Orbis

Über Orbis

Das Projekt Orbis liefert verständliche Informationen in mehreren Sprachen, in denen ein Großteil der in Bocholt lebenden Menschen erreichbar ist. Die Berichte erstellt allein die Projektgruppe. Inhaltlich verantwortlich ist Hans-Jürgen Dickmann, Up'm Höwel 45, 46399 Bocholt, Telefon 02871 3 17 82

Neubürger lernen Bocholt kennen

Eine gute Gelegenheit, Bocholt kennenzulernen, gibt es am Sonntag, 25. August, um 11 Uhr. Dann beginnt eine Führung durch die Innenstadt mit der Stadtführerin Julia Holtkamp-Schlatt. Die Tourist-Info lädt dazu vor allem Menschen ein, die neu in Bocholt sind. In 90 Minuten werden sie mehrere Sehenswürdigkeiten kennenlernen und auch einzelne gute Tipps erhalten. Die Führung beginnt am historischen Rathaus am Marktplatz. Sie kostet drei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder. Neubürger brauchen nichts zu zahlen. Anmelden muss man sich nicht. […]

Unser eiskalter Sommertipp

Was versüßt uns den Sommer? Na klar: Eis. Sowohl mitten in Bocholt als auch in einzelnen Stadtteilen gibt es Eiscafés mit jeder Menge köstlicher Eissorten. Orbis hat einige von ihnen besucht und mal ein bisschen getestet. Wir stellen ihre neuesten Kreationen und die beliebtesten Sorten vor.Direkt im Stadtkern, im und am historischen Rathaus, befindet sich das Eiscafé Leone. Neben den „Klassikern“ Schokolade, Vanille und Erdbeere werden dort ständig wechselnde neue Eissorten angeboten. Zum Beispiel Wassermelone, Grapefruit oder Blutorange. Auch den Schokoriegel Snickers gibt es mittlerweile als Eissorte. Oder Kuchen, und das mit dem Touch einer Weltstadt: New York Cheesecake. Die wohl beliebteste Eissorte bei Leone ist Rhabarber, hergestellt aus Saft der Hamminkelner Obstkelterei van Nahmen. Unter den Eisbechern sind Spaghetti-Eis und Tartufo sehr gefragt.Hier, am Markt, ist die Eis-Auswahl besonders groß. Schräg gegenüber, im Eiscafé Cavone, haben Inhaber Angelo Palu und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwas ganz Spezielles für ihre Gäste: Salzkaramell und Ricotta-Heidelbeere sind die neuesten Eissorten. Die wohl beliebteste Kreation ist hier die nach Nuss und Nougat schmeckende Sorte Bacio.Vor beiden Eiscafés am Markt kann man jetzt im Sommer herrlich draußen sitzen. Viele Menschen tun das und genießen es.Das Eiscafé Dragone an der Klausenerstraße in Stenern ist ein klassischer Familienbetrieb. Schon 1967 stellte der Vater von Inhaber Gaetano Dragone erstmals Eis her. Die neuesten Eissorten sind Weintraube, Papaya und Cookies. Die beliebteste Sorte ist und bleibt aber das altbekannte Stracciatella mit den extragroßen Schokoladenstücken.In einem anderen Bocholter Stadtteil, in Biemenhorst, werden Eisliebhaber an der Birkenallee fündig. Das ist praktisch die Hauptstraße von Biemenhorst, welche von der Dingdener Straße aus nach Rhede-Krechting führt. Hier befindet sich direkt neben dem Sportverein SV Biemenhorst das Eiscafé Dellnitz, das von der Bäckerei Gildhuis betrieben wird. Besondere Spezialitäten des Hauses sind Pfefferminz-Eis mit Schokoladenstücken und das exotisch klingende Black Mamba, schwarz gefärbtes Amarena-Eis. Allerdings gibt es diese Sorten nicht immer, sondern nur saisonal. Am häufigsten fragen die Kunden nach der Sorte Cookies mit den leckeren Keksstücken.Biemenhorst hat ein weiteres Eiscafé, das Tre Limoni am Bürgerzentrum. Inhaber Afrim Gashi berichtet Orbis, dass seine Besucher neben den klassischen Eissorten am liebsten die Sorte Joghurt-Erdbeere wählen oder auch Herrencreme, was nicht verwundert, weil Herrencreme in Bocholt sehr beliebt ist und bei keiner Feier fehlen darf. Natürlich gibt es auch hier ganz besondere Spezialitäten: Neben Salzkaramell auch Sesam und Drachenfrucht. Was das genau ist und wie das schmeckt? Auch hier gilt wie für alle anderen genannten Eiscafés und Eissorten: Am besten einfach mal selbst testen.Genießt es! Genießt den Bocholter Sommer! […]

