gebäudeteilen Wärme verloren geht.Ansprechpartner bei der BEW ist Herr Holtkamp (Telefon: 02871 954-2500). Die Kosten belaufen sich auf 139 Euro für BEW- Kunden und 189 Euro für Nichtkunden. Los geht es, wenn die Außentemperaturen, auch tagsüber, 5°C nicht überschreiten. […]

Zukunftsstadt Bocholt: Bürger sollen mitreden

Bocholt (PID). Bocholt im Jahre 2030 – wie wird sich die Stadt verändern? Oder: Wie soll die Stadt sich entwickeln? An drei Diskussionsabenden wird der Blick in die Zukunft der Aa-Stadt geworfen. Bocholter Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen.Hintergrund ist das bundesweite Projekt “Wettbewerb Zukunftsstadt”. Bocholt ist als eine von 52 Städten dabei. Zunächst geht es darum, dass Bürger sich zur Frage “Wie wollen Sie 2030 in Bocholt leben?” äußern.”Wenn Sie dazu eine Meinung haben, möchten wir sie hören! Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, Anregungen zu geben und Visionen zu entwickeln – denn es geht um Ihre Stadt und wir müssen „heute“ die Weichen dafür stellen, wie wir „morgen“ leben wollen”, so Reinhardt te Uhle, lokaler Koordinator der “Zukunftsstadt Bocholt”. Es gibt mehrere Möglichkeiten, seine Ideen zu äußern:WorkshopsThema: Städtebau, Umwelt und Energie, Mobilität und Infrastruktur – 28. Oktober 2015 von 18:30 bis 21.30 Uhr, Europa-Haus an der Adenauerallee 59Nach begrüßenden, einleitenden und einführenden Worten von Ludger Triphaus, Kämmerer der Stadt Bocholt, Prof. Volker Rittner, Deutsche Sporthochschule Köln sowie Ulrich Paßlick, Stadtbaurat der Stadt Bocholt wird es gemeinsam u.a. um Fragen gehen wie:Leben in der Innenstadt: Alles nah, gut und grün?Wie wollen und werden wir uns fortbewegen: Mit dem Auto, zu Fuß, dem Bus, mit dem Rad – oder ganz anders?Klimawandel: Was bedeutet der Klimawandel eigentlich für mich persönlich? Bekomme ich ihn zu spüren?Thema: Leben in Bocholt – Quartier, Integration, Lebensqualität – 29. Oktober 2015 von 18:00 bis 21.00 Uhr, Europa-Haus an der Adenauerallee 59Es geht um Fragen wie:Quartiersmanagement in Bocholt: Was ist das eigentlich? Warum, für wen, mit wem und wie?Zukünftige Lebensqualität in Bocholt: Durch gesundes Leben? Ein soziales Netzwerk? Naherholung? Eine umfassende ärztliche Versorgung?Willkommenskultur in Bocholt: Wer wird in Bocholt leben? Wie können wir miteinander leben? Was können wir heute tun, um morgen eine Gemeinschaft zu sein?Thema: Arbeiten und Lernen in Bocholt – Wirtschaft, Internationalisierung und (Aus-)Bildung – 10. November 2015 von 17:00 bis 20.00 Uh, Europa-Haus an der Adenauerallee 59Es geht um Fragen wie:Internationalisierung der Wirtschaft: Sind wir bereits heute wirklich offen und global? Wie können wir uns besser vernetzen?Fachkräftesicherung: Ist Bocholt ein attraktiver Ort für Absolventen, um hier zu arbeiten und zu leben? Was kann man dafür tun?Aus- und Weiterbildung an den (Hoch-)Schulen: Welche Karrierechancen gibt es in Bocholt? Welche Bildung erhalten unsere Kinder?Alle Abende enden mit einem gemütlichen Ausklang bei Gesprächen und mit Imbiss und Getränken.Mitmachen übers InternetMehr Infos unter www.zukunftsstadt-bocholt.de . Hier können Bürger via Internet Vorschläge ihrer Zukunftsvision einreichen. Im Rathausfoyer steht zudem eine Ideenbox.Anmeldungen für die Workshops zum Thema “Zukunftsstadt Bocholt” nimmt Reinhardt te Uhle unter Tel. 02871/217 65 680 oder E-Mail reinhardt.teuhle@mail.bocholt.de entgegen. Die Workshops am 28. und 29. Oktober sowie am 10. November finden alle im Europa-Haus an der Adenauerallee statt. Bürger können sich für einen oder mehrere Workshops melden. Nähere Infos unter www.zukunftsstadt-bocholt.de […]