Multikulturelles Sommerfest

Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. August, findet das dritte multikulturelle Sommerfest am „Vogelhaus“ in Bocholt statt. Dieses Veranstaltungslokal mit einem kleinen, gemütlichen Biergarten befindet sich stadtauswärts in Richtung Spork, an der Straße Zur Eisenhütte 4. Mitveranstalter ist der Verein „diesdas“. An beiden Tagen gibt es ein großes Angebot an Spielen, Speisen und Getränken. […]

Ich bin Orbis: Simon Weiß

Ich bin Simon Weiß, 31 Jahre alt und gebürtiger Bocholter. Ich nehme wahr, dass demokratiefeindliche Ideen und Rechtsradikalismus in erschreckender Weise zunehmen. Dem möchte ich entgegenwirken. Gemeinsam im Team mit anderen. Orbis trägt dazu bei – durch einen kommunikativen, kritischen Austausch zur Umsetzung konkreter Integration. Ich möchte kulturelle Gewohnheiten aufzeigen und auf Angebote und Hilfen […]

Sommer-Tipp: Aasee mit Baden und Live-Musik

Es ist Sommer. Man möchte nach draußen, an die frische Luft und in die Sonne. Welche schönen Orte gibt es in Bocholt, die dazu einladen?Ein Ort ist der Aasee. Er ist vor 36 Jahren aus einem großen Baggerloch entstanden. Der See ist 32 Hektar groß, fast so groß wie 45 Fußballfelder, und bis zu sechs Meter tief. Viele Leute gehen dort spazieren, oft auch mit ihren Hunden. Oder sie joggen. Es gibt einen Fahrradweg, und grillen kann man dort auch. Eine Runde um den See ist etwa drei Kilometer lang. Jetzt im Sommer macht es besonders viel Spaß, dort mit einem Tretboot zu fahren oder Standup-Paddeln zu buchen. Und man kann im Aasee auch baden. Dafür gibt es sogar einen Strand. Rettungsschwimmer der DLRG passen auf und sind im Einsatz, wenn beim Baden etwas passieren sollte. Der Zutritt ist kostenlos.Am Strand kann man sich auf einer Wiese in die Sonne legen. Dafür gibt es Liegestühle. Wer möchte, kann sich auch eine Decke oder Liege mitbringen. Es gibt Dusch- und Umkleideräume und eine Fotobox, mit der man sich auch als Gruppe fotografieren lassen kann. Man kann sich Getränke oder etwas zu essen kaufen: an der Strandbar oder auch in Trabers Bocholter Strandcafé, das bislang unter dem Namen Ottilie bekannt war. Hier kann man ausgiebig frühstücken, bei Kaffee und Kuchen plaudern oder auch andere Speisen und Getränke genießen. Geöffnet ist dienstags bis samstags von 9.30 bis 22 Uhr, sonntags von 9.30 bis 21 Uhr.In diesem Sommer gibt es im und am Strandcafé ein besonderes Angebot: An jedem zweiten Mittwoch im Monat beginnen hier in den frühen Abendstunden die „Aasee Sunsets“. Dann treten auf einer kleinen Bühne direkt am Wasser Sängerinnen und Sänger, Liedermacher und Musiker auf, die sich in Bocholt und Umgebung schon einen Namen gemacht haben oder aber als talentierte Nachwuchskünstler gelten. Am Ende erlebt das Publikum am Strand den wohl schönsten Sonnenuntergang weit und breit. Das alles bei freiem Eintritt.An jedem zweiten Donnerstag im Monat gibt es zu den „Afterbeats am See“ um die gleiche Abendzeit ebenfalls Musik, Getränke und Speisen. Auch wenn das Wetter mal nicht so gut ist, kommen immer viele Gäste, und es herrscht gute Stimmung wie zuletzt beim Auftritt von Stefan Passerschröer, der Songs von Frank Sinatra sang.Der Aasee ist über die Uhlandstraße oder die Straße Im Königsesch erreichbar, Strand und Strandcafé auch über die Hohenhorster Straße – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto.Am Mittwoch, 24. Juli findet eine neue Folge der „Aasee Sunsets“ statt – mit Livegesang von „Zwiebel & den Mana Manas“. […]

Breakdance, Hiphop und HulaHoop

Breakdance, Hiphop und HulaHoop Dance gibt es am Donnerstag, 18. Juli, ab 16 Uhr im Textilwerk (Drosselsaal) an der Industriestraße zu sehen. 40 junge Leute haben dafür mit der Bocholter Showfactory trainiert. Jeder, der möchte, kann bei der bunten Show zusehen. Der Eintritt ist frei. […]

Umwelt schützen und Kontakte knüpfen

Engagement für die Umwelt ist eine wichtige und sinnvolle Aufgabe, die auch Freude bereitet. Der Naturschutzbund (NABU) lädt dazu ein, mitzumachen. „Wir sind ein Verein, der sich für den Schutz der Umwelt einsetzt“, sagt Thaddäus Bielefeld. „Bei uns wirken junge und alte Menschen, Frauen und Männer mit, um sich für Pflanzen und Tiere zu engagieren. Wir arbeiten in Naturschutzgebieten, aber wir sammeln auch Müll auf und informieren die Menschen über den Naturschutz. Durch unseren Einsatz wollen wir dem Artensterben entgegentreten. Wir engagieren uns für mehr Klimagerechtigkeit.“„Dadurch, dass so viele unterschiedliche Menschen bei uns mitmachen“, so Thaddäus Bielefeld, „repräsentieren wir die Gesellschaft. Von daher laden wir auch Menschen mit Migrationshintergrund herzlich ein, bei uns mitzumachen. Es geht auch um ihre Umwelt und die ihrer Kinder.“ Die Mitarbeit bringt zudem neue Kontakte. „Freuen Sie sich auf die Bekanntschaft vieler interessanter Menschen und auf sinnvolle Tätigkeiten“, sagt Thaddäus Bielefeld einladend.Wer Interesse hat, kontaktiert den NABU-Kreisverband Borken, An der Königsmühle 3 in Bocholt, E-Mail info@nabu-borken.de oder th.bielefeld@nabu-borken.de […]