Brandschutzerzieher aus dem Kreis Borken treffen sich in Bocholt zum Workshop

Bocholt (PID). Einen informativen Tag verbrachten 21 Brandschutzerzieherinnen und –erzieher aus dem Kreis Borken gestern auf der Feuer- und Rettungswache in Bocholt. Der Arbeitskreis Brandschutzerziehung und –aufklärung des Kreisfeuerwehrverbandes Borken hat hierzu ein abwechslungsreiches Programm aufgestellt.In seiner Begrüßung hob der Leiter der Feuerwehr Thomas Deckers die Wichtigkeit der Brandschutzerziehung- und aufklärung hervor. „Wir erreichen mit dieser Aufklärungsarbeit nicht nur die Kinder in den Kindergärten und Schulen, sondern auch die Eltern, die über ihre Kinder mit dem Thema Brandschutz konfrontiert werden.“ Ziel des heutigen Workshops war ein Austausch über aktuelle Konzepte und Neuerungen in der Brandschutzerziehung. Neben einem Vortrag zum Vorbeugenden Brandschutz in Schulen und Kindergärten wurde ein Rauchhaus vorgeführt. Torsten Dekker von der Feuerwehr Bocholt erklärte den Teilnehmern hierbei die Funktionsweise und Möglichkeiten der Präsentation des Rauchhauses, mit dem die Ausbreitung von Rauch in einem Wohnhaus nachgestellt wird und den Kindern und Eltern das Verhalten im Brandfall spielerisch erläutert werden kann. Ein Höhepunkt dieses Tages war die praktische Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema Brandschutzerziehung, zu der eigens 23 Kinder der Grundschule Biemenhorst mit ihrer Klassenlehrerin Heike Sunten auf die Feuerwache gekommen sind. Während die Teilnehmer des Workshops zusahen, führte Leo Schrote von der Südlohner Feuerwehr mit den Kindern diese Unterrichtseinheit durch. Für die Kinder war es ein Erlebnis, so konnten sie unter anderem unter Aufsicht das Brandverhalten verschiedener Stoffe und die Gefahren kennenlernen. Mitorganisator des Workshops und Ideengeber der praktischen Unterrichtseinheit Helmut Hülsken von der Bocholter Feuerwehr zeigte sich anschließend sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir konnten den Teilnehmern des Workshops somit ganz praxisnahe Anregungen und neue Ideen für die Brandschutzerziehung am eigenen Standort mitgeben.“ Der Nachmittag endete mit drei kleineren Workshops, in denen insbesondere praktische Tipps mit auf den Weg gegeben wurden. Fazit der Arbeitsgruppe und der Teilnehmer war, dass solch ein Workshop regelmäßig durchgeführt werden muss. […]

Schüleraustausch: Gäste aus Polen am “Kapu” Bocholt

Bocholt (PID). Bocholts stellvertretender Bürgermeister Reiner Bones empfing am Freitag, 23. Oktober 2015, eine polnische Schülergruppe aus Cieszyn. Cieszyn ist der im Süden Polens gelegene Teil der polnisch-tschechischen Doppelstadt Cieszyn / Český Těšín in Schlesien.Die Schüler sind Gäste des St.-Josef-Gymnasiums. Der Austausch mit der polnischen Schule findet bereits zum zweiten Mal statt. Bones wünschte den Gästen eine spannende Zeit und versorgte sie mit wissenswerten Fakten rund um Bocholt. Die polnischen Gäste sind am Donnerstag in Bocholt angekommen und bleiben noch bis nächsten Mittwoch. Neben Tagesausflügen nach Münster, Köln und Amsterdam werden die Schüler noch das Textilmuseum besuchen und dort an einem Workshop teilnehmen. […]

Bocholter Kirmes zieht Partnerstädte an: Gruppen aus Belgisch-Bocholt, Rossendale und Wuxi zu Gast