Hilfe für traumatisierte Menschen

Dr. Omar Dakik ist Arzt in Bocholt. In seiner Praxis behandelt der Allgemeinmediziner und Psychotherapeut unter anderem Menschen aus verschiedenen Ländern, die unter den Folgen von Krieg und Flucht leiden. Orbis hat ein Interview mit ihm geführt.Orbis: Herr Dr. Dakik, schildern Sie bitte kurz Ihren Werdegang als Mediziner, bevor Sie nach Bocholt kamen.Dr. Dakik: Mein Medizinstudium habe ich in der damaligen Sowjetunion absolviert. Fortgeführt habe ich es mit Weiterbildungen als Allgemeinmediziner und Psychotherapeut  in Deutschland. Seit 2004 bin ich als niedergelassener Arzt in den Fachbereichen Allgemeinmedizin und Psychotherapie in Bocholt tätig.Orbis: Wie können Menschen Folgen von Krieg und Vergewaltigung, die sich etwa in Form von Albträumen zeigen, bewältigen?Dr. Dakik: Durch die Psychotherapie lernt man Patienten kennen, die Traumata oder Kriegserlebnisse verarbeiten möchten. Wie man diese bewältigt, kann man nicht im Allgemeinen beantworten. Der wichtigste Punkt bei der Bewältigung der Probleme ist der vom Vertrauen geprägte Arzt-Patient-Kontakt. Traumatische Belastungen sind verknüpft mit einer Vielzahl an Emotionen. Diese Emotionen belasten den traumatisierten Patienten. Das Ziel einer Therapie ist, diese emotionale Belastung von der Erinnerung an das Geschehene beziehungsweise Durchlebte zu entkoppeln. Um dies zu erreichen, ist Hypnose sehr gut geeignet. Hypnose-Behandlungen führe ich mit einigen meiner Patienten erfolgreich durch.Orbis: Ihre Praxis verfügt unter anderem über ein modernes Gerät, mit dem das Stressniveau der Patienten gemessen wird. Welche Patienten werden damit behandelt? Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?Dr. Dakik: In meiner Praxis wende ich unter anderem ein HRV-Gerät an. Dieses dient dazu, die Herzratenvariabilität zu messen. Ich wende es präventiv an – zur Prophylaxe oder Vorsorge und auch bei unklaren Beschwerden. Es erfasst Stressbelastungen und deren gesundheitliche Auswirkungen. Diese wissenschaftlich anerkannte Methode ist präzise und aussagekräftig. Mit der damit durchgeführten Analyse erhält der Patient Auskunft über das Stressniveau, biologisches Alter, Energiereserven, sein psycho-emotionales Profil sowie das Gesamtenergieniveau. Das HRV-System analysiert anhand von 300 Herzschlägen, wie variabel das Herz agiert, um Belastungen abzufangen und optimal regulieren zu können. Es bildet objektiv die Beanspruchungssituation des Organismus ab, die sowohl Auslöser als auch Symptom gravierender Gesundheitsstörungen sein kann. Auf Basis der Messungen erstellt das System eine individuelle Klangregulation zum Ausgleich stressbedingter Dysbalancen. Es bietet zudem eine individuelle Atemfrequenzübung. Diese hilft in nur fünf Minuten, den eigenen natürlichen Atemrhythmus wiederzufinden und damit gleichzeitig das Stressniveau spürbar zu senken.Die Anwendung des HRV-Gerätes wird von den Privatkassen komplett übernommen. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nicht.Orbis: Herr Dr. Dakik, Sie beherrschen sehr gut nicht nur Farsi (Dari) als Muttersprache, sondern auch Deutsch, Englisch und Russisch.Dr. Dakik: In meiner Praxis sprechen mein Personal und ich mehrere Sprachen. Eine Verständigung in Deutsch, Russisch, Englisch, Farsi, Dari, Spanisch oder Polnisch ist möglich. Wir sind ein Multikulti-Team, und so wie wir sind auch unsere Patienten multikulti.Orbis: Spielen die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe Ihrer Patienten eine Rolle?Dr. Dakik: Das Wissen über den multikulturellen Hintergrund der Patienten ist für den Arzt und sein Team vorteilhaft. Jeder Patient äußert sich anders, nimmt sein Empfinden anders wahr. Jede Kultur unterscheidet sich und somit auch die Äußerung der Beschwerden. Auch die Erwartung des Patienten an den Arzt ist unterschiedlich. Mit einem Wissen über den kulturellen Hintergrund versteht man den betroffenen Patienten besser und kann somit eventuelle Konflikte vermeiden. […]

Jugend-Camp: Schnell melden!

Gute Gelegenheit für junge Leute: Eine Woche lang können sie sich mit anderen Jugendlichen treffen und gemeinsam tolle Sachen machen. Zum Beispiel im Bahia-Bad schwimmen, im Kletterwald in Borken klettern, im Centro in Oberhausen shoppen oder in Zusammenarbeit mit dem Textilmuseum eine Soundcollage mit dem Titel „Listening to Europe: Sounds of Bocholt“ anfertigen. An dem EU-Jugendcamp im Europa-Haus an der Adenauerallee nehmen von Sonntag, 14. Juli, bis Samstag, 20. Juli, Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren teil. Sie kommen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Litauen und Deutschland. Die Camp-Sprache ist Englisch. Einige Plätze sind noch frei. Wer mitmachen möchte, sollte sich schnell bei Petra Taubach melden: petra.taubach@mail.bocholt.de […]

Ich bin Orbis: Raha

„Ich bin Raha und komme aus Teheran im Iran. Raha bedeutet in der persischen Sprache „frei“. Ich habe diesen Namen selbst für mich ausgewählt. Ich habe neue Sprachen und Kulturen gut kennengelernt, und meine wichtigste Erfahrung dabei war, dass man seinen Namen, seinen Glauben und seine Nationalität, die man ja nicht selbst ausgewählt hat, nicht mit Fanatismus in Verbindung bringen soll. Ich habe gelernt, dass man viel mehr verstehen und lernen und den richtigen Weg finden kann, wenn man nicht fanatisch ist. Ich spreche fünf Sprachen und bin von neuen Kulturen begeistert, und weil ich „multikulti“ bin, kann ich verschiedene Kulturen gut zusammenbringen.Ich bin seit eineinhalb Jahren in Deutschland. Während ich bei der VHS in Bocholt einen Kurs gesucht habe, habe ich zufällig Orbis kennengelernt. Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, daran teilzunehmen, um deutsche Mitbürger und Mitbürgerinnen sowie Menschen aus anderen Ländern zu informieren.“ […]

Neues Café für interkulturelle Treffen?

Immer wieder wird gefragt: Gibt es in Bocholt Orte für interkulturelle Treffen? Jetzt soll ein interkulturelles Café eröffnen. Wie das Bocholter Volksblatt (BBV) berichtet, ist diese Idee bei einer Sitzung des Integrationsrates vorgestellt worden. In dem Café sollen sich vor allem Vereine und Kulturgemeinschaften treffen, austauschen und gemeinsame Aktionen planen. Aber auch Einzelpersonen sind dem Bericht zufolge willkommen. Start soll Anfang September in der Familienbildungsstätte (Fabi) am Ostwall 39 sein. Der genaue Termin wird noch festgelegt.Das Café soll allerdings nicht permanent geöffnet sein, sondern nur an einem Tag im Monat. Ein stets offener interkultureller Treffpunkt könnte im sogenannten „Lernwerk“ entstehen. Es soll in dem alten Fabrikgebäude am Anfang der Industriestraße eingerichtet werden. Verschiedene Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschule sollen dort einziehen. Und es gibt die Idee, dass dort ein fester Platz für interkulturelle Begegnung geschaffen wird, vielleicht auch mit einer internationalen Küche. Aber man muss Geduld haben: Das „Lernwerk“ wird frühestens Mitte 2021 fertig sein. […]

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Diese Woche: Kultur kostenlos

Gutes Wetter, gute Unterhaltung: In dieser Woche gibt es auf dem Platz vor dem Historischen Rathaus in der Bocholter City Theater, Musik und Tanz. Zuhören und Zusehen ist kostenlos.Am Mittwoch, 3. Juli, ab 20 Uhr ist wieder das Ensemble des Kölner N.N. Theaters zu Gast. Das war auch in den Jahren vorher in Bocholt, und jedes Mal kamen viele Zuschauer. Sie hatten viel Spaß, weil die Kölner sehr witzige Inszenierungen zeigen. Diesmal geht es um „das kalte Herz“, ein Märchen von Wilhelm Hauff. Ein armer Mann begegnet seltsamen Gestalten. Er darf sich etwas wünschen, wird reich aber nicht glücklich. Sein Herz wird gegen ein Herz aus Stein ausgetauscht, und das hat für ihn und andere böse Konsequenzen.Am Donnerstag, 4. Juli, ab 20.30 Uhr spielt Christian Hassenstein mit seinem Trio und Sanna van Vliet (Gesang, Piano) Jazz. Auch diese Veranstaltung findet vor dem alten Rathaus statt und kostet keinen Eintritt.Am Freitag, 5. Juli, ab 18 Uhr spielt das Percussion-Ensemble der Musikschule auf dem Marktplatz. Anschließend gibt es dort Poetry-Slam.am Sonntag, 7. Juli 2019, ab 12 Uhr gibt die Musikschule Bocholt-Isselburg ein Konzert mediterraner Art. […]

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Ich bin Orbis: Elisabeth Schmeinck

„Ich bin Elisabeth Schmeinck. Ich arbeite bei der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg. Seit 1993 mache ich Bildungsarbeit. Ich bin Mutter einer erwachsenen Tochter und verheiratet. Außerdem habe ich einige Hobbies: Wassergymnastik, Malen, mit dem Hund laufen und Schreiben. Ich habe zwei Ausbildungen. Ich bin Sozialpädagogin und Arbeitswissenschaftlerin. Hört sich viel an, ist es auch. Ausbildung und Lernen sind mir sehr wichtig.Orbis ist für mich eine gute Möglichkeit, viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. So können alle voneinander lernen. Man tut auch was Gutes, wenn „Brücken zwischen den Kulturen“ gebaut werden. Jeder Mensch braucht das Gefühl von Zugehörigkeit. Der Mensch möchte willkommen sein. Wünsche, Ziele und Träume sorgen für viele Entwicklungen, wenn man versucht, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Im Austausch miteinander können wir vieles bewegen. Experimente wie Orbis benötigen Raum und Menschen, die es sich zutrauen, diese zu realisieren, sowie Förderer.Integration ist mehr als Sprache. Und mit Orbis können wir alle voneinander lernen.“ […]

Was ist Orbis?