Bocholt (EUBOH). Die Bocholter Herbstkirmes ist auch in den Partnerstädten wohlbekannt. In diesem Jahr konnte Bürgermeister Peter Nebelo Gruppen aus Belgisch-Bocholt, Rossendale (Großbritannien) und Wuxi (VR China) begrüßen. So kam aus der belgischen Partnerstadt Bürgermeister Jos Claessens und der Schöffe für Städtepartnerschaften Jan Schrijvers. Weitere 36 Belgisch-Bocholter besuchten am 17. und 18. Oktober 2015 die Herbstkirmes. Alle zwei Jahre kommt eine große Gruppe und wohnt dann im Europa-Haus Bocholt.Aus der englischen Partnerstadt Rossendale besuchten zwölf Gäste die KAB Ss. Ewaldi. Diese Kontakte sind schon mehr als 30 Jahre alt. Darüber hinaus besichtigte eine Sport-Delegation aus Wuxi an diesem Wochenende die verschiedenen Sportmöglichkeiten in Bocholt, um auf diesem Gebiet Kontakte zwischen beiden Städten aufzubauen.Kirmeseröffnung im FestzeltEin besonderes Highlight insbesondere für die chinesischen Gäste, die zum ersten Mal zur Bocholter Kirmes kamen, war die Eröffnung mit Fassanstich im Bayernzelt. Diese wurde schnell mit dem Oktoberfest in München verglichen, auch wenn in Bocholt keine Tracht im Zelt getragen wird. Ein neues Erlebnis für die Gäste aus dem Land der Mitte war auch das Würstchen- oder Fischessen an den Imbissständen auf der Kirmes. Außerdem lockten die verschiedenen Losbuden, auch einmal dort sein Glück zu versuchen.Zu Besuch bei Bocholter SportstättenRichard Förg vom Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport der Stadt Bocholt stellte den chinesischen Gästen in einem Vortrag am Samstagmorgen die Sportlandschaft in Bocholt vor. Hier waren die Gäste insbesondere über den hohen ehrenamtlichen Einsatz erstaunt. Besonders interessierte sie die Finanzierungsmöglichkeiten der Vereine über städtische Zuschüsse, Mitgliedsbeiträge und Sponsoring. Nach dem Vortrag besichtigten sie TuB Bocholt, der insbesondere durch das neu gestaltete Sportstudio überzeugte. Auch Besuche im Bahia und an der Freizeitanlage am Aasee gaben den Gästen einen Einblick, welche Sportmöglichkeiten in Bocholt durch die Vereine aber auch frei angeboten werden.Textilindustrie und KuBAaIIm weiteren Besuchsprogramm erfuhren die chinesischen Gäste, wie Bocholt mit alten Textilindustriestandorten umgeht. Der Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V. und zugleich Stadtbaurat, Ulrich Paßlick, erklärte ihnen in der Sky Lounge im TextilWerk, wie das Regionale-Projekt KuBAaI diesen Stadtteil künftig aufwerten wird. So entstehen dort nicht nur ein LernWerk, sondern auch kleine Parks und natürliche Uferbegrünungen sowie zahlreiche Wohnmöglichkeiten. “Dieses neu gestaltetet Stadtgebiet wird in 10 bis 15 Jahren die Bocholter Innenstadt mit dem Aasee optimal verbinden”, so Paßlick.Besuch auf dem BauernhofDer Besuch auf dem Hof von Heinrich Welsing brachte den Gästen die Nahrungsmittelproduktion in Deutschland am Beispiel eines Milcherzeugerbetriebs näher. Dort wurde, trotz des anhaltenden Regens, eifrig fotografiert – Kommt man doch Kühen sonst nicht so nahe. Am Sonntagmorgen traten die Gäste die Heimreise nach Wuxi an. Sie werden mit der Stadtverwaltung in Kontakt bleiben, um über mögliche Traineraustausche im kommenden Jahr zu sprechen. […]

1.500 Objekte aus bunt lackierten Milchtüten schmücken Bäume am Benölkenplatz

BOCHOLT. „StammWissen & LernFrüchte“ ist der Titel einer monumentalen Installation, die in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern des Georg-Gymnasiums, dem Berufskolleg am Wasserturm und dem Josef-Gymnasium ab 20. November auf dem Benölkenplatz in Bocholt präsentiert wird.Weiße Pakete baumeln seit Mai zwischen dem Laub einer Linde vor der Mensa auf dem Benölkenplatz und geben Rätsel auf.„WEISS DASS NICHTS WEISS“, war auf den weißen Overalls, von sechs Künstlerinnen und Künstlern der Freien Bocholter Kunstgruppe zu lesen, als sie am 9. Mai, Tag der Städtebauförderung mit dem Kunstprojekt starteten.Per Hubsteiger bestückten sie einen der 54 Bäume, die den Platz umranden mit Objekten aus leeren weiß lackierten Milchtüten. Dazu platzierten sie bedruckte Textplanen, die auf das Kunstprojekt hinwiesen, dass nun bis November realisiert wurde.Die künstlerische Absicht besteht nun darin den Platz temporär als Kunstraum in seiner Gesamtheit erscheinen zu lassen. Die Realisierung des Projektes wurde in Zusammenarbeit mit interessierten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern von drei anliegenden Schulen durchgeführt.Bärbel Langner, Georg Paar, Erich Schröer, Georg Spogahn und Robert Vogel als Mitglieder der Freien Bocholter Kunstgruppe gehören zu den Akteuren des vom Land NRW und der Stadt Bocholt geförderten Kunstprojektes, dessen Schirmherrschaft Bürgermeister Peter Nebelo übernommen hat.Um dieses Upcycling-Projekt zu verwirklichen, wurden über die Presse und Facebook Bocholter Bürger über ein halbes Jahr immer wieder aufgefordert ihre Milchtüten zu sammeln. Im ehemaligen Lagerverkauf der Firma Herding auf dem KuBAai-Areal wurde dazu ein Depot und eingerichtet und es entstanden über 1.500 Objekte aus bunt lackierten Milchtüten. Diese symbolisieren nun in den laubfreien Linden ab 20. November die reifen Früchte des Lernens und werden nach der Zeugnisausgabe im Januar 2016 wieder entfernt.Parallel sind in der U-förmigen Allee die Baumstämme mit Textbannern ummantelt, auf denen Collagen von Sprüchen und Stellungnahmen der beteiligten Schülerinnen und Schüler zum Thema Bildung und Wissen zu lesen sind. Die Botschaften der Schülerinnen und Schüler sind vielfältig und beinhalten, ernste, humorvolle, kritische und auch freche Kommentare.Im Laufe ihrer Recherche zur Geschichte des Benölkenplatzes erhielt die bildende Künstlerin Christa Maria Kirch aus dem Stadtarchiv folgende Informationen:„Der Benölkenplatz gehört zu den wichtigsten Stadtplätzen in Bocholt. Die Gestaltung dieses öffentlichen Platzes vor dem ehemals nördlichen Stadttor, dem sogenannten Viehtor, war und ist im Laufe der Zeit immer wieder den Ideen und Vorstellungen der Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft unterworfen gewesen. Der Zeitgeist gab jeweils den Ton an. Sowohl die Nutzung als auch die Bezeichnung des heutigen Benölkenplatzes wurden im letzten Jahrhundert dem Wesen der Zeit immer wieder neu angepasst. Seit seine Gestaltung gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals zum Gegenstand der Planung wurde, hat der Benölkenplatz viele Namen getragen und viele Überformungen erfahren, wie vom Viehmarkt zum Justizzentrum bis zum Schulhof.“Nach Fertigstellung des Quartiercampus Benölkenplatz und der zentralen Schulmensa bietet nun dieser urbane Freiraum viele Möglichkeiten. Das Kunstprojektsoll in Partizipation mit den Schülerinnen und Schülern dazu einladen das Ergebnis von der „Abstimmung prozessualer Neustrukturierung auf Freiraumentwicklung und Bildungsentwicklung“ als wirklichen „Neu-Platz“ zu erfahren. Den Namen „Neu-Platz trug der Platz um 1900, bevor er dann 1915 in „ Kaiser-Franz-Josef-Platz“ geändert wurde und während der Nazi-Herrschaft 1935 den Namen „ Hermann-Göring-Platz“ bekam. Ende 1945 durfte keine Straße oder Platz mehr auf NS-Namen hinweisen und so wurde beschlossen die Fläche wieder „Viehplatz“ wie schon vor 1900 zu nennen.Zur Benennung in „Benölkenplatz“ entschieden sich die Stadtverordneten 1947, um die Verdienste des von der Militärregierung ernannten Oberbürgermeisters Wilhelm Benölken zu würdigen. […]