Neu in Bocholt? Da gibt es viele Fragen. Wo findet man was – zum Einkaufen, für die Freizeit, für Sport oder Kultur? Wie funktioniert der Kontakt mit Ärzten, Schulen und Behörden? Welche Regeln und kulturellen Besonderheiten sind wichtig? Wir wollen bei der Orientierung helfen.Ahmad und Khaled, die aus Syrien nach Bocholt kamen, sahen den Bedarf und hatten die Idee für Orbis, was so viel heißt wie Erdkreis oder Welt. Orbis ist Teil einer Internet-Zeitung, und wir als Team von Orbis liefern Infos und Stories. Orbis ist über das Online-Portal Made in Bocholt leicht zu nutzen — auch per Facebook, Twitter und Instagram. Unter www.madeinbocholt.de/orbis findet man nützliche Tipps und viel Interessantes zum Alltagsleben in Bocholt. Positives, Beispielhaftes oder auch Dinge, die zu verbessern wären. Auf jeden Fall Wissenswertes, Hilfreiches, Anregendes.Das Projekt Orbis liefert verständliche Informationen in mehreren Sprachen, in denen ein Großteil der in Bocholt lebenden Menschen erreichbar ist. Orbis ist keine spezielle Integrationsmaßnahme für Flüchtlinge. Wir machen Orbis, um die Gemeinschaft in unserer Stadt zu fördern.Wenn Menschen von außerhalb nach Bocholt kommen, ob aus dem Inland oder dem Ausland, gibt es Unkenntnis und kleinere oder größere Unterschiede zum Gewohnten – bei ihnen wie auch bei den Bocholterinnen und Bocholtern. Gegen Fremdsein und mögliche falsche Vorstellungen und Erwartungen hilft Information. Dafür will Orbis sorgen. Nicht formal und abstrakt, sondern plastisch, am Bocholter Alltag orientiert.Orbis möchte Brückenbauer sein zwischen den Menschen und den Kulturen, zwischen alteingesessenen Bocholterinnen und Bocholtern und den neu hinzukommenden. Unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion. Orbis ist für alle da.Wir engagieren uns dafür freiwillig, unbezahlt und neutral. Wir tun das, weil es wichtig ist, zu einer lebenswerten Stadt beizutragen.Wir laden alle ein, Orbis zu nutzen, darüber ins Gespräch zu kommen, uns ein Feedback und Anregungen zu geben und gerne auch bei uns mitzumachen. Wir freuen uns über lebhafte Kontakte unter www.made-in-bocholt.de/orbis. […]

Handwerk als Chance: Jetzt bewerben!

Überall wird gebaut, Häuser und Wohnungen werden renoviert. Handwerker haben deshalb viel zu tun – Maurer, Tischler, Dachdecker, Installateure und viele andere. Das ist die große Chance für eine berufliche Zukunft! In vielen Firmen gibt es freie Plätze für eine Ausbildung.In Deutschland gibt es eine besondere Art, einen Handwerksberuf zu erlernen: die duale Berufsausbildung. Sie heißt so, weil sie aus zwei Teilen des Lernens besteht, nämlich aus viel praktischer Arbeit in einem Unternehmen (Lehrbetrieb) und theoretischem Unterricht in der Berufsschule. Eine solche Ausbildung dauert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren – das ist bei den verschiedenen Berufen etwas unterschiedlich. Sie endet mit einer Prüfung. Wenn man sie erfolgreich absolviert, ist man Geselle oder Gesellin. Dann hat man sehr gute Chancen, einen sicheren Arbeitsplatz zu finden und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen.Während der Ausbildung verdient man als Auszubildender („Azubi“) Geld. Noch nicht sehr viel, aber das wird deutlich besser, wenn man die Prüfung bestanden hat.Jedes Jahr im August oder September kann man eine Ausbildung für einen Handwerksberuf, aber auch für andere Berufe beginnen. Die Firmen suchen jetzt Bewerber. Sie müssen ihre Schulzeit nicht unbedingt mit dem Abitur beendet haben. Auch andere Schulabschlüsse wie Hauptschul- oder Realschulabschluss sind für eine Bewerbung geeignet.Wer Interesse hat, sollte sich am besten bei der Kreishandwerkerschaft, Europaplatz 15, oder der Agentur für Arbeit, Hindenburgstraße 10 (gegenüber dem Bahnhof), erkundigen. […]

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